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Kitesurfen Achtung: Bitte Vorgaben beachten!

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Alt 13.05.2026, 17:30   #1
TaraZ
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Beiträge: 9
Frage Next Step vom Anfaenger - wie und wo weiter ueben?

Hi Zusammen

nachdem ich zunaechst nicht erwartete Schwierigkeiten hatte, kiten zu lernen, habe ich nun ebenso unerwartete Fortschritte gemacht und mein Trainer meinte, ich brauche zumindest keinen Einzelunterricht mehr fuer weiter lernen. Dabei geht es nicht um Spruenge oder so, sondern einfach das Erlernte zu verinnerlichen, ueben...

Was waere da der beste next step? Also vom kompletten Anfaenger im Uebergang zum Fortgeschrittenen? Und wo sollte ich den machen?

Bisher hatte ich in 4 Urlauben jeweils Einzelunterricht. Ich hatte jeweils ca. 6 - 8 Kursstunden. Aegypten (sehr flach, daher recht viel downwind gefahren), Tarifa (da stand ich nicht auf dem board im Wasser weil die Bedingungen immer entweder 2meter-Wellen oder Flaute waren, aber gebody-dragged bin ich durch die Wellen) und dann noch 2mal Aegypten mit Stehrevier (eher huefthohes Wasser) aber Ausflug in die Tiefe.

Ich wuerde nicht behaupten irgendetwas wirklich zu koennen, aber Bodydrag, Wasserstart, re-launch (soweit irgendwie noch moeglich), up- und downwind ist alles diverse Male geuebt und hat auch die meistre Zeit geklappt.

Ich denke, ich muss jetzt einfach das ganze Zeug immer wieder machen, immer wieder bei leicht veraenderten Bedingungen, immer wieder etwas selbst bemerken, wie man reagiert, wie man etwas besser macht (der Coach kann mir ja nicht alles vorbeten). Ich denke ich brauch einfach Uebung.

Was fuer eine Kurs-Art und welchen Ort koenntet Ihr empfehlen?
Ich haette gedacht, etwas wie betreutes kiten, mit auf jeden Fall rescue und ggf. auch nem Coach mit mehrere Leuten, wo aber jeder Schueler nen kite und ein board hat. Und evtl waere es ganz gut, ein Mischung aus Ueberleben und knoecheltief zu haben, was das Wasser angeht, evtl. paar mehr Wellen. Vielleicht Dakhla, Rhodos, kanarische Inseln (jeweils im Nordhalbkugel-Sommer, ideal Ende August oder im September) oder was in Aegypten ausser Surfmotion?
TaraZ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.05.2026, 17:46   #2
Broil King
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Registriert seit: 05/2021
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Du hast auf jedenfall schon die wichtigsten Sachen gelernt und das ist gut das du das Wissen hast!

Ich glaub aber du gehst da zu verkopft dran. Die Basics hast du, jetzt geht’s ans Umsetzen. Lernen tust du es, in dem du es machst. Und aus Fehlern lernt man. Du brauchst meines Erachtens jetzt keinen Couch mehr, der dir sagt, wann du ankanten solltest und wie du Upwind fährst.

Jetzt geht’s dadrum so oft wie möglich aufs Wasser zu kommen und einfach selber herauszufinden wie du es am besten machst. Ich weiß nicht wo du wohnst, aber ich bin damals jedes Wochenende an die Nordsee oder ans Ijselmeer gefahren. Und von Wochenende zu Wochenende konnte man wieder ein bisschen mehr

Hast du jemanden dabei der auch Kitet und der bei dir ist und ein Auge auf dich im Wasser hat? Sonst kannst du immer jemanden auch am Spot anquatschen und so auch neue Leute kennenlernen. So hab ich es gemacht und so immer tolle Leute kennengelernt, mit denen man jetzt noch zusammen aufs Wasser geht
Broil King ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.05.2026, 22:05   #3
nicpet
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Registriert seit: 09/2017
Beiträge: 8
Standard KiteNoob-FRÜH-Sessions ;)

Moin, nach MEINER Erfahrung helfen hier am besten andere Kiter siehe https://www.kitenoobs.de
-mit Kitern vom Anfängern bis Profis bzw. erfahrenen sogenannten "KiteNoob-Paten" in sogenannten KiteNoob-FRÜH-Sessions siehe https://www.kitenoobs.de


Geändert von nicpet (20.05.2026 um 20:31 Uhr) Grund: KITEN kostet leider, jedoch IST guter Team-Support beim KITEN IMMER GUT bzw. ein GEWINN... ;)
nicpet ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2026, 05:34   #4
sixty6
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Am Besten oftmals unterjährig kiten.
Nicht nur im Urlaub, sonst tritt man ewig auf der Stelle.
Also such Dir Möglichkeiten, wie Du am Wochenende irgendwie aufs Wasser kommst, sonst wird das nix.

Und das "A & O" ist das Perfektionieren der Kitekontrolle, bis man sie blind im Gefühl hat. Ohne das ist alles nix!
Und das geht mit einer Matte une einem Einweiser auf der Wiese bei Leichtwind zwischen 4-8kn mit Abstand am Besten, da man ohne Helfer starten und landen kann, man nur minimale Winde braucht und sich keine Löchlein in der Tube einfangen kann. Ansonsten funktionieren sie beim Fliegen wie ein Tube. Starten geht bei Leichtwind am besten Vorwind, bei mehr Wind am WFR. Derartige Kitesessions kann man super in den Alltag fernab jedes Kitespots gut einbauen und v.a. man hat viel öfter Spaß mit seinem Hobby. Auf der Wiese kann sich an Vieles heranrmtasten.
Kiten lernt man übrigens nicht!!! in 4 Wochen Jahresurlaub, um dir Frust und Selbstzweifel vorab zu ersparen

Zahlreiche kurze Übungseinheiten mit Pausen sind immer wesentlich effektiver als alles geballt in nen Urlaub zu quetschen und dann wieder ein halbes Jahr Pause. Daher mach das auf der Wiese, da wirst Du Eins mit dem Kite und wenn du wieder auf's Wasser kommst im Urlaub, wirst Du gigantische Fortschritte machen und von einem eventuellen Kurs bei weitem mehr partizipieren.


Geändert von sixty6 (14.05.2026 um 17:32 Uhr)
sixty6 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2026, 12:13   #5
Chriz76
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Beiträge: 400
Standard

Ich fand Kite-Events toll. Kitycity, kiteboarding-events, etc. Auf deren Homepages findest Du passende Termine und Spots. Ägypten, Italien, Nordsee, etc Oft mit Billigfliegern zu erreichen.

Sonst bieten die meisten Schulen auch betreutes Kiten an.

Nutze jede Gelegenheit und Urlaube. Dann fährst Du Ende 2026 völlig selbstständig.
Chriz76 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.05.2026, 00:04   #6
2DKiter
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Zitat:
Zitat von TaraZ Beitrag anzeigen
Ich wuerde nicht behaupten irgendetwas wirklich zu koennen, aber Bodydrag, Wasserstart, re-launch (soweit irgendwie noch moeglich), up- und downwind ist alles diverse Male geuebt und hat auch die meistre Zeit geklappt.
Was heißt die meiste Zeit? Zumindest den Bodydrag, Relaunch und Upwind fahren solltest du zu 100% können. Wenn du dir noch unsicher bist, einfach an der Kitestation fragen, ob jemand auf dich aufpasst. Welches Level hast du denn?

Zitat:
Zitat von TaraZ Beitrag anzeigen
Was fuer eine Kurs-Art und welchen Ort koenntet Ihr empfehlen?
Ich haette gedacht, etwas wie betreutes kiten, mit auf jeden Fall rescue und ggf. auch nem Coach mit mehrere Leuten, wo aber jeder Schueler nen kite und ein board hat. Und evtl waere es ganz gut, ein Mischung aus Ueberleben und knoecheltief zu haben, was das Wasser angeht, evtl. paar mehr Wellen. Vielleicht Dakhla, Rhodos, kanarische Inseln (jeweils im Nordhalbkugel-Sommer, ideal Ende August oder im September) oder was in Aegypten ausser Surfmotion?
Die meisten Kitestationen bieten Material zum Ausleihen an. Da ist dann eine Rettung oft inbegriffen. Oder du zahlst einfach an der Station paar Euro, dass irgendein Beachboy auf dich aufpasst. Betreutes Kiten brauchst du nicht, wenn du kiten kannst. Warum soll es stehtiefes Wasser sein, wenn du Bodydrag kannst?
2DKiter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.05.2026, 07:59   #7
Smeagle
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Also ich habe meinen Kurs gemacht und konnte danach Relaunch, Bodydrag, beliebig weit fahren aber Höhe Laufen war noch problematisch. Danach habe ich dann 14 Tage "betreutes Kiten" gebucht. Da bekam ich dann hin und wieder ein paar Tipps und etwas mehr Hilfestellung als die anderen Kiter. Ich habe einfach bei der Materialmiete gesagt wie mein Stand ist und gefragt, ob jemand auf mich aufpassen/helfen könnte -> Habe ich ohne Aufpreis bekommen und hat super geklappt. Das war allerdings in Ägypten zu Zeiten, also es noch lokale Stationen gab, die waren damals wesentlich flexibler und günstiger als was man heute so vorfindet.

Die ersten 2..3 Tage wurde ich noch paarmal mit dem Boot zurückheholt (sobald Wind schwächer wurde ging es nicht da mehr Upwind), danach hat es dann alles alleine geklappt.
Smeagle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.05.2026, 10:53   #8
lars914
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Wenn du weißt das du daran Spass hast würde ich erstmal 2 kites kaufen mit Zubehör. Dann musst du im Ausland nur noch ein Board mieten. Das spart schon mal viel Geld und du musst dich nicht ständig an andere Kites gewöhnen.

Als Spot ist Äypten schon ganz gut. Wenn du mal was anderes sehen möchtest ist Dakhla zur richtigen Windzeit auch gut aber von der Anreise etwas nervig .... .und sieht auch nicht viel anders aus als Ägypten.
Die Hamata Lagune ist im Prinzip da ne recht ähnliche Alternative. Ich glaub die macht Kitecity auch Girlscamps.

Ansonsten ist Sizilien zwar nicht ganz so Windsicher aber die Lagune ist auch so groß und sicher das du ohne begleitung üben kannst. Ausserdem kommt man mit Rainair günstig hin und es gibt zahlreiche Unterkümpfte mit Schulen direkt am Spot.

Wenn dich eine Fernreise juckt ist Brasilien eigentlich das nonplusutra. Von Ende Sep- Anfang Dez normalerweise jeden Tag Wind. Es gibt mehrer Spot mit schönen flachen Lagunen wo deutschen Anbieter auch Camps anbieten.

vor der Tür kannst du natürlich nach Holland ans IJsselmeer oder nach Rügen bei Wiek oder an den Bodden Salzhaff hast du stehtiefe sichere Verhältnisse mit viel Platz. Wobei es in Holland natürlich schon voll werden kann. Weitere alternative ist die Orther Bucht auf Fehmarn, insb. vom Einstieg her ist da Gold oder Lemkenhafen zu empfehlen.
Je nachdem wo du wohnst ist die Nordsee auch interessant. Bis eine Stunde vor und eine Stunde nach Hochwasser hast du da oft auch riesige stehtiefe Flächen zum üben. Man muss aber w.g. die Tiede immer im Auge haben, ob es passt.

Binnenseen wie bei uns das Steinhuder Meer gehen natürlich auch sind aber vom Wind her nervig (böhig und unzuverlässig). Da du aber ja schon gute Grundkenntisse hast, solltest du auch hier DIY darauf aufbauen können ... auch wenn es an der Küste idR. einfacher ist.

Insgesamt hilft nur üben üben üben und am besten für dich, irgendwann hilft kein Lehrer mehr dann muss einfach der Knoten für dich platzen.

Viel Spass auf eine windreiche Sommersaison.


Geändert von lars914 (18.05.2026 um 11:04 Uhr)
lars914 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.05.2026, 11:01   #9
Christof
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Mein Tipp: Kauf dir die Ausrüstung zusammen. Dann kommst du wesentlich mehr aufs Wasser. Denn das ist der Knackpunkt, wie alle oben schon geschrieben haben.
Tipp zwei: Schaue gute Tutorials z.B. auf Youtube.

Du brauchst aber bei Kauf von gebrauchtem Zeugs jemand der sich auskennt.
Christof ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.05.2026, 11:40   #10
Smeagle
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Ganz wichtig, erst Kontakt zu lokalen Kitern aufnehmen und DANN in Absprache gebrauchtes Material einkaufen Passiert hier sehr, sehr oft, dass die Neulinge nach dem Einkauf der Ebay Schnäppchen am Spot auftauchen und da erst lernen, dass die Schrott gekauft haben.

Es macht durchaus Sinn, auch ohne Material schon ein paar Tage zu schauen und zu lernen.
Smeagle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.05.2026, 11:53   #11
Marc66
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Wenn man sich an die Grundsätze in den Kursen hält (Wetter checken, nicht bei ablandigem Wind raus), dann sehe ich nicht, wieso man Rescue benötigen sollte. Ja, wenn eine Leine reisst oder der Wind ganz weg ist, geht es eine Weile bis man wieder am Strand ist, aber man muss ja auch nicht zig Kilometer ins offene Meer fahren und ist sowieso nie alleine unterwegs.

So wie es aussieht, fehlt hier schon noch ein klein wenig Erfahrung, da hat man die Wahl es selber zu versuchen (mit unzähligen Fehlversuchen ohne das man rausfindet an was es liegt - und das man sich eventuell Sachen angewöhnt welche total Mist sind) oder eben einen klassischen Aufsteiger-Kurs belegen bei dem man z.B. mit Funkschulung doch noch Tipps bekommt, wie man eben Fehler vermeidet. Vorteil Schulung: da ist auch bisschen Theorie dabei, man geht nur aufs Wasser wenn's wirklich passt - und man hat vor allem das passende Material. Man kann natürlich schon von Anfang an tausende in diverse Kitegrössen, passende Bars und diverse Boards investieren, ist aber deutlich entspannter halt paar hundert Euro zu bezahlen um sich mit Gleichgesinnten und motivierten Lehrern weiterzubilden.

Da man später vermutlich oft an Nord- oder Ostsee fahren wird, wäre es sicher nicht verkehrt sich da mal eine Schule zu suchen, dann kennt man auch schon die Spots und kann auch bisschen besser einschätzen was man denn an Material brauchen könnte. Egal ob Ijsselmeer (z.B. Workum/Hindeloopen), Browersdam oder gar Dänemark (z.B. Hvide Sande oder wenn's etwas preiswerter sein darf auch Thorsminde) oder eben Fehmarn und die ganze Küste rauf (wir waren einige Male bei der Kitemafia, fand ich immer super und mit den Intensiv-Kursen kommt man wirklich vorwärts) bis hin zu Rügen gibt es unzählige Spots und Schulen, das sind allesamt auch super Spots um später mal auf eigene Faust loszuziehen (und man gewöhnt sich an 5mm Anzüge - was in Ägypten oder Tarifa im Sommer wohl dann doch eher weniger der Fall ist.

Um alleine zu üben (ich hab deswegen sicher 2 Saison länger gebraucht, aber ich bin sicher keine Refernz) empfiehlt sich ein Stehrevier, wobei Steh auch mal tiefer als nur Knöchel bis Hüfttief sein darf (Thorsminde war am Anfang super, sobald man anfängt zu springen, sollte man sich aber was tieferes gönnen, das kann sonst richtig weh tun wenn man auf auf den Boden durchschlägt - Darss war hier schon deutlich entspannter.

Wenn es warm sein soll, dann dürfte Sizilien was sein um schnell vorwärts zu kommen. Wie die Erfahrung gezeigt hat, ist es aber dann eben immer anders, wenn man bei Wellen (die brauchen ja nicht gross sein) oder Strömung ins Wasser will oder es eben schnell tief wird, sowas kennt man dann von der Schulung her nicht. So kann z.B. schon nur ein einfacher Start mühsam werden, wenn alle paar Sekunden eine 1m hohe Welle das Board von den Füssen reisst, man braucht halt einfach "ein bisschen länger" als die Profis wo das so schnell geht, das man mit gucken gar nicht mitkommt.

Soll ja nicht heissen, dass man sich kein eigenes Material zulegen soll, aber mit den bisherigen Beschreibungen schätze ich, dass man mit paar weiteren Kursen an unterschiedlichen Standorten weiter kommt. So kann man auch mal paar andere Kitemarken ausprobieren und findet vielleich schneller was, was einem halt einfach gefällt (Board find ich jetzt nicht so wichtig, da sollte halt einfach die Grösse zum Kite, zum Fahrkönnen und zum Revier passen - und bei einem bleibt es in der Regel ja auch kaum )

Egal was es wird: viel Spass und auf super Kitesessions.
Marc66 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.05.2026, 12:30   #12
Smeagle
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Zitat:
Zitat von Marc66 Beitrag anzeigen
Wenn man sich an die Grundsätze in den Kursen hält (Wetter checken, nichtv bei ablandigem Wind raus), dann sehe ich nicht, wieso man Rescue benötigen sollte.
Das sehe ich anders. Mit Aufsicht und Rescue Boot kannst Du viel mehr Zeit auf dem Wasser verbringen... Was machst Du denn sonst bei sideshore? Als Anfänger solltest Du dann nicht raus gehen, ich habe bei side/leicht on definitiv Rescue gebraucht, hatte ich auch so einkalkuliert und bewusst besprochen. Hätte da wirklich nicht auf onshore Wind warten wollen. Der Wind an den Ägyptischen Spots ist doch meist sideshore? Und Du kommstrzwar zurück, treibst gnadenlos auf's nächste Riff, Du braucht da rescue solange Du nicht sicher Höhe laufen kannst.

Zitat:
Zitat von Marc66 Beitrag anzeigen
aber man muss ja auch nicht zig Kilometer ins offene Meer fahren und ist sowieso nie alleine unterwegs.
verharmlose das nicht, wie gesagt, man kann in Ägypten kann nicht einfach 500m weiter downwind an Land gehen. Und die hat man schnell verbraucht als Anfänger.

Ich war auch die zweite Häfte der 14 Tage "betreutes Kiten" der einzige Kite am Spot, mit Aufsicht durch Lehrer. Sicher nicht üblich, aber in meinem Fall war das so.

Zitat:
Zitat von Marc66 Beitrag anzeigen
Um alleine zu üben (ich hab deswegen sicher 2 Saison länger gebraucht, aber ich bin sicher keine Refernz) empfiehlt sich ein Stehrevier, wobei Steh auch mal tiefer als nur Knöchel bis Hüfttief sein darf
Mein Ziel war, nach den Kurs + 14 Tage Üben soweit zu sein, dass ich daheim in Bayern weiter üben kann. Die Alternative wäre gewesen, erst Monate später weiter zu üben, was das ganze extrem in die Länge gezogen hätte. Ich habe von Anfang an versucht, mindestesn 1..2x pro Woche auf's Wasser zu kommen.

Für die ersten paar Sessions war Stehrevier schon hilfreich. Aber Durchbruch gab's erst nachdem ich mich da raus getraut habe. Dafür war Rescue am Strand bereit sehr, sehr wichtig! Ich wußte ja, daheim muss ich allein im Tiefen klar kommen, da gibt es kein Stehrevier.


So lange Kurse machen, bis man das Gefühl hat, man weiß was man tun müsste, kann es nur noch nicht. Das war bei mir nach 5 Tagen definitiv erreicht. Ich wußte da ziemlich sicher, ich muss nur noch üben.

Theorie habe ich nicht im Kitekurs gelernt (das kann man in Ägypten nicht erwarten mehr als ein Minimum zu erwischen), es ging mir nur um Praxis.

Gruß,
- Oliver
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Alt 18.05.2026, 15:24   #13
HansKeineWurst
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@smeagle sideshore sind die besten Bedingungen für Anfänger, was Gefahren angeht, so lange in lee nix ist und man auch wieder an Land kommt.

Ich für meinen Teil habe ausschließlich mit youtube Videos gelernt. Dauert etwas länger, abet so ist es halt. Wenn man basic s7cherheitsregeln beachtet, dann ist das alles auch nicht weiter gefährlich. Man darf halt nivht weiter raus als man schwimmen kann. Und natürlich nie bis zur Erschöpfung.
HansKeineWurst ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.05.2026, 15:49   #14
Trueffelsau
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Es wäre schon hilfreich wenn du so ungefähr mitteilen könntest, wo du wohnst. Bist du unter oder in 3-5 Stunden an der Nord-Ostsee oder an Seen im Süden?
Prinzipiell kann ich mich nur dem Anschließen, was über die Praxis gesagt wurde. Am besten des Öfteren einen Kitespot mit Stehrevier unter der Woche ausserhalb der Ferien aufsuchen. Am besten ab 2 Kitetage pro Anreise sonst lernst du nicht viel. Aber ich glaube viele hier sehen es dir nach, wenn du aus Suchtdruck auch mal für einen Tag losfährst. Wetter sollte egal sein, Hauptsache über 10Grad. Guter Neo ggf. Schuhe und Handschuhe zulegen (Verschleißt wenig , kostet nicht die Welt, gut zu Transportieren).
Wenn du einen guten Bodydrag kannst wird Dir das später sehr zu gute kommen wenn Du bei Wind und Strömung dein Board verlierst.
Falls es Dir möglich ist, kann ich Dir zum Einen das Eiselmeer (Workum/Mirns sowie Medemblik bei Östlichen Winden) empfehlen. Oder wenn´s mit dem Fahren erstmal klappt den Brouwersdam bzw die Zeelandküste . Dort gibt´s dann auch sehr gute Infrastruktur. Schulen gibt es an den Spots zu genüge. Am Brouwersdam gibts dann auch noch einen Shop, der auch Used Gear anbietet.
Ein kleiner Hinweis noch: 16 Knoten bei 35Grad im Süden sind etwas anderes als 16 Knoten bei 15Grad an der Nordküste Europas. Das kann beim "zum Fahren Kommen" schon einen großen Unterschied machen.
Trueffelsau ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.05.2026, 15:51   #15
Smeagle
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Zitat:
Zitat von HansKeineWurst Beitrag anzeigen
@smeagle sideshore sind die besten Bedingungen für Anfänger, was Gefahren angeht, so lange in lee nix ist und man auch wieder an Land kommt.
Ganz genau. Und das ist in Ägypten genau das Problem, da ist fast überall Downwind RIFF, wo man nicht anlanden darf/will/kann! Zumindest an den Spots die ich kenne ist das so. An manchen hat man aberr schon genug Platz/Möglichkeit im Lee, z.B. am Shams Safaga, aber da kommt man dann voll in den Badebereich, wo man auch nix zu suchen hat...

- Oliver
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Alt 19.05.2026, 06:12   #16
Marc66
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Kann die Tipps nachvollziehen. Da ich (Kite auch erst seit 2012, vorher viele Jahre Windsurfen) bei reinem Side bis Side-Off noch heute nicht aufs Wasser gehe (ausser reine Stehreviere bis Max. Hüfttief) kann man evtl auch verstehen, wieso ich Rescue für Ein- bis Aufsteiger nicht für nötig erachte.
Ist auch ein Grund, wieso ich nicht mehr nach Ägypten gehen werde (war zum Windsurfen mehrmals in Dahab und Hurghada), das ist mir mit einem Kite einfach zu heikel (zudem trau ich höchstens der DLRG zu jemanden halbwegs unversehrt aus dem Wasser zu holen, aber das ist vermutlich eine Frage der persönlichen Einstellung und mangelnder Erfahrung (auch ein Grund weshalb Bootsshuttle zB an Gardasee für mich ein No Go ist.

Wer das trotzdem will, der braucht natürlich Rescue und Vertrauen darauf, dass er auch tatsächlich geholt wird, wenn's denn sein muss .
Marc66 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2026, 10:30   #17
Smeagle
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Zitat:
Zitat von Marc66 Beitrag anzeigen
(zudem trau ich höchstens der DLRG zu jemanden halbwegs unversehrt aus dem Wasser zu holen, aber das ist vermutlich eine Frage der persönlichen Einstellung und mangelnder Erfahrung
Die Jungs in Ägypten machen das ständig und wissen genau, wie das geht ohne Mensch und Material zu schädigen. Die Jungs von der DLRG an den bayrischen Seen hingegen haben keine Ahnung und ich habe selbst schon eine größere Reparatur gehabt, weil sie den Kite überfahren haben beim Bergungsversuch (den ich gar nicht gewollt hatte, wäre easy heim gekommen).

Ja in Ägypten brauchst Du an vielen Spots Rescue wenn was schief geht - Wind weg, Kite startet nicht mehr wegen defekt etc - weil Du sonst auf's Riff treibst. Funktioniert problemlos, aber wenn Du das nicht magst (was ich verstehen kann) dann kannst Du da nicht Kiten. Gardasee mit Bootsshuttle mache ich auch absolut gar nicht deswegen. Wenn ich aber im Sonder-/Einzelfall mal eine Rescue brauche in Ägypten ist das OK für mich.


Geändert von Smeagle (19.05.2026 um 10:48 Uhr)
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Alt 19.05.2026, 12:16   #18
sixty6
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Diese ganze Thematik kann man wunderbar umgehen, indem man sich ne Matte besorgt und ganz nach verfügbarer Zeit jeden Tag nach Feierabend auf ne Wiese geht und dort bei nahezu jedem Lüftchen üben, und Spaß haben kann.
Ist die günstigste und die effektivste Variante, die kitesteuerung im Schlaf beherrschen zu lernen und die, die fernab jedes Wasserflächen am meisten Spaß macht. Gleichzeitig erschlägt man noch das snowkite-Thema.
Daher mein Rat, vorort ne 8er Matte anschaffen, das ist ein Gamechanger für die gegebenen Rahmenbedingungen.

Wenn man in Hurghada oder Jeri wohnt, gibt s andere Wege. Aber die meisten wohnen in D und der Weg zur nächsten Pfütze ist meist weit oder der Spot nicht anfängertauglich, zumindest nicht im Binnenland.
sixty6 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.05.2026, 08:06   #19
robinher
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Zitat:
Zitat von sixty6 Beitrag anzeigen
Diese ganze Thematik kann man wunderbar umgehen, indem man sich ne Matte besorgt und ganz nach verfügbarer Zeit jeden Tag nach Feierabend auf ne Wiese geht und dort bei nahezu jedem Lüftchen üben, und Spaß haben kann.
Ist die günstigste und die effektivste Variante, die kitesteuerung im Schlaf beherrschen zu lernen und die, die fernab jedes Wasserflächen am meisten Spaß macht. Gleichzeitig erschlägt man noch das snowkite-Thema.
Daher mein Rat, vorort ne 8er Matte anschaffen, das ist ein Gamechanger für die gegebenen Rahmenbedingungen.

Wenn man in Hurghada oder Jeri wohnt, gibt s andere Wege. Aber die meisten wohnen in D und der Weg zur nächsten Pfütze ist meist weit oder der Spot nicht anfängertauglich, zumindest nicht im Binnenland.
Habe ich damals auch gemacht, hat mir gefühlt NULL weitergeholfen. Weil die Steuerung des Kites im Zusammenspiel mit dem Board am Fuß einfach was vollkommen anderes ist. Wenn man Hin & Her fahren und relaunchen sowie einigermaßen Höhe halten kann einfach immer wenns geht aufs Wasser, alles andere kommt dann, finde ich, wie von selbst.
robinher ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.05.2026, 12:04   #20
sixty6
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Zitat:
Zitat von robinher Beitrag anzeigen
Habe ich damals auch gemacht, hat mir gefühlt NULL weitergeholfen. Weil die Steuerung des Kites im Zusammenspiel mit dem Board am Fuß einfach was vollkommen anderes ist. Wenn man Hin & Her fahren und relaunchen sowie einigermaßen Höhe halten kann einfach immer wenns geht aufs Wasser, alles andere kommt dann, finde ich, wie von selbst.
Die Kitesteuerung bzw. das blinde Beherrschen dieser ist Grundvoraussetzung für alles Weitere.
Und genau das machen die Schulen auch. Beginnend mit einem 2 Leiner-Trainer-Kite, danach 4-Leiner am Strand, danach 4 Leiner Bodydrag im Wasser usw. All das dient der Verinnerlichung der Kitesteuerung. Und erst danach kommt die Hochzeit mit dem Board. Dass man in der Schule, die Kitesteuerung nur begrenzt angehen kann, ist halt der Tatsache geschuldet, dass man die Leute in 2 Wochen (Urlaub) durchschleusen muss.

Unbestritten ist, und das glaube ich Dir gerne, dass es zu weiteren Problemen kommt, wenn man dann das Board dazu nimmt. Das ist bei jedem mehr oder minder so. Aber, würdest Du ohne die Kenntniss der Kitetsteuerung direkt beides zusammen probieren, wären die Probleme noch viel größer.
Daher ist Deine Aussage, dass dir die Kitesteuerung nichts gebracht hätte, eine falsche Einschätzung. Du hattest vielleicht andere Erwartungen, aber das blinde Beherrschen des Kites bringt Sicherheit, die hilfreich ist, um sich dann etwas mehr auf das Board konzentrieren zu können. Wird man von Boardsteuerung UND Kitesteuerung gleichzeitig überfordert, ist das einfach eine deutlich größere Hürde.

Aus eigener Erfahrtung kann ich Deine Beobachtung bestätigen. Auch ich hatte einige Probleme beim Erlernen des Kitens. Hatte wie viele bereits Jahrzenhnte des Windsurfens hinter mir, selber 2-Leiner aller Größen entwickelt und gebaut.
Daher dachte ich fest, dass das Kitenlernen ne Kleinigkeit sei und ich die Landübungen locker überspringen könnte und bin dann gleich in medias res gegangen... Kite und Board nach 2h Bodydraggen verheiratet.
Das war ein Fehler!!! Nach 2 Wochen Kurs konnnte ich hin und herfahren, inkl. Bescheinigung. Aber nein, das war definitiv nicht KITEN sondern GEKITET-WERDEN!!! Gefährlich für alle trotz Schein. Und in so einem Stadium dürfte der TE auch gerade sein, das liehgt halt einfach in der Natur der Dinge und ist keine Degradierung.

Auf Anraten eines Freundes, der selber Kitelehrer auf Fuerte ist, hatte ich mir nach meinem Kurs eine Matte gekauft und dann ein halbes Jahr auf der Wiese rumgemacht. Und erst da hatte ich dann die Kitesteuerung wirklich verinnerlicht. Das hätte ich alles vorher tun sollen, dann wäre ich mit einem ganz anderen Skill-Offset in die Schulung gegangen.

Von daher bleib ich dabei, je besser man die Kitesteuerung beherrscht, desto mehr kann man sich dann auf Board und anderes konzentrieren.
Und wiegesagt, das Beherrschen des Kites in vielen Lebenslagen lernt man definitiv nicht in 2 Wochen!!!
Eine gute Kite-Beherrschung gibt Selbstvertrauen und Sicherheit und ist wiegesagt unabdingbar.

Dass man svoiel wie möglich aufs Wasser sollte, sagte ich ja auch. ABER, der TE gab zu verstehen, dass er das für den nächsten Urlaub plant. Und genau da setzt nun mein Rat mit der Matte an. Denn ich lese daraus, dass er nicht an einem Ort wohnt, wo man mal eben so auf's Wasser gehen kann.

Daher mein Rat mit der Matte. Und ich sagt auch, dass man das andernorts, wo ein brauchbares Trainingsrevier vor der Tür hat, eben nicht unbedingt das Mattentraining braucht.
Aber fernab eines brauchbaren Lernreviers bleibt man mit wöchentlichen Wiesensessions am Ball und lernt vieles dazu, was man dann im nächsten Urlaub gut verwerten kann.

Und die ganz andere Sache ist noch, dass man einfach viel Spaß hat beim Kiten auf der Wiese und mit seinem Hobby in Berührung kommt. Ich hätte sicher überhauptkeine Lust immer Monate zu warten, bis ich im Urlaub weitermachen kann...

Daher überdenke Deinen "Rat" nochmal...

PS:
TaraZ,
die Rede ist von 4-Leiner Mattenkites, die sowohl auf Wasser als auch auf Land/Schnee funktionieren, und deren Flughandling denen eines 4-Leiner-Tubes weitgehend entspricht. Ich rede NICHT von 2-Leiner Trainer-Matten!
... nur um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen.

Ich habe mir nochmal durchglesen, wie Deine bisherike Karriere war:

"Bisher hatte ich in 4 Urlauben jeweils Einzelunterricht. Ich hatte jeweils ca. 6 - 8 Kursstunden. Aegypten (sehr flach, daher recht viel downwind gefahren), Tarifa (da stand ich nicht auf dem board im Wasser weil die Bedingungen immer entweder 2meter-Wellen oder Flaute waren, aber gebody-dragged bin ich durch die Wellen) und dann noch 2mal Aegypten mit Stehrevier (eher huefthohes Wasser) aber Ausflug in die Tiefe.

Ich wuerde nicht behaupten irgendetwas wirklich zu koennen, aber Bodydrag, Wasserstart, re-launch (soweit irgendwie noch moeglich), up- und downwind ist alles diverse Male geuebt und hat auch die meistre Zeit geklappt."

für mich ist das eine ziemlich verkorkste Geschichte.
Mach einen Cut, und lern erstmal das Kitehandling blind. Entweder zu zweit auf nem freien Gelände, Strand oder Wiese - mit nem Tube oder ner Matte. Das ist im Prinzip egal.
Matte birgt halt nicht die Gefahr, dass man sich ein Loch zuzieht, und man kann es alleine machen, und es funzt bei viel weniger Wind, ohne Helfer. Zudem kann man einen viel kleineren Kite nehmen, z.B. eine 8er Matte, die fliegt trotz derkleinen Größe noch bei ca 5kn und ist vom Zug nicht gleich überfordernd und dreht ähnlich ähnlich wie ein 10er Tube.
Daher würde ich es mit ner 8er Matte angehen.

Aber egal wie, die Kitesteuerung muss erstmal blind funktionieren.
"Also gehe zurück auf Los"...
Good Luck!


Geändert von sixty6 (20.05.2026 um 12:49 Uhr)
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Alt 21.05.2026, 09:38   #21
Smeagle
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Ich würde sogar sagen, es bringt sehr viel und sogar noch mehr, wenn man am Land sich auch schon (vorsichtig) bewegt mit ATB oder (sicherer) Snowboard. Hier kann man schon einen wichtigen Teil des Boardgefühls lernen mit einem "Vehikel", das man nicht erst zum Gleiten bringen muss. Man kann auch in Schritttempo fahren ohne weiteres. Natürlich fehlt dann immer noch der Wasserstart, aber es ist eine gute Vorübung. Auch Wasserstart kann man vorher üben, aus dem Liegen nur mit Kitehilfe aufstehen...

Also ich habe immer gerne und viel an Land geübt und fahre heute noch gerne auf Land, wenn der Wind nicht für das Wasser reicht...

https://youtu.be/wSZSogRXIW0?si=thSRQpJ5Za3BQBnv

Klar, mit sehr viel Vorsicht, am Land tut es deutlich mehr weh wenn man abfliegt vom Board als im Wasser. Also nur bei wenig Wind und auf gutem Untergrund / ohne Hindernisse. Schnee ist am Besten, aber ist natürlich nicht oft möglich. Asphalt würde ich erst mit sehr viel Übung empfehlen oder mindestens mit guter Schutzausrüstung und ohne Spaziergänger/Fahrer.

Lernen kann man viel,die Risiken muss man aber gut kontrollieren!

Nachtrag: Wenn Du mit ATB in der Wiesen üben willst, dann die ersten Sessions UNBEDINGT ohne Fußschlaufen! Es passiert eigentlich nur etwas, wenn man nicht direkt abspringen kann! Erst wenn Du ohne Schlaufen fahren kannst dann auf Schlaufen gehen. Klar, es ist etwas schwerer ohne Schlaufen, aber dafür lernt man besser wie man den Druck auf's Brett kriegt und kann direkt abspringen wenn etwas nicht klappt und wenn man stürzt passiert nicht viel, wenn man nicht noch am Board hängt und sich die Gelenke knackt.

- Oliver


Geändert von Smeagle (21.05.2026 um 10:02 Uhr)
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Alt 21.05.2026, 11:41   #22
sixty6
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... ja, das mit dem Landboard und Snowkiten ist auch ne gute Sache. V.a. auch geniale Facetten des sports.
Mit dem landboarden hatte ich mich auch seit kurzem befasst, wirklich wichtig ist, Schlaufen müssen runter. Hatte einige grenzwertig Erfahrungen damit, aber ohne Schlaufen geht das prima. Aber es braucht ne gute glatte Wiese oder möglichst harten Sandstrand.
Aber step by step kite Beherrschung auch in widrigen Situation, wie man ihn ausbremst, ihn mit Bewegen am tunterfallen hindert, ihn mit an und depowern im richtigen Moment beschleunigt um die Zugkraft zu erhöhen und spannungsspitzen zu erzeugen, das richtige handling bei kritischem Wind am wfr usw... Die basics bekommt man mit der Zeit gerade an Land viel besser ins Gefühl als auf dem Wasser, weil man sich besser fokussieren kann ohne andere Ablenkung oder störeinflüsse.

Wie gesagt, all das Gesagte gilt insbesondere für die Annahme, dass man nicht in der Nähe eines brauchbaren Wasserkitespots wohnt.

Viele der heutigen Topkiter und Pros wohnen am wasser und mussten nicht erst Füge und weite Anreisen planen... Klar, dass man das vorort dann ruckzuck lernt, und davon ausgeht, bei nem Anfänger im Urlaub könne man dieselbe Strategie anwenden. Das funktioniert aber wie man sieht nicht gut. Man bezahlt viel Geldeld und fängt wieder bei nahezu Null an in jedem Urlaub.
Wenn man aber nicht so den Ehrgeiz hat und sagt, ich will eigentlich mur ein bisschen Urlaubskiten und sonst nichts weiter, dann ist das natürlich auch ok und legitim. Dann sollte man abercseine Erwartungen etwas zurück nehmen. Ich kenne viele, die das so praktizieren und trotzdem Spaß dabei haben. Aber eins ist ihnen allen gemein - sie kommen nur im Zeitraffertempo auf einen grünen Ast oder garnicht. Aber das ist auch ok, solange man damit zufrieden ist. Und Spaß hat.

Hängt also sehr von der eigenen Zielsetzung ab. Das wäre dann hier auch gut zu wissen, um passende Empfehlungen abzugeben.
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Alt 22.05.2026, 07:51   #23
whitepony
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Ich kann Landeinsatz nicht empfehlen wenn noch irgendwo Handling-Unsicherheit besteht. Ich crashe meine Kites wirklich NIE, aber mein Landboard hat sich in den Sand eingegraben beim Einkanten und beim Absprung vom Board (auch ohne Schlaufen gefahren) bin ich blöd aufgekommen -> Außenbänder durch. Auf dem Land tut alles weh und man muss noch auf viel mehr achten. Longboard mit kleinem Wing ist harmlos, alles mit Kite finde ich tendenziell problematisch, selbst mit kleinen Schirmgrößen. Ein 8ter ist auch kein kleiner Kite, ich bin als 14jähriger mit 3er Matten Kitebuggy gefahren, und selbst da wurde man manchmal aus dem Buggy gerissen.

Wasser ist das richtige Medium zum Probieren! Ich hatte zB nach 20 Jahren Raceboard (Schnee) Probleme in die "falsche" Richtung zu fahren. Mir hatte es da sehr geholfen, ab und zu mal in nen Wakeboarding-Park zu gehen - die gibt es fast überall, da kann man auch bei schönem Wetter ohne Wind hin und sich Sicherheit auf der Kante in beide Richtungen erarbeiten.
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Alt 22.05.2026, 08:59   #24
HansKeineWurst
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@whitepony
Dem Grunde nach hast du recht. Aber: die zwei vorgenannten wollen den 8er bei 5 kn fliegen. Ich für meinen Teil kann den da nur mit rückwärtslaifen wirklich fliegen. Selbst wenn du den durch die powerzone loopst, würdest du kaum genug druck drauf bekommen, um wirklich ins fahren zu kommen, wenn du nicht gerade auf Asphalt bist.
HansKeineWurst ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.05.2026, 10:03   #25
kite or die
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"wirklich fliegen" ist ein sehr relativer begriff, finde ich.

ich würde jedem empfehlen sich bei marginalen bedingungen mal auf die wiese oder auch ans ufer zu stellen!
ganz ohne landboard, erstmal...
nur um etwas mehr verständnis für den kite und seine kapazitäten/verhalten zu erlangen.
selbst mancher "fortgeschrittene" hat muffe, den kite durchzuloppen.
und viele foiler tun sich schwer halsen mit downloops zu fahren.
dafür sind sie tendenziell nämlich mit zu großen kites unterwegs, bzw. können nicht absehen, wie doll es dann wirklich zieht...
bzw. was den unterschied zwischen engem und großem radius ausmacht.

aber alles nur eine frage der erfahrung.
die sollte man natürlich nicht unbedacht erlangen !

wenn man lernt seinen kite, egal ob 8ter matte oder 9ner tube, auf dem feld bei wirklichem schwachwind auch nur oben zu halten, kommst du zwangsläufig gar nicht drum rum, den durchzuloopen, wenn er am windfensterrand ist und droht runterzufallen. auf dem wasser machen solche übungen wirklich auch nur bedingt spass... aber dem "kitehandling" schadet es sicherlich nicht.

bei viel wind kann jeder kiten.

alleine starten und landen ist auch eine vernachlässigte fähigkeit, bei vielen.
kite or die ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.05.2026, 10:30   #26
sixty6
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Ja, das mit dem Landboard is am Anfang erstmal nicht wirklich zu empfehlen, hatte mich da auch ziemlich in den Sand gebohrt.

Daher erstmal nur mit Kite und Schwachwind. Und ja, ein 8er ist bei 15kn auf der Wiese alles andere als klein. Daher nur bei unter 10kn nutzen. Da das aber meist der Fall ist sollte ein 8er am meisten zum gefahrlosen Einsatz kommen...
sixty6 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.05.2026, 11:37   #27
Smeagle
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Wenn genug Wind ist und Wasser in der Nähe NATÜRLICH auf's Wasser.

Aber man kann an den 5..8 Knoten Tagen am Land auch viel Spaß haben und viel Lernen was Kitehandling angeht.

Und ja, mit Board erst als zweite Stufe, wenn die Kitekontrolle ohne Board schon sehr gut ist!

- Oliver
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Alt 22.05.2026, 13:17   #28
oaschi
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Beiträge: 677
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Ich war in meiner Anfänger, aber auch FortgeschrittenenZeit einige Male mit Kite City unterwegs.
Das Programm geht vom 9 Uhr bis +/- 16 Uhr, soviel kannst du gar nicht Kiten. Nette Trainer, das Level ist eigentlich egal, man bekommt immer sehr viel input.
Das Material wird gestellt, da kann man alles ausprobieren.
Ich weiß nicht, was das jetzt kostet, aber damals um etwa 100.- / Tag war das günstig !
( + Anreise und Unterkunft )
Gibt sicher auch noch andere Anbieter, aber 6 Tage durchgehend am Wasser bringt dir sehr viel !
Egal ob Starkwind oder Schwachwind, die haben das richtige Material dabei.
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