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Bauen - Reparieren - Basteln Boardbau, Modifikationen am Material, ...

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Alt 07.08.2025, 19:30   #1
Soeren321
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Standard Welchen Klarlack fürs Board ?

Hallo ihr Lieben,

welchen Klarlack verwendet ihr für die Oberfläche eurer Wingfoilboards, wenn ihr Macken ausbessert.

Ich befürchte, der wasserbasierte matte Klarlack auf der Sprühdose ist zu empfindlich.

Ich habe die Vermutung, dass ein 2K matt Sprühlack oder ein Kunstharzsprühlack langlebiger sein könnten... wenn das beides nicht mal das gleiche ist...

Habt ihr Tipps für mich?

Beste Grüße,
Sören
Soeren321 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.08.2025, 08:09   #2
Smeagle
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Zitat:
Zitat von Soeren321 Beitrag anzeigen
welchen Klarlack verwendet ihr für die Oberfläche eurer Wingfoilboards, wenn ihr Macken ausbessert.
Ich streiche nach dem Endschliff noch eine Schicht Epoxy Topcoat mit dem Finger drüber. Gibt eine super glatte Oberfläche die man nur leicht nachschleifen muss, um sie zu mattieren (trocknet hochglänzend aus), funktioniert bei mir mit Finger besser als mit Pinsel. "Topcoat" Epoxy ist zusätzlich UV fest, vergilbt also nicht an der Sonne. Setze ich auch zum Laminieren/Reparieren ein, weil ich keine Lust habe zwei Sorten Epoxy zu bevorraten und anzumischen.

Wenn es farbig sein soll dann kommt danach noch farbiger Lack drauf. Klarlack spare ich mir.

- Oliver
Smeagle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.08.2025, 09:20   #3
Soeren321
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Oliver, auf dich ist Verlass!
Wie machst du das mit dem Topcoat bei größeren Flächen? Oder ist das wirklich mit eine dünne Schicht Epoxy, als wenn ich das drüberrollen würde?
Soeren321 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.08.2025, 09:31   #4
Smeagle
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Zitat:
Zitat von Soeren321 Beitrag anzeigen
Oliver, auf dich ist Verlass!
Wie machst du das mit dem Topcoat bei größeren Flächen? Oder ist das wirklich mit eine dünne Schicht Epoxy, als wenn ich das drüberrollen würde?
Größere Fläche habe ich selten, denke da würde ich sparsam Pinseln und dann verstreichen. Ich will nur eine ganz dünne Schicht als Topcaot, dünn wie Lack, die Oberfläche habe ich vorher schon gut plan geschliffen, ich will keine Unebenheiten mehr ausgleichen mit dem letzten Coating, nur eine dünne Schutzschicht.

Die Fingermethode hat sich beim mir bewährt, um eine sehr dünne aber gleichmäßig glatte Schicht hin zu bekommen. Pinsel/Rolle sind sonst die übrlichen Methoden, geht sicher auch. Aber ganz besonders der Übrgang zu den nicht behandelten Flächen wird mit dem Finger PERFEKT, so habe ich das mit Pinsel nie hinbekommen. Man muss dann fast gar nicht mehr nachschleifen.

UV Schutz ist wichtig! Meine ersten Versuche sahen erst TOP aus aber nach ein paar Wochen wurde es alles gelb. Wenn Du aber eh farbig drüber lackierst ist es egal.

- Oliver
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Alt 08.08.2025, 09:35   #5
Soeren321
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Ich bin doch faul... gibt's das auch ohne selber Anrühren??
Soeren321 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.08.2025, 09:51   #6
Smeagle
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Zitat:
Zitat von Soeren321 Beitrag anzeigen
Ich bin doch faul... gibt's das auch ohne selber Anrühren??
Ich bin auch faul, deshalb ja die Methode mit minimaler Nachbearbeitung Aber nichts mit 1K hält so gut wie 2K. Egal ob Lack oder Epoxy. Das muss leider sein. 2K Lack kannst Du die Dose genau 1x verwenden, egal wieviel drin ist, das ist mir viel zu teuer für meine häufigen aber kleinen Reparaturen. Farbigen Lack nehem ich 1K, den nehme ich nur als Farbe, nicht als Versiegelung, dafür ist 1K OK.

Wenn Du die Ausrüstung mal hast ist das wirklich nicht so schlimm.
- Epoxy mit UV Schutz, mindestens 20 Minuten besser 40 Minuten
- Feinwaage 0,1gr. Genaugkeit (Ich brauche selten mehr als ~3gr. Epoxy, also muss ich 2gr Harz + 1gr. Härter anrühren)
- Plastic-Schnapsgläser
- Rührstäbchen

Du brauchst doch sowieso Epoxy für die Reparatur ansich, also das musst Du eh haben!?

die 20...40 Minuten sind auch ein MUSS! Alles was schneller härtet taugt leider nix. Und vor dem Schleifen mindestens 12h besser 24h warten. Nervt extrem, geht aber für ein gutes Ergebnis wirklich nicht anders.

Ich mach die Reparatur immer an 2 Tagen. Tag 1 grob Reparatur, Laminieren. Danach kann man schon fahren problemlos (nach aushärten natürlich). Dann an Tag 2 (der auch einige oder viele Tage später sein kann) reparierten/laminierten Bereich feinschleifen und die Deckschicht drauf. Es kommt vor, dass ich dann nochmal nacharbeiten muss wenn ich gepfuscht hatte, dann kommt leider ein weiterer Tag vor der Endschicht dazu. Wenn farbigen Lack dann nach dem Aushärten direkt drauf, der trocknet ja schnell.

Wenn man ein gutes Ergebnis haben will muss das leider sein.

Die Alternative ist zum Shaper geben. Wäre mir das Geld durchaus wert, ABER ich habe den nächsten guten in etwa 60km Entfernung und muss dann da auch zu Öffnungszeiten 2x hin. Also nicht so leicht zu organisieren und kostet rund 3 Stunden alleine die Fahrerei (teils im Berufsverkehr)... Außerdem habe ich dann Minimum 1..2 Wochen das Board nicht, in der Hochsaison auch mal mehr - das geht GAR NICHT.

- Oliver
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Alt 08.08.2025, 11:22   #7
joern
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Wenn es ohne Anrühren sein soll:
Ich hatte auch schon gute Erfahrungen mit 1k PU-Lack gemacht. Da eher was für den Bootsbereich nehmen.
Ansonsten war ich Fan von 2K PU Yachtlacken...
(Ich habe aber schon länger nichts mehr gebaut )
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Alt 08.08.2025, 22:36   #8
Soeren321
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Zitat:
Zitat von joern Beitrag anzeigen
Wenn es ohne Anrühren sein soll:
Ich hatte auch schon gute Erfahrungen mit 1k PU-Lack gemacht. Da eher was für den Bootsbereich nehmen.
Ansonsten war ich Fan von 2K PU Yachtlacken...
(Ich habe aber schon länger nichts mehr gebaut )
Ja, das hatte ich auch schon gefunden.

Nachdem sich der 1K Klarlack wirklich als scheiße herausgestellt hat, kommt der ganze Mist runter und dann Topcoat drauf. Aber nicht morgen.
Soeren321 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.08.2025, 09:23   #9
Smeagle
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Ich will Dich nicht angreifen,

Zitat:
Zitat von Soeren321 Beitrag anzeigen
Nachdem sich der 1K Klarlack wirklich als scheiße herausgestellt hat, kommt der ganze Mist runter und dann Topcoat drauf. Aber nicht morgen.
...aber wenn Du sooo schnell merkst dass der Lack nix taugt liegt es eher nicht an 1K vs. 2K... Die Verarbeitung ist nicht groß anders und an sich sollte es direkt nach der Verarbeitung ein ordentliches Ergebnis geben, nur ist der 2K Lack dann härter/robuster und langlebiger. Also die Unterschiede siehst Du erst später.

Also wenn es "sofort" schlecht aussah liegt es eher noch an der Verarbeitung.

Wichtig ist mehrere aber sehr, sehr dünne Schichten. Die erste muss nicht 100% deckend sein! Wenn es so warm ist wie im Moment muss man gar nicht soo lange warten, aber nicht auf den nassen Lack weiteren auftragen. Dann aber vor dem Verschleifen des Lackes wieder eher lange warten. Hier kann man dann schon Unterschiede zwischen 1K und 2K feststellen.

- Oliver
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