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Alt 12.01.2026, 16:08   #1
wellness
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Registriert seit: 11/2008
Beiträge: 343
Standard München Eisbach - wie geht es weiter ?​

hallo,

hier und dort schnappt man was auf ... wie geht es eigentlich weiter ?​


Wenn ich richtig informiert bin, hat die Stadt die Welle "zerstört" (oder?), baut keine neue, verbot dann provisorische Bauten und erfand etliche Auflagen. Wer sitzt denn tiefer im Thema oder ist sogar betroffen ?

wellness ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.01.2026, 17:15   #2
Smeagle
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Registriert seit: 01/2015
Ort: München
Beiträge: 10.108
Standard

Zitat:
Zitat von wellness Beitrag anzeigen
hier und dort schnappt man was auf ... wie geht es eigentlich weiter ?​

Wenn ich richtig informiert bin, hat die Stadt die Welle "zerstört" (oder?), baut keine neue, verbot dann provisorische Bauten und erfand etliche Auflagen. Wer sitzt denn tiefer im Thema oder ist sogar betroffen ?
Das ist jetzt Chefsache...

https://www.abendzeitung-muenchen.de...ch-art-1104544

Reiter persönlich hat sich (erneut) eingeschaltet.

Keiner hat (absichtlich) was zerstört, bei der Bachauskehr (die immer wieder passiert) wurde wohl gründlicher als üblich aufgeräumt und irgendwas dabei verändert, was bis heute nicht ganz klar ist... Danach lief die Welle nicht mehr.

Dann gab es ewig hin und her und keine Lösung.

Dann haben die Surfer einfach in Nacht- und Nebelaktion einen Balken montiert, der dann wieder mit großem Drama entfernt wurde, mit Drohungen für drakonische Strafen. Der Welle lief mit dem Balken wohl einige Tage wieder.

Nun hat Reiter eingegriffen und die Balken-Aktion wird als offizieller "Projektversuch" erneut probiert.

- Oliver
Smeagle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.01.2026, 17:57   #3
wellness
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Registriert seit: 11/2008
Beiträge: 343
Standard

na das klingt ja grob positiv


" ... Bachauskehr wurde wohl gründlicher als üblich aufgeräumt ..."

Naja, wenn die Welle lief, einer kommt mit Geräten, und dann läuft sie nicht mehr ...
irgendein Hannes hat doch da Mist gebaut, was dazu führte, dass nun Hunderte betroffen sind und sich Dutzende drum kümmern müssen - dann sollte die Stadt ansich doch auch alles von sich aus wiederherstellen ... wir bezahlen all die Leute !
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Alt 12.01.2026, 21:32   #4
NormanB.
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Registriert seit: 05/2023
Beiträge: 318
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Wenn ich richtig informiert bin gab es am Eisbach einen tödlichen Unfall mit einer jungen Frau. Ihre Leash hat sich wohl irgendwo am Grund „verhakt“! Aufgrund des Unfalls hat man den Bach abgelassen und den Boden nach irgendeinem Grund für den Unfall abgesucht. In dem Rahmen wurde wohl zu viel an Steinen und ähnlichem entfernt. Danach lief die Welle nicht mehr. Bis jetzt gab es wohl keine „sichere“ Möglichkeit mehr die Welle in den ursprünglichen Zustand zu bekommen.
Was ich mitbekommen habe versucht die Stadt München alles um es wieder hinzubekommen. Ich finde das sehr löblich.
NormanB. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.01.2026, 21:34   #5
klarheit
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Registriert seit: 05/2014
Beiträge: 219
Standard

Zitat:
Zitat von wellness Beitrag anzeigen
" ... Bachauskehr wurde wohl gründlicher als üblich aufgeräumt ..."
Vielleicht hat man da auch besonders gründlich gekehrt, weil erst kürzlich an diesem "Spielplatz" ein Mensch sein Leben verlor.
klarheit ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2026, 08:46   #6
Smeagle
Benutzer
 
Registriert seit: 01/2015
Ort: München
Beiträge: 10.108
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Zitat:
Zitat von klarheit Beitrag anzeigen
Vielleicht hat man da auch besonders gründlich gekehrt, weil erst kürzlich an diesem "Spielplatz" ein Mensch sein Leben verlor.
Ja natürlich, dachte das wäre klar. Hätte ich auch noch erwähnen können.

- Oliver
Smeagle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2026, 16:55   #7
wellness
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Registriert seit: 11/2008
Beiträge: 343
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zu NormanB-----> "Was ich mitbekommen habe versucht die Stadt München alles um es wieder hinzubekommen. Ich finde das sehr löblich."


Ich habe leider wochenlang überall genau das Gegenteil gelesen, deswegen meine Eingangsfrage - ein Beispiel:

„Die Verwaltung will das Surfen am Eisbach nicht regulieren, sondern verhindern“, hieß es in einer Mitteilung des Vereins Surf Club München. Darin wird eine behördliche Auflagenpraxis kritisiert, „die faktisch auf Verhinderung angelegt ist“.

https://www.deutschlandfunk.de/der-s...ch-zu-100.html

wellness ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2026, 18:07   #8
mungo
Fusswexslverwexsler
 
Registriert seit: 07/2024
Ort: Chiemsee
Beiträge: 189
Standard als Ergänzung zum nachlesen

Vielleicht ganz interessant für alle, die das noch nicht gelesen haben
https://oaseforum.de/showthread.php?...31#post1516931
mungo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2026, 18:56   #9
Dirk8037
Fischkopp in Züri
 
Registriert seit: 05/2006
Beiträge: 1.542
Standard

Die Stadt wollte es noch nie.
Sie haben es Zähne knirschend geduldet. War aber wohl immer ein Kampf.

Hatte mal auf das allg. geäusserte Argument, man solle doch Benutzung auf eigene Gefahr ausrufen, Chat gefragt.
Der meinte, ganz grob zusammengefasst, dass das vor allem für die Stadt und bei Personenschäden keine Auswirkung hat. Sie muss für die Sicherheit sorgen oder alles tun damit keiner reingeht.

In Augsburg war es letzten Sommer auch noch Member only, es war noch ein Sicherheitskonzept geplant und evt wirds dieses Jahr offener. So zumindest die Info durch den Zaun.

In einem der ersten Artikel nach der vermeintlichen Zerstörung erwähnte jemand, dass die Störsteine rundgeschliffen wurden.
Würde zum Schleifen ja passen, auch zu den Gängeleien bzgl Aufsicht Abnahme etc. einer Lösung.

Zu dem Zeitungsartikel meinte ja einer ganz treffend, das bald Wahlen sind.
Mit Social Media hat sowas natürlich ein ganz anderes Momentum.

Weiss einer was aus der angekündigten Klage des Freundes der gestorbenen Surfes geworden ist?
Dirk8037 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2026, 20:09   #10
NormanB.
Benutzer
 
Registriert seit: 05/2023
Beiträge: 318
Standard

Zitat:
Zitat von wellness Beitrag anzeigen
zu NormanB-----> "Was ich mitbekommen habe versucht die Stadt München alles um es wieder hinzubekommen. Ich finde das sehr löblich."


Ich habe leider wochenlang überall genau das Gegenteil gelesen, deswegen meine Eingangsfrage - ein Beispiel:

„Die Verwaltung will das Surfen am Eisbach nicht regulieren, sondern verhindern“, hieß es in einer Mitteilung des Vereins Surf Club München. Darin wird eine behördliche Auflagenpraxis kritisiert, „die faktisch auf Verhinderung angelegt ist“.

https://www.deutschlandfunk.de/der-s...ch-zu-100.html

Ich bin in dem Thema nicht voll drin, es interessiert mich ehrlich gesagt nicht sonderlich da ich kein Surfer bin. Habe das Ganze aber ein wenig über Instagram verfolgt. Dort wurden immer wieder „Experten“ zur Rettung der Welle gezeigt die wiederum durch verschiedene Maßnahmen versucht haben eine möglichst sichere Welle zu schaffen. Das ist ihnen nicht gelungen. Durch den tragischen Todesfall will die Stadt vermutlich eine sichere Lösung. Kann ich durchaus nachvollziehen. Soweit ich es gesehen und gelesen habe ist die Stadt München trotz aller Hürden (zum Teil natürlich selbstgemachte Hürden) am daran arbeiten. Das meinte ich mit „das finde ich löblich!“
Habe mir aber hier nicht alle links durchgelesen. Kann natürlich sein das ich nicht mehr up to Date bin.
Habe auf die Schnelle das hier gefunden
https://www.muenchen.de/sehenswuerdi...ch-surferwelle
Liest sich für mich so als ob sie immer noch an einer Lösung arbeiten.
NormanB. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2026, 22:58   #11
Smeagle
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Registriert seit: 01/2015
Ort: München
Beiträge: 10.108
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Das ist der Kampf zwischen kleingeistigen Bürokraten, die kein Risiko auf sich nehmen wollen und streng nach Vorschrift denken und handeln - und einzelnen Leuten wie OB Reiter, die die Wirkung auf die Leute verstehen und den Wert für die Stadt an sich. Trotzdem will am Ende niemand Schuld sein, wenn wieder ein Unfall passiert. Irgendwie möglich machen und doch kein Risiko. Schwierig.
Smeagle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.01.2026, 18:36   #12
100kilobert
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Registriert seit: 10/2006
Ort: Bielefeld
Beiträge: 462
Standard Info: Modell - Niedersachsen

https://www.enercity-leinewelle.de/

Vielleicht hilft es einen Verein zu gründen, Unterstützer zu finden und dann die Sache in die eigene Hand zu nehmen.

Gruß aus Bielefeld

... da wo es nur wenig Wasser gibt, dass noch ohne sssiiit fliest und bestenfalls zum Schlammbaden reicht.
100kilobert ist offline   Mit Zitat antworten
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