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Hab heute mal bei extrem böigem Wind damit rumgespielt - eher ungewollt, denn der Wind war am Anfang sehr lahm und ist dann schnell aufgefrischt, weil sich hinter meiner Startstelle ein Hügel befindet und ich nicht sehen konnte, dass sich dahinter ein Gewitter angebahnt hat.
Da wurde mein Peak sehr ruppig und schlußendlich hat es ihn mir unter Vollast mitten durchgewuzelt. Das Ding ist abgestürzt, hat sich auf der Wasseroberfläche in diesem Ministurm dann wieder entfaltet und ich konnte ihn verkehrt herum wieder starten, während ich mich am Brett stehend halten konnte. Allerdings befand sich in einer Seitentasche genügend Wasser, dass er sich recht lange nicht ganz ausgewickelt hat. Als er es dann doch schaffte, riss mich eine Böe vom Brett und es riss mir die Boardleash ab. Der Peak wuzelte sich nochmals vom Himmel, konnte ihn abermals verkehrt herum starten, zum Board boddydraggen - aber nur fast, dann dann war der Wind schlagartig ganz weg und der Kite stürzte vom Himmel, so dass ich die letzten Meter zum Brett doch schwimmen musste. Dann war der Kite unstartbar und ich musste ihn einrollen und heimpaddeln. Moral von der Geschichte: Dies ist defintiv nur was für gleichmäßig leichtem Wind!
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Was ich mich frage: Ich werde bei nächster Gelegenheit mal mein Kite-Foil (Levitaz Shaka M) ans Wingboard schrauben und versuchen herauszufinden, ob es dann mit dem Peak noch besser geht.
Das hatte ich zu meinen ersten Wing-Versuchen drauf, aber kam mit dem Wing damit gar nicht in die Höhe und habe mir deshalb das riesige Ding gekauft - aber es bremst ganz schön. Könnte sein, dass es mit dem Kite leichter geht - und schneller, weil das Shaka sicherlich wesentlich weniger Widerstand bietet. Beim normalen Kitfoilen kann ich damit ziemlich langsam fahren, ohne, dass die Strömung abreisst. Was ich bei mehr Wind nun auch schon einige Male geschafft habe: Mich aus dem Wasser raufziehen zu lassen, aber dazu braucht es schon etwas mehr Druck im Schirm, als bei Leichtwindkitefoilerei üblich. Das ging nur in den Böen. Was bei meinen mittlerweile vielen Versuchen gleich geblieben ist: Die Anzahl der Sessions, wo ich wegen endenden Wind komplett einpacken und heimpaddeln musste. Man geht eben bei schwammigen Bedingungen raus und muss mit diesem Risiko leben. |
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#43 |
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kellerkind
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Supercool, bin heute das erste mal mein Gong Wingboard mit Peak gefahren.
Der Wind hat kaum gereicht das der Kite oben blieb - und es hat tatsächlich funktioniert, VÖLLIG problemlos. Beim auf's Board klettern war kurz mal die Leinenspannung weg, aber kam direkt wieder und das Board kam wirklich direkt vorwärts auf Halbwindkurs in Fahrt. Damit stand dann der Kite stabil (vorher musste ich ihn in Bewegung halten) und ich konnte mich hinstellen... Dann ein bisschen 8ter geflogen und ich war auf dem Foil! Absolut easy, bin begeistert War überhaupt der erste Flug auf dem Board und dem neuen Foil.Aber Peak am Wasser ist schon nicht soooo einfach... Mit dem Tip das Wasser berühren bedeutet sofortiges ENDE. Ist mir mehrfach passiert, der Kite wird regelrecht runtergesaugt. Obwohl noch der allergrößte Teil in der Luft und angeströmt war, er löst sich nicht wieder vom Wasser. ABER die "Rettung" des abgesoffenen Kites und das heimkommen danach war viel einfacher als erwartet... Bar aufwicken, dabei zieht man sich zum Kite. Kite aufs Board ziehen und ein bisschen einrollen geht sehr schnell... Und danach kann man easy heimpaddeln im Knien. Hat insgesamt keine 5 Minuten gedauert, wirklich viel schneller als mit Kitefoilboard, da man den Kite vollständig aus dem Wasser bekommt und auch selbst vollständig auf dem Board ist und daher schnell und leicht vorwärts kommt. Heimo, vielen Dank für die Anregung! Da werde ich noch viel Spaß mit haben glaube ich
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Gerne geschehen! Mir bringts auch nach wie vor viel Freude und viele zusätzliche Sessions, wo ich es sonst gar nicht probiert hätte... Hab mir jetzt einen besser gleitenden Flügel besorgt - aber noch nicht geflogen. Bin schon in beiden Disziplinen neugierig, wie es mir damit geht.
Und der Peak am Wasser muss eben oben bleiben. Bei so wenig Wind, wo wir das probieren, bekommt man einen normalen Kite auch schwer aus dem Wasser, aber der Peak braucht zum Wiederstart aus dem Wasser (wenn er sich nicht ganz hingelegt hat- wo es dann auch mit mehr Wind nicht mehr geht) deutlich mehr Wind als andere Kites. Wenn Du am Wasser aufwickelst, mußt Du Dich zum Schluss mit den Leinen am Kite seitlich vorbeiziehen, dass Dich der Wind nicht direkt ins Kite reintreibt. Beim Aufwickeln wickle ich bis zu den Tips inklusive Waage alles auf, damit nichts mehr an Leinen im Wasser treibt. Ich rolle das Kite mittlerweile nicht mehr übereinander gelegt zusammen wie an Land, sondern raffe zuerst nur die Vorderkante zusammen - lege sozusagen die eingebauten Stäbchen aufeinander und erst zum Schluss ziehe ich den restlichen nassen Stoff rauf und drehe alles ein, nachdem ich von den Tips das Wasser raus habe. Geht viel schneller und ohne Kraft, weil sich kein Wasser irgendwo halten kann. Geändert von hmooslechner (08.09.2022 um 21:40 Uhr) |
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Zitat:
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Direkt auf den Kite zugefahren und dann war ich mit meiner Board-Nase in der Mitte des Kites und Bridle links und rechts vom Board. War nicht gut. Jetzt ziele ich beim Paddeln einihe Meter neben den Kite, besser.Zitat:
Ich wickle nur die Leinen bis zu den Stammleinen auf die Bar. Der kite ist damit schon ziemlich gerafft. Dann lege ich das ganze Paket aufs Board und "komprimiere" das ganze nur ein bisschen. Da hängt nichts ins Wasser. Das Board ist so groß, dass ich problemlos den kompletten Kitre so auf dem Board plazieren kann und noch dahinter knieen zum heim paddeln. Das geht wirklich sehr schnell, viel schneller als ich gewohnt bin meine closed celler aufzuwickeln. Und ich kann auch an Land direkt wieder starten (habe es etwa 5..6 mal gemacht) ohne entwirren zu müssen. Zitat:
![]() Ich versuche mal den Vorderteil zuerst zu "komprimieren", hört sich an als könnte ich das noch optimieren mit dem Ansatz. Und ich bin sehr froh, dass das so easy geht. Weil damit steht und fällt der Spaß an der Sache. Bei so wenig Wind ist es einfach nicht vermeidbar das der Kite mal im Wasser landet. Und bei 3 Knoten hat man denke ich keine Chance wieder zu starten. |
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Hab mal wieder ein Vid von dieser Methode gemacht. Leider war der Akku der Cam leer, als ich beendete - konnte das Kite trocken am eigenen Grund landen.
https://www.youtube.com/watch?v=faQmAcP2I-Y |
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Hab heute mal mit dem 12er Peak2 ohne Leinen nur mit der Waage direkt an der Bar herumgespielt, aber da ist das Teil ssssehr instabil und die Kraftentfaltung viel zu explosiv, als dass ich am Brett bleiben kann. Vielleicht mit mehr Übung, heute nicht mehr, weils gewittrig wird.
Hat sowas - also Kite ohne Leinen direkt an der Bar - schon mal wer von Euch am Wingfoilboard versucht? |
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Zwischenstand heuriges Jahr:
Heuer habe ich zu 95% bei uns am See nur mehr mit dem Wingboard und dem Preak gefoilt - mit dem echten Kite-Foilboard habe ich nur 2x gekitet. Warum? Weil die Kombi "Wingboard - Peak" einfach bei sehr wenig Wind mit Böenlöchern sehr viel besser funktioniert und weil es keine Schwimm-Sessions bei eintretender Flaute gibt. Man kann am Board heim-kraulen und dies geht dann sehr viel schneller als mit Kite-Zeugs heimzuschwimmen. Bei mehr Wind geht dann schon "das echte Wingen". Somit habe ich meinen 12er-Soul und das Levitaz-Brett heuer nur 2x ausgepackt. Mit dem heuer nicht Enden wollenden Ostwind am See kam ich ab dem Frühjahr so oft zum Kiten, wie überhaupt noch nie zuvor - im Mittel so 3-4x pro Woche, auch noch schnell nach der Arbeit - raus zum See, Schirm rauf und 15 km abspulen - kam sehr oft vor! Ich könnte sicherlich mit der Soul-Levitaz-Kombi auch bei sehr wenig Wind oft fahren, aber ich habs einfach nicht mehr gemacht. |
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Das Video ist ja der Hammer! Echt unglaublich, was Du da zauberst
![]() ![]() Sowas ist mir als Nordlicht und Fast-Küstenbewohner natürlich fremd... ich habe meine Peaks noch nie bei weniger als 10 knt benutzt. Respekt!!! |
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Und ein Wort der Warnung:
Das geht super mit SingleSkin (oder Hybrid) in sehr wenig Wind Habe ich schon stundenlang gemacht, alleine auf dem Wasser und selbst "Hauchwind" reicht, dass die leichte Matte oben bleibt...ABER bei etwas mehr Wind mit "normaler" Matte keine gute Idee. Ich habe es einmal probiert. Aber da war ich dann natürlich nicht allein auf dem Wasser - ich musste ausweichen, konnte das Board schlecht kontrollieren und habe beim abfallen Leinenspannung verloren - und Kite gewassert... VORBEI. Man kann keinen Widerstand zum Relaunch aufbauen, da das große Board so schnell mit treibt. Der Hybrid geht da meist noch hoch, aber "normale" Matte nicht. Im Stehtiefen würde es sicher gehen, aber das verträgt sich nicht so gut mit Foil
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Heimo, was für eine Material Kombination bist du denn im letzten Video gefahren?
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Servus!
Das Thema ist wirklich für alle, die nicht an der Küste wohnen, spannend und inspirierend. Zitat:
Ich denke, dass dein Wingboard Ansatz mit Kite sehr in diese Richtung geht: https://www.youtube.com/watch?v=H3sWbaOyOAs Jetzt scheinst Du es ja nicht nur verprobt, sondern auch perfektioniert zu haben daher mal ein paar Fragen. Du sagst, dass Du jetzt einen anderen Frontwing hast, der besser gleitet. Was heißt das genau? Ich habe z.B. den Shaka S und frage mich, ob das schon schnell angleitet, oder braucht man eher ein High Aspect? Braucht man deiner Erfahrung nach viel Fläche (1600 oder mehr?) Laut dem o.g. Video ist es von Vorteil eher einen kleinen Frontwing zu haben - teilst Du diese Meinung?Meint ihr, dass das auch gut mit einem Inflatable Wingboard klappen könnte? Viele Grüße, Adrian Geändert von adrianDiver (24.06.2023 um 21:41 Uhr) |
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Welche Größe vom Hybrid hast Du verwendet? ich habe den 5,5er und 7,5er - würde der 7,5er reichen?
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#55 | |
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Das Flysurfer Zeugs ist leider uferlos überteuert. |
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#56 | |
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Registriert seit: 01/2009
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Wing: Fanatic Aero High Aspect 2000 vom Vorjahr Kite: Peak 4 11m2 Heut war mal ganz wenig Ostwind, daß ich sogar mit dieser Kombi kaum Höhe halten konnte und in den Löchern mußte ich dann den runtergefallenen Kite zusammenraffen - nicht rollen und am Brett 1x über den See heimkraulen. Gleich drauf gings dann wieder ganz gut. Heute hatte ich zuviel Gäste, als daß ich Zeit gehabt hätte, es mal ohne Leinen direkt angeknüpft durchzuspielen... Kommt schon noch. Und Flysurfer-Preis: Wenn mal was damit "ist", kann ich direkt hinfahren - ist von mir aus nicht weit. Da kann's von mir aus schon mal genügend kosten, dass auch unsere Leute damit leben können - nicht nur ferne Chinesen. Ich habe zum echten Kitefoilen seit Jahren den Shaka M - und den hatte ich ursprünglich am Wingboard probiert, aber damals hatte ich keine Chance, mit dem Wing damit loszukommen - nicht mit dem Kite. Damals konnte ich es auch noch gar nicht. Seitdem habe ich es mit diesem Flügel am Fanatic-Board gar nicht mehr probiert. Zum Leichtwind-Foilen allgemein: In Italien an den Küsten herrscht schon ein viel ruhiger Wind als bei uns und ich fuhr dort mit dem Kitefoil Levitaz Shaka M und 12er Soul durchaus auch bei ähnlich niedrigen Windstärken - wo ich hier bei uns am See die oben genannte Kombi brauchen würde, weil der Soul dauernd runterfallen würde. Dies ist mir im letzten Italienurlaub kein einziges Mal passiert. Dann legt sich der Soul ohne Wind auch nicht ideal aufs Wasser - und Du kannst nichts machen - ohne Leinenspannung. Wenn er dann blöd liegt, und eine kurze Böhe reinfährt, kann es Dir den Soul auch unrettbar verwurschrteln. Dann habe ich schon lieber ein großes Brett zum Draufliegen mit, als das kleine Kite-Foilboard und nehm gleich den Peak. Geändert von hmooslechner (25.06.2023 um 18:13 Uhr) |
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Nun bin ich fast jeden Tag in den Ferien mit der Peak-Wingboard-Combi unterwegs gewesen und habe vorgestern wieder mal die Soul-Kitfoil-Kombi genutzt.
Meine Koordination hatte sich aber soweit verändert, dass ich beim Anfahren nun wirklich Probleme hatte, nicht sofort aus dem Wasser zu schießen. Das Levitaz-Foil startet extrem explosiv im Vergleich zur anderen Kombi, wo man butterweich abhebt. Es dauerte wohl fast eine halbe Stunde, bis sich mein Muskelgedächtnis wieder umgestellt hatte und ich wirklich problemlos anfahren konnte. Scheint so, als ob ich viel öfter wechseln muss, um beides gleichmäßig draufzuhaben. |
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ich wollte auch mal testen, was in meinem fall bedeuten würde den 633 gegen den 1250 zu tauschen. das problem ist nur, dass hier täglich wind ist und es kaum den passenden tag dafür gibt. |
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#59 |
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Ich habe das probiert.
Hat nichts gebracht. Zumindest bei mir ist der limitierende Faktor beim LOSFAHREN Das Board in die richtige Position zu bekommen. Sobald mir das gelingt, also Board liegt flach auf auf dem Wasser ich stehe korrekt drauf und habe auch noch ein bisschen Druck um so zu bleiben, dann komme ich "eigentlich" auch mit dem kleinen Wing ins Fliegen. Of fahre ich mehre 100m bis ich durch Bewegen des Kites genug Speed aufgebaut habe, aber es geht. Selbst da spüre ich kaum einen Vorteil, das was der große Wing früher hoch käme brauch ich auch an mehr Druck, um den größeren Widerstand zu überwinden... Ich habe "mid AR" Flügel für Wing (Gong Fluid XL-T und XXL-T) und Curve M-T zum Kite-Foilen. Aber man kann schon problemlos auch mit sehr großem Wing fahren und das kann durchaus reizvoll sein, z.B. wenn man sehr kleine Wellen mit sehr wenig Druck im Kite abfahren möchte. Nur ICH persönlich kann nicht früher losfahren, also das ist kein guter Grund Mag aber sein, dass man mit besserer Technik dieses Problem nicht hat?Umgekehrt aber hat die Variante mit dem Wingfoil-Board auch einen großen Nachteil, musste ich lernen: Es ist extrem schwer bis unmöglich, einen Kite zu Relaunchen wenn man auf dem Board steht! Das Problem ist, man kann einfach keine Leinenspannung aufbauen. Das Board treibt so schnell, dass im Gegenteil, nach dem ersten Ruck man sofort langsam auf den Kite zu treibt... Auch hat man selbst stehend auf dem Board mehr Angriffsfläche als eine Matte, die ungünstig im Wasser liegt... ![]() Liege ich im Wasser und habe mein Kitefoilboard an den Füssen oder sitze darauf hingegen habe ich eine gute Chance, bei der kleinsten Böe wieder in der Luft zu sein. Dafür ist dann der Start wieder viel schwieriger... Also am allerweitesten komme ich nach unten mit großem Peak oder inzwischen Hybrid (Hysper2 14m) und wenn er drinn liegt, ist die Session vorbei Obwohl der Hysper prinzipiell schon vom Wasser startet. Aber ... s.o. ohne Druck in den Leinen geht nichts.
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Meine Erfahrung mit großen Flügen am Kitefpoil. (bei 60kg)
W873: Macht keinen Spaß. Ist schwer zu starten, weil er im ersten Moment zu viel Wiederstand hat. Außerdem schwimmt er wegen des großen Volumens so stark auf, dass man in beim Start kaum runterdrücken kann. W790: geht gut. Macht auch bei höheren Geschwindigkeiten nicht zu viel Druck auf dem vorderen Fuß. W799: geht gut. Habe ich mit 10er und später mit 8er Soul bei Leichtwind getestet. War spaßig und recht gut zu kontrollieren. Fahre sonst W633. Grüße Enrico. |
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Registriert seit: 09/2004
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Hallo zusammen,
hat jemand einen Vergleich im Lowend zwischen FS Peak 5 in 11 oder 13 und dem FS Hybrid in 11.5. Laut Angaben auf der FS Seite scheint das Lowend vom Hybrid etwas schlechter zu sein also vom Peak 5. Und hat jemand schon mal den Airwave Alma in 12 oder 15 am Haken gehabt? Gruß Dirk |
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#62 |
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Registriert seit: 12/2004
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Ich finde das der 11,5er Hybrid etwas früher los geht als der Peak5 in 11 und ist um Welten stabiler in der Luft, der 13er Peak geht früher ist mir aber zu sehr Traktor.
Bin den Alma 12 geflogen, sehr schöner Kite, viel gestreckter, hat deutlich mehr Leistung als der der 11,5er Hybrid, läuft viel besser Höhe, ist auch sehr stabil, dreht erstaunlich schnell, flattert kaum, fühlt sich mehr wie ein Soul an, so hätte ich mir den Hybrid von Flysurfer gewünscht. Zum foilen war der 12er fast schon zu groß, wenn dann würde ich mir den 10er kaufen. |
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#63 |
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Registriert seit: 09/2004
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Vielen Dank für deine Einschätzung.
Ich schaue mal was ich günstig finde. |
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#64 |
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Registriert seit: 10/2011
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Hallo in die Runde,
Wäre die Variante Wingboard die bessere, um ins Kitefoilen einzusteigen? Wie funktioniert es mit einem aufblasbaren Board, wäre ja aufgrund des Platzbedarfes im Fahrzeug vielleicht interessanter? Ein RL Orca Setup habe ich schon, würde es damit auch funktionieren? VG tobias |
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#65 | |
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Kiten mit Wingfoilboard ist schwerer bei "normalem Wind" als mit Kitefoilboard. Und Leichtwindfoilen, egal auf welchen Board, ist etwas was Du erst anfängst, wenn Du schon gut Foilen kannst. Aufblasbares Winfgoilboard geht schon, nehme ich bisher auch zum Wingfoilen. Erst 155L dann 135L und das Hardboard mit 120L ist gekauft aber noch nicht ausprobiert. Aufblasbares Kitefoilboard gibt es auch, habe ich nie probiert. Die sind nicht so groß. Könnte vielleicht klappen, wenn Du schon Wingfoilen kannst und gut Kiten? |
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#66 |
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Registriert seit: 08/2015
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Moin zusammen,
hole den Post mal wieder hoch, weil mich das Thema und Eure Erfahrungen damit sehr interessieren. Insbesondere von Euch @hmooslechner und @smeagle. Aber auch von allen anderen. Wie macht Ihr das jetzt aktuell? 1. Kite: Matte ist denke ich muss! Habe Soul I in 10 und 12 und Soul II in 18 qm. Und einen hq apex 8qm landkite. Wird es mit einem davon deutlich unter 10 Knoten gehen oder braucht es unbedingt einen Peak? Falls ja, welche Größe? Kire Foile aktuell nur mit 10er Soul. 2. Board: Wingfoilboard, klar. Was ist besser Hartboard oder aufblasbar? Welche Größe? Macht man sich beim Aufsteigen mit dem Trapezhaken macken in das Hartboard? Braucht es überhaupt noch ein Trapez? Welche Größe braucht es bei 100 kg? 3. Foil: Muss es unbedingt ein Wingfoil sein oder reicht ein Kitefoil in ca 950 cm Frontflügel? 4. Mast: Länge egal? Habe 30, 65 und 85 cm an meinem Kitefoil. Was ist sonst noch zu beachten? Zu mir: wiege morgens knapp 100 kg und wohne an der Ostseeküste. Komme mit kitefoil bei guten Bedingungen klar. Ohne Halsen. Möchte dann kiten, wenn ich Zeit habe, nicht dann wenn Wind ist. Kiten mit TT mach ich immer noch lieber als foilen. Wingfoilen kann ich nicht. Viel Geld wollte ich jetzt auch nicht unbedingt investieren (max 1000 € lieber weniger***)). Danke vorab für Eure Erfahrungen. LG aus dem echten Norden Diste |
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#67 | ||||
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Registriert seit: 01/2015
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Wenn man aber noch nicht sehr geübt ist, kann es durchaus auch bei 6..7 Knoten Sinn machen. Darunter aber nur mit sehr leichten Kites. Soul ist kein Leichtwindkite, da wäre sogar ein UFO besser. Ich rede also unten weite vom untersten Windbereich, ab 3..4 Knoten. Der Kite muss wenn Du stehst stabil in der Luft stehen. Sobald Du aufs Board kletterst wirst Du leicht hinterhertreiben, von dem Moment an fällt der Kite langsam runter - diese Zeit musst Du überbrücken und das geht nicht mit einem Soul. Ein Peak oder ein Hysper kann dann immer noch durch Bewegung in der Luft gehalten werden, man muss es nur sehr gut timen und schnell sein darin, auf's Board zu kommen. Schon das aufstehen auf dem Board bringt 1..3 Sekunden verlorene Leinenspannung bei den Bedingungen. Probier das mal an Land, Knie Dich hin, stehe dann auf und gehe dabei langsam auf den Kite zu, Du wirst sehen der fliegt dann nicht mehr für kurze Zeit. Zitat:
Trapez brauchst Du definitiv. Macken Risiko, klar. Inflatable/Hardboard finde ich nicht so relevant die Frage, nimm was DU hast. Ein Board dafür KAUFEN macht keinen Sinn. Das ganze ist ein netter Spaß und eine Herausforderung. Macht man wenn man eh das Material dafür hat, dafür kaufen würde ich nicht. Zitat:
Mast kann sehr kurz sein, da Du kaum Schräglage hast und auch Halsen eher gerade fährst. Ich machs mit meinem normalen Wingfoilmast 85cm. Nochmal, nimm was Du hast. Es macht keinen Sinn etwas dafür zu kaufen. Zitat:
Gruß, - Oliver |
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#68 | |
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Klasse, vielen Dank. Das hilft schon mal sehr. Hier ist leider auch nicht immer Wind. Oft aber nicht immer. Dann ist die Förde auch wie ein großer See... Evtl werde ich erstmal mit Kitefoil die untere Kackgrenze erweitern. LG Geändert von joe (09.05.2026 um 10:09 Uhr) Grund: störenden Vollquote entsorgt |
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#69 |
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Hi, kann mich smeagle nur anschliessen- xtra leichter kite- ich nutze Pansh Kites dafür an kurzen Leinen- machen Laune, Brett ziemlich Egal, aber je grösser das Foil desto besser Pumpbar- wir reden hier von echtem Pumpen im Leichtwindbereich, der kite Fliegt halt nebenher mit durch die eigene Geschwindigkeit- und wenn wieder Wind ist unterstützt er die ganze Sache wieder...
habe mit dem Sabfoil Stabless mein optimales Setup für offshore/böigen mistwind damit gefunden, macht tatsächlich aber mehr laune als Riesen wingboard/Riesenwing Kombi...habe nur mehr 6er Wing als grösstes, wenn Wind für 12/15 Pansh ist rockt man als einziger am Wasser https://www.youtube.com/watch?v=lzp8P8etLd0&t=229s clip zeigt gut was damit recht safe möglich ist njoy LXT |
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#70 |
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ostseesurfers
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dann ist es wohl doch nicht der "echte Norden"
![]() im "Land zum Leben" , sieht das anders aus. Die vielen zusätzlichen Boddengewässer haben auch bei angesagter Flaute oft Thermik. Bin wirklich dann mal froh nicht aufs Wasser zu müssen. Mein 11er UFO geht ab 6kn und die sind fast immer im "Land zum Leben" zu finden... wenn man will.
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#71 |
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*****Mein 11er UFO geht ab 6kn .....*****
Komisch, und bei meinem Spot geht aktuell die Thermik auf 7, 8.. vielleicht in Böen mal 9kn hoch..... .... und 3 Ufo 11 -Fahrer stehen nur gefrustet rum, beten zu Gott er möge 1,2 Kn mehr schicken....
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#72 | |
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Bei 7 Knoten ist es wirklich noch kein Problem, den Kite zu starten, da steht er mit Land unter den Füßen auch noch absolut stabil. Schwimmend wird es aber schon langsam schwierig, sobald man zu sehr hinterhertreibt fällt er runter, Man muss also schauen, dass man das Board/Foil richtig einsetzt, das sind besondere Skills die man nicht so schnell lernt. Es geht auch bei unter 7 Knoten. Ich starte (Hot Launch in der Mitte vom WF mit Hilfe von Starthelfer), Board liegt direkt Downwind bereih, ich gehe direkt zum Board und mit dem Board unterm Arm leicht gegen den Wind, laufe raus, schmeisse das Board nach vorne, springe im gleichen Moment hinterher und fahre dann direkt leicht Upwind mit gestelltem Kite raus. Draussen sind dann die entschedenden 1..2 Knoten mehr, sobald der Kite dann oben bleibt stabil mit board untern den Füssen, kann ich mit Startversuchen anfangen. Ja, das geht oft schief und ich muss wieder von vorne Anfangen, aber es geht. Und mir macht das auch immer wieder mega Spaß, wenn ich als einziger ins Fahren komme ![]() Ich praktiziere extremes Leichtwind Kiten seit vielen, vielen Jahren. Ist ein spezielles Hobby von mir. Ich denke, die Übung macht einiges aus? Bis ich mit dem UFO so weit runter gekommen bin - inklusive Relaunch! - habe ich auch so einige Sessions gebraucht, davor hatte ich immer Hybriden. 9er geht ähnlich früh, 11er könnte schon wieder zu viel sein, zu großer Kite ist nicht leichter in der Luft zu halten... Ich will unbedingt mal 8m probieren, ich glaube der könnte durch direkteres Loopen den 10er ersetzen evtl, wäre zumindest spannend das zu testen. Ich bevorzuge am Land z.B. auch den 11er gegenüber dem 15er Hysper, weil der 15er dann doch bei 2..3 Knoten zu träge wird. Bei 5..7 Knoten (der häufigste Bereich wenn ich an Land fahre) fahre ich dann schon den 7er. Wir haben am Walchensee ja die Messboje in der Mitte vom See, die ist recht zuverlässig. Am Land halte ich den Windmesser über den Kopf. Ich denke also schon meine Angaben passen einigermaßen. Meisten ist am Spot am Rande vom See tatsächlich eher weniger. Man muss regelmäßig wie beschrieben erst mal ein gutes Stück raus draggen um dann losfahren zu können.Relaunch ist da unglaublicherweise bei wirklich wenig Wind möglich, in Bereichen wo ich nur Draggen kann aber noch nicht auf's Foil komme und ständig 8er Fliegen muss, damit der Kite oben bleibt. Nicht unbedingt früher als mit Hybrid-Matte, aber dafür zuverlässiger (es verdreht sich viel seltener etwas) und auch nach langer Zeit noch, wenn die Matte schon lange vollgelaufen wäre Aber ist dann schon teils echt mühsam. Erstmal in die Mitte vom Windfenster bringen. Dann eine Frontleine ziehen, ca. 1..2m so dass er auf die Seite kippt, dabei mit der gegenüber liegenden Steuerleine stützen und im richtigen Moment die Flugleine schrittweise rauslauslassen -> Ziel ist Kite steht auf der Seite auf dem Tip ZENTRAL im Windfenster (denn nur dort reicht es zum Abheben!) dann mus es schnell und präzise weiter gehen: leicht nach hinten kippen lassen (30°..45°?) und GENAU im richtigen Moment die Frontleinen kräftig und weit anziehen (Splitter greifen) und dann hochpumpen. Ist knifflig. Fällt er dabei zurück, muss man zum Kite um ihn manuell wieder um zu drehen, in dem geringen Wind hast Du keine Chance ihn wieder umzudrehen. Das geht bei etwas mehr Wind (vielleicht ab 8 Knoten?) durch einholen einer Steuerleine und Geduld.
Geändert von Smeagle (24.06.2026 um 14:14 Uhr) |
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Nachtrag: Diese extremen Relaunch Methoden sind nur im alleruntersten Bereich nötig! UFO startet ganz easy mit einer Steuerleine ziehen lange bevor irgend ein anderer Tube das tut
Also ich will auf keinen Fall hier sagen dass UFO schwer/schlecht startet, da geht es um extrem wenig Wind.
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#74 |
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Benutzer
Registriert seit: 11/2006
Beiträge: 583
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Ui ui... Smeagle, ich wollte mit meinem Kommentar niemandem auf den Schlips treten...
![]() Mir war nur diese fixe Angabe 6kn etwas zu positiv gestimmt, bestimmt schafft ein erfahrener LW-Foiler (mit grossem effizienten Foil) damit in 6kn zu fahren. Otto Normalfoiler mit normalen Foils (bei mir ca 800er) brauchen ein bisserl mehr. Der 11er Ufo ist ein Session-Safer, startet wie alle UFOs total easy und fast immer, also davor braucht sich niemand zu fürchten. Nur sollte bei extrem wenig Wind Wasser hinter die dicke LE kommen, dann wird das etwas schwieriger... Gruss R. |
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#75 | |||
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Benutzer
Registriert seit: 01/2015
Ort: München
Beiträge: 10.485
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Zitat:
Zitat:
![]() Deswegen verwende ich auch gerne mal so Aussagen wie "wenn passiv er stabil fliegt" oder "wenn man ihn ständig bewegen muss". Aber am Ende kann man nur vergleichen, wenn man zur gleichen Zeit versucht auf's Foil zu kommen. Bin ja selbst bei 100kg erst vor kurzem auf Fluid H S mit 810m² umgestellt - zu meiner großen Überraschung hat sich am Low End dadurch praktisch nichts verändert. Hat ein paar Sessions gebraucht und die Startphase ist nun etwas länger, aber nicht wirklich schwieriger. Haupt Unterschied zu vorher (L mit 1010m²) ist, das mir nun die Kites alle zu groß sind, weil ich doch deutlich schneller fahre als vorher. Im Ergebnis habe ich jetzt den 15er Hybrid nicht mehr dabei, der ist mir immer zu groß jetzt. Und der 11er reicht genauso zum losfahren. Zitat:
- Oliver |
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#76 |
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Benutzer
Registriert seit: 11/2006
Beiträge: 583
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***ist, das mir nun die Kites alle zu groß sind, weil ich doch deutlich schneller fahre als vorher. Im Ergebnis habe ich jetzt den 15er Hybrid nicht mehr dabei, der ist mir immer zu groß jetzt. Und der 11er reicht genauso zum losfahren.***
@Smeagle: In letzter Zeit habe ich bei Insta Videos gesehen, da fahren Topfoiler einen 10er Soul bei 8-12kn mit 12-14m Leinenlänge.... ![]() Man meint, die haben überhaupt kein Problem.... Meine Erklärung: ...die beschleunigen wahrscheinlich den Kite extrem mithilfe der kurzen Leinen und einmal aufm Foil ist es eh egal.... Hast du das schon mal probiert? Wie ist deine Erklärung hierfür? Vielen Dank Vorab für deinen Kommentar Schönen Abend noch Gruss R. |
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#77 |
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Benutzer
Registriert seit: 01/2009
Ort: Salzburg
Beiträge: 3.106
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Weitaus am öftesten - benutze ich mittlerweile den Peak11 und ein normales Duotone Inflatable-Wingfoilboard mit einem riesen Flügel drunter. Das Teil hat genügend Auftrieb, daß ich mit meinen 90kg drauf stehen bleiben kann, wenn der Kite in einem Böenloch komplett runterfällt.
Inflateble deshalb, weil dann der Trapezhaken des Kite-Setups beim Bauchliegen oder drauf-Fallen nichts kaputtmacht. Gestern bin ich nach der Arbeit noch zum See raus und habe den Peak von meinem Strand aus gerade noch in die Luft bekommen. Wer meine Videos kennt, weiß, daß ich direkt aus den Büschen am Rand weg starte und keinen Platz zum Rückwärts-Laufen habe. Wenn der Wind dann noch eher schräg von hinten über den Hügel zu mir runterfällt, gibts ordentliche Luft-Verwirbelungen und der Start ist alles andere als leicht, denn es passiert gelegentlich, daß ich den Kite raufbekomme und beim Rausgehen, Board packen usw fällt das Teil dann ins Wasser und ich kann von Neuem beginnen. Sobald ich aber etwa 50-100m vom Ufer entfernt bin, ist die Luftströmung dann meistens genügend stabil, daß ich aufs Board klettern kann und dann mit Hilfe ein wenig Kite-Unterstützung dann vom Board aus aufstehen kann. Manchesmal ist schon das Raufziehen vom Wasser aus aufs Board - nur, damit Du mal am Bauch draufliegst, kniffelig, denn du verlierst hier schon etwas Leinenspannung. Bei ganz wenig Wind, wo Du den Kite aktiv steuern musst, damit er nicht runterfällt und sich kaum Leinenspannungen aufbauen, ist das Aufstehen am Board für mich am Schwierigsten. Es gibt durchaus Situationen, wo ich schon mal 2 Querungen am See in Verdrängerfahrt hin- und her- dümple, bevor mich dann eine Böe doch mit einem Kite-Loop auf den Flügel hebt. Wenn ich dem Kite dann beim Richtungswechsel hinterherfahre, muss ich quasi am Punkt bleiben, damit der Kite nicht runterfällt, weil ich ihm nachfahre - was mir aber seltsamerweise sehr viel leichter fällt als mit einem Kite-Wing. Der große Foil-Flügel mit 2000cm2 trägt mich dabei fast in Schrittgeschwindigkeit herum. Bei solchen Aktionen bin ich als Kiter komplett alleine am Wasser und rundum bewegen sich die Segler am See zu meinem Ort, weil sie denken, bei mir wäre mehr Wind zu finden und wenn ich dann mit meinem Setup grüßend nahe hinten überhole, sehe ich oft die ungläubigen Gesichter, wenn sich ihre Boote praktisch kaum bewegen und ich vorbei-levitiere. Aber praktisch immer kommt mal der Punkt, wo der Wind dann komplett auslässt und der Kite unlenkbar wie ein Herbst-Blatt vom Baum nach unten segelt und sich in Zeitlupe aufs Wasser legt. Mein "darüber-Fluchen" ist wohl für die Ufer-Anrainer dann schon legendär. Dann setz ich mich halt aufs Board, wickle mich zum ganz Kite - inklusive den Großteil der Waage wickle ich auf, achte darauf, daß ich möglichst meine Beine im Wasser nicht in die Waage bekomme, nehme mir nacheinander die Form-Rippen der Leading-Edge gemütlich aufeinander und hole so den Kite komplett spannungslos aus dem Wasser, lege ihn seitlich zusammen, damit ich nichts verwickle, nehme den Kite-Haken vom Bauch zur Seite und lege mich auf den Ballen zum Heimpaddeln. Geht eigentlich super. Ein längeres Wingboard wie den Gong Cuzader , welches für mich super beim Wingen funktioniert, kann ich beim Kiten nicht verwenden, denn da muss ich die Richtung sehr viel schneller mit den Füßen korrigieren können als beim Wingen, um das Gleichgewicht kontrollieren zu können. Mit dem Cruzader geht es für mich mit dem Kite gar nicht. |
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#78 | |
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Registriert seit: 01/2015
Ort: München
Beiträge: 10.485
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Zitat:
Das breitere Board ist sofort seitwärts abgetrieben anstatt vorwärts Fahrt aufzubauen. Damit war die Leinenspannung sofort weg. Da musste ich mich schnell hinstellen und konnte dann erst die Leinenspannung wieder aufbauen. Cruzader läuft gleich vorwärts los und hält dann auch "die Spur" recht schnell. |
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#79 |
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Benutzer
Registriert seit: 01/2009
Ort: Salzburg
Beiträge: 3.106
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Ich mach das nur bei extrem-Leichtwind und das heißt bei uns - Böenlöcher.
Wenn ein Böenloch die Spannung der Leinen rausnimmt, dann kann ich mit kürzeren Boards mit Fußsteuerung gegen den Wind lenken und so die Leinenspannung halten. Das Cruzader reagiert mir dabei viel zu langsam und ich liege sofort im Wasser, weil ich rückwärts reinfalle, wenn die Leinenspannung weg ist. Da kann ich dann absolut nichts mehr tun. Ich fahre schon auch bei Bedingungen, wo ich mal 300m rumdümple, bis ich dann doch noch mit Hilfe einer Mini-Böe und Kite-Loops endlich abheben kann. Bei kürzeren Boards "geht es sich aber gerade noch aus". Und - einmal oben am Flügel - ist es ohnehin egal, welches Board ich dann dran habe. Es geht also nur ums Rumdümpeln - Anfahren bei stark wechselner Windkraft im Kite. Bei gleichmäßigem Wind bin ich das Cruzader damit auch schon erfolgreich gefahren - was aber bei uns selten vorkommt. Mit dem kürzerem Board komme ich mit dem Kite dann auch sehr schnell auf den Flügel - und somit brauche ich den Crurader bei diesen Kite-Abenteuern nicht. Ganz anders beim Wingen - dort bin ich üblicherweise bei Windlastwechsel mit dem Wing "schnell genug", um darauf zu reagieren und da ist mir die Richtungsträgheit des Crusaders egal. Da profitiere ich im Gegenteil zum Kiten - sehr wohl vom schnelleren Anfahren beim Dümpeln und deshalb nehme ich bei Leichtwind fast nur noch den Cruzader zum Wingen - mit einem großen Front-Flügel und einem winzigen Stabi-Flügel. Da reichen mir dann schon winzigste Böen zum Raufpumpen, wo es mir mit einem kleineren Wingboard nicht möglich wäre. |
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#80 |
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Benutzer
Registriert seit: 01/2015
Ort: München
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Finde das total interessant, wie unterschielich man das empfinden kann. Ich empfinde es als entscheidender, dass der Cruz das Tempo länger beibehält und damit sobald man Fahrt hat auch die Leinenspannung hält. Ich finde auch, dass er trotzdem sehr wendig ist.
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