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#9241 |
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Beiträge: 917
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So ist es. Das ist quasi ein neuer MSCI world von Amundi. Kann man machen... muss man aber nicht... ich würde im Moment eher Abstand davon nehmen.
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#9242 |
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Registriert seit: 10/2005
Beiträge: 7.108
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ich hab meine Meinung zu den Equal Weight oder Value ETF etwas angepasst.
Momentan ist die Bewertung der Mag7 zu stark, ohne Frage. Daher sehe ich den Shift, den Granini vorschlägt auch in der aktuellen Marktlage als sinnvoll an. Allerdings: Generell ist es absolut sinnvoll Aktien, die im ETF eine zunehmende Gewichtung erfahren, auch in zunehmender Gewichtung im Depot zu haben. Jetzt nur einen Equal Weight zu kaufen würde mit Sicherheit eine dauerhafte Underperformance garantieren, weil einem die High Performer aus der Gewichtung nach oben rauslaufen und zwar immer. Zu der KI Blase: Gestern ja die Earnings von NVIDIA. Es hat sich gezeigt, daß es NVIDIA saugut geht (der Stock-Preis ist nach den meisten Berechnungsmodellen tatsächlich fair) und die im Prinzip für die Chips verlangen können was sie wollen. Ich frage mich aber, ob das letztendlich so eine tolle Nachricht für die Hyperscaler ist. Es ist interessant, daß die chinesen einen deutlich konversativen Weg beim Ausbau der KI Infrastruktur einschlagen. Meiner Ansicht nach wird da in den USA aktuell zu viel investiert. Oracle nach wie vor weiter ein Short Kandidat. |
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#9243 | |
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Benutzer
Registriert seit: 06/2017
Ort: München
Beiträge: 891
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Hatte weiter oben ja einige Male angemerkt, dass die Median-Aktie ziemlich konstant Geld verbrennt, praktisch auf jeder Zeitebene. Und genau die kauft man ja ungefähr letztlich mit einem Equal Weight ETF. Ohne die High Performer (und deren Übergewichtung, wie auch immer man die hinbekommt - zB. tatsächlich über den Index) gehts langfristig nicht. Geändert von Ratte im Labyrinth (24.11.2025 um 17:53 Uhr) |
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#9244 | |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 06/2010
Ort: ¯\_(ツ)_/¯
Beiträge: 3.461
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* weniger Unternehmen * starker Fokus auf Finanzbranche * stärkere Gewichtung der top-10 Und das Ganze ist garniert mit unattraktiven Steuerparametern und hohen Kosten (die einzigen Parameter ohne Unsicherheit bei so einer ETF-Wette). Equal weight vs. Value sind imho zwei unterschiedliche Ansätze? Ein Value ETF, kann ein Unternehmen stärker gewichten wenn es die Bilanz hergibt. Ein Equal weight ETF interessiert sich nicht für die Bilanz, solange ein Unternehmen im Index ist wird es zu gleichen Teilen gekauft. Oder habe ich hier einen Denkfehler? |
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#9245 | |
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Benutzer
Registriert seit: 10/2005
Beiträge: 7.108
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Die tauchen nämlich in den Value ETF auch nur in extrem geringer Gewichtung (wenn überhaupt) auf. NVIDIA wäre also völlig an dir vorbeigegangen, wie auch im Equal Weight. Ausserdem gibt es keine wirklich gute Definition von Value. Wie so oft liegt die Lösung wahrscheinlich in einer Mischung aus den unterschiedlichen ETF. Ein ETF nach meinem Geschmack würde die Gewichtung irgendwie logarithmisch handeln. Das würde einen cap bedeuten aber trotzdem eine gewisse partizipation. |
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#9246 |
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Kirmesschlosser
Registriert seit: 01/2007
Ort: Winterfell
Beiträge: 2.064
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mein Kurzfristdepot ist gecleant dummerweise negativ. Mein größter Fehler war wohl, dass ich keinen Ausstiegszeitpunkt definiert hatte, denn zwischenzeitlich sah es richtig gut aus.
Die Gesamtperformance ist aber positiv für dieses Jahr, wie gut, gucke ich mir gegen Ende des Jahres an. Ich habe nach Produkten gesucht die den Mag7 shorten, erstaunlich geringe Anzahl. Burry und evtl. Thiel verfolgen einen solchen Ansatz. Irgendwo hatte ich aufgeschnappt, dass ein einzelener short auf bsp nvidia eher risikobehaftet ist und zwar nicht wegen des einzelnen "überteuerten" Wertes, sondern weil die mittlerweile in sehr vielen "konservativen" etfs etc. vorhanden sind und die eher von "starken" Händen gehalten werden. |
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#9247 | |
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Unqualifiziert
Registriert seit: 02/2023
Beiträge: 684
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#9248 | |
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Benutzer
Registriert seit: 08/2007
Ort: München
Beiträge: 917
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Nochmal zu den ETF's. Bei JustEtf kann man so etwas ja gut vergleichen. Betrachtet man die letzten 10 Jahre, dann kommt man tatsächlich auf eine Underperformance von 20% vom Van Eck, sprich 2% pro Jahr. Macht in Summe aber immer noch eine Gesamtperformance von 17% pro Jahr vor Steuern, bei einer um 1/3 geringeren Vola. Betrachtet man die letzten 5 Jahre sieht die Geschichte jedoch anders aus. Van Eck +40% (127% zu 84% pro Jahr) mehr als MSCI World. Aber das ist natürlich immer das Spielchen mit dem Betrachtungszeiträumen ... wenn man so etwas sieht, fragt man sich natürlich immer ob man nicht einfach die Kohle aus der prof. VV (die im Schnitt ihre 8% nach Kosten macht) stumpf 50/50 hier reinblasen sollte, aber das ist ein anderes Thema.Mit meinem kleinen Beitrag am Anfang, wollte ich lediglich nur einmal anregen, darüber nachzudenken ob der MSCI in die Zukunft gerichtet wirklich für jeden immer das optimale Produkt ist oder ob man nicht vielleicht doch auch nochmal nach Alternativen schauen sollte. Ich für mich habe und werde meine Allokation diesbezüglich weiter optimieren und das Exposure hinsichtlich der MAG7 weiter reduzieren (ABER SICHERLICH NICHT SHORTEN). |
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#9249 | |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 06/2010
Ort: ¯\_(ツ)_/¯
Beiträge: 3.461
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MSCI World hat über 60% USA Anteil, einen SP500 ETF kann ich aber auch mit 0.03% TER haben: https://www.justetf.com/de/etf-profi...n=IE00B6YX5C33 Immer noch die Hälfte der Gebühren gegenüber obigem UBS ETF - Früher war die Differenz noch deutlich größer. Ich persönlich fahre einen kostenoptimierten Regionenansatz mit stärkerem Gewicht auf den EM (historisch gesehen habe ich damit eine Underperformance, wobei die EMs in jüngster Vergangenheit gut aufgeholt haben). |
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#9250 |
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Kirmesschlosser
Registriert seit: 01/2007
Ort: Winterfell
Beiträge: 2.064
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@granini
der von Dir vorgestellte etf ist gut, ich habe den mit meinen gehaltenen Div ETFs verglichen und der passt mir noch rein https://www.justetf.com/de/search.ht...tab=comparison link geht nicht mehr.... Geändert von Lars Vegas (20.11.2025 um 14:08 Uhr) |
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#9251 | |
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Registriert seit: 10/2005
Beiträge: 7.108
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Inzwischen ist der durchschnittliche BTC Retail Investor im Minus nachdem sich alle so gefreut haben daß es jetzt endlich ETF auf diesen Scam gibt. Trotzdem, nachdem ich ja inzwischen gelernt habe daß nicht das zählt was ich denke, sondern in diesem Fall doch viele der Meinung sind die Tatsache, daß es nur endlich viele BTC gibt (was im Übrigen auch für meine Scheisshaufen gilt, die ich genetisch codiert jeden Tag so ablasse, und das ganze auch noch in der Menge limitiert weil ich irgendwann sterbe) würde eine Werthaltigkeit garantieren, völlig ausser Acht lassend, daß man beliebig viele Bitcoin 2...oo in die Welt setzen kann, habe ich soeben bei 85600 eine spekulative Position in dem Scam gekauft. |
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#9252 |
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Registriert seit: 06/2017
Ort: München
Beiträge: 891
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#9253 |
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Registriert seit: 08/2007
Ort: München
Beiträge: 917
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O Tannenbaum, o Tannenbaum wie grün sind deine Blätter….
https://de.tradingview.com/x/2XB1TFQX Weil es gerade so gut in die Weihnachtszeit passt. Und Nein, wer glaubt hier per Limit buy oder whatever investieren zu wollen , dem kann ich nur raten, Finger weg!!! Man sollte sich merken: zu jedem Zeitpunkt ist alles andere wahrscheinlicher als ein V. Aber manchmal gibts auch Wunder… Weihnachtswunder 2.0 ich glaube nicht dran. |
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#9254 |
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Registriert seit: 07/2011
Beiträge: 268
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Man muss doch nicht jeden Scheiß kaufen....
Egal ob der nun von ShortSqueeze genetisch codiert ist oder nicht ![]() Von Krypto, Währungen, CDF, Zertfikaten, Staatsanleihen und sonstigen Scheißhaufen lass ich die Finger. ![]() Habe dank 100% Aktienanteil im Depot ohnehin genug Vola drin. Wobei ich aktuell knapp 20% Cash halte (was ich sonst nie tue, aber die Charts haben quasi dazu eingeladen Gewinne mitzunehnen). Aktuell sieht es auch eher danach aus, dass ich mehr Cash hätte halten sollen. Aber ich investiere ja langfristig in solide Value title; und da sind manche Einstiegskurse aktuell gar nicht so schlecht - auch in Falle eines weiteren Rücksetzers. Mittelfrsitig will ich wieder auf 90-95% Aktien kommen. Das bringt die beste Rendite auf lange Sicht. Gold ist leider an mir die letzten Jahre vorbei gegangen und jetzt lohnt sich der Einstieg imho nicht mehr. |
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#9255 |
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Registriert seit: 07/2011
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Was sagt Ihr zu dem 30 Punkte Friedensplan?
Wird er Erfolg haben? Wenn ja, welche Aktien und Branchen profitieren davon? Chemiesektor? Interessant finde ich mal wieder: Punkt 14: Eingefrorene Gelder werden wie folgt verwendet: 100 Milliarden US-Dollar an eingefrorenen russischen Vermögenswerten werden in US-geführte Wiederaufbau- und Investitionsprojekte in der Ukraine investiert. Die USA erhalten 50 Prozent der Gewinne aus diesem Vorhaben. Europa wird weitere 100 Milliarden US-Dollar beisteuern, um die für den Wiederaufbau der Ukraine verfügbaren Mittel zu erhöhen. Eingefrorene europäische Gelder werden freigegeben. Der Rest der eingefrorenen russischen Gelder wird in ein separates amerikanisch-russisches Investitionsvehikel überführt, das gemeinsame Projekte in bestimmten Bereichen umsetzt. Dieser Fonds soll die Beziehungen stärken und gemeinsame Interessen fördern, um einen starken Anreiz gegen eine Rückkehr zum Konflikt zu schaffen. D.h. 100 Mrd aus Russischem Verrmögen, 100 Mrd der EU (und damit hauptsächlich vom dummen Deutschen Steuerzahlvieh) - die Gewinne greift zu 50% die USA ab.... ![]() Bei welchen Firmen werden die 200 Mrd wohl landen, falls ich mir wenigstens einen Teil meiner Steuergelder zurückholen will? ![]() Auch der Rest klingt sehr nach Amerika First Politik... |
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#9256 | |
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Registriert seit: 06/2017
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Falls man dennoch darauf wetten mag, dass dort demnächst Ruhe einkehrt, gibt es ja als vielleicht direktesten Ansatz auch einige ukrainische Aktien, die hier handelbar sind: Ferrexpo (Eisenerz) sowie MHP, IMC und Kernel (alle drei Landwirtschaft). Die letzten drei haben sich seit Kriegsbeginn in Summe auch ok gehalten/entwickelt (bin in Summe über die vier jedenfalls schon jetzt leicht im Plus). Punkt 23 (freier Transport von Getreide) würde einigen davon vermutlich helfen. Billig sind sie alle, natürlich. |
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#9257 | |
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Registriert seit: 06/2017
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Das muss wohl an dem grandiosen Friedensplan aus Wünsch-Dir-was-Euroland liegen: https://www.focus.de/politik/ausland...633b50f88.html |
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#9258 | |
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Registriert seit: 08/2007
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#9259 | |
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Registriert seit: 10/2005
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und Teil des EU-Friedensplans ist, daß eines der korruptesten Länder der Welt EU Mitglied wird, was normalerweise ein ziemlich langwieriger und komplexer Prozess ist. |
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#9260 |
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Theta Welle
Registriert seit: 11/2013
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186 Mrd. (2026-2027) kann die UvdL ja nur fließen lassen, wenn die Ukraine in der EU ist.
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#9261 |
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Registriert seit: 06/2017
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Novo Nordisk hat seinen Tannenbaum nunmehr in aller Form vervollständigt - heute in der Spitze nochmal -10%. Obwohl die heutige Nachricht (Abnehmmittel wirkt nicht so gut gegen Alzheimer - okay...) für die Financials wohl nicht so entscheidend sein wird. Aber halt wieder eine schlechte Nachricht mehr. Habe jedenfalls mal bei 36,99 gekauft.
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#9262 | |
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Registriert seit: 07/2011
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Denke, es ist eine solide Firma und die Bewertung ist aktuell attraktiv. Geändert von joe (25.11.2025 um 07:35 Uhr) Grund: störenden Vollquote entsorgt |
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#9263 |
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Unqualifiziert
Registriert seit: 02/2023
Beiträge: 684
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Ich habe einen Einstiegpreis von ~55€ und wollte nicht mehr Geld reinstecken, auch wenn der Reiz da war. Bis jetzt war jeder Versuch, einen Boden zu bauen, fehlgeschlagen, ggf. war er das jetzt, aber das wird sich zeigen.
Ich meine, ich habe es schon mal geschrieben: Daikin Industries erscheint auch als Turnaround Kandidat geeignet zu sein. Sieht sehr profitabel aus, mit sensationellen KBV (Schulden und Gewinnentwicklung habe ich noch nicht angeschaut). Wäre als "Begleiter" von Novo ein Gedanke. Wenn das nächste Tief nicht unter 106 kommt, wäre das für mich ein Einstiegspunkt. Was meint ihr? Industriewert, nicht USA, ... Kenn den japanischen Markt nicht einschätzen. |
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#9264 | |
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Registriert seit: 08/2007
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#9265 |
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Registriert seit: 08/2007
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BTW... wäre ich nicht schon in AIR (Airbus) investiert, dann wäre ich dort heute eingestiegen...
Intel ist ebenso prozyklisch auf meiner Liste. https://www.techpowerup.com/343014/a...nced-packaging Geändert von granini (01.12.2025 um 14:46 Uhr) |
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#9266 | |
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Registriert seit: 06/2017
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Intel habe ich besser erwischt, als fallendes Messer vor ein paar Monaten bei US$ 19.91 – nachdem die Aktie zuletzt ansprang, steht sie immerhin schon bei +100%. Halte auf jeden Fall weiter; sollten sie irgendeine Art von Turnaround nachhaltig hinbekommen, ist da auf jeden Fall noch Potential. @Mahori: Zu Daikin: hatte mir das Unternehmen bisher nicht angeschaut, finde es aber vernünftig: interessanter Sektor (Klimatechnik, Wärmepumpen, etc.), der nach dem Boom zuletzt etwas gelitten hat. Vielleicht also kein schlechter Zeitpunkt? Die Bewertung finde ich ok, nicht wirklich günstig, aber auch nicht (mehr) idiotisch teuer. Der Kursverfall der letzten Jahre ist nicht von Gewinnrückgang verursacht (EBIT stieg trotz zuletzt sicher nicht einfachem Markt sogar konstant an seit dem Hoch der Aktie in 2022), sondern m.E. eher von „Luftablassen“ aus der Bewertung, also wahrscheinlich Enttäuschung über die weiteren Wachstumsaussichten. Den Punkt mit dem supergünstigen KBV sehe ich in meinen Daten nicht, das liegt danach ungefähr bei 2x. Nettoverschuldung ist ungefähr bei null – gut, aber auch wenig Hebel über die Bilanz. Das Unternehmen ist übrigens von der Umsatzseite sehr global – nur 15% in Japan, ähnlich viel in EU, 42% in US. Insofern ist das mit dem „nicht USA“ so eine Sache. Die grossen I-Banken, die ich sehe, haben die Aktie auf Hold. |
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#9267 | |
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Registriert seit: 08/2007
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#9268 | |
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Aktuell +5%, wurde zum Opening mit 2/3 meiner Zielposition eingestoppt. Das letzte Drittel ist auch kurz vor Aktivierung.
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#9269 | |
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Unqualifiziert
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Linde hat sich auch noch nicht gefangen, da werde ich nachkaufen, sobald sich ein echter Boden abzeichnet. Aktuell bin ich unentschlossen bei neuen Aktien und erwäge bestehende aufzustocken: Linde in Minus und DWS im Plus sind die Kandidaten mit Alphabet (mini-Dip). |
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#9270 |
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Ich hatte ja statt Lotto EOS 580850 gekauft. Sicherheit schein gefragt zu sein!
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#9271 | |
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#9272 | |
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Hatte bereits Anfang 2024 in diesem Bereich gekauft: Impala, Tharisa (beides Platin) und Newmont (Gold). In den ersten 12 Monaten ist nicht viel passiert, für 2025 allerdings steht Impala inzwischen bei +200%, Tharisa bei +70% und Newmont bei +150%. Die Geschichte zu Gold ist ja hinlänglich bekannt…mal sehen wie das weitergeht, aber ganz sicher nicht dauerhaft stetig in diesem Tempo. Bei Platin werden als Hauptgründe für den krassen Anstieg (+130% in den letzten sieben Monaten, nachdem sich das Zeug jahrelang praktisch nicht bewegt hatte) genannt: Ausweichasset für Gold, operative Probleme bei den Minen in SA, sowie Hamsterkäufe in US aufgrund möglicher drohender Zölle/Einfuhrbeschränkungen. Alles davon könnte sich auch schnell wieder ändern. Zu Silber hatten wir weiter oben mal geschrieben, ähnliche Performance in den letzten Monaten. Wie gesagt, die Treiber da sind mir nicht wirklich einleuchtend; nehme mal an dass es sich zur Zeit ebenfalls seines wiedergefundenen Daseins als angebliche Alternative zu Gold erfreut. Meine Kupfer-ETCs von Ende Juli (siehe oben) können da natürlich nicht mithalten, stehen aber z.Z. auch immerhin bei +20%. Kupferlastige diversifizierte Miner (z.B. Glencore, Ero, Freeport) haben zuletzt aber ebenfalls überdurchschnittlich performt. In diesem Bereich werde ich wahrscheinlich eher weiter zukaufen mit langfristigem Ziel - eine sich tendenziell verschärfende Versorgungslage bei Kupfer halte ich nämlich für wahrscheinlich. Geändert von Ratte im Labyrinth (25.12.2025 um 16:35 Uhr) |
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#9273 | |
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#9274 |
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#9275 |
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#9276 |
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Wieder eine kurze Bestandsaufnahme zum Jahresende, der halbe Börsentag morgen sei geschenkt:
Man muss aber berücksichtigen, dass alle Indizes oben in US$ berechnet werden – ausser dem Dax. Da der US$ gegenüber dem Euro in 2025 aber um etwa 12% gefallen ist, dürften die meisten Index-Investoren im Euro-Raum wenig Freude an ihren MSCI World- /S&P 500- Positionen o.ä. gehabt haben. Andersrum – zum Vergleich in US$-Terms stieg der Dax um fast 38% und hätte dieses Jahr eines der besseren Investments abgegeben. Den grössten Beitrag zum Dax-Anstieg leistete (etwas überraschend für mich) Bayer (mit einer Erholung um 85%), gefolgt von Allianz, Rheinmetall, der Deutschen Post, RWE und Siemens Energy – diese Werte kommen zusammen für >60% des Indexanstiegs auf. Die Schwäche des US$ beschleunigte sich mit Trumps Zollkapriolen im April, auf eine Erholung wartet man bis heute vergeblich. Der Druck der US-Regierung auf die Fed, die Leitzinsen zu senken, dürfte hier auch in Zukunft nicht helfen. Entsprechend waren auch US-Staatsanleihen schwierig für den Investor im Euroraum, zumal trotz beginnender Zinssenkungen und Trumps vehementen Eintretens für niedrigere Leitzinsen die Renditen nicht so recht sinken wollen (also die Kurse nicht steigen wollen). Offenbar traut man am Markt dem Braten nicht so recht (dass die Inflation in US dauerhaft unter Kontrolle ist und das Wirtschaftswachstum wieder anziehen wird, im Lichte von Trumps Fiskalpolitik – z.B. Zölle und Steuersenkungen). Den Vogel abgeschossen haben die Edelmetalle: Gold +65%, Silber +145%, Platin +130% (alles in US$), haben wir ja genug zu geschrieben. *** Bei mir selbst +37.7% (Aktien/Rohstoffdepot, ohne die ca. 15-20% Anleihen/Cash), wahrscheinlich mein bestes Jahr jemals. Die wesentlichen Beiträge dazu kommen von (alle Zahlen sind Prozentpunkte bezogen aufs gesamte Depot):
“Trump Zolltrade” bedeutet dabei den Effekt einer temporären Erhöhung der Aktiequote auf fast 100% Anfang April nach dem Einknicken der Börsen – wurde bis Anfang Juli zu 90% wieder realisiert. China lieferte dieses Jahr keinen Beitrag und wäre ohne Alibaba negativ gewesen. Japan und Korea waren recht ok, aber infolge geringer Gewichtung nicht entscheidend. Branchen: Banken und Versicherer liefen sehr gut, Pharma und Energiewerte durchwachsen. Diversifizierte Rohstoffwerte begannen das Jahr schwach, kamen aber zuletzt wieder in den positiven Bereich. *** Für 2026 werde ich zunächst nicht viel ändern, auch mangels überzeugender neuer Ideen zu Einzelwerten:
Geändert von Ratte im Labyrinth (30.12.2025 um 10:57 Uhr) |
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#9277 | |
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Trotzdem hab ich in Japanische Anleihen investiert - meine Theorie ist, daß es in der EU einfach schneller Abwärts geht als im Rest der Welt und der Yen ist antizyklisch sicher sehr interessant. Kann dauern bis sich das auf den Kurs auswirkt, aber irgendwann knallt es in Europa wieder und aufgrund der unterschiedlichsten Interessen ist es viel schwieriger in Europa Krisen in den Griff zu bekommen als anderswo. Man muss nur etwas Geduld aufbringen, den Rest erledigen unsere Politiker. Ich würde (gefühlt) auch gerne meine Aktienquote reduzieren, bin aber schon an meinem unteren Limit. Es hat sich einfach nicht bewährt hier weiter zu reduzieren. Wir hatten jetzt 3 Grüne Januars in Folge, ich vermute diesmal ist es ein roter. |
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#9278 | |
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Tatsächlich wäre mir nicht in den Sinn gekommen, auf eine Trendumkehr bei japanischen Zinsen oder beim Yen-Wechselkurs zu setzen – bei 230% (vom BIP) Staatsverschuldung, niedrigerem Wachstum als EU und US und grausamer Demographie hätte ich eher Sorgen vor weiterem Vertrauensverlust am Markt und denke, dass selbst eine zukünftige Schulden-/Währungskrise da nicht völlig vom Tisch ist. Auch wenn momentan die BoJ die Lage unter Kontrolle zu haben scheint, muss das bei stark steigenden Zinszahlungen nicht dauerhaft so bleiben. Und da die japanische Wirtschaft stark exportabhängig ist, wäre ein steigender Yen zumindest zweischneidig. Dass die Regierung Notwendigkeit für ein US$140bn "Stimulus-Paket" sieht, ist auch nur so mittelmässig vertrauenserweckend. In jedem Falle könnte Japan, falls sich eine Krise anbahnen sollte, noch eine gute Billion an US-Staatsanleihen auf den Markt werfen (grob 3% vom gesamten Bestand). Mir persönlich sind das sowohl für Japan als auch für USA momentan zu viele Wolken am Himmel. https://www.morningstar.com/news/mar...as-bond-market Dass EU sich langfristig noch mehr selbstgemachte Probleme aufhalsen wird als Japan und US, halte ich schon auch für wahrscheinlich, aber noch ist hier die Startposition (bezüglich Verschuldung) eine deutlich komfortablere und entsprechend die Zeitachse für so eine Verschiebung vermutlich eine lange. *** Am Rande als Nachtrag zu oben: evtl wäre auch Paypal einen Blick wert, wenn man die Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells nicht zu sehr anzweifelt. Bei EV = 9 x EBIT und zweistelligem FCF yield ist die Aktie inzwischen zumindest ein veritabler Value-Wert. Hatte die Aktie in 2025 mal von €54 bis €64; jetzt krebst sie wieder bei ca. €50 herum. Geändert von Ratte im Labyrinth (01.01.2026 um 18:34 Uhr) |
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#9279 | |
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Warst du in letzter Zeit mal in Japan ? Es ist alles dort so billig für Europäer geworden, man mag es kaum glauben. Nach fast allen Metriken ist der Yen 20% unterbewertet gegen Euro. Woher soll die Währungskrise in Japan kommen. Die Schuldner sind in erster Linie genügsame Japaner. Viel witziger wirds wenn hier der Carry Trade kippt. Wann und wie der Auslöser sein wird kann ich dir nicht sagen, aber irgendwann knallt der Yen wieder innerhalb einer Woche um 10% nach oben. Und meine Meinung ist, daß die nächste Krise von der EU ausgeht. Entweder Frankreich oder diesmal sogar Deutschland. Es ist meiner Ansicht nach fast egal gegen welche Währung man Euro verkauft - wird auf Sicht von 5 Jahren alles funktionieren. Deutschland hat exakt gar nichts mehr zu bieten - praktisch alles was High Tech betrifft, zukünftig auch KI müssen wir woanders einkaufen. Das wird sich mittelfristig auf den Kurs auswirken. Der Weg, strukturelle Defizite durch "Sondervermögen" auszugleichen wird fortgesetzt. Andere Länder werden sich dem Diktat Deutschlands und der Schuldenbremse nicht mehr aussetzen, gibt eine Kettenreaktion. |
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#9280 | |
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Obwohl ich rein kurzlaufende japanische Anleihen bis zu einem gewissen Umfang jetzt auch "nicht ganz so schlimm" finde: letztlich sind sie eine reine Wette auf die Währung (wenn auch bei niedrigeren Zinsen als auf deutsche Kurzläufer), weniger auf Umfeld und Zinsentwicklung. In dem Masse, in dem man auf diese Art Geld parken möchte, ist eine Diversifikation über verschiedene Währungen – etwa Euro, US$, CHF, NOK sicher klug, und warum nicht auch den Yen dazunehmen. Ich selbst mache das eher nur aus Faulheit nicht, und aufgrund derzeit geringer Erwartungen an die Grössenordnung des Nutzens daraus. Eine hervorgehobene Einzelwette würde ich im Moment aber weder auf den Yen noch auf (insbesondere länger laufende) japanische Anleihen eingehen wollen, aus den oben genannten Gründen. Der Trend bei Zins- und Währungsentwicklung sieht mir auch noch zu intakt aus; mindestens würde ich auf eine Art von Bodenbildung warten wollen. Die japanischen Bondholder mögen schon grossteils genügsam sein (und grob 50% der Anleihen liegen ohnehin bei der BoJ), aber der Zinsanstieg bei den Langläufern scheint mir schon eine gewisse Besorgnis am Markt zum Ausdruck zu bringen. Unwinding des Carry-Trades ist sicher ein relevantes Thema und würde den Yen stützen, aber mein Verständnis ist, dass das auch schon zu einem guten Anteil durch ist und einige kleinere Währungen auch schon gegenüber dem Yen zeitweise unter Druck gebracht hat – MXN, BRL, ZAR etc. in 2024. Auch gegen den Euro würde ich in grösserem Umfang derzeit nicht wetten wollen, höchstens auf einer sehr langen Zeitachse (deutlich mehr als 5 Jahre). Dies, obwohl ich die momentanen Entwicklungen in der Eurozone bestimmt genau so negativ sehe wie du. Aber meine Erfahrung ist halt, dass derartige eher diffuse Makro-Trades einfach zu selten funktionieren. Siehe auch als Beispiel die Entwicklung des NOK gegenüber dem Euro: trotz bester fundamentaler Voraussetzungen (Rohstoffe, Haushaltsüberschuss, netto keine Staatsverschuldung) 1/3 Wertverlust seit 2013 und selbst in den letzten drei Jahren nur mit Mühe fast konstant. Die fundamentalen Argumente gegen den Euro sind heute nicht viel anders als vor einigen Jahren und ich wäre nicht überrascht, wenn sie sich auch in den nächsten paar Jahren nicht in einem klaren Abrutschen der Währung manifestieren würden. Zumal die anderen grossen Wirtschaftsräume US und JP ja auch so ihre kleinen Problemchen haben – insbesondere eine deutlich höhere Verschuldung als die Eurozone. Aber wir werden sehen, im Zweifel kann man seine Positionierung ja immer noch unterwegs ändern. |
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