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Alt 01.07.2020, 11:29   #6361
SharkRider
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Zitat:
Zitat von 901red Beitrag anzeigen
Gibt es irgendwo eine Übersicht von eigenständigen Banken?
Also nicht Postbank die aber nur eine Marke der Deutschen Bank ist.

Hintergrund ist weiteres umshiften von Cash vor dem Hintergrund der begrenzten Einlagensicherung von 100k bzw. 200k bei Ehepaaren.

Ich wäre fast auf Postbank reingefallen, wir sind schon bei der Deutschen Bank.

Dank und Gruß
O.
Solche Probleme hätte ich auch gern Mal ernsthaft, warum hält man > 200k in Cash? Das ist langfristig die schlechteste Alternative. Also wenn Du nicht planst, damit eine Immobilie, Firma o.a. zu kaufen, ist es wenig sinnvoll soviel Geld in Bar zu horten. Aber jeder wie er möchte. Die Idee, das Risiko auf mehrere Banken zu verteilen, ist in jedem Fall sinnvoll. Auch bei kleineren Beträgen - da man so in einer besseren Verhandlungsposition gegenüber der Bank ist.

Übrigens fangen viele Banken an, für Neukunden Negativ-Zinsen zu berechnen. Also Augen auf bei der Bankwahl.

Sparkassen gibt es jede Menge; Konditionen für vermögende Kunden meist Verhandlungssache Ansonsten ComDirekt.
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Alt 01.07.2020, 14:12   #6362
ShortSqueeze
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Zitat:
Zitat von Ratte im Labyrinth Beitrag anzeigen
Eigentlich solltest du zusätzlich bei den allermeisten Banken bis zu deutlich höheren Beträgen abgesichert sein durch den freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken. Theoretisch mindestens bis in den 7-stelligen Bereich, vielleicht bis in den 8-stelligen.
wenns wirklich flächig knallt, ist der nichtmal ansatzweise ausreichend.
Das Geld auf mehrere Konten mit Stückelungen <100k zu verteilen macht absolut Sinn.
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Alt 01.07.2020, 16:27   #6363
Wassermann
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Zitat:
Zitat von SharkRider Beitrag anzeigen
Solche Probleme hätte ich auch gern Mal ernsthaft, warum hält man > 200k in Cash? Das ist langfristig die schlechteste Alternative.
Gegenfrage, wie investierst du das Geld wenn du flexibel und renditeorientiert damit arbeiten willst?

Aktuell kannst du nicht immer voll in Aktien sein, es sei denn du hast einen sehr langen Planungshorizont und die kurzfristige Entwicklung ist dir total egal.
Wassermann ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.07.2020, 17:36   #6364
wellness
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---> der Konsum wird also in vielen Branchen zunächst deutlich zurück gehen


zunächst ist gut. Viele, sehr viele werden nicht mehr das Geld und die Sicherheiten genießen wie zuvor.

Der Staat wird Aufträge mindern, canceln, etc., wie nach der Wende,

Arbeitslose in Massen, durch fehlende Staatsaufträge und Pleiten o Abspecken, die man in Doof-Minijobs drängt, um sie wegzurechnen, oder in Sklavenfirmen, die ohne Arbeitslose nie liefen, etc.

und privates verbrauchtes Geld, die eig Sicherheit, ist durch Corona nun aufgebraucht.

Einige Wirtschaftler rechnen mit sehr langen Auswirkungen, ich auch , da ich als Westler die Zeit nach der Wende miterlebte - irgendwo mussten ja de Trilliarden her ...

Also zurück in die 90er - vielen wird es nicht luxeriös gehen, auch wenn ihr viell keinen kennt.


Konsum - ja, aber nicht alle, Vermögen der Deutschen:

https://www.gevestor.de/wp-content/u...8x489.jpg.webp


wellness ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.07.2020, 21:45   #6365
SharkRider
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Zitat:
Zitat von Wassermann Beitrag anzeigen
Gegenfrage, wie investierst du das Geld wenn du flexibel und renditeorientiert damit arbeiten willst?

Aktuell kannst du nicht immer voll in Aktien sein, es sei denn du hast einen sehr langen Planungshorizont und die kurzfristige Entwicklung ist dir total egal.
Flexibilität kostet immer Rendite. Daher vielleicht mal überlegen, wie-viel Geld man wirklich flexible (jederzeit abrufbar) braucht? Meistens weiß man ja zumindest ein paar Monate vorher, ob und wann man das Geld benötigt.

Einen Teil hab ich z.B. noch in einem alten Bausparvertrag mit 3,5% sicher liegen. Geldmarktfonds sind aktuell nicht wirklich interessant; sollten allerdings über 0% bringen. Wenn man schnell an Geld ran will, lohnen sich eigentlich nur Aktien-Werte, die sehr wenig schwanken und regelmässig Dividenden ausschütten. Alternativ irgend n ETF mit möglichst geringen Gebühren beim Kauf/Verkauf. Allerdings lohnt sich beides meist erst bei > 1 Jahre Anlagedauer.

Aber wie gesagt - man kann eigentlich nicht beides haben. Hohe Rendite bedeutet immer weniger Flexibilität. Wobei man bei Aktien theoretisch schon recht flexible ist - kann ja fast täglich verkaufen. Finde ich jedenfalls besser als einen Sparbrief oder ähnliches, was X Jahre läuft.



Zitat:
Zitat von wellness Beitrag anzeigen
---> der Konsum wird also in vielen Branchen zunächst deutlich zurück gehen

zunächst ist gut. Viele, sehr viele werden nicht mehr das Geld und die Sicherheiten genießen wie zuvor.

Der Staat wird Aufträge mindern, canceln, etc., wie nach der Wende,

Arbeitslose in Massen, durch fehlende Staatsaufträge und Pleiten o Abspecken, die man in Doof-Minijobs drängt, um sie wegzurechnen, oder in Sklavenfirmen, die ohne Arbeitslose nie liefen, etc.

und privates verbrauchtes Geld, die eig Sicherheit, ist durch Corona nun aufgebraucht.

Einige Wirtschaftler rechnen mit sehr langen Auswirkungen, ich auch , da ich als Westler die Zeit nach der Wende miterlebte - irgendwo mussten ja de Trilliarden her ...

Also zurück in die 90er - vielen wird es nicht luxeriös gehen, auch wenn ihr viell keinen kennt.

Konsum - ja, aber nicht alle, Vermögen der Deutschen:

https://www.gevestor.de/wp-content/u...8x489.jpg.webp



Ich denke Du siehst das viel zu negativ. Klar wird es eine gewisse Zeit dauern, bis sich alles normalisiert. Genauso wie nach der Bankenkrise 2008. Das haben Krisen nur mal so ansich. Aber sonst wird sich für die meisten wenig ändern. Die Geld war auch vorher ungleich verteilt. Genauso wie die anderen Zustände die Du beschreibst - das ist bereits vor Corona für manche Menschen die Realität. Ob es nachher mehr sind? Wer weiß das schon. Mittelfristig sicher nicht. Einfach, weil man nur X Leute im Deppenjob (e.g. Bürgerbraten bei Mc. D.) gebrauchen kann.
Ein arbeitsloser LH Pilot wird das sicher nicht machen. Der findet etwas anderes, seiner Qualifikation/Auffassungsgabe eher entsprechendes. E.g. arbeitet vielleicht irgendwo als Ingenieur oder Projektleiter.

Aber wer weiß das schon. Ich denke jedenfalls, es hat keinen Sinn nur negative Stimmung zu verbreiten. Davon wird die Krise nur unnötig länger & schlimmer; weil jeder meint Cash zu horten anstatt sich was schönes zu Kaufen.
SharkRider ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2020, 00:20   #6366
901red
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Zitat:
Zitat von ShortSqueeze Beitrag anzeigen
wenns wirklich flächig knallt, ist der nichtmal ansatzweise ausreichend.
Das Geld auf mehrere Konten mit Stückelungen <100k zu verteilen macht absolut Sinn.
Sehe ich genau so
901red ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2020, 10:19   #6367
phen
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Zitat:
Zitat von wellness Beitrag anzeigen
...

Einige Wirtschaftler rechnen mit sehr langen Auswirkungen, ich auch , da ich als Westler die Zeit nach der Wende miterlebte - irgendwo mussten ja de Trilliarden her ...

...
Der Osten musste erst an die SU Reparationen zahlen und wurde dann Jahrzehnte runtergewirtschaftet. Währenddessen wurde der Westen nach dem Krieg aufgebaut - Das kannst Du mMn nicht mit Corona vergleichen.

Es geht wahrscheinlich eine Schockwelle durch viele Branchen (Tourismus, Verantstaltungen, usw), aber es ist ja erstmal kein Kapital zerstört. Glaube da gibt es zwei Effekte: 1 Die Unsicherheit hält Investitionen zurück 2. Die Anpassung an das veränderte Verhalten kostet Kraft. Beispiel: Während die Airlines Überkapazitäten haben kommen die Fahrradhersteller nicht hinterher. Camping vs Hotels, Elektronik vs Urlaub, usw usf.

Vielleicht profitiert sogar die Automobilindustrie von der Angst vor Ansteckung?
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Alt 02.07.2020, 11:19   #6368
AXXI
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Ich hatte ein ruhiges Jahr mit mehr Freizeit erwartet. Tatsächlich ist das Geschäft sehr stark, und wir kommen mit dem Produzieren kaum nach. Unsere Produkte werden fix in Gebäuden installiert und sind zum Leben nicht nötig, also eher Luxus.

Von der Krise 2008 hatten wie auch eher profitiert, da die Angst um die Sicherheit des Geldes die Menschen mit Geld zu langfristigen Investitionen motiviert. Diesmal profitieren wir von privaten Endkunden und verlieren bei Tourismusbetrieben, sie in den kommenden Jahren wohl weniger Geld für größere Investitionen haben werden.

Die letzten Jahre gab es im Einkauf eine recht hohe Inflation von einigen %. Ich bin gespannt, wie sich die Preise jetzt entwickeln werden.
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Alt 02.07.2020, 11:27   #6369
ShortSqueeze
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ja, ich hab jetzt z.B. auch gerade 40k in eine Solaranlage mit Batteriepuffer investiert und E-Auto bestellt.
Man hat so das Gefühl weg mit dem Geld solange es noch was wert ist.

An der Börse hatte ich mit einer 2. Corona Welle gerechnet.
Die ist rein nach den Infektionszahlen nun da, aber es stört weiterhin niemanden.
Also eine Fehleinschätzung meinerseits. Meine Cashquote ist zu hoch (fast 30%) und ich hab anscheinend für einen Teil meiner Investitionen nachhaltig den Wiedereinstieg verpasst. So gehts denke ich vielen...
ShortSqueeze ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2020, 11:34   #6370
AXXI
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Zitat:
Zitat von ShortSqueeze Beitrag anzeigen
Meine Cashquote ist zu hoch (fast 30%) und ich hab anscheinend für einen Teil meiner Investitionen nachhaltig den Wiedereinstieg verpasst. So gehts denke ich vielen...
Genau wie bei mir.


Ich bin auch gerade dabei eine PV-Anlage zu installieren. Jedoch nur eine kleine zum Testen wie viel Energie ich ernten kann. Danach plane ich die große Anlage. eAuto hätte ich schon lange, wenn es das schon zu kaufen gäbe: Tesla Y.
AXXI ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2020, 12:07   #6371
Bazzat
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Zitat:
Zitat von ShortSqueeze Beitrag anzeigen
ja, ich hab jetzt z.B. auch gerade 40k in eine Solaranlage mit Batteriepuffer investiert und E-Auto bestellt.
Man hat so das Gefühl weg mit dem Geld solange es noch was wert ist.

An der Börse hatte ich mit einer 2. Corona Welle gerechnet.
Die ist rein nach den Infektionszahlen nun da, aber es stört weiterhin niemanden.
Also eine Fehleinschätzung meinerseits. Meine Cashquote ist zu hoch (fast 30%) und ich hab anscheinend für einen Teil meiner Investitionen nachhaltig den Wiedereinstieg verpasst. So gehts denke ich vielen...
Meine ist bei 70% und ich fühle mich momentan nicht unwohl damit. Fahre in den Urlaub. Da stelle ich meistens vieles glatt.


Geändert von Bazzat (02.07.2020 um 14:47 Uhr)
Bazzat ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2020, 13:27   #6372
SharkRider
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Zitat:
Zitat von Bazzat Beitrag anzeigen
Meine ist bei 70% und ich fühle mich momentan nicht unwohl damit.
Relative %-Werte sind wenig aussagekräftig bzw. verleiten einen zu Fehleinschätzungen. 70% klingt für mich zu viel. Aber ggf. sind das nur 1-3 netto Monatsgehälter? Oder reden wir hier von mehren Jahresgehältern?

Worauf ich hinaus will - es macht nur wenig Sinn wenn Leute hier Ihre % Werte vergleichen, da jeder in einer anderen Situation ist.

Auch fühlt man sich grundsätzlich mit mehr Cash wohler, weil man weiß, das Geld ist da/jederzeit verfügbar. Hatte selbst Jahre lang 5-Stellige Beträge auf dem Girokonto rumliegen. Diese Flexibilität kostet dafür halt langfristig einen guten Teil der möglichen Rendite. Das merkt man allerdings erst, wenn man mehr investiert - da dann kleinere % Steigerungen bereits zu mehr Einnahmen führen. Wenn die gewonnene Flexibilität einem das Wert ist, warum nicht? Jeder Mensch ist anders.

Auch finde ich ein kluges, mittel- bis langfristiges Investment in Investitionsgüter durchaus sinnvoll. Viele Dinge kann man momentan zu guten/besseren Konditionen kaufen. Warum also warten, wenn man ohnehin etwas kaufen wollte? Durch Inflation und Insolvenz von Mitbewerbern ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass die Preise mittelfristig eher steigen als fallen. Weniger Anbieter = weniger Konkurrenz = steigende Preise.
SharkRider ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2020, 14:00   #6373
Bazzat
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Zitat:
Zitat von SharkRider Beitrag anzeigen
Relative %-Werte sind wenig aussagekräftig bzw. verleiten einen zu Fehleinschätzungen. 70% klingt für mich zu viel. Aber ggf. sind das nur 1-3 netto Monatsgehälter? Oder reden wir hier von mehren Jahresgehältern?

Worauf ich hinaus will - es macht nur wenig Sinn wenn Leute hier Ihre % Werte vergleichen, da jeder in einer anderen Situation ist.

Auch fühlt man sich grundsätzlich mit mehr Cash wohler, weil man weiß, das Geld ist da/jederzeit verfügbar.
Hatte selbst Jahre lang 5-Stellige Beträge auf dem Girokonto rumliegen. Diese Flexibilität kostet dafür halt langfristig
einen guten Teil der möglichen Rendite. Das merkt man allerdings erst, wenn man mehr investiert - da dann kleinere %
Steigerungen bereits zu mehr Einnahmen führen. Wenn die gewonnene Flexibilität einem das Wert ist, warum nicht? Jeder Mensch ist anders.
70%: Ist es nicht egal ob einer mit 5.000 handelt und der andere mit 100.000?

Flexibilität / Konto: da ich auch Zeiten kenne, Frau, Kind, neu Selbsttändig, und alles gleichzeitig ist es für mich ein Stück Lebensqaulität,
wenn ich mir um Geld keine Gedanken machen muß und mir anschaffen kann was ich möchte.. Die Rentabiltät wird dann eher in "gutfühlen"
ausgezahlt. Vielleicht ist das noch wichtiger als 3% mehr Rendite auf irgendeine Aktie?

Bei Aktien kenn ich auch keine Schmerzen wenn ich Geld brauche, mal so nebenbei. Habe eigentlich auch immer Cash im Depot. Aber 70% ist schon viel.
Bazzat ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2020, 14:02   #6374
Ratte im Labyrinth
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Zitat:
Zitat von ShortSqueeze Beitrag anzeigen
Meine Cashquote ist zu hoch (fast 30%) und ich hab anscheinend für einen Teil meiner Investitionen nachhaltig den Wiedereinstieg verpasst. So gehts denke ich vielen...
Leider ja – Cashquote bei 35% (Immo aussen vor).

Habe zwar durch die Krise schon immer wieder gekauft – teils zu früh, teils ganz ok, teils auf dem Weg hoch oder erst kürzlich. In Summe schön und gut, aber halt deutlich zu wenig.

Ich denke zwar schon dass es ein nicht unwahrscheinliches Szenario gibt, dass die 2. Welle nochmal kräftig beschleunigt, vor allem wenn Länder wie USA und Brasilien so weiter machen. Allerdings weiss das ja jeder an den Märkten, also könnten sich die Auswirkungen auf die Kurse auch da in Grenzen halten.

Vorläufiges Fazit für mich: langsam, zeitlich gestaffelt, weiterkaufen. Oder halt schneller wenn es doch noch einen grösseren Rücksetzer geben sollte.
Ratte im Labyrinth ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2020, 14:25   #6375
ShortSqueeze
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Zitat:
Zitat von SharkRider Beitrag anzeigen
Relative %-Werte sind wenig aussagekräftig bzw. verleiten einen zu Fehleinschätzungen. 70% klingt für mich zu viel. Aber ggf. sind das nur 1-3 netto Monatsgehälter? Oder reden wir hier von mehren Jahresgehältern?
da ich mein Leben lang selbständig war ist es bei mir, Immobilien mal aussen vor, quasi meine ganze Alterssicherung.
Und da ist völlig klar, daß 30% Cash nicht dauerhaft tragbar ist. Nur als vorübergehender Zustand, um sich Einstiegschancen zu waren.
Aber dieses Dilemma kann leider keiner lösen.
Mr. Dax Dirk Müller macht das ja, indem er Aktien hat und die dann alle mit Shorts absichert, mit dem bekannten Resultat. Hat die letzten Wochen nochmal 6% verloren. Sein Fonds über die letzten 5 Jahre mit Negativrendite.

Es wird immer von Crashs als das größte Risiko bei Aktien gesprochen.
Tatsächlich ist aber bei einem breit aufgestellten Portfolio das Risiko, dauerhaft nicht oder zu wenig investiert zu sein noch viel höher wenn man entgangene Gewinne mit möglichen Verlusten 1:1 gleichsetzen würde.
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Alt 02.07.2020, 15:21   #6376
AXXI
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Japan ist dem Rest der Volkswirtschaften um Jahrzehnte voraus. Es ist möglich, dass sich die Aktien ähnlich wie in Japan entwickeln:

Rascher Anstieg bis 1990.
Da hatte der Nikkei 38960 Punkte erreicht.

Heute liegt er bei 22200 Punkten.
Also eine “Rendite” von -43% innerhalb von 30 Jahren.


Sobald die Inflation bei uns zu sehr anzieht, müssen die Notenbanken bremsen. Dadurch steigen die Zinsen was Gift für die Aktien ist. In den letzten 10 Jahren ist die Produktivität kaum gestiegen. Die Aktienpreise sind nun bereits sehr weit der Realwirtschaft davon gelaufen. Das kann nicht für immer so bleiben. Ich sehe eine Aktienblase die immer schneller aufgeblasen wird.
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Alt 02.07.2020, 15:23   #6377
AXXI
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George Best hatte sein Vermögen so angelegt:

Die eine Hälfte für Frauen und Drogen.
Die andere Hälfte hat er einfach nur verprasst.
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Alt 02.07.2020, 15:55   #6378
Bazzat
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Zitat:
Zitat von AXXI Beitrag anzeigen

Rascher Anstieg bis 1990.
Da hatte der Nikkei 38960 Punkte erreicht.

Heute liegt er bei 22200 Punkten.
Also eine “Rendite” von -43% innerhalb von 30 Jahren.

ja.

Japan war mal China.
Zu hohe Löhne. Es entwickelte sich ein Wohlstandsstaat
Heute ist Japan komplett überaltert und mindestens Südkorea / China haben denen den Rang weit abgelaufen.

Ein Land ist eine Firma. Wenn nicht wettbewerbsfähig, dann Aktienkurs niedrig.

So könnten wir auch da stehen, wenn wir Europa und die Integration nicht hätten. Muß man mal so sagen dürfen.

Die Japan Problematik sehe ich nicht in weiten Teilen der Welt.
So lange so viel Geld da ist.
Bazzat ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2020, 18:27   #6379
SharkRider
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Zitat:
Zitat von Bazzat Beitrag anzeigen
70%: Ist es nicht egal ob einer mit 5.000 handelt und der andere mit 100.000?
Prinzipiell schon. Wobei jemand der 'nur' 5.000 EUR hat, und davon ggf. 3.500 EUR jederzeit verfügbar haben muss / will (Flexibilität/Liquidität) maximal mit 30% (auf das Gesamtvermögen bezogen) investiert sein kann / will. Jemand der 100.000 EUR hat, braucht/will vielleicht 10.000 EUR jederzeit verfügbar haben. Die Restlichen 90% kann er langfristig investieren. Der Prozentanteil am Gesamtvermögen sagt wenig/nichts aus.

Man müsste mindestens wissen, ob die 70% von dem Kapital sind, dass langfristig investiert werden soll (e.g. Altersvorsorge), oder auf das Gesamtvermögen bezogen sind (einschliesslich nötiger Liquidität). Wenn ersteres, dann sehe ich das wie ShortSqueeze - Du verschenkst mögliche Rendite. Wenn letzteres, dann brauchst / willst Du einfach mehr Liquidität (e.g. da es für Dich mehr Lebensqualität bedeutet).

*Zahlen sind frei erfinde Beispiele.


Zitat:
Zitat von Bazzat Beitrag anzeigen
Flexibilität / Konto: da ich auch Zeiten kenne, Frau, Kind, neu Selbsttändig, und alles gleichzeitig ist es für mich ein Stück Lebensqaulität,
wenn ich mir um Geld keine Gedanken machen muß und mir anschaffen kann was ich möchte.. Die Rentabiltät wird dann eher in "gutfühlen"
ausgezahlt. Vielleicht ist das noch wichtiger als 3% mehr Rendite auf irgendeine Aktie?
Kann ich voll nachvollziehen und ist jedem sein gutes Recht! Bitte nicht als persönliche Kritik verstehen. Es ging mir nur darum, dass ein Prozentsatz ohne bekanntem Basiswert/Lebensumstände wenig Aussagekraft hat.


Mal ne andere Frage: Wie geht es eurer Meinung nach im Dax/Dow weiter? Heute sind es im Dax ja fast 3% plus.
SharkRider ist offline   Mit Zitat antworten




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