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#1 |
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Kite.Petr
Registriert seit: 03/2019
Ort: HH
Beiträge: 28
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Moin an alle,
ich habe hier immer mal wieder schon Diskusionen in Themen gelesen, was ist eigentlich mit Big Air, die Designer stellen nur noch Big Air Allula, UPE Hochleistungskites her, die am Normalkiter vorbei gehen. https://www.iksurfmag.com/issue105/?page=19 Da is mir der Artikel aus dem kiteforum.com aufgefallen und da dachte ich mir, stimmt ein bisschen. Ich hatte mich mal gefreut als viele Big Air Athleten eine kleine Sparte gezeigt haben. Tiny Air oder sowas. Kleine Tricks bei weniger Wind. Lasset die Diskusion beginnen Freundlich bleiben
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#2 |
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Benutzer
Registriert seit: 10/2021
Beiträge: 1.075
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Nur kurz dazu: der Sinkerwahn der 90er beim Windsurfen hat den Sport für Mr average unattraktiv gemacht, weil unerreichbar und somit eine 2 Klassengesellschaft geschaffen, die Cracks und die Anderen!
Der Windsurfindustie wurde durch den weitgehenden Wegfall der zahlungsbreiten Durchschnittlichen, es wurden meist nur noch Ersatzinvestitionen getätigt, wenn überhaupt, die Umsatzgrundlage entzogen. Die Produkte für den Normalwindsurfer waren im Grunde zu Ende entwickelt, da konnte auch der Trend zu breiter und kürzer bei den Boards nichts mehr ändern. Ähnliches passiert gerade auf dem Kitemarkt, der offenbar bis auf fragwürdige Materialinnovationen bei den Kites die offenbar unbezahlbar sind…bei den TT´s gibt’s ja auch kaum noch Innovationen, am Ende ist … und in der Verzweiflung Big Air pusht, das der Normalkiter zwar toll , aber nicht so erstrebenswert finden kann als dass er entsprechendes Material kauft , so bleibt es bei 4,4 m Hüpfer mit dem ollen 0Standard 3 Struter, und das ist auch gut so ![]() die Zielgruppe Bigair aka sinkerfahrer… das Marketing hat mal wieder nichts dazugelernt… Die durch Ukrainekrieg, Corona und Geldentwertung reduzierte Familenbudgets lassen auch keine größeren Sprünge mehr zu, der Wingfoilmarkt raubt ebenfalls vom Kitekuchen… Wenn ich den Preisverfall beim Wingfoilen seit einem Jahr sehe rutscht das Wingfoilen in Rekordzeit in die gleiche Spalte ab… Nicht so einfach derzeit mit Wassersportartikeln seine Lebensunterhalt zu bestreiten…. |
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#3 |
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Benutzer
Registriert seit: 08/2006
Ort: Bozen
Beiträge: 1.216
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die schwierigkeit mit hardware im sportartikelbereich geld zu verdienen, ist ueberall dieselbe. kitesurfen ist in der sportwelt eine nische u wird es auch bleiben. ueber 10 jahre hat es ein starkes wachstum gegeben, was eine menge neuer hersteller in den markt gelockt hat. auch weil die eintrittsbarrieren verhaeltnismaessig klein waren.
wie ueberall in solchen faellen, haben eine reihe von groesseren u kleineren innovationen zu einer starken entwicklung gefuehrt. das ganze scheint nun aber ausgereizt, u der kostenaspekt tritt stark in den vordergrund. u da bleiben dann wohl nur ein paar groessere hersteller mit skalenvorteilen ueberig. was bigair betrifft: naja, jede sportart braucht ihre helden, denen der durchschnittsamateur nacheifern will. deshalb sind die 'spitzenprodukte' in jeder sportart genau jene, die die profis benutzen. ich behaupte mal 90 % der kiter auf dem wasser in jedem x-beliebigen sport, werden kaum einen unterschied der verschiedenen kites ausmachen. die wollen einfach nur dasselbe modell, dieselbe marke, wie profi xy fahren. wer wuerde denn heute schon kites fuer, sagen wir mal, einen airstyle a la toby breuer kaufen? das waeren dann 16er od 18er kreuzer, die wohl kaum einen markt haben. auch wenn sie in den anfaengen des sports, der standard waren. |
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#4 |
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#WiesoWeshalbDarum
Registriert seit: 05/2008
Ort: Schlumpfhausen
Beiträge: 1.406
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Schwierig finde ich im Kitesurfen die fehlende differenzierung der Produkte. Wärend man so gut wie in jeder Sportart sehr günstige Produkte auch von etablierten Marken für Einsteiger findet fehlt das im Kiten irgendwie ein wenig.
Bei Canyon kann ich auch auch zwischen 700 und 5000€ für nen Hardtail Mointainbike ausgeben. Beim Kiten hat man innerhalb einer Marke inzwischen nur noch die Wahl zwischen sehr und schweineteuer
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#5 |
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Registriert seit: 02/2012
Beiträge: 1.288
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Ich verstehe immer noch nicht warum diese Klassengesellschaft den ganzen Sport killen soll
Beim MTB ist die Situation doch ganz genau so und das schon viel länger als beim Kiten. Es gibt die absoluten Hard Core Cracks die auf der Red Bull Linie Backflips über 20 Meter gaps ziehen, aber "darunter" gibt es dann nochmal X andere "Klassen", die sich dann auf Bikepark/Enduro, Trail, Allmountain und XC verteilen. Für jede dieser Klassen gibt es günstige Einsteigerprodukte und teurere Produkte für Enthusiasten. Bei den MTBlern hab ich noch nie gehört, dass diese Klassengesellschaft irgendwas killt. Was ist denn jetzt genau beim Wassersport anders? Warum kann sich nicht einfach jeder das kaufen was ihm Spass macht und für seinen Geldbeutel passt, so wie beim MTB fahren? |
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#6 |
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Warmduscher
Registriert seit: 12/2003
Ort: Köln
Beiträge: 1.381
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Mir ist eigentlich komplett egal was im Maximalpreissegment passiert.
Ob das irgendwen vom Kiten abhält weiß ich nicht, aber die meisten Spots sind doch sowieso überfüllt Hauptsache es gibt/kommen endlich wieder günstige Anbieter mit 5 Struttern im 3stelligen Preisbereich. ![]() PS. Wurde die 40m oder 10000€ Grenze eigentlich schon geknackt? |
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#7 |
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Registriert seit: 03/2010
Beiträge: 566
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Solange es kein elektrisches Daumengas zum Depowern und eine Zugkraftmessung, die einem realtime die sinnfreien Werte auf ausgewählte Digital-Rolexen von Garmin oder Apple auswirft, gibt, kauf ich nix neues.
Wieso gibt es noch keine Bar für 1000€ von Core oder Duotone? Der Markt braucht das dringend! Warum sind an den Barenden keine Gasdruckdämpfer verbaut, die die Kraftspitzen filtern? Wieso hat keine Bar ein Display, welches die Sprunghöhe, Wassertemp und am Kite gemessenen Windwerte anzeigt? Das gleiche Display könnte die Surfr App anzeigen. Winkel gegen den Wind... Die Depowerstellung der Bar in % Die Depowerstellung des Tampen in % Position im Windfenster. Wir sind noch am Anfang. Wir brauchen mehr Daten, mehr Displays. Alles muss einfach noch teurer werden. |
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#8 | |
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Registriert seit: 08/2006
Ort: Bozen
Beiträge: 1.216
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Zitat:
sehr gut, hat meine vollste unterstuetzung! eine messung der am wind grade auf denen man unterwegs ist, waere auch noch sinnvoll. druckverteilungssensoren am board - unbedingt! das alles dann per wifi in eine apple vision uebertragen. damit koennte man dann auch auf irgend nem boeigen baggersee kiten, u sich dabei eine VR aus mauritius hochladen... dann brauchen wir hier auch keine reisesektion mehr. mannmannmann, ich lag vollkommen falsch - da geht noch soooo viel.... |
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#9 |
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Registriert seit: 10/2009
Ort: Hannover
Beiträge: 3.537
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Solange es erschwingliche Produkte gibt, und dafür wird Decathlon und Gong hoffentlich weiterhin sorgen, kann der Sport mit Blick auf Olympia ruhig noch eine Hightec Sparte dazu bekommen. Ob man damit aber mehr Geld verdient ? Bisher haben die Massenprodukte eher immer diese Spielerreien gegenfinanziert, siehe E-Auto, Americas Cup usw.
Man muss sich halt heute davon lösen als Breitensportler das Nonplusultra haben zu wollen. Ich fahren ja auch nicht mit nem Vollcarbonrahmen Fully E-Bike zur Arbeit oder brauche fürs kiten unbedingt nen Bugatti Veyron oder nen LKW Offround 4x4 Camper von MAN mit dem man quer durch Afrika fahren kann. Es war schon vor Jahren Schwachsinning das die ganzen Kiterentner stets den neuesten Core haben mussten obwohl sie trotzdem nur damit hin und her gefahren sind. |
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#10 |
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Registriert seit: 08/2013
Beiträge: 574
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Also dieses Display an der Bar wäre tatsächlich geil 😃
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#11 |
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Nordisch by Nature
Registriert seit: 12/2019
Beiträge: 1.393
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Es wird das produziert wonach der „ Markt „ fragt ..keine Firma würde soviel investieren wenn sie das nicht vorher abgeklopft hätte ob das auch jemand will ,natürlich „ braucht“ man das nicht aber es wird genug geben die es kaufen
Beim Wingmarkt Rudern die ersten bereits zurück und stampfen Modelle ein die nicht genug nachgefragt werden .Wenn man sich den gebrauchtmarkt beim Kiten anschaut dann weiß man wo die Reise hingeht,neu machen nur noch die wenigsten |
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#12 |
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Benutzer
Registriert seit: 07/2021
Ort: München
Beiträge: 111
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Spaß bei Seite: Ich glaub das mit dem Display an der Bar wär schon geil. Hat ja eh jeder ein Wahoo am der Latte kleben und reist deswegen die Füße übern Kopp.
Das in klein an der Bar mit ein paar Infos zu Zug auf den Leinen, Windgeschwindigkeit bzw Gradient etcpp. Warum nicht? Für die Industrie idiotisch, aber für Studenten an einer TU doch ein geiles Projekt |
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#13 | |
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Benutzer
Registriert seit: 09/2014
Beiträge: 321
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Zitat:
Aber das wäre auch kein Problem für den Kernmarkt. Das braucht man halt als nicht Racer gar nicht. MfG |
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#14 |
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Benutzer
Registriert seit: 02/2018
Beiträge: 1.447
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BigAir ist einfach das "einfachste" - jeder Hans Wurst am Spot kann mit nem zu großen Kite seine 5m reißen, ohne Technik.
Da hast du mit den Profis auf Social Media wie Instagram, Youtube etc natürlich klasse vorbilder, weil du ja gefühlt "gleich dahinter" bist. Technisch gesehen steht die Kiteindustrie still, die Kites der letzten 5 Jahre sind für den Otto Normalkiter komplett gleich, und wer das macht als Spaß-Zeitvertreib, der kann auch so sein Spaß haben. Wer sich dem "Druck" der Medien beugen will, bitte. Der darf hier aber nicht rumheulen |
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#15 |
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Unqualifiziert
Registriert seit: 02/2023
Beiträge: 699
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Weder BigAir noch sonst was killt den Sport, und schon gar nicht das dafür gebaute Material also die Kites, die für BA jetzt gebaut werden. Genauso wenig, wie der DH- oder irgendein anderer Bereich den MTB-Sport gekillt hat.
Kiten ist und bleibt Nische im Nischenbereich Wassersport (Sport: Damit meine ich das Ausüben einer Sportart auf einem gewissen sportlichen Leistungsniveau), da wird durch die Hersteller kein Material verkauft, sondern es werden Träume und Wünsche generiert. |
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#16 | |
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auf Windsuche
Registriert seit: 10/2005
Ort: Heiligenhafen
Beiträge: 1.095
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Zitat:
Gehen deutlich weiter an den Windfenster und spürbar direkter. Den Vogel hat eigentlich Ocean Rodeo mit dem Rise abgeschossen, das Teil ist steif wie ein Brett und regiert dadurch äußert direkt auf Lenkimpulse. Selbst für Anfänger sind Vorteile spürbar, neben besseren Höhelaufeigenschaften hat man durch das geringe Gewicht der Fronttube eine viel geringere Frontstall Tendenz. Selbst wenn der Schirm erheblich Untersprungen wird schweben die Schirme meistens auch ohne Leinenspannung zurück bis diese wiederhergestellt ist, Schirme konventioneller Bauart Frontstallen hier viel schneller. Preis ist natürlich eine eigene Sache, aber im ganzen hat Aluula doch einen erheblichen Schritt die Entwicklung nach vorne gebracht. |
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#17 | |
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Benutzer
Registriert seit: 09/2016
Beiträge: 56
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Zitat:
Beim hin und her fahren und 5m Hüpfer kann das gut sein. Bei Loops und Sprüngen jenseits von 10m merkt man schon einen Unterschied. Die Frage ist halt was ist ein Otto Normalkiter? Ab wann ist er es nicht mehr? |
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#18 | |
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Registriert seit: 02/2018
Beiträge: 1.447
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Nur um das vorweg zu nehmen:
Aluula-Kites haben durchaus ihre Berechtigung und auch definitiv einige Vorteile. ABER: Wie konnten wir nur alle die letzten Jahre bis es Aluula gab kiten gehen? Es wird ja gerade so getan, als wäre das Aluula-Zeugs das absolute Übermaterial und das "normale" Dacron ja aus dem letzten Jahrtausend. Und das ist totaler Bullshit. Möchte einmal anmerken: Wie viele Leute fahren einen Sportwagen (und können damit wirklich umgehen)? Wie viele Leute fahren Polo und Golf oder sonst eine "kleine Karre"? Genauso ist es doch bei den Kites auch. Die Aluula-Kites sind definitiv Sportwagen im Vergleich zu den Dacron Modellen, aber der Otto Normalkiter kommt damit auch klar. Beschränken wir uns nur auf die Dacron-Welt, so ist die letzten Jahre wirklich nix passiert. Und -kleiner Spoiler- Die Aluulakites fliegen nur besser, wenn man das ganze auch voll abrufen kann. Sicher, man merkt, dass die schneller drehen und auch besser Höhe laufen. Aber mal ehrlich, von all denen, die so n Ding kaufen und meinen, sie könnten deswegen besser, sind die meisten die, die ihre Kiteloops in der Anschlagstechnik fliegen. Ich freue mich jedes Mal darüber, wenn ich Aluulakites am Spot sehe und die fürchterliche Technik des Fahrers bestaunen darf. Wie er wie ein Teebeutel aus der Tasse springt und in der Luft rumbaumelt. Oder wie die Loops in einer verkrampften Körperhaltung gezogen werden, wo kein einziger wirklich definiert ausgeflogen wird. Es ist weder diskriminierend noch neidvoll gemeint, aber diese Leute wären mit einem Dacronkite genauso "gut" aufgehoben wie mit dem Aluula Kite. Wahrscheinlich sogar besser. Zitat:
Wenn man auf das Aluula geiert und quasi darin sein Seelenheil findet, dann ist man definitiv ein Otto Normalkiter
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#19 |
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Registriert seit: 02/2012
Beiträge: 1.288
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Da bin ich anderer Meinung. Genau dann, wenn man grad anfängt zu loopen ist Aluula von Vorteil. Wenn es der Geldbeutel her gibt, sehe ich kein Problem.
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#20 |
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Unqualifiziert
Registriert seit: 02/2023
Beiträge: 699
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Das ist Foren-Blasen-Denken. Die besagten ON-Kiter haben einen gesunden Menschenverstand und kein Aluula aber schon mal davon gehört. Die werden auch kaum darauf geiern, das machen nur die, die nach einem Grundkurs in einen Shop gehen und "einmal Komplettausstattung, bitte" bestellen, gefolgt von der Frage "was ist das beste Material?"
Manch einer will sich nicht mit dem Material beschäftigen, ein anderer tut es und beide landen bei Aluula. Carbon war das Aluula beim MTB, aktuell gibt es kaum noch EnduroBikes, die unter 14,5Kg wiegen, weil die Hersteller nur noch sackschwere Rahmen aus Carbon haben (Ausnahmen sind Orbea, LAST). Aluula ist für mich wie ein Carbon-LRS, der die rotierende Masse reduziert und dadurch ein agileres Fahrverhalten hat. Wenn man damit nur gerade Waldwege fährt, merkt man die Vorteile kaum, ist aber egal, wer Spaß an so Zeug hat soll es sich kaufen und Basta. Diese ewige Freude, das eigene Können über das eines anderen zu stellen, nur weil er teures Material hat, ist einer der besten deutschen Tugenden! Obwohl es doch viel mehr Leute mit weniger Können gibt, die gleiches oder schlechteres Material haben. Wahrscheinlich fährt da auch keiner hin, wenn der Schirm länger im Wasser liegt oder das Board länger gesucht wird, denn wer Aluula hat, ist so gut, der braucht keine Hilfe. |
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#21 |
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Benutzer
Registriert seit: 02/2015
Beiträge: 2.164
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Der Vergleich Kiten / MTB hinkt doch gewaltig.
Der Markt für MTB ist natürlich unendlich viel größer als für Kites, weil viel mehr Leute die Möglichkeit haben, jederzeit radeln zu gehen. Da gibt es praktisch keine Hürden (Fahrradfahren kann auch so gut jeder, Kiten nicht so ganz). Also ist es doch klar, dass im MTB-Markt die Produktvielfalt (und Preisspanne) extrem viel größer sein kann als beim Kite-Markt. |
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#22 | |
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Unqualifiziert
Registriert seit: 02/2023
Beiträge: 699
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Zitat:
Und ja, Kiten ist nichts was man im Alltag einbauen kann, also Brötchen holen oder so. Mein Vergleich bezieht sich aber allein auf das Material. Der Mehrwert von Aluula ist sehr gering aber vorhanden. Der Vorteil eines leichten Carbon-LRS ist sehr gering aber vorhanden, beides merkt man erst, wenn man ambitionierter Fahren kann. Beim Kiten muss man halt ggf noch ambitionierter sein, kann ich ja noch nicht sagen. EDIT: Der Preis ist mM. beim MTB genauso gestiegen wie bei Kite, beides sind Luxus-Live-Style Artikel und es gibt den Markt. Wobei ich bei den normalen MTBs schwarz sehe. Geändert von Mahori (23.07.2024 um 16:34 Uhr) |
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#23 | |
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Benutzer
Registriert seit: 07/2021
Ort: München
Beiträge: 111
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Zitat:
Der Aluula Roam war als letztes in der Luft, aber irgendwann war nix mehr und ich hätte eine Stunde zurücklaufen müssen (Stehrevier). Zwei Angler (selbst Kiter) kamen direkt zur Hilfe und haben mich netterweise bis zur Kitewiese gefahren. Ich fühle mich aber ehrlichgesagt wegen dem dauerbashing auch immer genötigt zu erklären, dass ich für den Kite nichts bezahlen musste und ihn mir auch nicht leisten könnte. Meistens fährt den meine Freundin (60kg), während ich mit 14er (87kg) fahre. Trotzdem kann ich ihr den Aluula dann noch Upwind fliegen, wenn sie mal Probleme hat. Wir sind beide Anfänger, aber beide spüren wir sehr deutlich die Vorteile von dem Kite, obwohl es von allen Aluulas das denkbar ungeeignetste Modell für TT ist. Das Material ist wirklich toll, wird nicht nass und ist so steif, dass beim Aufpumpen von Null einem PSI auf 9 ein paar Pumpenhübe reichen. Aber alles kein Grund so viel mehr auszugeben, außer man hat's dicke. Dann aber gerne. Wo der Vorteil für Big Air sein soll versteh ich aber nicht. Da ist ein zwei Kilo Mehrgewicht doch wumpe? Das Profilverhalten wir da doch durch die Bridle und den Schnitt bestimmt und nicht die Steifigkeit der Tube, oder liege ich da falsch (persönlicher Rekord immer noch 3,6m )?Danke nochmal an meine Retter. |
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