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| Wingfoilen - Das Wingforum Rund um Wingfoilen, Wingsurfen, Wingen, Wings, Wingding usw. |
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#1 |
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Benutzer
Registriert seit: 08/2024
Ort: Bei Potsdam
Beiträge: 889
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Hallo ihr Lieben, ich habe mal wieder eine Spezialfrage:
Ich suche ein Board fürs Schwachwindwingen und zum Paddle-Up lernen. Das Gong Intruder gibt es gerade im Sale, da hatte ich ein Auge draufgeworfen. Aber ich habe Gong angeschrieben und nach einer Empfehlung gefragt. Mir wurde zum NOTW in 8'3 geraten, weil es mit 2,5m noch kurz genug zum vernünftigen Wingen, nicht zu schmal (48,5cm) ist und dadurch beim Paddeln noch ein paar Fehler verzeiht und in dieser, nicht zu langen, nicht zu schmalen Form trotzdem 120 Liter Volumen hat. Das Intruder sei fürs Wingen aufgrund der Länge schon unhandlich und biete beim Paddeln kaum Spielraum für Fehler. Gibt es hier Erfahrungen zu den beiden Boards? Beste Grüße, Sören |
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#2 |
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kellerkind
Registriert seit: 12/2006
Ort: upper austria
Beiträge: 6.272
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fürs wingen tuts auch kleiner
natürlich kann man mit einem intruder auch gut wingen und parawingen, ich hab ein DIY board sehr ähnlich dem ganz großen intruder natürlich ist das teil an land ganz schön unhandlich für paddle speed / paddle up meiner meinnung klar der intruder zu bevorzugen (nicht daß ich es könnte..). paddeln auf so schmalen boards ist so und so ein pain in the ass am anfang, die stabilität kommt vom speed, vom foil, und vom abstützen am wasser. ich würd den intruder nehmen. lg wolfgang |
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#3 |
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Benutzer
Registriert seit: 08/2024
Ort: Bei Potsdam
Beiträge: 889
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Danke für deine schnelle Einschätzung!
Beim NOTW fällt mir der ziemlich breite Bug auf. Klar, das gibt alles Stabilität, aber es ist auch Widerstand. Und ja, rein zum Schwachwindwingen würde ich bedeutend kleiner gehen. Da wäre es das Cruzader Point LW in 90 oder 100 Liter. Bin hin und her gerissen
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#4 |
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kellerkind
Registriert seit: 12/2006
Ort: upper austria
Beiträge: 6.272
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ich hab einige verschiedene boards die man unter downwinder einreihen kann
ich bin ein relativ gute wave super und fahre boards mit nur 15-20 liter über "0" was nicht viel ist, komme in der welle damit recht gut zurecht. man darf sich keine illusionen machen: 1. so ein schmales board (mein wave sup 78-83 breit, meine downwinder 46-54-60) sind - besonders die beiden schmäleren eine komplett andere liga - auch wenn ein stabilisierendes foil unten dran ist. man muß sich mal daran gewöhnen, daß man sich die stabilität aktiv erarbeiten muß. das dauert einfach ein wenig, aber das kann glaube ich jeder lernen. 2. auch wenn man das kann wird man feststellen sobald das wasser in bewegung ist fängt man fast wieder von vorne an. einfach mal downwind videos ansehen - die meisten leute auch sehr gute paddeln im sitzen oder maximal auf den knien zum take off spot, sie stehen so kurz auf wie unbedingt nötig. ich hatte mir extra ein superlanges (ich glaub 9'6) x 60 breite gemacht, nur fürs bewegte wasser - war ziehmlich umsonst, auch das teil wackelt noch extrem im vergleich zum normalen wave sup... lg wolfgang |
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#5 |
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Benutzer
Registriert seit: 08/2024
Ort: Bei Potsdam
Beiträge: 889
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Ich verstehe...
52cm in ekliger kabbeliger Windwelle auf Binnenseen sind kein Problem, aber aufs Wingen bezogen. Und Downwind ist eigentlich keine Option, das gibt es hier im Umkreis nicht wirklich. Paddle Up wäre eher für Tage mit wirklich zu wenig Wind. In meinem Kopf sind so viele Möglichkeiten und Varianten ![]() ![]() Auf Dockstart habe ich einfach keine Lust, weil man im Zweifel immer zurückschicken muss ![]() Oder ich quäle mich noch mit meinem 110 Liter ML Board beim Paddeln und nutze für Schwachwind ein möglichst schmales, möglichst geringvolumiges Board, auf dem ich noch nach Hause eiern kann, wenn der Wind weg ist, das aber sehr effizient zu pumpen ist und einen sehr geringen Widerstand hat. Ich drehe mich im Kreis... ![]()
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#6 |
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Registriert seit: 11/2023
Beiträge: 180
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Ich hab mir die breitere variante gekauft aber n8ch nicht wirklich ausgiebig getestet. Nach ostern weiss ich sicher mehr. Ziel.. paddle up auf dem tümpel und auf dem rhein mit leichtem kabbel aber auch im meer
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#7 |
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Registriert seit: 08/2024
Ort: Bei Potsdam
Beiträge: 889
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Also das NOTW?
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#8 |
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Registriert seit: 11/2023
Beiträge: 180
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#9 |
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kellerkind
Registriert seit: 12/2006
Ort: upper austria
Beiträge: 6.272
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je nach alter find ich dockstarten ziehmlich cool.
möcht heuer auch wieder mehr angreifen. obwohl ich heuer 60 werde... 20-30 m bin ich schon par mal gekommen, schon vor 3 jahren, bisher fehlte mir der biss da weiter zu machen. für baggersee ist wing wegwerfen und weiter pumpen eine perfekte trainings sache macht auch viel spass....anfangs wundert man sich wie viel schwieriger pumpen ohne wing in der hand ist. später kann man dann nach lee pumpen, undrehen, wieder hoch zum wing. je nach windstärke mit oder ohne anchourman (treibanker, DIY). lg wolfgang |
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#10 |
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Registriert seit: 08/2024
Ort: Bei Potsdam
Beiträge: 889
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Ich glaube, ich will mehr ...
Edit: Moment mal, haben die das Board schmaler und länger gemacht? Ich hatte es von den Daten hier nicht so performant im Gedächtnis. Aber es hat vorne im Unterwasserschiff so scharfe Rails. Die saugen sich nach meiner Erfahrung mit meinem Sabfoil Torpedo bei Touchdowns in Wasser fest. Das möchte ich nicht mehr. |
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#11 |
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Benutzer
Registriert seit: 08/2024
Ort: Bei Potsdam
Beiträge: 889
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Hab die Frage zur Effizienz von kleinen und großen jeweils schmalen Boards auch Gong gestellt und eine tolle Antwort erhalten, die mir sehr hilft:
"In light wind, both types of boards are just as effective as each other. Large boards such as the NOTW provide a lot of glide, which makes it much easier to build up speed. As soon as the board starts to release, you can very quickly engage leg pumping to maintain and increase speed. Smaller boards like the Cruzader LW glide less, but you can activate pumping immediately, which allows you to generate speed more actively. They are therefore more technical and demanding to use. Both types of boards are effective in light wind conditions, but the Cruzader requires more technique to reach the same level of efficiency. And if you know you will also be using the board in SUP, it is better to prioritize a board that is specifically adapted for that use." Damit ist ein kleines Board raus. Beste Grüße, Sören |
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#12 |
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Registriert seit: 08/2022
Beiträge: 869
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Es hängt wohl auch bisschen vom verwendeten Foil ab. Diese sehr langen und schmalen Boards werden wohl meist von sehr fortgeschrittenen Fahrern verwendet welche eher kleinere Foils verwenden und somit genug Speed brauchen. Bei einem Foil mit sehr niedrigem Takeoff-Speed relativieren sich die Vorteile eines langen/schmalen Boardes wohl wieder. Zumal ein sehr liftiger, grösserer Foil auch besser auf die Pumpbewegung des Boardes welches sich noch im Wasser befindet reagiert, was dann wieder eher für ein kürzeres Board sprechen würde welches dafür dynamischer ist. Und eben beim Wingen bist du wohl eh froh um weniger Länge und bisschen mehr Breite.
Hast du eigentlich keine Bedenken wegen der Bauweise? Also bei mir läuten da alle Alarmglocken wenn ich mir die Konstruktion der EPS-Pro-Bauweise anschaue, da darf wirklich nix passieren sonst wiegt das Board im Nu 1-2kg ( in Form von Wasserballast ) mehr.. |
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#13 |
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Registriert seit: 08/2024
Ort: Bei Potsdam
Beiträge: 889
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Hallo Danfree,
vielen Dank für deine Gedanken dazu!! Deinen ersten Teil habe ich auch bei mir selbst hinterfragt. Meine Erfahrung ist ähnlich zu deiner, aber ich komme zu einer anderen Schlussfolgerung für mich selbst. Mein Riesenfoil kann ich so hart pumpen wie ich will, ich bekomme es nicht durch den Stall getreten. Für dieses Foil könnte ich ein viel kürzeres Board nehmen, da ich nicht nur mit viel mehr Kraft, sondern auch mit viel steileren Anstellwinkeln anpumpen kann. Meine kleinen HA Foils dagegen darf ich vor allem bei wenig Wind und geringer Fahrgeschwindigkeit nur sehr sanft, in kleinen Hüben und mit wenig Anstellwinkel pumpen, sonst reißt die Strömung ab und ich trete sie durch den Stall. Dafür brauche ich also kein kleines Board, das ich zwar effizient pumpen könnte, es sich aber verbietet. Diese sanfte Pumpmethode habe ich dann auch beim Riesenfoil ausprobiert und was soll ich sagen, dadurch konnte ich auch aus diesem Foil noch mehr rausholen, was Schwachwind angeht. Ich war mir nur nicht sicher, ob das nur Zufall war. Mit der Mail von Gong und meinen Erfahrungen gehe ich für Schwachwind daher zu einem längeren und schmalen Board ( mir ist beim Wingen die Längsstabililtät viel wichtiger, als die Rollachse, da ich sonst zu leicht die Boardnase ins Wasser trete), weil ich im beabsichtigten Einsatzbereich eh nicht so doll pumpen darf. Von daher kann es ruhig schmal sein, der Körper bekommt das schon hin. Die Robustheit wird nicht viel schlechter, als man Duotone Sky Free von 2024 sein. Da habe ich einen Winggriff drin versenkt. Ich habe auch ein Vollcarbon-Board, das ist tatsächlich was ganz anderes, aber das kostet halt auch viel mehr. Takoon und Patrik International haben ähnliche Shapes, aber ich achte besonders auf runde Rails im vorderen Unterwasserschiff, die saugen sich bei Touchdowns nicht im Wasser fest. Und zur Not wird der Kram halt reklamiert. Diese kleinen, sanften Pumphübe waren bei Schwachwind und HA-Foils wirklich der Gamechanger, aber da merkt man sofort den Drag im System. Mit Gewalt ist da nichts zu retten und der Drag ist dann nicht zu überwinden. Daher meine Kaufliste für dieses Jahr: passendes Board ( habe ich jetzt wahrscheinlich gefunden), größeres HA-Foil (Duotone Glide 2.0 1350) und ein dünner Mast (DLab 2.0 85cm). |
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#14 | |
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Registriert seit: 01/2015
Ort: München
Beiträge: 10.256
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Zitat:
Klar ist EPS pro leichter, kommt drauf an wie sorgsam Du mit den Sachen umgehen kannst ![]() - Oliver |
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#15 |
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Registriert seit: 08/2022
Beiträge: 869
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Auf alle Fälle würde ich einen dicken Railsaver nutzen. Bei meinem Sandwich-Cruzader hab ich mit dem Paddel auch schon die oberste Sandwichlage durchgehauen - bei nicht so guter Paddeltechnik passiert dies schneller als man denkt - bei einem EPS-Board ohne Sandwich wäre das dann schon ein Leck, sprich Wassereintritt - würde mich auch sehr überraschen wenn da Gong Ersatz leisten würde ist ja kein Produktionsfehler
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#16 | |
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Registriert seit: 08/2024
Ort: Bei Potsdam
Beiträge: 889
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Zitat:
Pech hat man immer mal und haut irgendwas gegen das Board oder das Board irgendwo gegen. Man hofft eben immer, dass es wieder mal gut geht ![]()
Geändert von Soeren321 (11.02.2026 um 14:04 Uhr) |
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#17 |
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Registriert seit: 08/2024
Ort: Bei Potsdam
Beiträge: 889
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#18 |
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Registriert seit: 02/2010
Beiträge: 317
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Ich hab den 8'3 NOTW und 9'3 Intruder als HIPE inflatable und kann dem von Wolfiösi bereits gesagten nur zustimmen.
Ich hab dazu ja auch in dem anderen Thread schon was geschrieben. Der Intruder wird beim Paddeln deutlich schneller als der NOTW, allerdings ist der für meine 94 kg auch deutlich kippliger (trotz viel WaveSUP Erfahrung auf kleinen Boards). Der breitere Bug des NOTW hilft da spürbar. Den Intruder verkauf ich jetzt. Paddleup hab ich mit beiden leider nicht geschafft (übe schon 2 Sommer), weshalb ich jetzt ein Foilboost mein Eigen nenne, um mir auf die Sprünge zu helfen. (Extrem)Leichtwind Wingen mit dem Intruder und DT AMP 2145 geht eigentlich problemlos, aber ab 10 Knoten fahr ich lieber ein normales Board. Den NOTW hab ich noch nicht mit Wing benutzt, aber das sollte kein Problem sein. Zum Thema Inflatable ist mir schon klar das Hardboards effizienter sind, aber ab 7'2 Länge zählt für mich halt der deutlich einfachere Transport von inflatables mehr. Und mit 5,7 kg bzw. 6,1 kg sind die Boards auch echt super leicht. |
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#19 |
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Registriert seit: 08/2024
Ort: Bei Potsdam
Beiträge: 889
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Hallo Alex,
vielen Dank!! Bei Gong gibt es jetzt ein Video über diese Boards. Ein Punkt lässt mich neben euren Erfahrungen zusätzlich zum Intruder tendieren: Das NOTW ist dazu gebaut hart und mit steilen Winkeln pumpen zu können. Das Intruder ist anders konzipiert, es soll so schnell wie möglich gleiten um auf die benötigte Geschwindigkeit zu kommen und mit kleinen Pumphüben aufs Foil gepumpt werden. Das Konzept vom Intruder entspricht mehr dem, was ich suche... aber das Ding ist so elendlang... was aber eigentlich kein Problem darstellt, der Caddy schluckt knappe 3 Meter. Und Dachträger sind eh immer drauf. |
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#20 |
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Benutzer
Registriert seit: 08/2024
Ort: Bei Potsdam
Beiträge: 889
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Nachdem ich trotz des Sales bei Gong einem Spontankauf aufgrund von "Habenwollen" widerstehen konnte, merke ich, wie mich das FNER immer mehr anlächelt.
Hat jemand Erfahrungen damit? Das Video, indem Patrice die Modelle beschreibt hat mir sehr gut gefallen. Falls das zu sehr OT zum Thread-Titel ist, mache ich aber einen neuen auf. Ich habe noch nicht herausgefunden, wie man Thread-Titel ändern kann... |
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#21 |
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kellerkind
Registriert seit: 12/2006
Ort: upper austria
Beiträge: 6.272
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sorry doppel post bitte löschen
Geändert von wolfiösi (12.03.2026 um 21:31 Uhr) |
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