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#9161 | |
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Benutzer
Registriert seit: 10/2005
Beiträge: 7.254
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Zitat:
DBX0AN XTRACKERS II EUR OVERNIGHT RATE SWAP ETF Ergab über die letzten 6 Monate bei mir ziemlich genau 1%. Für ein etwas langfristigeres Investment in Anleihen diverser Typen (auch Unternehmensanleihen) und Durationen (allerdings nur Europa) eignet sich auch sehr gut der fixed income one A3EEYP Die etwas höheren Gebühren sind meiner Ansicht gerechtfertigt. Natürlich kann man auch weiterhin Tagesgeldjumping betreiben wenn es <100k sind. Man bekommt aktuell auch so max. 2.5% für 6 Monatsfestgeld. Is alles nicht toll, aber vielleicht ist man mal froh wenn es an der Börse mal ein Top geben sollte. Ich weiss, man kennt sowas nicht mehr. |
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#9162 |
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Benutzer
Registriert seit: 10/2005
Beiträge: 7.254
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da wir gerade bei Anleihen sind:
Gekauft auch A2RYSC Norwegische Anleihe, 2029, aktueller Zins 3.84%. Gute Diversifikation weg von Euro und Dollar. Norwegen hat eine gesunde Schuldenbilanz. Weiss schon, ist langweilig, aber mir gehts aktuell um Vermögenserhalt, maximale Diversifikation und Volareduzierung. |
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#9163 |
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Benutzer
Registriert seit: 08/2007
Ort: München
Beiträge: 965
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Hinsichtlich Anleihen nutze ich auch sehr gerne diesen hier:
https://www.finanzen.net/etf/ishares...f-ie00b66f4759 Wirft 5-6% im Jahr ab und ist gut diversifiziert. Ansonsten nutze ich auch die üblichen Verdächtigen, Overnight Swap und die 0-1 Jährige Euro Anleihen für das parken von freiem Cash. Aber mal ein ganz anderes Thema, betrifft eher diejenigen die mehr als 2 Depots haben, nutzt einer von Euch Tools wie getquin / Parquet um das gesamt exposure besser im Blick zu halten? Ich mache das aktuell über Excel aber liebäugel damit etwas in derart aufzusetzen. |
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#9164 | |
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Benutzer
Registriert seit: 10/2005
Beiträge: 7.254
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Zitat:
Obwohl ich dort den Premiumzugang bezahle nutze ich die API für den Depotabgleich nicht. Ich mag das einfach nicht, daß meine ganzen Bankzugänge irgendwo extern abgefragt werden. Vielleicht bin ich da zu schizo, wer weiss. |
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#9165 | |
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Kirmesschlosser
Registriert seit: 01/2007
Ort: Winterfell
Beiträge: 2.081
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Zitat:
In deinem Beispiel laut KI: Die modifizierte Duration der Anleihe AT0000A1XML2 (Österreich, Republik 2,1% 17/17) liegt zum 12. September 2025 bei etwa 26,8 % bis 27,1 %, mit Werten wie 26,842 % auf Comdirect und 26,57 % bei Consorsbank. Dieser Wert zeigt die prozentuale Preissensitivität des Anleihenkurses auf Änderungen der Rendite an: Bei einer Zinsänderung von 1 % sinkt der Anleihekurs um ungefähr 26,8 % |
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#9166 | |
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Unqualifiziert
Registriert seit: 02/2023
Beiträge: 738
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Zitat:
Ich hab Cash jetzt in Amundi Smart Overnight Return UCITS ETF Acc, LU1190417599 geparkt und die Anleihen-Thematik muss ich auch noch verstehen. Wann kaufen, wann verkaufen... |
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#9167 |
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Unqualifiziert
Registriert seit: 02/2023
Beiträge: 738
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Da bin ich dabei, ein Tool das nix weiter macht als Bankdaten abzusaugen, damit man bequem einen Überblick behält und nur eine Grafik hat? Nicht das ich es bräuchte aber dann doch lieber Excel.
Wird sicher sein aber da müsste man die Menschen nd die Firma, die die App rausbringt genauer unter die Lupe nehmen als man es mit Einzeltitel macht. |
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#9168 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 06/2010
Ort: ¯\_(ツ)_/¯
Beiträge: 3.479
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Ich nutze das hier:
https://www.finanzfluss.de/copilot/ Man braucht allerdings etwas Vertrauen ![]() Wenn man kein Vertrauen hat, ist das hier selbst hosten evt. eine Alternative: https://www.parqet.com/ |
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#9169 | |
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Benutzer
Registriert seit: 06/2017
Ort: München
Beiträge: 967
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Zitat:
Ich führe ganz schlicht ein Musterdepot (ING), in dem alle aktuellen Positionen aus meinen (vier) deutschen Depots gespiegelt sind. Natürlich muss ich sie nach Kauf manuell eintragen und nach Verkauf wieder entfernen. Realisierte Erträge berücksichtige ich darin als "plug", konkret als eine fiktive, wenig volatile Anleihe, die das Ganze dann auf die richtige Summe (realisiert + unrealisiert) bringt. Der plug-Betrag kommt aus einem excel-Spreadsheet, in dem ich alle Dividenden und Verkaufserlöse tracke. Das IB-Marginkonto geht nur als Summe ein. Anleihen vernachlässige ich. Ungefähr einmal im Monat kopiere ich die Summenzeile aus dem Musterdepot in ein langfristiges Tracking-Spreadsheet. Der Aufwand hält sich in Grenzen, vllt. einmal im Monat eine halbe oder dreiviertel Stunde, und mir reicht das einigermassen, auch wenn schlaue Auswertungen manuellen Aufwand erfordern würden. Ein Nachteil besonders für die Liebhaber von Value-Werten ist allerdings, dass man ohne explizite Nachforschung nie die Summe aus Kurseffekt und Dividendenerträgen für einen spezifischen Wert sieht. |
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#9170 | |
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Benutzer
Registriert seit: 10/2005
Beiträge: 7.254
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Zitat:
Dann wieder gelöscht und gekündigt: Fremdwährungsanleihen werden zum Teil falsch im Wert berechnet, meine NOK und Dollar Anleihen rechnete er als Euro. Immerhin hatte ich dann auf einmal paar Millionen in NOK Anleihen, lustig. Der Mehrwert ansonsten sehr gering. Die Charttools quasi nicht vorhanden, da müsste man dann wieder auf eine andere App. Die Depotanalyse wertlos, bei mir waren bei Währungen und Länder 40% "Andere", und welche ? Immerhin fand er mein Depot besser als das von 86% der anderen. Aber nach welchen Kriterien ?? Das Forum ein einziger Schrott. Wird nur über Nvidia oder Reddit Zockermüll diskutiert. |
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#9171 |
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Theta Welle
Registriert seit: 11/2013
Beiträge: 2.468
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Sowas ist wahrscheinlich eine Ausschüttung. Also kein Absturz. Besser man vergleicht die ACC Version.
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#9172 | |
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Benutzer
Registriert seit: 08/2007
Ort: München
Beiträge: 965
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Zitat:
Nebenbei: Gold Empfehlung seit damals nun bei ca +50% und Leu bei 250%. Wünsche ein sonniges Wochenende
Geändert von granini (18.09.2025 um 18:00 Uhr) |
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#9173 |
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Unqualifiziert
Registriert seit: 02/2023
Beiträge: 738
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Dem schließe ich mich an. Ich habe jedenfalls einen guten Donnerstag: Depot +2,75%, dachte ich hätte Dreck auf der Brille, nur heute wohlgemerkt. War zwischendurch sogar über 3%. Mal schauen ob der Freitagsmarkt nach heute genauso freundlich wird, wie es das Wetter werden soll. Ich hätte nichts dagegen.
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#9174 |
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Registriert seit: 06/2017
Ort: München
Beiträge: 967
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Ja, LEU (Centrus Energy) ist gerade ziemlich in Fahrt. Bin gerade erstmal bei US$300.30 raus. Bedeutet +366% auf eine anständig grosse Position, macht aufs gesamte Depot stattliche +3.5%. Danke nochmal für die Anregung!
Sollte es einen der üblichen 20%+ Rücksetzer geben, steige ich eventuell nochmal ein. Auch wenn die Bewertung fundamental inzwischen ziemlich respekteinflössend ist.
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#9175 | |
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Benutzer
Registriert seit: 08/2007
Ort: München
Beiträge: 965
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#9176 |
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Registriert seit: 08/2007
Ort: München
Beiträge: 965
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Nachdem Gold so wunderbar gelaufen ist, gingen heute vormittag 50% meines Gold ETC's in andere Händer.
Die Fahnenstange ist mir doch etwas steil. Der Rest bleibt. Langfristige Goldpositionen werden nicht angefasst. |
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#9177 | |
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Benutzer
Registriert seit: 10/2005
Beiträge: 7.254
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Selbst wenn Gold jetzt auf Null geht hab ich immer noch super damit verdient. Mein Depot (inkl. Cash und Anleihen) jetzt 40% im Plus seit Anfang 24. Ohne den rückblickend viel zu hohen Cash und Anleihen Anteil wäre es sicher noch besser gelaufen. Letztendlich bin ich Profiteur der völlig verblödeten Wirtschafts und Schuldenpolitik geworden, wieder Willen. Anders wärs mir lieber. Gold aber komplette Fahnenstange, COT Index off the roof negativ zu bewerten, alles schreit nach einer Korrektur. Aber vergangene Blasen zeigen, daß das wenig aussagt wenn mal so viel Momentum in einer Anlageklasse ist. Wann das genau kracht kann keiner sagen. |
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#9178 |
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Registriert seit: 08/2007
Ort: München
Beiträge: 965
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Gewinne realisieren macht ja nur Sinn, wenn man eine bessere Alternativanlage hat. -> Ich habe heute meine 50% vom Gold in den Ausbau meiner bitcoin Position gesteckt.
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#9179 | |
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Unqualifiziert
Registriert seit: 02/2023
Beiträge: 738
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Zitat:
Der September war für alle Statistik-Freunde ja ein Graus weil wesentlich freundlicher als üblich. Ich bin aktuell (mal wieder) voll investiert und habe kürzlich eine kleine Position des Xtrackers Silber ETC aufgemacht. ASML hat nur im September über 35% hinzugewonnen und ist dadurch stärkste Position geworden, wenn man das physische Gold außen vor lässt. Fünf Werte über 30%, die etwa 30% des Depots ausmachen, nur ein Wert ist unter -15%, Gesamt Performance 14,2% ohne Gold, was ich ganz gut finde, da ich stetig neues Geld zuführe, sowohl Sparplan als auch direkt. Ich bin aber auch wachsam und habe schon ein paar Positionen aufs Verkaufsgleis geschoben, um wieder Cash zu bekommen. |
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#9180 | |
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Registriert seit: 08/2007
Ort: München
Beiträge: 965
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#9181 |
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Unqualifiziert
Registriert seit: 02/2023
Beiträge: 738
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OK, verstanden, das BTC zum Jahresende laufen könnte, da bin ich bei dir.
Was anderes. Ottobock hat IPO, mir fehlt da etwas Phantasie, wenngleich das Unternehmen sehr solide ist. Der Boss ist kein einfacher Typ, sehr straight. Hat die Baltic Werft gekauft, als sie in Schieflage waren während die seine Luxus-Yacht gebaut haben. Das ist in der Branche nicht unüblich aber er hat die Werft danach behalten, scheint wieder in schwarzen Zahlen zu sein. Die Yacht ist schon wieder verkauft. Was meint ihr? Zeichnen geht noch bis zum 07.10. |
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#9182 |
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Benutzer
Registriert seit: 06/2017
Ort: München
Beiträge: 967
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Mir persönlich zu "shady". EQT jedenfalls hat es nicht geschafft, einen vernünftigen Return mit seinem Minderheitsanteil an der Firma zu machen und diesen dann irgendwann an "die Familie" zurückverkauft, offenbar um ihn loszuwerden (womit wir wieder bei PE wären). Dazu Ermittlungen gegen Näder. Persönlich hasse ich Investments um einen schillernden, autokratischen, langjährigen Mehrheitseigner. Wenn die IPO-Bewertung diese Konstellation über einen fetten Discount abbilden würde, könnte man reden. Halte das aber für so unwahrscheinlich, dass ich lieber zur nächsten Gelegenheit weiterziehen würde, bevor ich überhaupt versuche mir Zahlen zu besorgen.
https://naeder.by/posts/ottobockwie-...wirklich-lief/ https://www.manager-magazin.de/unter...e-33a49c7cb78b https://www.ndr.de/staatsanwaltschaf...obock-104.html |
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#9183 | |
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Unqualifiziert
Registriert seit: 02/2023
Beiträge: 738
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Das ist mir viel zu wenig Streubesitz und jedes weitere Wort darüber ist unnütz, manchmal ist Bauchgefühl doch passend. |
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#9184 |
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Registriert seit: 08/2007
Ort: München
Beiträge: 965
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Bin die Tage über einen wirklich interessanten Artikel zum Thema Direktinvest oder gestaffelter Invest gestolpert:
https://gerd-kommer.de/blog/einmalan...seninvestment/ Den Artikel sollte wirklich jeder lesen und Pflichtlektüre in der weiterführende Schule werden um endlich mal den Scholzsche Sparbuchschwachsinn aus den Köpfen der Leute zu bringen. (Aktienquote direkt bei unter 10% bzw. über ETF's bei immer noch unter 20% in DE, exkl. Lebensversicherungen... aber es gibt auch nichts dümmeres als in diesen Zeiten eine LV per se oder dann noch als Vehikel zum Aktieninvest abzuschliessen) Für den Rest, der hier einigermassen sinnvoll unterwegs ist, ist dieser Artikel dennoch sehr hilfreich, weil er doch empirisch das bestätigt, was hier die meisten über Jahre aus eigener Erfahrung z.T. hart lernen durften: - Jeder nicht investierte Euro kostet Performance und Ertrag. Und NEIN Festgeld und Tagesgeld sind KEINE Alternativen für die mittel bis langfristige Anlagen! - Absicherungsgeschäfte kosten statistisch Performance. - Timing und Stockpicking sollten nur diejenigen betreiben, die wirklich nah und ständig, mit entsprechender Vorbildung am Markt sind. Und hierzu gehören vielleicht 2-3% der am Handel teilnehmenden Personen. Wünsche noch einen sonnigen Sonntag. PS: Alleine wegen dem Sparbuchzitat, neben der anderen Dutzend Fehleinschätzungen, sollte man dem Kollegen einfach per se die Pensionsbezüge streichen. Soll der Schlaubär doch mal sehen, wie er heute so von seinem Sparbuch so leben kann, dass er 2019 angelegt hat. |
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#9185 |
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Unqualifiziert
Registriert seit: 02/2023
Beiträge: 738
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Vielen Dank für den Beitrag! Und ich bin auch bei dir, wenn das Wissen in der Schule vermittelt werden würde.
Ich habe eine Schuldirektorin in Bekanntenkreis, Hauptschule aber nicht Brennpunkt. Sie ist der gleichen Meinung und würde das nur zu gern einführen aber das ist eben durch die vorgegebenen Lehrpläne nicht möglich. Meine Nachbarin ist Anwältin in einer größeren Kanzlei und auf ihren Gebiet sicherlich nicht unerfahren. Sie hat jetzt einen Kurs für Frauen belegt zum Thema sparen via ETF-Depot. Das fing mit Grundlagen an, nicht wie ihr denkt, sondern: Eröffnen eines Depots (ja, es muss ein Euro überwiesen werden, um das Konto zu legitimieren)! Das war aber genau richtig, sagt sie, den nirgends bekommt man so etwas gelehrt, wenn man nicht aktiv danach sucht oder eben in der Branche ist. Zurück zum empfohlenen Beitrag, in den ich Punkt 6 als wichtigsten für bereits Investierte sehe. Was mir bei diesen Vergleichen immer etwas zu kurz kommt, ist die Tatsache, das gut und gerne 80% der Menschen, die überhaupt etwas sparen können, kein Einmalinvest vornehmen können, weil sie nichts haben, also darauf angewiesen sind mit regelmäßigen Beträgen zu sparen. Ist bei mir nicht anders und wie du richtig gesagt hast, jedes Jahr später und jeder Euro, der nicht gespart wurde, tut später richtig weh. Conclusio für mich: so viel wie nur geht sparen, wenn es keine direkte Investition in eine Aktie gibt, dann zwischengeparkt in den Geldmarktfond, Hauptsache es liegt nichts auf Tagesgeld oder Konto. Realisierte Summen schnell wieder investieren. @granini Eine Frage an dich habe ich noch: warum bist du aus Silber wieder raus? Auch einfach weil du dir mit BTC mehr Zuwachs erhoffst? Danke |
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#9186 | ||
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Benutzer
Registriert seit: 08/2007
Ort: München
Beiträge: 965
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PS: Damit ggf. Mitleser nicht auf Dumme Gedanken kommen. Das Ganze hier setzt voraus, daß man das Geld auf einem Horizont von ein paar Jahren nicht benötigt und daß man weit gestreut investiert! Im Umkehrschluss ist dies nicht auf Investitionen in Einzeltiteln oder mit Finanzmitteln zu tätigen, die man ggf. kurfristig für andere Dinge braucht. Dies führt unweigerlich ins Drama! Geändert von granini (05.10.2025 um 12:31 Uhr) |
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#9187 |
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Kirmesschlosser
Registriert seit: 01/2007
Ort: Winterfell
Beiträge: 2.081
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Ich habe die Droneshield in Depot, die geht steil, volatil nach oben gerade. Bin am überlegen die Position zu vergrößern, wahrscheinlich ist es smarter einen Rücksetzer abzuwarten. Wie ist denn eure Einordung dazu?
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#9188 | |
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Benutzer
Registriert seit: 08/2007
Ort: München
Beiträge: 965
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Aus meiner Sicht kein seriöser Vermögensaufbau sondern ein lustiger netter kleiner Zock, nicht mehr und nicht weniger. |
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#9189 | |
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Benutzer
Registriert seit: 10/2005
Beiträge: 7.254
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Wenn du den reinen Erwartungswert nimmst, der sich aus den historischen Kursen ergibt, kommst du zu einem eindeutigen Ergebnis - Einmalinvestition - sofort. Aber ist das wirklich die ganze Wahrheit ? Wir leben nicht in einem Universum, wo wir 100 Leben haben und dann am Ende irgendein arithmetisches Mittel bilden können. Wir haben exakt eines. Und ein Erwartungswert ist immmer der Peak einer Gausskurve. Die Frage ist also, wie weh tut einem der Einstieg ganz am einen Ende der Glockenkurve und wieviel verpasst man, wenn man kein Cash hält und am anderen Ende nicht einsteigen kann weil man alles investiert hat. Und, was macht es mit deiner Zufriedenheit (ja, ist auch ein Faktor!) Aktuell komm ich mir mit meinen 20% in Geldmarkt schon bisserl doof vor, aber mein prozentualer Aktienanteil ist denke ich immer noch höher als bei 98% der Restbevölkerung in DE. Und ich werde ganz sicher nicht zu diesen Kursen weitere Investitionen in heiss gelaufene Sektoren machen. Die Vergangenheit zeigt ganz klar, daß der Einstieg bei den aktuellen KGVs eine sehr schlechte Renditeerwartung impliziert (über die nächsten 10 Jahre). Und da ich gleichzeitig handlungsfähig bleiben will und Chancen nutzen will wenn sie sich ergeben lass ich das Geld halt aktuell liegen. Wir hatten schon sehr lange keine Phase mehr wo man sich über noch nicht investiertes Geld gefreut hat und ich denke das ist aktuell das Problem. |
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#9190 |
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Benutzer
Registriert seit: 04/2025
Beiträge: 56
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Eine Frage zu dem aktuellen Sprung bei AMD. Habt ihr eine Empfehlung für einen News Ticker der solche Aktien Neuigkeiten schnell verbreitet, so dass man davon auch profitieren kann?
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#9191 | |
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Benutzer
Registriert seit: 06/2017
Ort: München
Beiträge: 967
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Was es aber zuletzt schon alle paar Jahre wieder mal gab, war ein mehr oder weniger kurzes 20%+ Dip (Covid 2020, Inflation 2022, Trumps Zölle 2025). Da war es schon ganz nett, noch Pulver trocken zu haben Ohne Anspruch auf den Stein der Weisen zu haben, gehe ich mit dieser Thematik idR wie folgt um: Normalerweise (so auch jetzt) halte ich einen Mix von ganz grob ca. 60%+ Aktien, 20% Gold, 20% Anleihen/Cash. Im Falle eines solchen Dips liquidiere ich Gold und Anleihen und werfe fast 100% in Aktien. Dieses Jahr (Trumps Zölle) ist mir das auch vom Timing her recht gut gelungen: die zusätzlichen Aktienpositionen haben aufs gesamte Depot einen „Boost“ von etwa 6 Prozentpunkten gebracht (bzw. 7.5% aufs Depot ohne Anleihen/Cash). Bei Covid war es wahrscheinlich ähnlich. Und Gold war ja die letzten zwei Jahre eine Geschichte für sich und für viel mehr gut, als nur als Anlagereserve zu dienen. Umso besser. Die normale Cash-/Anleihenquote von ca. 20% mag zwar hoch aussehen, aber 1) bin ich nicht mehr ganz jung (siehe deinen Punkt mit der Glockenkurve und dem eigenen Umgang mit dieser), und 2) habe ich beruflich und privat immer vergleichsweise hohe Schwankungsbreiten im Liquiditätsbedarf. Wenn man jung ist und annimmt, dass ein grosser Teil des persönlichen Lebenseinkommens noch in der der Zukunft liegt, würde ich die Schlussfolgerung des Artikels vollkommen teilen: all in (ausser einer Reserve). |
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#9192 | |
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Registriert seit: 06/2017
Ort: München
Beiträge: 967
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Manchmal versuche ich es eher andersrum: wenn ein Wert aufgrund einer Nachricht stark gefallen ist und ich den Marktkonsens nicht teile (so anmassend wie das klingt…), kaufe ich nach dem Absturz, sobald ich glaube eine Stabilisierung zu sehen, gerne in Tranchen. Beispiele in der letzten Zeit waren Siemens Energy, Clariane und UnitedHealth/Centene (siehe weiter oben im Thread). Als Newsquelle selbst nutze ich nur den Feed von Interactive Brokers sowie die üblichen Websites. |
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#9193 | |
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Benutzer
Registriert seit: 08/2007
Ort: München
Beiträge: 965
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Hinsichtlich meines Links und Deiner Anmerkung. We all know, There is no free lunch!! Sprich, der Erwartungswert ist bei Direkt Invest deutlich höher, aber leider auch die Standardabweichung. Die ist nämlich auch mal eben doppelt so hoch. Das spricht eben auch dafür, dass man bei sehr langem Anlagehorizont sehr wohl auf den besseren Erwartungswert zielt und die Standardabweichung da später eher egal aussen vor lässt. Bei kürzeren Zeiträumen <10 Jahren, sieht das anders aus. Also konkret an die nachfolgende Generation <45 mit einem Anlagehorizont >10 eher 20Jahren ---> Es gibt keinen Grund nicht benötigtes Kapital auch nur einen Tag rumliegen zu lassen. Einfach rein damit und in 10-20 Jahre sich über exorbitant hohe Erträge freuen. Aber das Ganze zeigt auch noch etwas anderes. Wer früh spart und folglich weniger konsumiert, kann sich später über erhebliche Vermögenswerte freuen und damit exorbitant mehr konsumieren. Es gibt nichts stärkeres als den Zinseszinseffekt auf hohe Ertragswerte. Den Kite den ich heute nicht kaufe, dafür kann ich in 10 Jahren ne ganze Kite Range mir in den neuen VW Bus legen, den ich heute auch nicht gekauft habe ![]() PS: Blöder Umlaute Defekt... ist mir jetzt zu mühsam das zu ändern. |
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#9194 | |
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Benutzer
Registriert seit: 08/2007
Ort: München
Beiträge: 965
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PS: War aber nur ein kleiner Zocke. Stop geht jetzt aber auf Einstand und die Position in das Langzeitdepot, sprich AMD interessiert mich jetzt erstmal nicht mehr. |
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#9195 | |
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Benutzer
Registriert seit: 10/2011
Beiträge: 748
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Natürlich ist Droneshield aktuell krank überbewertet und fernab jeglicher Realität. Die nächsten Zahlen werden interessant! Für mich persönlich ist es halt ein ein risikofreier Trade. Daher lass ich ihn definitiv bis Ende des Jahres noch laufen und überlege dann Teilgewinne zu nehmen. Bzgl. dem Artikel von oben Danke, der passt gerade gut in meine Unterrichtsreihe Wirtschaft Klasse 10. "Das Leben nach der Schule"
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#9196 | |
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Benutzer
Registriert seit: 07/2011
Beiträge: 293
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Ich mach das genauso. Also entgegen des Marketes ein "Buy the Dip" immer wenn "Blut auf der Straße" ist. Oft bin ich zu früh dran; daher hab ich mir angewöhnt über mindestens 2 tranchen - dazwischen paar Tage - einzusteigen. Hat in der Vergangenheit eigentlich immer gut geklappt. Heute direkt mal Buy the Dip genutzt um meine BMW Position zu vergrößern. Kurzfristig sind die China Probleme sicher real und bekannt. Mittelfristig sollte BMW technologisch gut aufgestellt sein. Imho besser als die Konkurrenz. Auf dem Tagesgeldkonto bringt Cash langfristig nix. Kurz bis mittelfristig ist es gut, um immer mal den Dip zu kaufen oder anderweitig zu zocken. Alles passiv via ETF zu investieren macht ja keinen Spaß. Was ETF besser können als ich, ist es den Trends zu folgen. Ich seh da immer eine Blase die platzen könnte (Tesla, AI, Bitcoin), dabei ist noch so viel Geld auf dem Spielfeld das erst noch in die Blase will & passt bevor sie platzt. Rückblickend wäre es vermutlich schlauer gewesen, einen Teil des Gelds immer in die Trends zu werfen - auch wenn vermutlich ein Teil davon verbrannt wäre. Aber ich bleibe lieber bei soliden Firmen deren Geschäftsmodel ich für tragfähig halte. |
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#9197 | |
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Benutzer
Registriert seit: 10/2005
Beiträge: 7.254
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Insofern hätte ich bisher gut Geld verdient wenn ich jedesmal wenn ich Blase denke die Position verdoppel. Bin aber etwas besser geworden. Ich glaube man darf einfach nicht zu viel nachdenken oder zu schlau sein. Bei Gold denke ich auch jetzt, wieso haben die Idioten nicht vor paar Jahren gekauft, die Probleme mit FIAT waren doch komplett absehbar. Und jetzt rennen alle ins Gold als gäbe es kein morgen. |
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#9198 |
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Registriert seit: 06/2017
Ort: München
Beiträge: 967
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Die plötzliche Dynamik bei Gold ist wirklich abenteuerlich. In der Tat sind die Themen, die diesen Trend stützen, ja alles andere als neu (Wertverfall fiat, Zentralbanken suchen global verstärkt nach Alternativen zu US Bonds, in Teilen sportlich bewertete Equitymärkte bei global weithin wackeliger Wirtschaft).
Wie oben geschrieben, hatte ich ja Anfang April zunächst alles Gold verkauft um Aktien weiter auszubauen. Hatte ja auch den Vorteil, dass die „Altgewinne“ einmal steuerfrei realisiert wurden – für den Fall, dass unsere Finanzverwaltung da in Zukunft auf dumme Gedanken kommen sollte. Anfang Juli habe ich dann zurückgekauft, eigentlich mehr mit dem Gedanken an eine Investitionsreserve für einen möglichen neuerlichen Einbruch am Aktienmarkt. Dabei tut sich nun das Dilemma auf (wenn auch als Luxusproblem), dass es sich angesichts des Anstiegs (+22%) und der Grösse der Position inzwischen deutlich lohnen würde, zu versuchen letztere über die 12-Monatsfrist zu retten. Goldgewinne sind ja ab 12 Monaten Haltedauer steuerfrei, bis dahin werden sie allerdings nicht als Kapitalerträge besteuert, sondern als private Veräusserungsgeschäfte mit Grenzsteuersatz, also gerne mal mit 47.5%. Der Unterschied kann also schon ganz erheblich sein. |
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#9199 | |
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Benutzer
Registriert seit: 10/2005
Beiträge: 7.254
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Zitat:
Falls Gold weiter steigt hast du die Goldgewinne steuerfrei und hast paar Verluste die du inzwischen eh weitestgehend mit anderen Kapitalerträgen verrechnen kannst. Natürlich wäre es in diesem Fall trotzdem besser gewesen nichts abzusichern. Aber weiss man eben nicht. Falls Gold fällt, hast du Gewinn bei den Futures, den du letztendlich versteuern musst, aber gewinnst natürlich am Ende trotzdem im direkten Vergleich ohne Absicherung. |
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#9200 |
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Registriert seit: 06/2017
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Danke dir – das ist eine gute Idee, vor allem für die Goldposition selbst. Sie stünde dann zwar immer noch nicht direkt als Investitionsreserve zur Verfügung, aber da sie dann abgesichert wäre, könnte man in diesem Falle ja auch eventuelle zusätzliche Aktienpositionen für eine Weile gehebelt übers Marginkonto aufbauen.
Kupfer hat seit seinem kleinen „Trump-Crash“ Ende Juli übrigens auch schon wieder gut die Hälfte seines Absturzes wettgemacht: +16% in den letzten gut zwei Monaten (siehe #9136). Fairerweise hätte man in diesem Zeitraum für einen Ertrag in dieser Grössenordnung aber alles Mögliche nehmen können - Silber, Palladium, Platin – oder eben Gold… |
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