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Wingfoilen - Das Wingforum Rund um Wingfoilen, Wingsurfen, Wingen, Wings, Wingding usw.

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Alt 19.11.2025, 13:55   #1
badeplinte
Benutzer
 
Registriert seit: 08/2011
Beiträge: 47
Standard Vergleich von Wingfoils - suche Entscheidungshilfe

Moin zusammen,

ich bin dabei mir erstes eigenes Material fürs Wingfoilen zusammenzussuchen und habe ein paar Fragen dazu. Ich (76kg) mache zwar schon lange alles mögliche an Wasserpsort bin aber bisher noch nie mit der Thematik "Foils" in Berührung gekommen und entsprechend fällt es mir recht schwer Qualität und Preisleistung zu beurteilen. Aber nun zum Thema:

Ich habe einige interessante Angebote und hoffe hier, durch euch, ein wenig Entscheidungshilfe zu bekommen.

Zur Auswahl stehen:
1. Slingshot Phantasm 835/710(neu)
2. Naish Wing Foil Complete Package 1840HA (neu) - hierzu finde ich kaum Infos im Netz)
2. Ride Engine Futura 84 aka Slingshot Hover Infinity 84 (gebraucht)
3. AK Surffoil 2000 (gebraucht aber nur sehr wenig)

Alle sind in einem vernünftigen Preisbereich (habe Kleinanzeigen und online Shops gecheckt). Kann mir jemand von euch anhand der Liste eine Empfehlung geben bzw auch eventuell schon eines ausschließen? Mir ist klar, dass ich hier auch ältere gegen modernere Foils setze aber das spiegelt sich ja im Preis wieder.

Schonmal besten Dank für euer Feedback.
badeplinte ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.11.2025, 12:31   #2
IceSkateWaterWinger
Benutzer
 
Registriert seit: 02/2024
Beiträge: 5
Standard Naish kann ich empehlen

Moinsen,

ich sehe alles etwas anders aber ich kann folgende Aussagen machen

Bei Deinem Gewicht und als Wassersportler wäre das 1800er sehr groß aber auch eine super Leichtwindmaschiene.
Ich mit 85-90 kg fahre normal 1400er und 95l Brett von Naish.

Die Foils von Naish sind sehr reaktiv, das liegt am Foile nahe am Mast.
Die Slingshot bin ich auch schon gefahren, 1200 und 1400 fahren sich wie Achterbahn und machen auch viel Spaß aber sind ganz anders.
Das liegt an den weiter hinten sitztenden Frontflügel zum Mast.
Der Flügel ist weiter vom Mast entfernt und fliegt sich stabiler.

Hast Du also Naish mußte weiter vorne Anbauen und bei Slingshot weiter hinten. Am besten paßt Brett direkt vom Hersteller.
Slingshot muß ich beim Naishboard incl. innere Schlaufeneinstellung ganz hinten am Brett mongtieren.

Warum kein modernes Foil?
Habe gerade 1300 CurvH von Gong ausprobiert und komme damit locker ins Fliegen. Bekommste neu für ca. 600€!

Nimm bitte kein Brett über 100l, wenn Du schon Wassersportler bist.

Bei Naish 1800er und später ein 1200er dazu bzw könntest auch mit anfangen und später noch unter 1000er gehen..
Brett von Naish!

Slingshot lieber etwas kleiner, 1400er hat auch schon 1m Breite. Später 925 oder kleiner.
Brett nicht von Naish.

Modern von Gong, 1300er CurfH und später kleiner.
Bretter sind ganz gut, ich bin auch schon einige zum Aufpumpen geflogen.
Solltest aber über 60er Breite beim Anfang gehen.

Frage wäre noch das Reviert.
Binnen eher etwas größer und Meer normal

Foil sind nicht ganz genaue Bezeichnungen aber ich bin alles Material schon geflogen und daher siehst Du meine persönliche Erfahrung.

Es ist auch nicht verkehrt, erstmal mit Anfängermaterial in einen Verein anzufangen aber bei Deinem Gewicht und Wasserverbundenheit kannste Dir das Anfängermaterial sparren

LG

PS: Beim Naish Mast aufpassen, das es kein älterer ist, erkennste an den Schrauben im Mast oben und unten
IceSkateWaterWinger ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.11.2025, 23:25   #3
brewie
Benutzer
 
Registriert seit: 10/2007
Beiträge: 24
Standard

Ich würde als Anfänger das Naish complete package nehmen. 1840 HA bin ich selber schon gefahren und ist für Anfänger super geeignet. 85-er Mast, 5-er oder 6-er Wing und 130+ Brett dann kannst du gut loslegen.
brewie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.11.2025, 10:58   #4
Joexius
Benutzer
 
Registriert seit: 09/2025
Beiträge: 31
Standard Abwaegen Kosten zu Nutzen ist vll nicht sooo sinnvoll

Ich habe im Februar 2025, als 73kg Windsurfer, mit Wingfoilen anfangen wollen. Ahnungslos, wie ich war, habe ich mir Material auf Anraten zugelegt und dabei richtig Geld verbrannt. Und irgendwie kam ich nicht wirklich ins Fliegen. Lag natuerlich am fehlenden Koennen, unpassenden Wind usw. Dann habe ich mir gesagt, mache es richtig oder lass es und vergiss den ganzen nicht zusammenpassenden Materialmix, sowie das Material aus Vorjahren. Die Entwicklung von Wingfoilmaterial hat ne gewaltige Geschwindigkeit. Mit nun etwas mehr Wissen ueber Boards, Foils und Wings schaute ich mir Material auf dem Wasser und in den Shops an und wusste, mein Aktuelles ist nicht so geeignet. Ich will hier gar nicht meine Materialliste anfuehren. Besonders Boards und Foils unterscheiden sich zwischen all den verschiedenen Marken. Wo ist die Foilbox, wo der Frontwing (und welches Profil), wo die Schlaufenpositionen. Tw extreme Unterschiede. Ich habe mich nach umfaenglicher Suche und Vergleichen fuer Gong entschieden. Board Lance 130 L, Foil X-Over XXL V3 mit 85er Mast (70er dazugekauft) und Wings von Cabrinha (4,5er Vision und 6er Mantis). Damit bin ich raus auf den Ostseebodden, wann immer es ging, bei richtig Kabbel und Buckelpiste. Es fuehlte sich sehr schnell als Volltreffer an, ganz anders. Und jetzt passiert das, was weder beabsichtigt war, noch fuer mich zu glauben ist. Ich werde im Fruehjahr mein gesamtes Windsurfmaterial (Goya) verkaufen und nur noch Wingfoilen. Resultierend meiner relativ kurzen Erfahrung von nun 50 Wingfoilsessions bei 10-30 knt incl. Buckelpiste kann ich nur eines empfehlen, kaufe aktuelles Material und wenn moeglich von einer Marke (Board+Foil), die dich ueberzeugt und bei der Du an die Fuse passende auch anspruchsvollere Front- und Heckfluegel problemlos anbringen kannst. So habe ich bsw nun den Curve XXL V3. Einfach umstecken an der Fuse und fertig. Ist mein 130er Lance zu gross? Nicht fuer den Ostseebodden mit Kabbel, denn damit komme ich auch bei Wegbrechen des Windes und nachlaufenden Wellen von der Mitte zurueck ans Ufer, ohne den Notruf zu waehlen , denn ja, wir hatten erst letztes Jahr hier nen Toten!!!


Geändert von Joexius (25.11.2025 um 14:32 Uhr)
Joexius ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.12.2025, 13:41   #5
badeplinte
Benutzer
 
Registriert seit: 08/2011
Beiträge: 47
Standard

Moin, vielen Dank für die Unterstützung. Es hilft wirklich ein wenig persönlichen Input zu bekommen.
Es ist nun ein Mix aus Slingshot und North geworden, den ich so bald wie möglich testen werde.
badeplinte ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.12.2025, 14:48   #6
les2005
Benutzer
 
Registriert seit: 10/2024
Beiträge: 7
Standard

Zitat:
Zitat von badeplinte Beitrag anzeigen
Moin, vielen Dank für die Unterstützung. Es hilft wirklich ein wenig persönlichen Input zu bekommen.
Es ist nun ein Mix aus Slingshot und North geworden, den ich so bald wie möglich testen werde.
Hallo, also ich hab vor anderthalb Jahren wingfoilen begonnen und meine Empfehlung wäre ganz klar, erstmal was auszuleihen. Spar Dir das Geld für eine Anfängerausrüstung und fahr in irgendein Revier, wo Du gute Bedingungen vorfindest und Equipment ausleihen kannst, mach einen Kurs. Und kaufe Dir erst dann was, wenn Du mindestens stabil foilen kannst.

Die Lernkurve ist extrem steil, sofern man genügend Wind hat - was für viele von uns Binnenmenschen ja leider nicht gegeben ist.

Du hast jetzt die Wahl, entweder ein Set zu kaufen, das Dich in Kürze langweilen und ausbremsen wird - und das Du dann mit Verlust verkaufen und gegen besseres austauschen musst. Oder Du kaufst etwas, das für Dich noch zu schwer zu fahren und Deinen Lernfortschritt behindern wird. Beides keine guten Lösungen.

Wenn Du das Geld rechnest, das Du mit dem Kaufen und nach einer Saison wieder verkaufen von Equipment verbrennst, hast Du die Leihgebühren in einem Urlaubsrevier locker drin. So würde ich es beim nächsten Mal machen.
Ausleihen, 10-14 Tage intensiv fahren, DANN macht es Sinn, über erstes Equipment nachzudenken. Frühestens.
les2005 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.12.2025, 19:32   #7
libinob
Benutzer
 
Registriert seit: 11/2014
Beiträge: 616
Standard

Ist sicher ne Möglichkeit.
Wenn man gebraucht und das richtige Material kauft, verbrennt man nicht so viel, wie 10 Tage mieten kostet.
Ich denke, das ist eine sehr individuelle Entscheidung und hängt vom jeweiligen Lifestyle etc., etc. ab.
libinob ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.12.2025, 19:37   #8
WingMuc
Benutzer
 
Registriert seit: 09/2025
Beiträge: 6
Standard

Ich habe mein Anfängerboard und -Foil nach besagten 10 Sessions mit ca 50€ Verlust verkauft. Das geht schon und ich würde es wieder so machen. Vie Erfolg!
WingMuc ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.12.2025, 12:20   #9
soulsurfer01
Indiana Foiler
 
Registriert seit: 05/2007
Ort: Nußloch - ja da wo es auch Handtaschen gibt
Beiträge: 907
Standard Pn

PN gesendet.
soulsurfer01 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.12.2025, 12:29   #10
Kris83
Benutzer
 
Registriert seit: 09/2021
Beiträge: 40
Standard

Ich hatte das slingshot Infinity 84 als Starter Foil. Für mich eine absolute Katastrophe. Viel zu schwer und schwerfällig.
Ich kann das niemandem empfehlen.
Kris83 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.12.2025, 13:09   #11
libinob
Benutzer
 
Registriert seit: 11/2014
Beiträge: 616
Standard

Das ist ungefähr so, als müsstest du im Carvingski Zeitalter auf alten Pommes-Latten Kurven fahren lernen… aufgrund der rasanten Entwicklung in den ersten Jahren einfach aus der Zeit gefallen.
Damit tut man sich heutzutage wahrlich keinen Gefallen, auch wenn viele von uns es mit sowas und noch sperrigerem Zeugs irgendwann mal gelernt haben. Damals war’s halt Stand der Entwicklung…
libinob ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.12.2025, 16:23   #12
Soeren321
Benutzer
 
Registriert seit: 08/2024
Ort: Bei Potsdam
Beiträge: 706
Standard

Ja aber was wäre denn nun ein aktuelles gut funktionierendes Foil für Anfänger?
Ich verstehe darunter ein Foil, das einerseits bei geringer Geschwindigkeit viel Lift produziert, eine sehr geringe Stallgeschwindigkeit besitzt, sehr gutmütig ist, aber andererseits in Halsen noch gut zu handhaben und mit steigender Geschwindigkeit nicht einfach mehr Lift produziert, sondern mit verhältnismäßig geringem Drag auch Geschwindigkeiten über 30 kmh erreicht werden.

Ich bin jetzt schon mehrere große oder dicke Anfängerfoils gefahren und keines konnte dem Duotone Aero Lift das Wasser reichen.

Durch die große Spannweite sind die Halsen zunächst eine größere Baustelle, aber es trägt unfassbar lange mit sehr niedriger Geschwindigkeit.

Leider sieht man ansonsten nur selten performante Anfängerfoils. Ich würde sehr gerne noch andere testen, da sie so anspruchslos in der Handhabung sind. Ideal um bei sehr wechselnden Bedingungen großen Spaß beim Manöverüben zu haben. Mir hat sehr geholfen einfach immer Halse an Halse zu fahren. Und mit verschiedenen Foils kommt mein Unterbewusstsein sogar besser mit jedem einzelnen Foil zurecht, weil das Hirn mehr Werte für die Datenbank erhält und aus der Größen Datenmenge etwas passenderweise für jedes einzelne Foil zusammenrechnen kann. Mit hilft es komischerweise sehr, immer wieder anderes Mater zu testen.
Soeren321 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.12.2025, 16:54   #13
Kris83
Benutzer
 
Registriert seit: 09/2021
Beiträge: 40
Standard

Zitat:
Zitat von Soeren321 Beitrag anzeigen
Ja aber was wäre denn nun ein aktuelles gut funktionierendes Foil für Anfänger?
Ich verstehe darunter ein Foil, das einerseits bei geringer Geschwindigkeit viel Lift produziert, eine sehr geringe Stallgeschwindigkeit besitzt, sehr gutmütig ist, aber andererseits in Halsen noch gut zu handhaben und mit steigender Geschwindigkeit nicht einfach mehr Lift produziert, sondern mit verhältnismäßig geringem Drag auch Geschwindigkeiten über 30 kmh erreicht werden.

Ich bin jetzt schon mehrere große oder dicke Anfängerfoils gefahren und keines konnte dem Duotone Aero Lift das Wasser reichen.

Durch die große Spannweite sind die Halsen zunächst eine größere Baustelle, aber es trägt unfassbar lange mit sehr niedriger Geschwindigkeit.

Leider sieht man ansonsten nur selten performante Anfängerfoils. Ich würde sehr gerne noch andere testen, da sie so anspruchslos in der Handhabung sind. Ideal um bei sehr wechselnden Bedingungen großen Spaß beim Manöverüben zu haben. Mir hat sehr geholfen einfach immer Halse an Halse zu fahren. Und mit verschiedenen Foils kommt mein Unterbewusstsein sogar besser mit jedem einzelnen Foil zurecht, weil das Hirn mehr Werte für die Datenbank erhält und aus der Größen Datenmenge etwas passenderweise für jedes einzelne Foil zusammenrechnen kann. Mit hilft es komischerweise sehr, immer wieder anderes Mater zu testen.
Ich bin, bis auf das slingshot, keines der Foils gefahren. Das ist hat ein Foil aus der Anfangszeit. Allein die Fuselage wiegt gefühlt drei Tonnen, 4 oder 5 verschiedene Schraubengrößen um alles zusammen zu bauen, Verarbeitung alles sehr mäßig. Da hat sich bei slingshot sicher eine Menge getan, aber dieses Foil würde ich für 50 Euro nicht nehmen.

Ich fahre Armstrong und bin das S1 in 1850 mal gefahren und fand es sehr gut. Allerdings am Carbonmast/ Fuselage und nicht an dem S1 Setup.
Kris83 ist offline   Mit Zitat antworten




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