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Wingfoilen - Das Wingforum Rund um Wingfoilen, Wingsurfen, Wingen, Wings, Wingding usw.

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Alt 04.05.2026, 15:40   #1
Soeren321
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Standard Foil für Schwachwind, das trotzdem schnell wird - Tipps?

Hallo ihr Lieben,

ich benötige ein Foil, das meine folgenden Ansprüche erfüllt und wollte fragen, ob ihr Tipps für mich habt.

Ich suche ein Foil, das sich bei unter 10 Knoten starten lässt und trotzdem schneller als 35 kmh wird.

Momentan nutze ich für den ganz schwachen Wind ein Duotone Lift SLS 2400. Und wenn es etwas mehr Wind gibt ein Duotone Glide 2.0 1350.

Das 1350er geht wirklich erstaunlich früh los und fährt auch locker 35 kmh, aber ich hätte gerne noch einen 1 bis 2 Knoten früheren Start. Das widerstandsarme Gefühl ist einfach großartig.
Das 2400er startet unfassbar früh, bremst ab 25 kmh aber sehr. Mit kleineren Stabis und Shims bringe ich es auf über 30 kmh, aber dafür ist es nicht gemacht und das merkt man ihm dann an.

Leider verlangen die heimischen sehr böigen Seen aber nach so einem sehr breit aufgestellten Foil, um in Windlöchern nicht zu verhungern, aber die Böen trotzdem auskosten zu können.

Als Boards nutze ich ein Sabfoil Torpedo 110l und ein Kauper Hybrid V1 108l. Das Sabfoil wird bei mir ab 30kmh leider irgendwie nervös und gibt mir kein gutes Gefühl, wenn es schneller wird.

Beide starten sehr schön und sehr früh.

Gewicht trocken irgendwas zwischen 82 und knapp 90 Kilo, je nach Saison.

Falls ihr meint, dass ich bei den Foils nichts wirklich besseres finden werde (egal welche Marke) dann muss ein anderes Board her, das noch weniger Drag besitzt. Im Blick habe ich ein Gong Cruzader Point LW in 110 Liter (6'6).

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir weiterhelfen könnt.

Beste Grüße,
Sören
Soeren321 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.05.2026, 20:33   #2
Matze54
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Ich glaube der Gong Veloce V3 könnte das sein was du suchst ..XL müsste eigentlich reichen..einmal im fliegen gibt’s kein halten mehr ,der wird auch ordentlich schnell..XXL fliegt endlos ist aber im Speed irgendwann zuende ..der L ist glaube ich für Binnenseen zu klein..hier am Meer fahre ich den zu 80%
Matze54 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.05.2026, 21:21   #3
makmak01
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Ich plädiere für den YpraS in XL, kenne aber nur V2. Läuft doppelte Höhe wie der Veloce und aber trotzdem schneller. Einmal oben, immer oben. Muss man sich aber paar Tage dran gewöhnen. 36km/h ohne Anstrengung, ohne Konzentration sind immer locker drin. Aber bei unter 10kn...puh, ich glaub die gewünschte wollmilchsau gibt's noch nicht.
makmak01 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.05.2026, 06:47   #4
danfree
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Hi Sören

Ich glaube nicht dass du mit dem Cruzader noch grossartig was herausholen kannst. Und beim Foil wird es wohl auch schwierig, deutlich mehr Lowend ( als dein bereits ziemlich grosser Foil 1350 ) und viel Speed, das beisst sich halt. Mit Abstand am meisten wirst du mit erhöhtem Fahrkönnen erreichen können - also ich würde mir das Geld sparen und dafür öfters wingen gehn��
danfree ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.05.2026, 16:58   #5
pushtacker
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Ich schließe mich Danfree an. Am Board würde ich da auch nicht rumtun. Gerade das Kauperboard müsste doch eigentlich super rausgehen, insbesondere mit schnellen Foils. Am meisten Potential sehe ich bei der Technik in Kombi damit, sich an ein Foil zu gewöhnen. Ich fahre jetzt seit zwei Jahren die Ypra Slalom V2 und während ich am Anfang den XL fast immer gefahren bin und zur Not noch einen großen Fluid hatte, fahre ich jetzt fast immer L. Es ist verrückt, wie nach einiger Zeit ein kleines Foil genauso gut rauskommt, wie davor eine Nummer größer. Also ran an die Pumporgien, es lohnt sich.
54 Jahre, 90 Kilo, solider Winger, weit davon entfernt, ein Freak zu sein.
Zitat:
Zitat von danfree Beitrag anzeigen
Hi Sören

Ich glaube nicht dass du mit dem Cruzader noch grossartig was herausholen kannst. Und beim Foil wird es wohl auch schwierig, deutlich mehr Lowend ( als dein bereits ziemlich grosser Foil 1350 ) und viel Speed, das beisst sich halt. Mit Abstand am meisten wirst du mit erhöhtem Fahrkönnen erreichen können - also ich würde mir das Geld sparen und dafür öfters wingen gehn��
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Alt 05.05.2026, 17:15   #6
Foxi
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was effizient ist siehst Du im Racing und da gehören einfach Kraft- und Ausdauertraining dazu. Ist doch schön, wenn's im Grenzbereich um die reine Athletik und nicht immer nur die tiefsten Taschen geht ! Anpumpen wie ein Schmetterling auf Steroiden und dabei als Ziel, immer mal wieder ne Foilnummer kleiner montieren zu können.
Material- UND Rider Effizienz heisst die Zauberformel.
Foxi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.05.2026, 18:01   #7
marvel
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Ich bin viel auf einem kleinen binnensee unterwegs auch bei sehr wenig wind. Ich hab dann die wahl irgendwie hochpumpen mit wing oder doch mit paddel den paddle up üben.. meist mach ich dann beides.

Für über 10kn hab ich den cruzader. Darunter für die kombi paddle up und superlow wind ein escape downwindboard mit 25liter mehr wie das cruzader. Das escape geht schon nochmal 1 bis 2 kn früher los.. wobei es eher sich passiver starten lässt. Mit viel power ist das cruzader fast bei ähnlichem wind startbar. Drunter hab ich dann ein pump 1900 foil. Das lässt sich auf ca 30kmh hochprügeln. Laut anderen usern ist das pumppro deutlich schneller. Das würde ich gern mal testen bzw wird wohl irgendwann mein portfolio ergänzen.

10kn sind ja auch bicht überall 10kn. Böen. Thermik. Weiher vs meer... wo bist du denn unterwegs??
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Alt 05.05.2026, 19:51   #8
seefoiler96
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Zitat:
Zitat von Matze54 Beitrag anzeigen
Ich glaube der Gong Veloce V3 könnte das sein was du suchst ..XL müsste eigentlich reichen..einmal im fliegen gibt’s kein halten mehr ,der wird auch ordentlich schnell..XXL fliegt endlos ist aber im Speed irgendwann zuende ..der L ist glaube ich für Binnenseen zu klein..hier am Meer fahre ich den zu 80%
Mein Votum geht definitiv auch an den Veloce H V3! Ich fahre M, L und XXL auf Binnenseen und Meer. XXL (ca. 1300cm Fläche) fahre ich bei ca. 7-12 Knoten und löchrigen Bedingungen und bin begeistert. Hat ne mega gute Wind Range und mit dem richtigen Stabi (Medium Tail, kleiner Stabi) macht er richtig gut Speed und Spass! Ich fahre ein 70L Midlength Brett, bin ca 73Kg nackt und fahre immer mit 4er Wing. Mit einem grösseren Brett oder Wing würde auch der XL die selbe Rolle erfüllen.
seefoiler96 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.05.2026, 19:52   #9
Soeren321
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Vielen, vielen Dank schon einmal für eure tollen Ratschläge und Gedankengänge!!

Eine Sache drängt sich in den Vordergrund:
Sören, feile noch weiter an deiner Technik!!

Diesen Rat werde ich auch beherzigen und noch mehr aus mir und dem sehr guten vorhandenen Material auspressen. Duotone meinte, dass es im September neue Foils geben wird, die mich eventuell noch weiter unterstützen könnten.

Ich habe jetzt Glide 2.0 900, 1100 und 1350 und den 2400er. Die vorgeschlagenen Foils von Gong sehen wirklich gut aus! Aber ob sie jetzt entscheidend besser sind kann mir wahrscheinlich auch niemand sagen. Die Foils sind sich doch alle eher ähnlich, als unähnlich.

Der Ratschlag mit einem kleineren Pump Pro von Takoon ist auch sehr gut, aber zu denen gibt es fürs Wingen kaum Infos.

Beste Grüße,
Sören
Soeren321 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.05.2026, 21:24   #10
trailfuzzy
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Natürlich ist die Kombination schnell und früh ins fahren zu kommen reizvoll.

Ich bin als Binnenseewinger aber froh wenn ich überhaupt ins Fahren komme. Ich habe ja auch wie du den 2400 Aero Lift, den fahre ich derzeit nur mehr mit kurzer Fuse und 250er Stabi und Shim dann ist das für mich bei böigen naja geht so Bedingungen ein sehr gutes Set up, und bin damit nicht viel hinter den 60kg Downwindpumpathletikakrobaten im fahren.

Aber viel öfter fahre ich derzeit den Aero Free SlS 1750 das ist für mich so die One Quiver Lösung für mein Können und mein Gewicht. Der wird zwar schneller als der Areo Lift aber Speed ist mir nicht so wichtig. Deutlich über die 30er Marke komme ich damit aber auch nicht, mir ist das aber auch nicht so wichtig. Lieber als Vollgas "Sheet in" kurz bevor ein kapitaler Abgang folgen könnte cruise ich locker eingehängt im Trapez über den halben See und denke nach was ich beim nächsten Manöver besser machen könnte. Das motiviert mich mehr als die max. Speed Anzeige auf meiner Sportuhr.

Aber ist wohl auch dem Alter geschuldet, mit 60 ist die Risikoaffinität schon ziemlich geschrumpft, auch meinen vielen Sportverletzungen geschuldet....
trailfuzzy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.05.2026, 09:19   #11
marvel
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Zitat:
Zitat von Soeren321 Beitrag anzeigen

Ich habe jetzt Glide 2.0 900, 1100 und 1350 und den 2400er.
Beste Grüße,
Sören
da fehlt noch so ein 1700 oder 1900er. Es gibt auch leute die nehmen die duotone pumpfoils zum wingen bei ultra leichtwind. der vorteil der pumpfoils ist dass sie sehr früh hochkommen und im vergleich zu den Anfängerfoils deutlich weniger widerstand haben bzw plus viel glide
marvel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.05.2026, 13:12   #12
Soeren321
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@trailfuzzy:

Diese Stabi- und Shim-Bastelei betreibe ich auch!
Der 250er mit minus Shim bringt ordentlich Geschwindigkeit!! Nur fehlt bei meinem Gesamtsystem ab einer bestimmten Geschwindigkeit etwas Lift und ich fahre Nose-Down. Das mag ich nicht. Liegt aber auch daran, dass ich vorne mit Schlaufen fahre und den vorderen Fuß nicht weiter nach hinten setzen kann, als habt nach hinten in der Schlaufe zu krauchen.

Da entspannte Cruisen liebe ich auch am meisten. Aber ich mag den starken Zug im Wing nicht mehr, der beim 2400er ab bestimmten Windgeschwindigkeiten entsteht. Dass ist mit meinem anderen Foils viel angenehmer.
Ich habe übrigens vergessen, dass ich noch den 1500er Free habe...
Soeren321 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.05.2026, 13:18   #13
Soeren321
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@ marvel:

Bin noch nie ein Pumpfoil gefahren, daher müsste ich hier jemanden finden, der mir seines borgt.

Duotone selbst hat auch geschrieben, dass das Free 2.0 1600 oder 1900 nur mit Ungewissheit die Lücke schließen könnten.

Eventuell schraube ich die Schlaufen beim Sabfoil Torpedo weiter nach vorne und verschiebe auch den Mast weiter nach vorn. Dadurch erhoffe ich mir das unsicher werdende Fahrgefühl zu minimieren, dass sich bei mir immer einstellt. Mein Gedanke ist es, mehr vom Boardgewicht nach hinten zu bringen.

Wenn es schlimmer werden sollte, kann ich alles auch weiter hinten montieren.
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Alt 06.05.2026, 14:57   #14
pushtacker
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Die Positionen auf dem Board zu optimieren, halte ich für eine sehr gute Idee. An sich sollte das Torpedo ja nicht instabil sein, gilt doch als sehr gutes Board.
Evtl. lohnt es sich auch, ein paar Mal strapless zu fahren und mit den Foilpositionen rumzuspielen.
pushtacker ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.05.2026, 15:20   #15
Soeren321
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Danke für den Tipp!
Bereits letztes Jahr bin ich versuchsweise ohne Schlaufen gefahren und stand meist zu weit vorn. Leider hat sich gut angefühlt, aber nicht gut gefahren. Und in den Halsen fand ich nicht die korrekte neue Standposition. Da ist es sehr sensibel. Aber vielleicht hat sich das mit der neuen kurzen Fuse geändert. Ich werde es erfahren!
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Alt 09.05.2026, 11:24   #16
Arnoldz
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Fand für Leichtwind Gong Curve L V3 mit passendem Stabi super oder sonst Neilpryde Glide Swift 1000 mit 230 er Stabi.
Arnoldz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2026, 17:28   #17
ccc
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Hab jetzt mal, mehr spaßhalber, bei leichtwind meinen Duotone AMP 1750 probiert, ist ein älterer Pump-Flügel.... Hat vieeel glide, sehr langsames stall speed bei 80kg KG, aber hat sich trotzdem sehr schräg angefühlt. Und lässt sich NICHT auf high speed beschleunigen - zumindest nicht mit meiner Technik.
Hab eine 66er fuse dran gehabt, 82er Carbon Mast. Stabi war mein leicht modifizierter S210 drauf. Wahrscheinlich nicht die optimale kombi, aber darum ging's auch nicht.
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Alt 14.05.2026, 19:03   #18
Soeren321
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Ich habe heute bei lausigen Verhältnissen den Glide 2.0 1350 und den Lift 2400 SLS unterm Sabfoil Torpedo verglichen.

Beide bin ich mit dem H 235er Stabi vom 1350er geflogen.

Fazit:
- Halsen gehen auch mit den 116cm vom 1350er bei Schwachwind erstaunlich gut!!
- Der 2400er startet schon um einiges früher als der 1350er und lässt sich härter pumpen. Den bekomme ich nicht durch den Stall getreten.
- Der 1350er ist bei sehr wenig Wind sehr sensibel, was stallen angeht, den trete ich zum Teil mehrmals hintereinander durch. Obwohl ich sehr sehr sanft pumpe.
- Der 1350er fühlt sich viel freier an, obwohl ich heute über 10 Sekunden gemessen mit dem 2400er schneller war...
- Der kleine Stabi am 2400er wirkt Wunder!!
- Die SloMo Halsen mit dem 2400er sind der Hammer! Und bei eigentlich schon verkorksten Halsen, kann man sie sehr oft noch retten

Die Geschwindigkeit bei etwas mehr Wind begrenzt bei mir leider das Board. Das wird einfach zu instabil und fährt hoch und runter.

Beide Foils waren ohne Probleme über 30 kmh schnell.

Ich glaube bei richtig wenig Wind bleibe ich beim 2400er und kaufe mir noch ein performanteres Board. Dann könnte ich das Low-End von beiden Foils noch weiter drücken und das 1350er anteilig bei noch mehr lausigem Wind nutzen, als bisher.

Ach ja und die Fähigkeiten müssen natürlich immer weiter trainiert werden!!
Soeren321 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2026, 20:05   #19
marvel
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leih dir doch mal ein ein großes pumpfoil. das war bei mir der gamechanger. hab auch noch ein 1450er ma und ein 2200 anfängerfoil
marvel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2026, 21:24   #20
Soeren321
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Gute Idee!
Hab hier leider noch keines gesehen...

Muss ich mal rumhorchen
Soeren321 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.05.2026, 09:52   #21
danfree
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Ja gut, Pumpfoil kann man nehmen, ich hab da eine andere Vorstellung von "schnell" Aber wenn dir 25km/h reichen, kein Problem. Als schnell verstehe ich eher 40km/h+. Das ist aber ein riesiger Unterschied und erfordert ganz andere Foils.
danfree ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.05.2026, 10:03   #22
ccc
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Also 40-50kmh - Das ist dann als winger doch schon recht schnell....
ccc ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.05.2026, 14:29   #23
Arnoldz
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Ah okay, also 1000 scheint nicht die Range zu sein, nach der du schaust. Dann hätte ich als Vorschlag noch den 1410 cm² X-Over XL von Gong, der ging bei mir immerhin auf GPS gemessene 32 Kmh. Da büßt man aber einiges an Glide und Handling ein.
Arnoldz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.05.2026, 14:31   #24
Soeren321
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35 kmh wären toll 40kmh wären spitze.

Allerdings gehört da mehr als nur das Foil dazu. Dünner Mast und sauber laufendes Board sind ab auch Pflicht. Ich fahre noch einen Duotone Alu-Mast.

Ich feile noch weiter an meinen Skills, hole mir Stück für Stück ein anderes Board und einen dünnen Mast.
Zudem quetsche ich mich selbst und mein Material noch immer ein Stückchen weiter aus.

Wie die ganzen Pros mit ihren Minifoils bei Schwachwind aufs Foil kommen, ist mir ein Rätsel. Die wiegen aber vielleicht auch keine 85 Kilo...
Soeren321 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.05.2026, 15:28   #25
Arnoldz
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Also keine Ahnung ob sich das jetzt auf mich bezieht, denn ich bin keinesfalls "Pro" und 1000 ist auch keinesfalls klein. Klein ist 500-700, aber heute kann man auch das nicht mehr so pauschal sagen, weil ein 700 er mit 17 er Streckung auch verrückt gut performen kann. Ich wiege 74 kg und ja klar das macht zu 85 kg was aus, aber auch nicht so mega viel. Meiner Meinung nach ist der Frontwing nach wie vor der größte Faktor bei der ganzen Geschichte. Mast ist das nächstwichtigste, da fahre ich aktuell 92 cm 14 mm, Board und Wing sind ziemlich vernachlässigbar, fahre z.b. Takoon V1 Wing mit 2 fetten nicht gut selbstgenähten Rissen drin und er fährt nicht wesentlich schlechter als ein Takoon V2 Wing der quasi nagelneu da steht. Natürlich gibt es Wings die schlechter anpumpen als andere, da musst du schauen, womit du zufrieden bist und sie vernünftig mit den Wetterbedingungen paaren. Beispielsweise größeren Wing hernehmen, wenn du bei vergleichbaren Bedingungen mit kleinerem Foil fährst. Board selbst hat meiner Erfahrung nach wenig Einfluss zumindest beim Topspeed. Größter Unterschied ist da zwischen Inflatable und Hardboard, aber ich finde ausser beim Anpumpen und wenn du mal mit der Rail aufkommst den Unterschied nicht so riesig. Was natürlich auch einen riesen Unterschied macht ist, ob du 40 l fährst oder 130 l, das ist dann aber nur Skillsache. Pumpfoil auf dem Wing zu fahren halte ich für total daneben, weil es für unterschiedliche Dinge konzipiert ist, nämlich auf Lift vor allem im untersten Geschwindigkeitsbereich (was auch oft in Spannweite resultiert). Und das ist beides ziemlich genau das, was zumindest ich in Manövern und Wellen und Böen wirklich nicht haben will. Wenn dein 1350 er locker 35 kmh geht, was mich wundern würde, weil ich selbst im 1000 er Bereich höchstens auf 38 kmh komme, dann wär ich damit sehr zufrieden. Dass dann Lowend fehlt ist logisch, das kann man dann z.b. durch ein Kalama-Style Board versuchen reinzuholen oder durch einen günstig geformten niedrigvolumigen Sinker. Das meiste davon weißt du eh schon, aber ich dachte ich bin mal was ausführlicher, damit keine Missverständnisse entstehen.
Arnoldz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.05.2026, 16:32   #26
btheb
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Dies ist meine Kombi für schnelles Leichtwindfoilen:
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Alt 15.05.2026, 19:13   #27
Soeren321
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Zitat:
Zitat von Arnoldz Beitrag anzeigen
Also keine Ahnung ob sich das jetzt auf mich bezieht, denn ich bin keinesfalls "Pro" und 1000 ist auch keinesfalls klein. Klein ist 500-700, aber heute kann man auch das nicht mehr so pauschal sagen, weil ein 700 er mit 17 er Streckung auch verrückt gut performen kann. Ich wiege 74 kg und ja klar das macht zu 85 kg was aus, aber auch nicht so mega viel. Meiner Meinung nach ist der Frontwing nach wie vor der größte Faktor bei der ganzen Geschichte. Mast ist das nächstwichtigste, da fahre ich aktuell 92 cm 14 mm, Board und Wing sind ziemlich vernachlässigbar, fahre z.b. Takoon V1 Wing mit 2 fetten nicht gut selbstgenähten Rissen drin und er fährt nicht wesentlich schlechter als ein Takoon V2 Wing der quasi nagelneu da steht. Natürlich gibt es Wings die schlechter anpumpen als andere, da musst du schauen, womit du zufrieden bist und sie vernünftig mit den Wetterbedingungen paaren. Beispielsweise größeren Wing hernehmen, wenn du bei vergleichbaren Bedingungen mit kleinerem Foil fährst. Board selbst hat meiner Erfahrung nach wenig Einfluss zumindest beim Topspeed. Größter Unterschied ist da zwischen Inflatable und Hardboard, aber ich finde ausser beim Anpumpen und wenn du mal mit der Rail aufkommst den Unterschied nicht so riesig. Was natürlich auch einen riesen Unterschied macht ist, ob du 40 l fährst oder 130 l, das ist dann aber nur Skillsache. Pumpfoil auf dem Wing zu fahren halte ich für total daneben, weil es für unterschiedliche Dinge konzipiert ist, nämlich auf Lift vor allem im untersten Geschwindigkeitsbereich (was auch oft in Spannweite resultiert). Und das ist beides ziemlich genau das, was zumindest ich in Manövern und Wellen und Böen wirklich nicht haben will. Wenn dein 1350 er locker 35 kmh geht, was mich wundern würde, weil ich selbst im 1000 er Bereich höchstens auf 38 kmh komme, dann wär ich damit sehr zufrieden. Dass dann Lowend fehlt ist logisch, das kann man dann z.b. durch ein Kalama-Style Board versuchen reinzuholen oder durch einen günstig geformten niedrigvolumigen Sinker. Das meiste davon weißt du eh schon, aber ich dachte ich bin mal was ausführlicher, damit keine Missverständnisse entstehen.
Bitte fühl dich nicht angesprochen: ich meine 500er oder 700er Foils bei 8 Knoten

Ich fahre selbst auch ein 900er und das geht mit der richtigen Technik wirklich erstaunlich früh los.

Danke für deine lange Nachricht! Ich finde es toll, dass jeder etwas anderes fährt und seinen individuellen Weg findet, seine persönlichen Ziele zu erreichen. Gutes Material hilft die wachsenden Fähigkeiten einsetzen zu können und wachsenden Fähigkeiten helfen das gute Material einsetzen zu können.

Der Gedankenaustausch hier im Forum hilft mir sehr!
Soeren321 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.05.2026, 19:15   #28
Soeren321
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Zitat:
Zitat von btheb Beitrag anzeigen
Dies ist meine Kombi für schnelles Leichtwindfoilen:
Ich sehe goldenes Duotone

Dazu gleich meine Fragen:
Wie schwer bist du, wie viel Liter hat das Board und welches Modell, welches tolle Foil ist das?
Wow schnell wirst du?
Soeren321 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.05.2026, 07:19   #29
btheb
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Zitat:
Zitat von Soeren321 Beitrag anzeigen
Ich sehe goldenes Duotone

Dazu gleich meine Fragen:
Wie schwer bist du, wie viel Liter hat das Board und welches Modell, welches tolle Foil ist das?
Wow schnell wirst du?
Meinst du mit den Eckdaten kannst du etwas ableiten?
Du willst mit viel Gepumpe möglichst früh ein kleines Foil nutzen und dabei dann schnell sein, ich will mit viel Leistung des Wings(im Trapez) ohne Gepumpe schnell sein.
Ich käme nie auf die Idee ein Pumpfoil zu nutzen egal im welchen Windbereich um schnell unterwegs zu sein; dieses ist zwar effizient aber nicht schnell.
Nehmen wir die Parallele zum Flugzeug; ein Segelflieger ist beeindruckend effizient(wenig Input, hohe Gleitleistung) aber mit genügend Triebwerksleistung braucht man kaum Flügel(bestenfalls zur Stabilisierung der Richtung) um viel, viel schneller zu sein.

Mein Lieblingsflügel ist immer noch nach den vielen Jahren ein 2000 HA von Fanatic, der vereint für mich frühestes Abheben mit beeindruckender Kontrolle(gerade bei ruppigen Bedingungen) und guten Dreheigenschaften.
Und ich hab schon viele viele Flügel gehabt und wieder verkauft.
Und glaube mir, ich hatte kurzzeitig auch einen Lift, der war in keiner weise auf ähnlichen Niveau . Einzig das sanfte "Steigen" und das behäbige Verhalten bei Fehlbelastungen auf der Nickachse des Lift hilft Einsteigern, aktiv mit Pumpen(Board und Wing)kriege ich mit den 2000er jedes noch so bremsendes Board ins Fliegen.
Erst beim spezialisierten Einsatz(kleines Foil früh einsetzen) hilft ein Board wie der Takoon Ultra Glide mir.
Ich habe 25L Überschuss, ginge es kleiner; KA. Denn wenn ich mal dümpeln muß mag ich es entspannt.

Zum Einsatzzweck:
Sehr gleichmäßiger Wind, glattes Wasser, und Lust zum "heizen", dafür sind die Blitze da.
Die Tage sind aber selten.

Mein Fazit: Die Eierlegendewollmilchsau werd ich wohl nicht finden, daher die krasse Spezialisierung


Geändert von btheb (16.05.2026 um 07:27 Uhr)
btheb ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.05.2026, 08:33   #30
Wassermann
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100 % richtig.

Entweder ich will bei sehr wenig Wind ins fliegen kommen, oder ich will so schnell wie möglich sein.

Das ist eben ein Spiel mit der Physik.

Du kannst entweder ein relativ großes Foil nehmen, das kommt das früh hoch, ist aber aufgrund der Größe und des Widerstand in der Endgeschwindigkeit limitiert.

Oder du nimmst ein relativ kleines widerstandarmes Foil (800 oder kleiner) das wirst du aber selbst mit einem noch so großen Wing und einem noch so tollen Board nicht bei 8kn ins fliegen bekommen (ausser vielleicht du hast foildrive oder sehr gute Skills, massiven Swell der anschiebt und heißt Kai Lenny )
Wassermann ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.05.2026, 09:05   #31
Soeren321
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Nein... lasst den Thread nicht kippen...

Nehmt mir nicht meine Träume

Danke für eure Erfahrungen!
Ich fahre heute mal mit Mast-Shim und ohne Schlaufen. Ich bin gespannt, wie sich das anfühlt. So richtig bekomme ich Schlaufen und Mast nicht so eingestellt, dass ich für Starten bei Schwachwind und ausquetschen des Foils in Böen richtig stehe.

Fürs Anpumpen müsste ich weiter vorne stehen und für die höheren Geschwindigkeiten in den Böen viel weiter hinten.

Ja, das liegt auch am kleinen Stabi, weil der am 2400er zu wenig Abtrieb und damit Lift erzeugt. Deshalb Mastschim gegen Nose-Down dazu keine Schlaufen und Mast ganz nach vorn.
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Alt 16.05.2026, 09:21   #32
SLic
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Es gibt Foils die groß und schnell sind. Das hat aber viel mit dem Fahrer zu tun und verlangt ein gewisses Maß an Skills wie hier ja auch schon geschrieben wurde. Über Alumasten brauchen wir was Geschwindigkeit angeht garnicht reden das funktioniert einfach nicht. Ich komme mit meinem großen Frontflügel mit 115cm Span und 1320er Fläche absolut save bei 7-8Knoten los mit 5er Wing (Kauper Pro). Topspeed liegt bei knapp 45kmh 24Knoten. 40 Sachen fahre ich damit fast Blind oder besser gesagt als Durchschnitt über einen Schlag (mein Homespot Baggersee ist leider sehr klein).
Wichtig zum schnell sein ist sehr Hoch auf dem Mast zu fliegen und natürlich Commitment man muss voll reinhalten mit ein bissel Raumschot geht das nicht und natürlich braucht es auch die Böe flaches Wasser und möglichst keine Spuren von anderen die man queren muss. Ich wiege übrigens 104kg nackig.
Und es geht natürlich um das ganze Setup es muss einfach alles stimmen ansonsten holst aus keinem Foil alles raus. Ich fahre Aeromod !
Grüße Steffen
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Alt 16.05.2026, 12:07   #33
Wassermann
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Zitat:
Zitat von Soeren321 Beitrag anzeigen
Nein... lasst den Thread nicht kippen...

Nehmt mir nicht meine Träume

.
Auch auf die Gefahr hin das du mich evtl. In deinen Kontakten blockst.

Mein ernst- und gutgemeinter Ratschlag an dich ist, fahr mal 1 Saison durch mit dem gleichen Material. Egal was das auch sein mag.

Wenn ich mir hier die diversen Threads von dir so ansehe, dann bist du jeden Monat auf der Suche nach irgendwas neuem was deiner Meinung nach einen riesen Vorteil bringt.

Der wesentliche Faktor beim Foilen befindet sich immer noch zwischen Wing und Board.

Auch wenn dir die Industrie natürlich was anderes erzählt. DIE LEBEN DAVON DAS SIE WAS VERKAUFEN!

Ja es gibt schlechtes Material, aber wenn ich es richtig gelesen habe gehört das was du so alles im Köcher hast sicher nicht dazu. Du fährst ohnehin schon einen halben Surfshop spazieren

Und hör vielleicht mal mit duesem Shimmen auf. Ich weiß gar nicht wo das herkommt. Ich kenne echt viele und auch sehr gute Fahrer und wirklich NIEMAND von denen shimmed an seinem Foil oder Mast. Das ist vielleicht was für Profis die im Race die letzte Sekunde rausholen wollen. Aber als Freizeitfahrer würde ich davon echt Abstand nehmen und mich auf meine Fahrerischen Skill fokussieren.
Wassermann ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.05.2026, 18:13   #34
Soeren321
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@Wassenmann
Du hast mit allem Recht!
Den Paddel Up habe ich schon gestrichen, sonst komme ich gar nicht mehr vom Wasser runter.
Das ich die Schwachstelle im System bin, ist mir bewusst. Aber alles andere soll schon passen.

Zum Shimmen:
Ich hatte ja schon mal die Vermutung geäußert, dass ich glaube, dass die Foil/Stabi-Kombinationen für eine bestimmte Fuse-Länge optimiert sind. Seit dem ich die 66er Fuse fahre, habe ich absolut keine Probleme mehr, dass passt perfekt!!

Heute war ich mit 1° Mast-Shim unterwegs, ohne Schlaufen und Mast ganz vorn. 2400er Foil und 235 H Stabi.

Ist traumhaft gelaufen!!!
Hängende Nase war fast weg, den Rest konnte ich mit der Fußposition korrigieren. Das Foil ist schön sauber gelaufen. Richtig ausquetschen konnte ich das Foil nicht, da es zu böig ruppig war und das Wasser sehr unruhig. In den kurzen Phasen mit fast glattem Wasser und gleichmäßiger Wind, waren wieder 30 kmh drin. Aber da geht noch mehr, ich habe einfach Bammel mit dem Sabfoil einzurasten und dann abzufliegen. Beim nächsten Mal nehme ich mich den Stabi noch eine Nummer kleiner.

Ich schätze, mit einem schmaleren, etwas längeren Board und noch besseren Fähigkeiten, wird das 1350er Glide 2.0 mein Foil für wenig Wind.

Und warum sollte ich dich blockieren wollen?
Zum Diskutieren braucht man halt jemanden mit anderen Ansichten. Im Gegenteil: ich danke dir dafür!!
Soeren321 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.05.2026, 18:15   #35
Soeren321
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Zitat:
Zitat von SLic Beitrag anzeigen
Es gibt Foils die groß und schnell sind. Das hat aber viel mit dem Fahrer zu tun und verlangt ein gewisses Maß an Skills wie hier ja auch schon geschrieben wurde. Über Alumasten brauchen wir was Geschwindigkeit angeht garnicht reden das funktioniert einfach nicht. Ich komme mit meinem großen Frontflügel mit 115cm Span und 1320er Fläche absolut save bei 7-8Knoten los mit 5er Wing (Kauper Pro). Topspeed liegt bei knapp 45kmh 24Knoten. 40 Sachen fahre ich damit fast Blind oder besser gesagt als Durchschnitt über einen Schlag (mein Homespot Baggersee ist leider sehr klein).
Wichtig zum schnell sein ist sehr Hoch auf dem Mast zu fliegen und natürlich Commitment man muss voll reinhalten mit ein bissel Raumschot geht das nicht und natürlich braucht es auch die Böe flaches Wasser und möglichst keine Spuren von anderen die man queren muss. Ich wiege übrigens 104kg nackig.
Und es geht natürlich um das ganze Setup es muss einfach alles stimmen ansonsten holst aus keinem Foil alles raus. Ich fahre Aeromod !
Grüße Steffen
Hallo Steffen, was du schreibst ist krass!!
Danke für deine Nachricht!!
Soeren321 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.05.2026, 19:54   #36
ripatec
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Zitat:
Zitat von Soeren321 Beitrag anzeigen
Hallo Steffen, was du schreibst ist krass!!
Danke für deine Nachricht!!
Hi Soeren,

das ist noch krasser wenn du Steffen fliegen siehst

Übrigens, die Aeromod Foils sind einfach rundherum spitze.
Ich fliege die Duotone D/lab früher als Glide , jetz als Crest, aber die kommen an die Aeromod mit dem Speed nicht heran
Habe da leider mit dem falschen System begonnen und mir ist momentan der Tausch zu teuer.

..... aber Steffen hat mich auch schon mit seinem Aeromod fliegen lassen ..... Danke Steffen
ripatec ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2026, 06:36   #37
ccc
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Idee

Zitat:
Zitat von SLic Beitrag anzeigen
Es gibt Foils die groß und schnell sind. Das hat aber viel mit dem Fahrer zu tun und verlangt ein gewisses Maß an Skills wie hier ja auch schon geschrieben wurde. Über Alumasten brauchen wir was Geschwindigkeit angeht garnicht reden das funktioniert einfach nicht. Ich komme mit meinem großen Frontflügel mit 115cm Span und 1320er Fläche absolut save bei 7-8Knoten los mit 5er Wing (Kauper Pro). Topspeed liegt bei knapp 45kmh 24Knoten. 40 Sachen fahre ich damit fast Blind oder besser gesagt als Durchschnitt über einen Schlag (mein Homespot Baggersee ist leider sehr klein).
Man muss halt differenzieren, wenn man von gr. Foils spricht, um welchen Bereich es geht. Keine Kritik an slic oder anderen hier.
2400cm2 ist wohl in jedermanns Verständnis wirklich groß, 1300cm2 ist auch eher groß - und wenn man 1,95m groß ist und 115kg hat dann doch wieder nicht... Dafür sind für die eine oder andere 45kg-Wing-Woman oder die Youngsters 900cm2 wirklich seeehr groß. Letztlich müsste man konsequenterweise von der Fläche pro kg Körpergewicht sprechen...... und den AR/ die Wingspan einbeziehen.

Mast Shim ist denke ich auch was sehr spezielles. Im Bekanntenkreis ist niemand, der/die einen Mast Shim verwendet. Auch nicht bei Boards und Foils unterschiedlicher Hersteller.


Geändert von ccc (17.05.2026 um 07:29 Uhr)
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Alt 17.05.2026, 06:56   #38
Soeren321
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Die Shimmerei bei mir kommt wahrscheinlich daher, dass ich Material außerhalb seines Toleranzbereiches nutze.

Wer fährt denn einen 2400er Flügel mit einem 235er oder 210er Stabi.

Da treten Missverhältnisse in der Liftverteilung auf, die über das Geschwindigkeitsband offensichtlich noch größer werden, aber die Fuhre sich bedeutend schneller machen. Um das zu kompensieren probiere ich mit den Shims rum.

Der 2400er mit dem originalen 300er Stabi fährt sich sehr schön und ausgeglichen. Aber das bremst schon ab unter 25 kmh Fahrgeschwindigkeit. Das macht auch mir keinen Spaß. Und mit den kleinen Stabis pumpt sich das Foil viel besser und geht viel enger um die Kurve.

Es kann auch einfach sein, dass ich zu hölzern und nicht anpassungsfähig genug bin, um das zu kompensieren.

Gestern kamen ein paar Schauer durch und bei einem Schauer dauerten die Böen 1,5 Stunden. Das war reiner Hass auf dem Riesenfoil. So viel depowern kann man einen Wing fast gar nicht, um das halbwegs fahrbar zu halten. Das hat mal gar keinen Spaß gemacht. Da hätte ich mir wirklich gewünscht, ich hätte vorher nicht vom 1350er gewechselt. Aber dafür haben in den langen Windlöchern meine Fähigkeiten noch nicht ausgereicht. Mit dem 2400er ging es dagegen ohne Probleme aufs Foil.

Was das Tolle ist: ich habe ja noch die Stabis der kleineren Glide 2.0... mal gucken, wie schnell ich den 1350er damit bekomme
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Alt 17.05.2026, 07:02   #39
Soeren321
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Die Shimmerei bei mir kommt wahrscheinlich daher, dass ich Material außerhalb seines Toleranzbereiches nutze.

Wer fährt denn einen 2400er Flügel mit einem 235er oder 210er Stabi.

Da treten Missverhältnisse in der Liftverteilung auf, die über das Geschwindigkeitsband offensichtlich noch größer werden, aber die Fuhre sich bedeutend schneller machen. Um das zu kompensieren probiere ich mit den Shims rum.

Der 2400er mit dem originalen 300er Stabi fährt sich sehr schön und ausgeglichen. Aber das bremst schon ab unter 25 kmh Fahrgeschwindigkeit. Das macht sich mir keinen Spaß. Und mit den kleinen Stabis pumpt sich das Foil viel besser und geht viel enger um die Kurve.

Es kann auch einfach sein, dass ich zu hölzern und nicht anpassungsfähig genug bin, um das zu kompensieren.

Gestern kamen ein paar Schauer durch und bei einem Schauer dauerten die Böen 1,5 Stunden. Das war reiner Hass auf dem Riesenfoil. So viel debowern kann man einen Wing fast gar nicht, um das halbwegs fahrbar zu halten. Das hat mal gar keinen Spaß gemacht. Da hätte ich mir wirklich gewünscht, ich hätte vorher nicht vom 1350er gewechselt. Aber dafür haben in den langen Windlöchern meine Fähigkeiten noch nicht ausgereicht. Mit dem 2400er ging es dagegen viel viel öfter aufs Foil.

Was das Tolle ist: ich habe ja noch die Stabis der kleineren Glide 2.0... mal gucken, wie schnell ich den 1350er damit bekomme
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Alt 17.05.2026, 08:52   #40
Smeagle
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Zitat:
Zitat von Soeren321 Beitrag anzeigen
bei einem Schauer dauerten die Böen 1,5 Stunden. Das war reiner Hass auf dem Riesenfoil. So viel debowern kann man einen Wing fast gar nicht, um das halbwegs fahrbar zu halten. Das hat mal gar keinen Spaß gemacht. Da hätte ich mir wirklich gewünscht, ich hätte vorher nicht vom 1350er gewechselt.
Finde ich echt interessant, habe ich noch nie so empfunden. Selbst wenn mich mal ein paar heftige Böen erwischen mit meinem größten Fluid V3 3XL (1460qcm). Oder bei Experimenten mit Kitefoil und sehr großen Foil. Bist Du mal Fluid V3 gefahren zum Test, hast Du das da auch so empfunden? Also ich frage mich, ob Gong Fluid dieses Problem einfach nicht hat oder ob ich da so "unsensibel" bin? Ich habe noch nie geschafft irgend ein oberes Limit zu erreichen, wo die Foils irgendwie bockig werden. Ja, bei zunehmendem Tempo werden sie immer sensibler und Fehler werden schnell bestraft, aber sie bleiben ausgewogen/neutral. Bei mir ist aber auch so bei etwa 37..40km/h Schluß, ich nehme dann automatisch Druck raus, weil ich mich nicht mehr so sicher fühle. Ich habe da auch keinen großen Drang, mehr raus zu holen.

- Oliver
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