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| Wingfoilen - Das Wingforum Rund um Wingfoilen, Wingsurfen, Wingen, Wings, Wingding usw. |
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#1 |
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Benutzer
Registriert seit: 10/2025
Ort: Edemissen / Peine
Beiträge: 6
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Hallo,
ich überlege mein Board zu verkleinern und hätte gerne eure Meinung, ob ich fahrtechnisch dafür bereit bin. Ich bin 1,68m groß und 60kg schwer, fahre ein F-One Rocket Wing ASC V2 mit 90l Volumen (mein erstes eigenes Board). Ich bin vor kurzem auf das F-One Phantom 1280 umgestiegen und bin direkt damit zurecht gekommen. Ich kann sicher auf dem Foil und mit viel Speed Upwind fahren. Jedoch hapert es noch mit der Halse, die fange ich gerade an zu lernen. Mir ist das ASC V2 ehrlich gesagt zu groß geworden, bin zwischendurch probeweise ein 75l Board gefahren und gut damit zurecht gekommen. Ich würde gerne auf das Rocket Wing V4 in 70l downsizen. Nun zu meiner Frage (sorry für die lange Einleitung): sollte ich erst die Halse auf dem 90l Board sicher beherrschen oder kann ich direkt auf einem kleineren Board die Halse lernen? Danke für eure Hilfe
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#2 |
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Benutzer
Registriert seit: 10/2020
Ort: Plön
Beiträge: 507
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70l klingen gut!
Damit kannst du sicher in Flaute nach Hause dümpeln. Das Hinknien und Aufstehen wird gewöhnungsbedürftig sein, aber ab da ist es nur ein Gewinn: Du wirst das Board und damit das Foil viel besser pumpen können= Starten wird einfacher. Die träge Masse ist kleiner und damit solltest du noch leichter/ kontrollierter um die Kurve kommen. Die dann folgenden Touchdowns werden allerdings schwieriger. Insgesamt würde ich dazu aber raten |
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#3 |
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Benutzer
Registriert seit: 05/2025
Beiträge: 203
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Also wenn du erst am Halsen lernen bist, würde ich noch etwas warten mit neuem material und mich aufs fahren üben konzentrieren.
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#4 |
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Benutzer
Registriert seit: 08/2024
Ort: Bei Potsdam
Beiträge: 1.053
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Für die Halse ist nach meiner Erfahrung das Foil entscheidender, als das Board.
Aber es gibt auch Boards, die empfindlicher auf Fehltritte reagieren, als andere. |
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#5 |
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Benutzer
Registriert seit: 11/2023
Beiträge: 214
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es kommt immer drauf an wo die fährst und wie dort die windbedingungen so sind. ich selbst fahre in letzter zeit fast nur noch meinen downwinder mit plus 40l. Das ist halt so ein "fliegt immer board" starten ist damit auch bei sehr wenig wind 6kn super easy, paddel up, supfoil und parawing geht damit auch top. Außerdem bin ich schraubfaul und bau echt ungern um. Ich fahr mim rad an den see und hab immer das richtige board dabei . bei viel wind wechsel ich notfalls den frontflügel.
bist du auf dem meer oder auf einem tümpel unterwegs? |
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#6 |
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Benutzer
Registriert seit: 08/2022
Beiträge: 260
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Ich wuerde es davon abhaengig machen wie gut du nach einem Sturz wieder aufs board und ins fliegen kommst.
Wenn man noch keine Halsen kann, faellt man ja doch oft rein, grade beim ueben. Wenn man dann merkt das starten ist anstrengend, bleibt man laenger in der Komfortzone und lernt langsamer. Oder man wird halt enstprechend schneller muede und lernt deswegen langsamer
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#7 |
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Benutzer
Registriert seit: 10/2025
Ort: Edemissen / Peine
Beiträge: 6
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Danke schon mal für eure Antworten.
Ich bin hauptsächlich auf einem kleinen Binnensee unterwegs. Gehe aber normalerweise erst ab 12-13kn auf's Wasser. Tatsächlich habe ich eher das Gefühl, dass ich Kraft verliere, weil ich das große Board hochpumpen muss. Allerdings weiß ich natürlich nicht wie viel mehr Kraft notwendig ist, wenn ich in einem Windloch auf einem kleineren Board stehe. Das ist auf dem 90l Board gut zu machen. Wir werden wahrscheinlich im September einen 2-wöchigen Surfurlaub machen. Ich denke es ist am besten mir dort dann etwas kleineres zu leihen und zu schauen, wie es ist, bevor ich mir jetzt etwas anderes kaufe. Im Herbst/Winter werden die Preise hoffentlich auch besser sein. |
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#8 |
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Benutzer
Registriert seit: 08/2024
Ort: Bei Potsdam
Beiträge: 1.053
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60 kg... und Binnenseen...
Bitte tu dir den Gefallen und hol dir ein performantes Mitlengthboard. 15 bis 20% Mehrvolumen über deinem Körpergewicht und du bist der erste auf dem Foil. Da du so leicht bist, wird selbst ein ML Board bei dir klein sein. Ich wiege 85 Kilo und boardabhängig sind 20 Liter Mehrvolumen bei mir leider nötig, um bequem stehen zu können. Dazu ein nettes Foil, passender steifer Wing, sehr gute Technik und dich hält nichts mehr auf
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#9 |
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Benutzer
Registriert seit: 05/2024
Beiträge: 24
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Ich bin in der gleichen Gewichtsklasse wie Du (64 kg). Ich fahre ein 70 Liter Midlength Bord (aktuelles DT Skybrid). Ich bin fahrtechnisch etwas weiter als Du. Mir reicht das Volumen nach etwas Übung auch zum Aufstehen in großer Welle. Alles Weitere, also Angleiten, Halsen, Touch-Downs sind viel einfacher als mit größerem Board. Probier ma so ein Board für zwei Sessions an Deinem Teich aus.
Die Lernkurve ist seeeehr steil. Lass dich also nicht von den allerersten Startversuchen beeindrucken! |
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#10 |
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Benutzer
Registriert seit: 11/2023
Beiträge: 214
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Du hast nach dem ersten Brett auch die Wahl...
entweder mehr performance (kleineres Board) oder wingen bei weniger wind. schmalere bretter funktionieren im tümpel beim start sehr gut. man muss halt schauen wie schmal man da runter geht. Das gleiche beim Foil. pumpfoils starten eben extrem früh. kommt drauf an wie oft du zeit hast bzw die zeitnehmen willst. man kann durchaus auch mit pumpfoils neue manöver üben. |
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#11 |
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Benutzer
Registriert seit: 12/2021
Beiträge: 113
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Ich kann dir keine abschließende Meinung geben, muss allerdings sagen,
dass alle Manöver im Dümpeln, das Zurückschippern bei nachlassendem Wind und der Fußwechsel die Dinge sind, bei denen ein großes Board deutliche Vorteile hat. Wenn du mit dem Fußwechsel bei der Halse noch kämpfst, könnte dir das kleinere Board also mehr Nachteile bringen. Ich bin leider nicht so leicht, kenne aber Leute, die leichter sind als du, sicher durch die Halse fliegen und keinen Grund sehen, auf kleiner als 85 Liter zu wechseln. Ich sehe den größten Vorteil kleiner Boards beim Handling an Land und bei Freestyle Sprüngen. Dein Ding? |
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#12 |
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Living the good life
Registriert seit: 10/2008
Ort: Find me at the Sea
Beiträge: 2.006
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Ich wiege auch nur 63 kg. Mein erstes Board hatte 95l, danach kam dann das Rocket Wing mit 75l. Darauf hab ich dann Halse, Wende, Fußwechsel usw. gelernt.
Die F-One Rocket Wing Boards haben eine relativ große Plattform für ihr Volumen, daher kann man normalerweise mit einigermaßen Gleichgewichtsgefühl bei +10-15l noch gut drauf stehen. Ich würde es an deiner Stelle ausprobieren mit dem Rocket Wing 70l. UND lass dir kein Midlenght aufschwatzen, das brauchst du bei deinem Gewicht definitiv nicht und darauf ist es deutlich schwieriger bei Kabbelwasser zu stehen. Da brauchst du dann wieder mehr Volumen und hast wieder mehr Board Länge und Schwungmasse. Das Phantom ist übrigens ein sehr gutes Foil zum lernen, viel Spaß und Erfolg bei der Halse
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#13 |
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Benutzer
Registriert seit: 10/2025
Ort: Edemissen / Peine
Beiträge: 6
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Danke für eure Tipps und vor allem an Wassermann für den Erfahrungsbericht in der ähnlichen Gewichtsklasse
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