oase.surf - surfers world
      

Zurück   [oaseforum.de] > Hauptbereich > Kitesurfen

Kitesurfen Achtung: Bitte Vorgaben beachten!

Antwort    « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »  
 
Themen-Optionen
Alt 01.09.2025, 15:44   #1
alex2508
Benutzer
 
Registriert seit: 07/2025
Beiträge: 17
Reden Wählt ihre eure Kitegröße nach Grundwind oder Böen?

Wählte ihre eure Kitegröße abhängig vom angesagten Grundwind oder abhängig von den max. angesagten Böen?

Beispiel: Gewicht 95 KG; Grundwind 21kn; Böen bis 35kn - Welche Größe würdet ihr da wählen?

Extremeres Beispiel: Gewicht 95 KG; Grundwind 28kn; Böen bis 50kn - Welche Größte würdet ihr wählen?

Mir ist natürlich bewusst, dass gerade im letzten Beispiel dies nur für Fortgeschrittene ist
alex2508 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.09.2025, 15:58   #2
Smeagle
Benutzer
 
Registriert seit: 01/2015
Ort: München
Beiträge: 10.300
Standard

Anfänger sollte sich nach den Böen richten.

Ich richte mich inzwischen tatsächlich eher nach den Grundwind. Also in den Böen ist der Kite dann eigentloch zu groß. Hängt natürlich auch stark vom Kite ab, aber meine Switchblade mit 5 Struts stecken das gut weg. Ich empfinde es sogar so, dass mir ein größerer Kite in extremen Böen weniger Probleme macht! An meinem Hauptspot wo es so starken Wind gibt geht man in der Windabdeckung raus und macht draussen Driftstart und zieht dann den Kite durch die Kante der Abdeckung in den Wind. Hier ist es wirklich EXTREM böig. Hier habe ich viel mehr Probleme, einen kleinen, flinken Kite stabil zubekommen, der schießt mir dann sehr schnell vorne aus dem Windfenster, da hatte ich schon üble Abflüge, wenn er dann wieder voll ins Windfenster zurück fällt. Der große Kite hingegen steht dann depowert stabiler da. Ich denke nicht, dass man das verallgemeinern kann, so fühlt es sich für mich an dem Spot und mit meinen Kites an.

Auch beim Fahren kann ich die Böen gut aussteuern damit. Ich gebe einfach dem Druck nach sehr schnell und es passiert nix böses.

Außerdem kann ich dann auch nachdem der Föhnsturm nachlässt noch entspannt heim fahren

Da soll jetzt keine Empfehlung sein das so zu machen. So mache ich das nun seit ~2 Jahren und bisher fahre ich gut damit.

- Oliver
Smeagle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.09.2025, 16:08   #3
77Simon
Wieder-Einsteiger
 
Registriert seit: 06/2019
Beiträge: 520
Standard

1. An den Spot fahren.
2..ganz wichtig: aussteigen
3. Noch wichtiger: zum Wasser laufen und schauen...
4. Dann entscheiden...

Nur weil da mal ein Gewitter mit 50kn Wind durchzieht, entscheidet sich doch kein Mensch für den kleinen Kite.

Wenn viel Wind den kleinen Kite
Wenn wenig Wind den grossen....

Und wenn du keine Ahnung hast: Windmesser: kurz vor dem Start messen. Kurz nach dem landen messen.... An drei Tagen machen und mit den Erfahrungen abgleichen
- was sagt die Vorhersage
- was sagt der Windmesser
- was sagt dein Fahrspaß
- was sagen die andern Kitegrössen

Dann noch den Spot und das Wetter berücksichtigen, und schon hast du für dich fürs vierte Mal gute Erfahrungswerte.

Und jetzt bitte nicht wschon wieder alles tot diskutieren, ab welcher Böen-länge, die Böe als Grundwind zählt....
Und warum berücksichtigen alle immer nur die Böen und keiner interessiert sich für die windlöcher....
Realistisches Beispiel:

- 50prozent der Zeit sind 20knoten das ist der Grundwind
- zwischendrin aber nur Mal 15knoten (ca.20 Prozent der Zeit), oder kurz nach der Wolke auch mal nur 10knoten kurzfristig für einige Sekunden
- zwischendrin sind auch mal längere Phasen von ca20 Prozent mit 25kn
- und kurz vor den Regenschauern knallen mal für einige Sekunden 30 Knoten durch


Und nun Feuer frei ...
77Simon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.09.2025, 17:14   #4
Alexomator
Benutzer
 
Registriert seit: 01/2020
Beiträge: 726
Standard

Interessante Frage.
Nach beidem. Sowohl Grundwind als auch Böen spielen in die Entscheidung mit rein. Ich bin nach oben hin ja nicht unsensibel, aber 28 mit 50er Böen ... da braucht es schon spezielle Bedingungen zu. An der Küste, kaum anzutreffen, das gibt´s nur wenn Land dazwischen ist. Ich würde es mir ansehen und dann wahrscheinlich den 8er nehmen.

Die Basis dafür ist aber von vielen Faktoren abhängig
- Boardgröße
- Quiver
- Gewicht
- Erfahrung

Ich fahre ein 135er "Bigair" Board mit ca. 90kg. Das ist erstmal sehr klein, ermöglicht es mir aber erst spät mit meinen Kites ins fahren zu kommen und dafür ein höheres Highend halten zu können.

Mein 13er Thrive fahre ich bis ca. 20 Knoten Grundwind. Der Kite ist sehr gütig mit maximaler De-Power ist der auch in mit 35er Böen zu fahren.
Sobald der gut zu loopen ist, geht auch der 10er Peak. So ab 18 Knoten fängt das in etwa an. Mit ca. 3cm De-Power habe ich ihn bisher bis Anfang 40er Böen gefahren, da könnte also noch mehr drin sein, aber der Wind gibt leider aktuell nicht mehr her.
Der 8er Peak geht gut ab 25 Knoten. Leider hat er noch kein High-end gesehen. Der 8er Thrive ging auch in 50er Böen gut, daher erwarte ich entsprechendes auch vom Peak.

Ich bin mir bewusst, dass das kein Beispiel für andere ist. Aber vielleicht hilft dir der Einblick deinen eigenen Weg zu finden.
Ich kann dir nur den Tipp geben, bei kontrollierten Bedingungen zu testen. Du hast bestimmt einen großen Kite - 12, 13, 15, was auch immer. Bleib einfach mal gezielt bei auffrischendem Wind mit dem Kite so lange du dich sicher fühlst auf dem Wasser. Damit kann man super üben ein Gegengewicht für den Kite aufzubauen, das man zwingend braucht wenn der Wind zulegt.
Alexomator ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.09.2025, 19:44   #5
rio_joe
Warmduscher
 
Registriert seit: 12/2003
Ort: Köln
Beiträge: 1.381
Standard

1. ich nehme die Wind bzw. Wettervorhersage zur Kenntnis. An den Spots wo ich kite weiß ich normalerweise wie sinnvoll die Vorhersagen sind.
Es gibt Spots und Bedingungen da macht das Sinn. z.B. Tramuntana im nördlichen Spanien am Mittelmeer.
Das merkt man dann aber auch am Strand.

Wenn es ein Gewitter ist was die Böen verursachen soll, das sieht man ja vorher aufziehen, dann bin ich sowieso sicherheitshalber runter vom Wasser.

2.
Wenn am Spot dann wirklich kräftige Böen sind sehe ich welche Größen auf dem Wasser sind und frage Leute die reinkommen wie es draussen ist.
Und erst dann nehme ich den Kite der für den gefühlten/gemessenen+erfragten Wind für meinen Geschmack passt.

Beispiel 28-50kn - wenn es denn wirklich so ist habe ich keinen Kite der für mich passt und auch keine Lust dazu.
Wie sagt man so schön - die Windkraft steigt quadratisch zur Geschwindigkeit. Doppelte Windgeschwindigkeit = 4fache Kraft. Da muß jeder selbst überlegen ob er das kann und will.
rio_joe ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 01.09.2025, 20:33   #6
HansKeineWurst
Benutzer
 
Registriert seit: 10/2020
Beiträge: 482
Standard

Genau das was @rio_joe sagt.
Wenn es wirklich zwischen 28 ind 50 kn sind, was ich außerhalb von Gewittern noch nie gehört habe, gehe ich wieder. Einen kite den ich bei 28 kn fliegen kann, der hebt mich ausschließlich aus dem Wasser bei 50 kn. Das ist genau eins: lebensgefährlich.
HansKeineWurst ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.09.2025, 23:05   #7
joeach500
Benutzer
 
Registriert seit: 08/2016
Beiträge: 888
Standard

Auch ich stimme Rio Joe vollkommen zu.

Solche Bedingungen kenne ich auch von St Pere oder rund um Leucate bei Tramonte.

Wer bei 28-50knt kiten will, sollte wissen was er tut und nicht mehr solche Fragen stellen müssen.

Wenn es nicht ganz so wild ist, Grundwind und Böen aber im Verhältnis 1/2 stehen, was eben bedeutet, daß die Kraft des Windes und des Kites sich gegenüber dem Grundwind vervierfacht, ist der sichere Ansatz natürlich den kleinen Schirm zu nehmen, der mit den Böen sicher klarkommt und für den Grundwind ein größeres Brett, damit man nicht absäuft.

Das ist natürlich nicht das richtige Rezept für neue Rekorde, aber es hilft beim Überleben und dem Herantasten an solche Bedingungen, bis man es selbst besser einschätzen kann.

Ich persönlich mag aber solche böigen Trammi Bedingungen nicht.
joeach500 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.09.2025, 05:18   #8
sixty6
Benutzer
 
Registriert seit: 11/2014
Beiträge: 3.928
Standard

Die Vorhersagen für Grundwind und Böen variieren bei den unterschiedlichen Vorhersagediensten teilweise recht stark und jeder hat so seine Tendenzen und alle liegen auch manchmal daneben.

D.h. man muss seinem Vorhersagedienst schon etwas genauer und länger kennen, um zu wissen, wie manche Vorhersagen zu interpretieren sind.

Zum anderen werden kleinräumige, orographische Gegebenheiten meist nicht berücksichtigt.

Es bedarf also längerer Erfahrung, um den Grundwind erstmal richtig einzuschätzen und dann noch die meist spotspezifischen Böen.

Von daher gibt es wohl kaum einen allgemeingültigen Rat, wonach man sich richten sollte. Das Fahrkönnen spielt natürlich auch eine große Rolle.

Der Aspekt Sicherheit spielt ebenfalls in die Thematik. Ich kenne Seen in südfrankreich, da wecheln sich Misrral mit Fallböen und drehenden Winden ab. Da hat man tatsächlich eine große Bandreite an extremen Winden. Und dann lässt man das auch einfach mal sein bevor Schlimmes passiert...
sixty6 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 02.09.2025, 15:22   #9
lars914
Benutzer
 
Registriert seit: 10/2009
Ort: Hannover
Beiträge: 3.537
Standard

ich hatte letztes Jahr ne Session da war ich völlig erstaunt das angeblich bis zu 52kn waren und zwei Wochen später waren "nur" 40-45kn in Böhen und der gleich kite hat danach geschrien vom Himmel genommen zu werden. (Messwerte von Windfinder)

ich würde mich bei dem Gewicht vorsichtig mit nem 7er von 35kn an 40+ ranarbeiten. Am besten mit nem guten 5 Strutter wie Switchblade oder Orbit die bekannt dafür sind bei Highwind gut zu funktionieren ohne zickig zu werden. Kein altes Mörchen das man nicht mehr ordentlich aufpumpen kann bzw. das ggf. die Luft nicht richtig hält.
lars914 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.09.2025, 11:00   #10
sundevit
Benutzer
 
Registriert seit: 08/2010
Ort: Darß / Bodden
Beiträge: 2.490
Standard

Nach "angesagtem" Wind kann man eigentlich eh nix wählen. Nur eine Vorauswahl treffen, was man mit zum Spot nimmt.

Dann hängt es stark vom Kite, dem Können und vom Vorhaben ab.

Bei z.B. 18kn Grundwind und Böen bis 28kn (ist hier nicht sooo selten) kann ich mit 70kg aus meinem aktuellen Quiver dann zwischen
12er Evo DLAB, oder
10er Harlem Thrive

wählen.

Nach "Lehrbuch" wäre es klar der 10er, aber:

nach Kite:

Der 12er Evo DLAB macht 28er Böen gut mit, einen 12er Naish Pivot oder F.One Trigger würde ich hier jedoch keinesfalls aufbauen.

Nach "Können"
Der 12er Evo DLAB lässt sich sehr gut dosiert mit der Boardkante depowern. Vor allem, wenn das "Abfallen - Nachtreten" beherrscht. In Böen hoch springen und im potentiellen "Windloch" aber knieschonend landen, heisst auch: Aktive Kitesteuerung in der Luft, jederzeit Landeloop einleiten ist Pflicht.

Nach "Vorhaben"
Will ich schön hoch hüpfen - 12er.

Will ich eher loopen und rumtricksen - 10er


Du siehst, es gibt immer einige Faktoren, welche die Wahl beeinflussen.
sundevit ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.09.2025, 13:42   #11
Smeagle
Benutzer
 
Registriert seit: 01/2015
Ort: München
Beiträge: 10.300
Standard

Zitat:
Zitat von sundevit Beitrag anzeigen
Nach "angesagtem" Wind kann man eigentlich eh nix wählen. Nur eine Vorauswahl treffen, was man mit zum Spot nimmt.
Stimmt, auch das habe ich vergessen zu erwähnen. Ich wähle meine Kites niemals nach der Vorhersage aus. OK, falls eine Sturmfront kommt lasse ich es vielleicht ganz oder nehme dann doch eine Nummer kleiner, aber das ist eher die Ausnahme. Ich sehe am Spot wie die Bedingungen sind. Und dabei habe ich eh immer alles.

- Oliver
Smeagle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.09.2025, 14:11   #12
lolzi
Urlaubskiter :D
 
Registriert seit: 06/2017
Ort: Nürnberg
Beiträge: 785
Standard

Zitat:
Zitat von alex2508 Beitrag anzeigen
Wählte ihre eure Kitegröße abhängig vom angesagten Grundwind oder abhängig von den max. angesagten Böen?

Beispiel: Gewicht 95 KG; Grundwind 21kn; Böen bis 35kn - Welche Größe würdet ihr da wählen?

Extremeres Beispiel: Gewicht 95 KG; Grundwind 28kn; Böen bis 50kn - Welche Größte würdet ihr wählen?

Mir ist natürlich bewusst, dass gerade im letzten Beispiel dies nur für Fortgeschrittene ist
Da ich das gleiche Gewicht habe:
-> Eigentlich immer nach Grundwind.

Bis ca 26kn den 12er, danach den 9er bis ca 35/38 kn.

Je nach Board und Könnerstufe können die Grenzen variieren.
Ich liebe Böhen zum boosten.
lolzi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.09.2025, 14:27   #13
cor
Benutzer
 
Registriert seit: 02/2012
Beiträge: 1.288
Standard

Ich stimme mit Sundevit überein.

Der Kite selbst macht mittlerweile auch einen grossen Unterschied, ob ich irgendeine alte Möhre oder einen neuen Evo DLAB/North Orbit/einen der neuen Brainchild Big Air kites am Haken habe. Die modernen Kites gehen deutlich weiter hoch und man kann sie locker über dem empfohlenen Bereich fahren, da das Profil viel stabiler ist (10 PSI im Rebel DLAB ) und weil sie viel weiter an den WFR gehen.
cor ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.09.2025, 17:12   #14
DieWelle
Benutzer
 
Registriert seit: 02/2015
Beiträge: 2.164
Standard

Zitat:
Zitat von alex2508 Beitrag anzeigen
Wählte ihre eure Kitegröße abhängig vom angesagten Grundwind oder abhängig von den max. angesagten Böen?

Beispiel: Gewicht 95 KG; Grundwind 21kn; Böen bis 35kn - Welche Größe würdet ihr da wählen?
Da nehme ich 3 m², wäre aber in den Böen hoffnungslos überpowert

Extremeres Beispiel: Gewicht 95 KG; Grundwind 28kn; Böen bis 50kn - Welche Größte würdet ihr wählen?
Da gehe ich nicht mehr auf Wasser. Zu unruhig zum Foilen.

Mir ist natürlich bewusst, dass gerade im letzten Beispiel dies nur für Fortgeschrittene ist
Die Frage nach Kite-Größen ist völlig sinnlos. Jeder fährt irgendwas, passen tut offenbar alles. Einfach eine Frage des persönlichen Geschmacks.
Wichtig ist nur, dass man immer in Oase-Knoten denkt und auch kommuniziert!
50 Oase-ktn = 25 ktn
5 Oase-ktn = 10 ktn
Den Bereich dazwischen muss man exponentiell interpolieren, ist nicht so einfach...
DieWelle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.09.2025, 20:32   #15
Rad
Benutzer
 
Registriert seit: 11/2006
Beiträge: 568
Standard

...da das Profil viel stabiler ist (10 PSI im Rebel DLAB )...

Hallo,
mal eine Frage aus Neugier...:
Machen da 1 oder 2 psi echt noch was aus...?
Also ist da echt ein Unterschied in der Profilstabilität spürbar, wenn die Kiste statt 8 nun 10psi hat..??
Vielleicht nur im Grenzbereich, ansonsten dürfte die Kiste
sich doch schöner drehen, weil der Kite leicht verformt....
Rad ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.09.2025, 10:04   #16
cor
Benutzer
 
Registriert seit: 02/2012
Beiträge: 1.288
Standard

Zitat:
Zitat von Rad Beitrag anzeigen
Machen da 1 oder 2 psi echt noch was aus...?
Also ist da echt ein Unterschied in der Profilstabilität spürbar, wenn die Kiste statt 8 nun 10psi hat..??
Ja. Spürt man vor allem im oberen Grenzbereich.

Zitat:
Zitat von Rad Beitrag anzeigen
ansonsten dürfte die Kiste
sich doch schöner drehen, weil der Kite leicht verformt....
Je nachdem, was wichtiger ist, würde ich den Kite mehr oder weniger aufpumpen: Stabilität im Grenzbereich/radikale Loops vs eng drehen/weniger radikale Loops.

Das ging auch schon vor dem DLAB übrigens. Die Pros haben schon immer sehr hoch aufgepumpt, egal welcher Kite. Der einzige Unterschied ist, dass Duotone die Kiste nun offiziell stabil genug gebaut hat dafür.
cor ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.09.2025, 10:10   #17
lars914
Benutzer
 
Registriert seit: 10/2009
Ort: Hannover
Beiträge: 3.537
Standard

ich lese nur Dlab ... blablabla

alles quatsch, nen guter Dacronkite funktioniert auch gut bei 40+kn

zumal eine ggf. dünnere Dlab Tube mit 10PSI nicht unbedingt dann stabiler/steifer sein muss als ne dickere Dacron mit 8PSI, wenn ansonsten die Bridle usw gleich ist. Der Vergleich mit älternen Modellen hingt oft alleine daran das viele neue kites auf 6-7 Punkt Bridle gehen, die den kite insgesamt besser abstützten.
lars914 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.09.2025, 12:33   #18
Rad
Benutzer
 
Registriert seit: 11/2006
Beiträge: 568
Standard

**** Der Vergleich mit älternen Modellen hingt oft alleine daran das viele neue kites auf 6-7 Punkt Bridle gehen, die den kite insgesamt besser abstützten.****

Der Jason hat ja beim Test von Code V2 bzw Nxt auch gesagt, dass zwar ein Unterschied vorhanden ist, normale Kiter würden den kaum wahrnehmen...
Rad ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.09.2025, 13:58   #19
cor
Benutzer
 
Registriert seit: 02/2012
Beiträge: 1.288
Standard

Zitat:
Zitat von lars914 Beitrag anzeigen
alles quatsch, nen guter Dacronkite funktioniert auch gut bei 40+kn
Perfekt. Dann verwende die doch einfach weiter.
cor ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.09.2025, 14:51   #20
Kuestenjunge456
Windkind
 
Registriert seit: 10/2013
Ort: Kiel
Beiträge: 1.037
Standard

ich pumpe schon seit Jahren auch meine Dacronkites mit 10 PSI auf. Und ja man merkt einen Unterschied und es ist auch noch nie etwas kaputt gegangen. Wenn man gern überpowert fliegt, sollte man das ohnehin machen.
Kuestenjunge456 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.09.2025, 16:18   #21
lars914
Benutzer
 
Registriert seit: 10/2009
Ort: Hannover
Beiträge: 3.537
Standard

evtl. sollte man das bei mitlesenden Einsteigeren so generell nicht im Raum stehen lassen.
leider geben nicht alle Hersteller gute Empfehlungen für den Druck raus.
Einige machen ja für die kleineren Kites mit dünnen Tubedurchmesseren auch höhere Angaben bis 10psi wie z.B. Cabrinha
wobei mein 14er auch mind. 7-8 psi bekommt.
Bei neuwertigen kites ist das normalerweise kein Problem, aber ich habe auch schon öfter am Strand gesehen wo der kite geplatzt ist .... kommt heute allerdings weniger vor seitdem fast alle pumpen Druckmesser haben. Die meisten pumpen ja eher zu wenige als zuviel auf.
Im letzten Satz steht da ja auch quasi das man höher aufpumpen kann, es aber einfach nicht gut für die Langlebigkeit ist.
Auch das sollte ein Hinweis sein, seine Kites nicht unbedingt von Teamridern und ähnlichen "Pros" zu kaufen denen das scheißegal ist.




Geändert von lars914 (04.09.2025 um 16:31 Uhr)
lars914 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.09.2025, 17:14   #22
joeach500
Benutzer
 
Registriert seit: 08/2016
Beiträge: 888
Standard

Zitat:
Zitat von lars914 Beitrag anzeigen
evtl. sollte man das bei mitlesenden Einsteigeren so generell nicht im Raum stehen lassen.
leider geben nicht alle Hersteller gute Empfehlungen für den Druck raus.
Einige machen ja ...
Diese List ist sicher nicht allgemeingültig zu verstehen.
Ich weiss nicht wo die her ist, aber da sollte man schon den Angaben der Hersteller vertrauen, die jetzt meist neben dem Ventil stehen.

Ich hatte im letzten Jahr z.B. einen 12 Jahre alten 17er Best Racekite am Haken, den der Hersteller mit 10 psi aufgepumpt haben wollte und nur dann funktionierte er auch nach aktuellen Maßstäben sehr ordentlich.

Meine 2023er Orbits muß ich auch mit 2 psi über Angabe aufpumpen, damit sie mit meinem Gewicht klarkommen.


Geändert von joe (05.09.2025 um 09:24 Uhr) Grund: störenden Vollquote entsorgt
joeach500 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.09.2025, 11:12   #23
DieWelle
Benutzer
 
Registriert seit: 02/2015
Beiträge: 2.164
Standard

Wie haben wohl Len10, Aaron H. und Co vor über 10 Jahren mit ihren 8er Kites bei 40+ ktn die ersten Megaloops gemacht? Waren wahrscheinlich alles nur fake news Mit dem alten Scheißdreck, also ohne DLAB und so Raketentechnologie konnte man das ja gar nicht machen.
DieWelle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.09.2025, 11:15   #24
DieWelle
Benutzer
 
Registriert seit: 02/2015
Beiträge: 2.164
Standard

Ihr habt immer noch nicht verstanden, dass man mit den ultra-billigen Kitepumpen-Manometern gar nicht auf 2 oder 3 PSI genau messen kann. Die messen so dermaßen falsch, da können 8 PSI auf der Anzeige auch 6 oder 11 "echte" PSI sein. Das Thema wurde schon 100x diskutiert in sämtlichen Foren.
Als Ingenieur, der sich u.a. einige Jahre mit Messtechnik befasst hat, kann ich euch versichern, dass die Kitepumpen-Manometer völliger Müll sind. Die angezeigten Werte sind mehr oder weniger Zufall.


Geändert von joe (08.09.2025 um 07:35 Uhr) Grund: störenden Vollquote entsorgt
DieWelle ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Stichworte
kitegröße


Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
 
Themen-Optionen

Forumregeln
Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Eure Einschätzung: zwei oder drei Wings mit Mitlengthboard? Soeren321 Wingfoilen - Das Wingforum 26 27.08.2025 16:34
Studie: Sportverletzungen beim Kitesurfen kitediver Kitesurfen 18 22.11.2005 15:25
Naturschutzgebiet - kite - verboten - Geldstrafe - Anzeige kiteskater Snowkiten / Landkiten 5 06.12.2003 08:58


Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 13:14 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 4.2.3
Copyright ©2000 - 2026, vBulletin Solutions, Inc.