|
|||||||
| Pump- und Surf-Foilen Rund um Pumpen, Dockstart, Downwinder, Flatwater, PaddleUP, SUP, Surf, Prone, Kalama-Shape, Wavethieving, Glide, E-Foil, ... |
«
Vorheriges Thema
|
Nächstes Thema
» |
|
|
Themen-Optionen |
|
|
#1 |
|
Benutzer
Registriert seit: 10/2006
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 882
|
Heute habe ich endlich meinen ersten Parawing bekommen und direkt ausprobiert!
Mit Takoon hat es nicht geklappt, mit F2 auch nicht. Dann habe ich hier und da gewartet – und mich schließlich für den Duotone Stash 4m entschieden. Eigentlich wollte ich den POW, aber der war nicht lieferbar – der Stash wurde hingegen sofort geliefert. Bevor ich damit aufs Wasser gegangen bin, habe ich am Spot auf dem Parkplatz mit dem Stash und meinem Skateboard drei Halsen gemacht. Es hat auf Anhieb funktioniert, also habe ich mich umgezogen und bin auf den Dock gegangen. Am Dock war leider die einzige Windrichtung, bei der ich mit einem klassischen Wing nicht starten kann. Genau deswegen hatte ich überhaupt erst ans Parawing gedacht – um bei 360° Windrichtungen flexibel vom Dock starten zu können. Beim ersten Versuch dachte ich, ich könnte den Wing einfach falten und mit der Bar hinten in der Hand halten – keine Chance. Zu sperrig, oder ich weiß einfach noch nicht, wie es geht. Ich brauche definitiv eine Gurt-Tasche dafür. Nach zwei Minuten Herumprobieren mit dem Wing am Dock kam mir der Gedanke: Warum nicht einfach genauso starten wie es mit dem Wing mache? Gesagt, getan. Der Wind am Dock war sehr böig, wegen des Damms, der Windschatten wirft. Ich habe auf eine stärkere 5 sek Böe gewartet und es hat direkt beim ersten Mal geklappt! Und auch bei den meisten weiteren Versuchen. Die Haltung des Boards in der rechten Hand war für mich ungewohnt, da ich sonst den Wing mit der Hand halte und das Board mit der Linken. Aber: Der Parawing gibt beim Dockstart deutlich mehr Lift als ein Wing – und am Ende ist es sogar einfacher als mit einem klassischen Wing zu starten. Ich denke, das wird mir bald erlauben, auch kleinere Foils beim Dockstart mit Parawing zu nutzen. Im Video fliege ich mit:
Weiter draußen konnte ich viel besser fahren als direkt am Dock – aber leider war niemand da, der mich filmen konnte. Na ja – morgen geht’s weiter! 🙂 |
|
|
|
|
|
#2 |
|
Benutzer
Registriert seit: 10/2006
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 882
|
Gestern hatte ich meine erste reguläre Parawing-Session mit einem Wingfoil-Board.
Der Wind war sehr böig – mal mehr, mal weniger. Ich bin ab etwa 15 Knoten mit meinem Set gestartet. Anfangs hatte ich Schwierigkeiten, Höhe zu laufen. Ich wusste noch nicht genau, wie es geht. Mit Pumpen ging es zwar problemlos, aber ohne war es echt schwierig. Nach etwa einer halben Stunde habe ich den Dreh rausgehabt. Ich erinnerte mich an ein Video von Gav – er meinte dort, man solle den Parawing idealerweise an der Grenze zum Flattern fahren. Genau diesen Punkt habe ich gefunden. Danach konnte ich gut Speed aufbauen und schließlich auch Höhe laufen. Manchmal kam richtig viel Wind direkt vom Gewitter – ich konnte den Parawing aber sehr gut depowern. Ich habe zwar noch nicht viele Parawings im Vergleich getestet, aber ich glaube, dass gerade der Stash einen ziemlich guten Windbereich abdeckt. Meine allererste Session mit dem Parawing hatte ich vor ein paar Tagen mit meinem Pumpfoil-Board. Problem damals: Beim Reinfallen saugte der Stash schnell Wasser in die Tips und war im Wasser generell schwer zu handeln. Dazu kam mein kleines 5-Liter-Board – da musste ich schon ordentlich schwimmen, um wieder zurück zum Dock zu kommen. In einem YouTube-Video von Kiteboarding.com habe ich gesehen, wie man eine Leash an den Backlines anbringt – damit lässt sich der Wing viel leichter aus dem Wasser starten. Hab ich mir für diese Session nachgebaut – und es war wirklich easy im Wasser! Der Parawing fällt direkt auf die Trailing Edge, die Leading Edge bleibt vom Wind angepowert oben. Ein leichter Zug an der Leash reicht – und zack, man ist wieder im Wind. Die Double-Skin-Tips sind dann auch kein Problem mehr. Auch wenn ich ehrlich gesagt gern auf sie verzichten würde. Gerade an Seen, wo der Wind öfter mal auf null geht, kann sich der Wing leicht verdrehen. Ein bunter Parawing mit klar markierter Leading Edge wäre da deutlich einfacher zu handeln. Leider ist der Stash fast komplett einfarbig. Ich kann mir gut vorstellen, dass in Zukunft weniger gewingfoilt wird – zugunsten von Parawings. Es gibt viele Vorteile: Das Reisegepäck ist wirklich winzig. Drei Parawings wiegen zusammen vielleicht 2 kg! Man braucht kein großes Downwind-Board. Ein modernes Mid-Length-Wingfoilboard mit ca. 20 Litern Restvolumen reicht locker. Ich persönlich nehme lieber -20L, aber wer es wirklich leicht haben will, kann auch etwas mehr Volumen fahren. Ich habe noch das Naish AIR und das Takoon Escape AIR mit 110 bzw. 115 Litern. Wenn ich z. B. nach Fuerteventura fliegen würde, würde mir mein 70er oder sogar 66er Board vollkommen ausreichen. Ich glaube, mit der Zeit werde ich auch im Leichtwind effizienter starten können. Ein 4er oder 5er Wing kommt aber trotzdem mit – fürs klassische Wingfoilen ab und zu. Parawingen verändert vieles – ich bin gespannt, wohin sich das entwickelt. Grüße! Mein Set:
|
|
|
|
|
|
#3 |
|
Gast
Beiträge: n/a
|
…ich bin auch sehr gespannt, wo diese Reise hingeht
.Am Rande: Wenn ich so manche Berichte lese, bin ich froh, dass ich direkt an einen Ozone Parawing geraten bin (hatte inzwischen auch schon andere in der Hand). Der läuft gut Höhe, startet super easy (eigtl. von allein) und ist vom Handling viel intuitiver und gutmütiger als andere. So zumindest mein (unvollständiger) Eindruck. |
|
|
|
#4 |
|
Benutzer
Registriert seit: 10/2006
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 882
|
Bin gerade dabei, mir den Ozone in 3 m zu organisieren. Habe – auch wenn ich ihn noch nicht selbst gefahren bin – den Eindruck, dass er einer der besten Parawings sein könnte. Habe allerdings noch keine direkten Vergleiche.
Beim Stash passt eigentlich fast alles, aber man sollte schon etwas Erfahrung mit Foils (Kitefoil, Wingfoil) haben, um gut damit zurechtzukommen. Für Einsteiger ist er sicher nicht ideal. Er bietet viel Stabilität und einen super Relaunch – wenn man weiß, wie. Ist also nicht ganz so intuitiv, wie man es sich wünschen würde. Aber: Ist er einmal in der Luft, fliegt er wirklich klasse. |
|
|
|
|
|
#5 |
|
Benutzer
Registriert seit: 10/2006
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 882
|
Gestern war ich wieder mit dem Parawing draußen.
Ich hatte mir zusätzlich zum Strand auch noch den Wing und zwei Foils mitgenommen – den SK8 1150 und 950. Ich dachte, ich fahre erst mit dem Parawing und dem 1150er-Foil und steige später auf Wingfoil mit dem 950er um, um ein bisschen zu springen. Aber Pustekuchen! Der Parawing hat so viel Spaß gemacht, dass ich gar keine Lust mehr hatte, den Wing in die Hand zu nehmen. Ich war etwa 4 Stunden unterwegs, davon aber leider rund eine halbe Stunde im Seegras verdreht. Ich bin einen Downwinder gefahren und direkt im Seegras gelandet – da kam ich kaum noch raus. Die Wellen auf dem See waren so hoch, dass ich mich nur mit Mühe rausgepaddelt habe. Mit dem Parawing startet man viel mehr in Richtuhng Downwind als mit einem normalen Wing. Ich bin immer wieder zum Strand weggespült. Zwar jedes Mal wieder aufs Foil gekommen. Aber nach dem Start hatte ich keinen Platz mehr für einen Jibe oder einen sauberen Tack. Ich war noch etwas zu langsam für den Tack, und dazu standen auch noch Boote am Anker, die mir im entscheidenden Moment den Wind weggenommen haben. ![]() Nach etwa 30 Minuten habe ich eingepackt und bin zum Side-Wind-Strand gewechselt – hätte ich direkt machen sollen. Leider hatte ich meinen Parawing-Belt nicht dabei. Sonst hätte ich den Wing einfach eingepackt und weit genug rauspaddeln können. Ohne den Belt ging das nicht – die Wellen haben den Wing immer wieder vom Board gespült, und dazu haben sich die Leinen verdreht. An dem anderen Strand konnte ich dann nach etwa 500 m Fußmarsch wieder loslegen und gut Höhe zurück zum Startpunkt fahren. Am gleichen Tag habe ich auch das Foil von 1150 auf 950 gewechselt – konnte aber fast im Wind genau so früh starten. Dafür war ich deutlich schneller unterwegs: bin bis auf 38 km/h gekommen, also fast so schnell wie mit dem gleichen Foil beim Wingen. Da geht sicher noch mehr – muss weiter üben. Am dem zweiten Tag habe ich auf dem Wingfoil-Board mit Parawing sogar schon meinen ersten Tacks gestanden – ist eigentlich gar nicht so schwer, wenn man es mit Kite oder Wing schon gemacht hat. Gleich der erste Versuch hat geklappt. Ich habe auch mal einen Heineken Jibe mit dem Wing probiert – aber den muss ich definitiv noch üben. 😄 Alles in allem wieder ein richtig gelungener Tag mit dem Parawing! Unten findet ihr noch den Link zum Video von gestern. https://www.youtube.com/shorts/r_1_-ClS2uY |
|
|
|
|
|
#6 | |
|
Benutzer
Registriert seit: 12/2024
Beiträge: 20
|
Zitat:
kannst du bitte das Youtubevideo von kiteboarding.com bzgl. Leash verlinken? Vielen Dank Bernhard Geändert von joe (19.07.2025 um 06:31 Uhr) Grund: störenden Vollquote entsorgt |
|
|
|
|
|
|
#7 | |
|
Benutzer
Registriert seit: 10/2006
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 882
|
Zitat:
Gruss |
|
|
|
|
|
|
#8 |
|
Benutzer
Registriert seit: 04/2003
Ort: Essen
Beiträge: 404
|
Danke für deine ausführlichen Berichte.
Habe ich gerne gelesen und bin wirklich gespannt, wie es in Zukunft auf den Seen / an der Küste ausschaut. |
|
|
|
|
|
#9 |
|
Benutzer
Registriert seit: 10/2006
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 882
|
Ich hatte gestern den Duotone Stash V2 in der Hand. Zwar nur am Strand, aber da ich schon einige Parawings ausprobiert habe, kann ich ihn allein durch das Fliegen an Land schon ein bisschen bewerten.
Der Stash V2 hat gefühlt einen größeren AR (Aspect Ratio) als der Ozone Pocket Rocket. Er hat kürzere Leinen, die zudem besser wirken als bei der V1. Das Canopy ist gewohnt gut geblieben – leicht und sehr klein zu packen. Besonders wichtig: Die geschlossenen Tips sind weg! Die Bar hat eine neue Form. Sie ist wie ein Horn unter den A-Leinen gekrümmt, wodurch die Leinen sehr gut über die Mitte der Hand platziert sind. Das ist clever gelöst, da man sich so die Haut zwischen den Fingern nicht mehr an den Leinen einschneidet. Man kann die Hand dadurch gut verschieben, wie es einem passt. Insgesamt ist die Qualität spürbar besser geworden. Der Parawing scheint ordentlich Power zu haben. Ich hatte die 3,4-m²-Variante in der Hand; die Kraft ist sehr gleichmäßig verteilt, und er lässt sich schön fliegen und halten. Da er einen großen AR hat, wird er bestimmt super Upwind fliegen, trotz der kurzen Leinen. Gefühlt waren die Leinen beim 3,4er sogar kürzer als bei meinem PR 3m, ohne dass ich es jetzt nachgemessen habe. Der einzige Punkt, den bestimmt viele bemängeln werden, ist der Abstand zwischen den inneren und den äußeren A-Leinen. Es ist fast unmöglich, die mittleren A-Leinen zu greifen, weil dazwischen kaum Platz ist. Anders als zum Beispiel beim neuen Ozone Power Pocket. Für mich ist das jedoch egal, da ich ohnehin immer alle A-Leinen auf einmal nehme. Alles andere scheint zu stimmen. Man muss natürlich noch sehen, wie sich der Parawing auf dem Wasser verhält, aber ich nehme an, dass er gut fliegen wird. Es kann sein, dass es sich bei dem Modell noch um einen Prototyp handelt und einige Details noch verändert werden. Wenn ich einen Rat Duotone geben konnte, dann den, die A-Leinen ähnlich wie beim Power Pocket zu organisieren. Ich weiß noch nicht, wann der Parawing auf den Markt kommt und was er kosten wird – aber Duotone baut bekanntlich keine günstigen Geräte. Falls ich ihn mal richtig auf dem Wasser fliege, werde ich berichten. Auf jeden Fall erwartet uns bald wieder etwas Neues, das sehr vielversprechend aussieht!Gruß |
|
|
|
![]() |
| Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1) | |
| Themen-Optionen | |
|
|
Ähnliche Themen
|
||||
| Thema | Autor | Forum | Antworten | Letzter Beitrag |
| Duotone Foil Carbon Masten mit Klaas Voget und ein wenig Parawing | Uwe Schröder | Pump- und Surf-Foilen | 13 | 21.02.2025 08:23 |
| Duotone Foil Carbon Masten mit Klaas Voget und ein wenig Parawing | Uwe Schröder | Wingfoilen - Das Wingforum | 1 | 05.02.2025 11:44 |
| Duotone Foil Carbon Masten mit Klaas Voget und ein wenig Parawing | Uwe Schröder | Kitefoilen - Hydrofoil - Foilen - Foiling | 0 | 05.02.2025 09:19 |
| Duotone Gambler 142, Duotone Clickbar S, Vegas und Duotone Boots in 43 | Sebastian_Kroll | Kitesurfen [B] | 0 | 14.04.2022 07:23 |
|