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Bauen - Reparieren - Basteln Boardbau, Modifikationen am Material, ...

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Alt 04.08.2021, 14:31   #1
pedro.navaja
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Beiträge: 40
Standard Kiteboard selber lackieren - Tipps?

Moin Moin,

bei mir hat sich im Urlaub die Folie auf der Unterseite meines Kiteboards (Xenon Laluz 138 cm) gelöst. Irgendwann konnte ich nicht mehr damit fahren und habe die gesamte Folie abgezogen. Jetzt habe ich nur noch das ungeschützte, aufgeraute Holz auf der Unterseite.

Man sagte mir schon, dass ein Neukleben der Folie von Profis gemacht werden müsste, welches aber den Boardwert übersteigen würde. Alternativ könnte man die Unterseite aber zumindest neu lackieren, was ich selber gerne probieren würde würde. Habt ihr Tipps und Anleitungen, wie man dabei vorgehen sollte?

Viele Grüße
Pedro
pedro.navaja ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.08.2021, 22:36   #2
Juppl
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Beiträge: 268
Standard

Zitat:
Zitat von pedro.navaja Beitrag anzeigen
nur noch das ungeschützte, aufgeraute Holz
Also wenn du wirklich das gesamte GFK von der Unterseite gerissen hast, dann ist da mit Farbe nicht wirklich was gewonnen...
Reden wir hier nur von dem Design-Layer und das "Holz" ist eigentlich das GFK oder ist das WIRKLICH Holz was du da anfassen kannst?
Ein-zwei Bilder wären Hilfreich

Julian
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Alt 05.08.2021, 14:03   #3
pedro.navaja
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Registriert seit: 10/2015
Beiträge: 40
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Zitat:
Zitat von Juppl Beitrag anzeigen
Also wenn du wirklich das gesamte GFK von der Unterseite gerissen hast, dann ist da mit Farbe nicht wirklich was gewonnen...
Reden wir hier nur von dem Design-Layer und das "Holz" ist eigentlich das GFK oder ist das WIRKLICH Holz was du da anfassen kannst?
Ein-zwei Bilder wären Hilfreich

Julian
Was heißt GFK? Und - ja, ich werde ein paar Bilder machen und hochladen ...
pedro.navaja ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.08.2021, 14:28   #4
leeoo
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Beiträge: 359
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GFK = Glasfaserverstärkter Kunststoff.

Ein Kiteboard besteht typisch aus einem Kern (Schaum oder wie in deinem Fall Holz) und in Epoxidharz getränkte Glas- (oder Kohlefaser) Schichten oben und unten.
Diese Schichten nehmen die ganzen Kräfte auf die sich bei Belastung ergeben und führen zu einem steifen Brett. Der Kern an sich ist beliebig labberig und hat eigentlich nur die Aufgabe einen Abstand zwischen den beiden Glasfaserschichten oben und unten zu erzeugen und zu halten.

Aus Designgründen werden von den Herstellen oberhalb der Glasfaserschichten noch bedruckte Folien mit einlaminiert.

Die Frage ist jetzt: hat sich bei dir nur die Designfoile gelöst, oder hat sich die gesamte untere Schicht (also Glasfaser + Folie) vom Holzkern gelöst. Wenn das der Fall wäre ist die Stabilität des Boards komplett weg. Kann ich mir aber nicht vorstellen, der Verbund zum Holz ist normalerweise super fest.
leeoo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.08.2021, 12:19   #5
pedro.navaja
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Registriert seit: 10/2015
Beiträge: 40
Standard Bilder

Die ersten beiden Bilder sind von der Oberseite (mit Fußschlaufen), die letzten drei von der Unterseite.

Man kann sehen, wie das Board auf der Unterseite schon langsam anfängt kaputt zu gehen. Nicht so gut kann man auf den Bildern den Unterschied von Oberseite (glatt und glänzend) zu Unterseite (rau und matt) erkennen.
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Alt 06.08.2021, 14:12   #6
pedro.navaja
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Beiträge: 40
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Zitat:
Zitat von leeoo Beitrag anzeigen
Die Frage ist jetzt: hat sich bei dir nur die Designfoile gelöst, oder hat sich die gesamte untere Schicht (also Glasfaser + Folie) vom Holzkern gelöst. Wenn das der Fall wäre ist die Stabilität des Boards komplett weg. Kann ich mir aber nicht vorstellen, der Verbund zum Holz ist normalerweise super fest.
Ich bin mit dem Board noch gefahren, so wie es jetzt ist, und die Stabilität war nicht merklich eingeschränkt.
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Alt 07.08.2021, 11:41   #7
Bastelwikinger
Genuss-Rutscher
 
Registriert seit: 10/2012
Beiträge: 2.731
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Leider kann ich auf den Bildern nix erkennen. Du müsstest selbst erkennen ob an der abgezogenen Schicht Glasgewebe drin ist oder nicht. Wenn Wasser länger an den Kern kommt kannst du das Brett vergessen.

Wenn das Glas noch auf dem Brett ist und der Kern absolut trocken, dann Vorschlag: 2 Mal dick Laminierepoxy als Lackschicht draufrollen, dann schleifen, schleifen, schleifen.

Epoxy ganz genau abwiegen und Sicherheitsvorschriften einhalten (jeden direkten Kontakt meiden)
Bastelwikinger ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.08.2021, 18:29   #8
Smeagle
Benutzer
 
Registriert seit: 01/2015
Ort: München
Beiträge: 5.733
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Zitat:
Zitat von pedro.navaja Beitrag anzeigen
Nicht so gut kann man auf den Bildern den Unterschied von Oberseite (glatt und glänzend) zu Unterseite (rau und matt) erkennen.
Das ist eigentlich normal bzw. wünschenswert... Die Oberseite kann glatt/glänzend oder rau/matt sein, das ist "egal". Für die Optik ist sie oft glänzend. Aber die Unterseite sollte matt und leicht rau sein, da das besser für die anliegende Strömung ist. "Sharkskin". Machen bei weitem nicht alle so, aber es ist schon sinnvoll.
Smeagle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.08.2021, 19:26   #9
Soso000
Benutzer
 
Registriert seit: 07/2012
Beiträge: 468
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So wie der Bastelwikinger sagt ist am besten. Vorher leicht anschleifen (600er) und entfetten. Zur Not geht auch Autolack.
Soso000 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.08.2021, 13:36   #10
Rallef79
Flaute is a bitch
 
Registriert seit: 03/2007
Ort: 298 km von Workum entfernt
Beiträge: 690
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Ich hab das mal mit 2K Lack gemacht - hält wunderbar. Die Oberfläche vorher etwas anschleifen.

https://www.123lack.de/spraydose-2k-...-ml-spruehdose
Rallef79 ist offline   Mit Zitat antworten




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Stichworte
board, lackieren, reparieren


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