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#1 |
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Registriert seit: 01/2010
Ort: Hamburg
Beiträge: 927
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Moin, nach 15 Jahren kiten habe ich mit dem kitefoilen angefangen, und direkt gemerkt, dass es nicht so leicht ist. Ich kann wingfoilen, aber mit dem kitefoil gar nicht klar gekommen und immer direkt eingesunken. Ich frage mich, ob für den Start mein Dwarf Craft 120 (24l) Board passend ist bei 100kg? Es gäbe das Duotone Pace mit 27l gerade günstig, aber macht vermutlich keinen Unterschied oder? Bedingungen waren auch schwierig muss ich sagen, also Welle und kein konstanter Wind...
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#2 |
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Benutzer
Registriert seit: 11/2003
Beiträge: 681
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Die Größe reicht. Viele lernen auch auf Boards ohne Volumen. Ich winge zwar nicht, vermute aber dass du vom Volumen des Wingboards "verwöhnt" bist. Dass es beim ersten Versuch nicht klappt ist auch eher der Normalfall.....
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#3 |
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Benutzer
Registriert seit: 01/2015
Ort: München
Beiträge: 10.075
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Das polarisiert stark
Meine Meinung: Das Volumen ist für den Start ziemlich egal, aber Fläche hilft. Wenn man es dann kann ist das alles egal für den Start. ABER da ich häufig mit Matte heim schwimme, will ich schon ein bisschen Volumen haben und fahre deshalb immer noch mein "Einsteigerboard" mit 30l und 4'6". Beim fahren stört mich die Länge gar nicht.- Oliver |
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#4 |
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Benutzer
Registriert seit: 11/2006
Beiträge: 557
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Ich habe n’en 124cm langes GEROCKERTES Brett zum Lernen genützt, hatte nie das Gefühl dass da was falsch dran ist.
Dann als Aufsteiger auf was kleineres GERADES Brett gewechselt... was ein Ding, kam kaum auf’s Board... Wichtig ist, dass das Board vorne rum aufgebogen ist... das hilft ungemein... ![]() Viel Glück noch Gruss R |
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#5 |
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Benutzer
Registriert seit: 02/2021
Beiträge: 62
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Servus,
mach dir keine großen Gedanken darüber, das Volumen ist ok. Tatsächlich bist du deine Wing-Bohrinsel gewöhnt, gehe mal von deinem Gewicht in Liter 100l+10l aus. Und jetzt versuchst du mit einem knapp dem Fünftel an Volumen und mit Kite zu starten. Klar das du da am Anfang Probleme hast. Rein Board technisch ist das eine ganz anderes Niveau. Kann aber auch zusätzlich an einer ungeeigneten Mastposition liegen oder eventuell ein für den Anfang zu großer Frontflügel. Es gibt beim Kitefoilen sehr viele Einflussfaktoren. |
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#6 | |
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Registriert seit: 01/2015
Ort: München
Beiträge: 10.075
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Zitat:
Klar, man kann auch mit Wingdoilboard und der Wingfoil Technik Starten, mache ich auch manchmal bei extrem wenig Wind, aber das ist nicht das, was die meisten machen. Nur dafür bräuchte man so viel Volumen. |
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#7 |
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Benutzer
Registriert seit: 10/2009
Ort: Hannover
Beiträge: 3.526
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versuche es auf jeden Fall bei guten Wind das du den kite nur runter fliegen musst und dann sofort stellen kannst. So ab 15kn mit nem 10-12er am besten 1-Strutter insb. wenn der Wind dann doch nicht so optimal ist.
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#8 |
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Benutzer
Registriert seit: 02/2015
Beiträge: 2.090
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Mein erstes Kite-Foil-Board hatte ca. 25 Liter, 125 cm, mit starker Nose-Aufbiegung (Groove Skate).
Bin dann direkt auf ein Board mit 5 Liter Volumen, 100 cm, umgestiegen (Anton Skater). Ich wiege 75 kg. Das kleine Board startet sich deutlilch einfacher als das Große, man verliert natürlich etwas Low-End. Das einfachere Starten daran, dass das ganze Setup länger auf der Seite im Wasser liegen bleibt (ich foile strapless). Wenn man mit Schlaufen fährt, spielt das keine wesentliche Rolle. Das Körpergewicht spielt eigentlich keine Rolle für die Boardgröße, denn: Entscheidend ist, dass der Kitezug ausreicht, um dich direkt auf´s Board und auf das Foil zu ziehen. Die Phase, wo man mit dem Board erstmal auf der Wasseroberfläche gleitet ohne abzuheben ("taxi"), die ist mit Kite sinnlos. Am wichtigsten ist, dass das Board eine großzügige Nose-Aufbiegung hat. Das erleichtert das Foilen erheblich, weil man nicht einspitzelt wenn man mal kurz absackt. |
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#9 |
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Dauerbeginner
Registriert seit: 04/2022
Ort: Belgien nähe AC
Beiträge: 557
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Das klingt so, als würdest du beim Start nicht genug Kraft erzeugen.
Startest du wie mit dem Twintip mit Kite von oben nach unten? Mit hat es geholfen eine andere Startmethode zu nutzen, die weniger aggressiv durch die Powerzone geht. Damit erzeugt man genug Kraft, kann aber kontrolliert starten. Am Board liegt das bestimmt nicht. https://youtu.be/VZ9fRGVftSk?t=283 Diese Startmethode gilt für Twintip und Foil. Beim Foil sehe ich hier besondere Vorteile, weil man beim Start nicht allzuviel Power gebrauchen kann. |
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#10 |
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Benutzer
Registriert seit: 01/2010
Ort: Hamburg
Beiträge: 927
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Ich bin 10 Jahre kein Twintip mehr gefahren. Ich habe es im Grunde versucht wie strapless mit dem Waveboard. Ich habe vorne eine half Strap, sonst wäre ich nicht ansatzweise draufgekommen ohne dass sich Board wegdreht. Hab dann versucht möglichst schnell aufrecht zu kommen, aber versuche es wieder bei einfacheren Bedingungen.
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#11 |
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Benutzer
Registriert seit: 02/2015
Beiträge: 2.090
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Noch zwei Gedanken dazu:
1) Du brauchst beim Foil-Start für einen kurzen Moment möglichst viel Zug vom Kite. Damit du auf das Board hochgezogen wirst und gleichzeitg ausreichend Horizontalgeschwindigkeit bekommst, damit das Foil abhebt. Anders als mit einem Waveboard hast Du vom Board nur sehr wenig Auftrieb bei langsamer Fahrt (solange das Foil noch nicht abhebt). Diese Phase musst du möglichst vollständig vermeiden. 2) Bei mid- bis high-Aspect Foils (bei mir AR=8,2 bis 9,5) ist es sehr wichtig, dass man beim Start stark nach Lee fährt, also deutlich abfällt. Auf keinen Fall bei Start direkt am Wind fahren. Das Foil muss erstmal (sofort!) über Stall-Speed kommen, damit man sauber abhebt. Erst danach darf man anluven. Insbes. der zweite Punkte war für mich anfangs, nach Wechsel von low-AR auf mid-AR Foil, nicht klar und ich habe mich ziemlich abgemüht. Es macht den Start um Welten einfacher, wenn man dran denkt, bewusst nach Lee zu starten und den Zug vom Kite voll zur Beschleunigung nach Lee zu nutzen. Dann kommt das Foil quasi sofort hoch und sobald man fliegt zieht man ganz entspannt nach Luv. Dafür hat man viel Zeit, weil die mid- bis high-AR Foil so viel Glide haben. |
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