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Kitesurfen Achtung: Bitte Vorgaben beachten!

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Alt 22.07.2024, 07:21   #1
Zar Petr
Kite.Petr
 
Registriert seit: 03/2019
Ort: HH
Beiträge: 28
Standard Big Air is killing Kiteboarding

Moin an alle,

ich habe hier immer mal wieder schon Diskusionen in Themen gelesen, was ist eigentlich mit Big Air, die Designer stellen nur noch Big Air Allula, UPE Hochleistungskites her, die am Normalkiter vorbei gehen.

https://www.iksurfmag.com/issue105/?page=19

Da is mir der Artikel aus dem kiteforum.com aufgefallen und da dachte ich mir, stimmt ein bisschen. Ich hatte mich mal gefreut als viele Big Air Athleten eine kleine Sparte gezeigt haben. Tiny Air oder sowas. Kleine Tricks bei weniger Wind.

Lasset die Diskusion beginnen Freundlich bleiben
Zar Petr ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.07.2024, 08:47   #2
wingfoilsuechtig
Benutzer
 
Registriert seit: 10/2021
Beiträge: 1.075
Standard Bestandsaufnahme:

Nur kurz dazu: der Sinkerwahn der 90er beim Windsurfen hat den Sport für Mr average unattraktiv gemacht, weil unerreichbar und somit eine 2 Klassengesellschaft geschaffen, die Cracks und die Anderen!

Der Windsurfindustie wurde durch den weitgehenden Wegfall der zahlungsbreiten Durchschnittlichen, es wurden meist nur noch Ersatzinvestitionen getätigt, wenn überhaupt, die Umsatzgrundlage entzogen.
Die Produkte für den Normalwindsurfer waren im Grunde zu Ende entwickelt, da konnte auch der Trend zu breiter und kürzer bei den Boards nichts mehr ändern.

Ähnliches passiert gerade auf dem Kitemarkt, der offenbar bis auf fragwürdige Materialinnovationen bei den Kites die offenbar unbezahlbar sind…bei den TT´s gibt’s ja auch kaum noch Innovationen, am Ende ist …
und in der Verzweiflung Big Air pusht, das der Normalkiter zwar toll , aber nicht so erstrebenswert finden kann als dass er entsprechendes Material kauft , so bleibt es bei 4,4 m Hüpfer mit dem ollen 0Standard 3 Struter, und das ist auch gut so

die Zielgruppe Bigair aka sinkerfahrer… das Marketing hat mal wieder nichts dazugelernt…

Die durch Ukrainekrieg, Corona und Geldentwertung reduzierte Familenbudgets lassen auch keine größeren Sprünge mehr zu, der Wingfoilmarkt raubt ebenfalls vom Kitekuchen…

Wenn ich den Preisverfall beim Wingfoilen seit einem Jahr sehe rutscht das Wingfoilen in Rekordzeit in die gleiche Spalte ab…


Nicht so einfach derzeit mit Wassersportartikeln seine Lebensunterhalt zu bestreiten….
wingfoilsuechtig ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.07.2024, 09:30   #3
el che
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Registriert seit: 08/2006
Ort: Bozen
Beiträge: 1.216
Standard

die schwierigkeit mit hardware im sportartikelbereich geld zu verdienen, ist ueberall dieselbe. kitesurfen ist in der sportwelt eine nische u wird es auch bleiben. ueber 10 jahre hat es ein starkes wachstum gegeben, was eine menge neuer hersteller in den markt gelockt hat. auch weil die eintrittsbarrieren verhaeltnismaessig klein waren.

wie ueberall in solchen faellen, haben eine reihe von groesseren u kleineren innovationen zu einer starken entwicklung gefuehrt. das ganze scheint nun aber ausgereizt, u der kostenaspekt tritt stark in den vordergrund. u da bleiben dann wohl nur ein paar groessere hersteller mit skalenvorteilen ueberig.

was bigair betrifft: naja, jede sportart braucht ihre helden, denen der durchschnittsamateur nacheifern will. deshalb sind die 'spitzenprodukte' in jeder sportart genau jene, die die profis benutzen. ich behaupte mal 90 % der kiter auf dem wasser in jedem x-beliebigen sport, werden kaum einen unterschied der verschiedenen kites ausmachen. die wollen einfach nur dasselbe modell, dieselbe marke, wie profi xy fahren.

wer wuerde denn heute schon kites fuer, sagen wir mal, einen airstyle a la toby breuer kaufen? das waeren dann 16er od 18er kreuzer, die wohl kaum einen markt haben. auch wenn sie in den anfaengen des sports, der standard waren.
el che ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.07.2024, 10:09   #4
Hoim
#WiesoWeshalbDarum
 
Registriert seit: 05/2008
Ort: Schlumpfhausen
Beiträge: 1.406
Standard

Schwierig finde ich im Kitesurfen die fehlende differenzierung der Produkte. Wärend man so gut wie in jeder Sportart sehr günstige Produkte auch von etablierten Marken für Einsteiger findet fehlt das im Kiten irgendwie ein wenig.

Bei Canyon kann ich auch auch zwischen 700 und 5000€ für nen Hardtail Mointainbike ausgeben.

Beim Kiten hat man innerhalb einer Marke inzwischen nur noch die Wahl zwischen sehr und schweineteuer
Hoim ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.07.2024, 10:28   #5
cor
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Registriert seit: 02/2012
Beiträge: 1.288
Standard

Ich verstehe immer noch nicht warum diese Klassengesellschaft den ganzen Sport killen soll

Beim MTB ist die Situation doch ganz genau so und das schon viel länger als beim Kiten. Es gibt die absoluten Hard Core Cracks die auf der Red Bull Linie Backflips über 20 Meter gaps ziehen, aber "darunter" gibt es dann nochmal X andere "Klassen", die sich dann auf Bikepark/Enduro, Trail, Allmountain und XC verteilen. Für jede dieser Klassen gibt es günstige Einsteigerprodukte und teurere Produkte für Enthusiasten.

Bei den MTBlern hab ich noch nie gehört, dass diese Klassengesellschaft irgendwas killt.

Was ist denn jetzt genau beim Wassersport anders? Warum kann sich nicht einfach jeder das kaufen was ihm Spass macht und für seinen Geldbeutel passt, so wie beim MTB fahren?
cor ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.07.2024, 10:32   #6
rio_joe
Warmduscher
 
Registriert seit: 12/2003
Ort: Köln
Beiträge: 1.381
Standard

Mir ist eigentlich komplett egal was im Maximalpreissegment passiert.
Ob das irgendwen vom Kiten abhält weiß ich nicht, aber die meisten Spots sind doch sowieso überfüllt

Hauptsache es gibt/kommen endlich wieder günstige Anbieter mit 5 Struttern im 3stelligen Preisbereich.

PS. Wurde die 40m oder 10000€ Grenze eigentlich schon geknackt?
rio_joe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.07.2024, 12:04   #7
Archibald01
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Registriert seit: 03/2010
Beiträge: 566
Standard

Solange es kein elektrisches Daumengas zum Depowern und eine Zugkraftmessung, die einem realtime die sinnfreien Werte auf ausgewählte Digital-Rolexen von Garmin oder Apple auswirft, gibt, kauf ich nix neues.

Wieso gibt es noch keine Bar für 1000€ von Core oder Duotone? Der Markt braucht das dringend!
Warum sind an den Barenden keine Gasdruckdämpfer verbaut, die die Kraftspitzen filtern?
Wieso hat keine Bar ein Display, welches die Sprunghöhe, Wassertemp und am Kite gemessenen Windwerte anzeigt?
Das gleiche Display könnte die Surfr App anzeigen. Winkel gegen den Wind...
Die Depowerstellung der Bar in %
Die Depowerstellung des Tampen in %
Position im Windfenster.

Wir sind noch am Anfang. Wir brauchen mehr Daten, mehr Displays. Alles muss einfach noch teurer werden.
Archibald01 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.07.2024, 12:40   #8
el che
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Ort: Bozen
Beiträge: 1.216
Standard

Zitat:
Zitat von Archibald01 Beitrag anzeigen
Wir sind noch am Anfang. Wir brauchen mehr Daten, mehr Displays. Alles muss einfach noch teurer werden.
sehr gut, hat meine vollste unterstuetzung! eine messung der am wind grade auf denen man unterwegs ist, waere auch noch sinnvoll. druckverteilungssensoren am board - unbedingt! das alles dann per wifi in eine apple vision uebertragen. damit koennte man dann auch auf irgend nem boeigen baggersee kiten, u sich dabei eine VR aus mauritius hochladen... dann brauchen wir hier auch keine reisesektion mehr.

mannmannmann, ich lag vollkommen falsch - da geht noch soooo viel....
el che ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.07.2024, 15:32   #9
lars914
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Beiträge: 3.537
Standard

Solange es erschwingliche Produkte gibt, und dafür wird Decathlon und Gong hoffentlich weiterhin sorgen, kann der Sport mit Blick auf Olympia ruhig noch eine Hightec Sparte dazu bekommen. Ob man damit aber mehr Geld verdient ? Bisher haben die Massenprodukte eher immer diese Spielerreien gegenfinanziert, siehe E-Auto, Americas Cup usw.

Man muss sich halt heute davon lösen als Breitensportler das Nonplusultra haben zu wollen. Ich fahren ja auch nicht mit nem Vollcarbonrahmen Fully E-Bike zur Arbeit oder brauche fürs kiten unbedingt nen Bugatti Veyron oder nen LKW Offround 4x4 Camper von MAN mit dem man quer durch Afrika fahren kann. Es war schon vor Jahren Schwachsinning das die ganzen Kiterentner stets den neuesten Core haben mussten obwohl sie trotzdem nur damit hin und her gefahren sind.
lars914 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.07.2024, 21:14   #10
12mpopey
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Registriert seit: 08/2013
Beiträge: 574
Standard

Also dieses Display an der Bar wäre tatsächlich geil 😃
12mpopey ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.07.2024, 21:21   #11
Matze54
Nordisch by Nature
 
Registriert seit: 12/2019
Beiträge: 1.393
Standard

Es wird das produziert wonach der „ Markt „ fragt ..keine Firma würde soviel investieren wenn sie das nicht vorher abgeklopft hätte ob das auch jemand will ,natürlich „ braucht“ man das nicht aber es wird genug geben die es kaufen
Beim Wingmarkt Rudern die ersten bereits zurück und stampfen Modelle ein die nicht genug nachgefragt werden .Wenn man sich den gebrauchtmarkt beim Kiten anschaut dann weiß man wo die Reise hingeht,neu machen nur noch die wenigsten
Matze54 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.07.2024, 21:26   #12
Neurofuzzy
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Registriert seit: 07/2021
Ort: München
Beiträge: 111
Standard Einmal hoch für die Sichtbarkeit fürs Marketing

Spaß bei Seite: Ich glaub das mit dem Display an der Bar wär schon geil. Hat ja eh jeder ein Wahoo am der Latte kleben und reist deswegen die Füße übern Kopp.
Das in klein an der Bar mit ein paar Infos zu Zug auf den Leinen, Windgeschwindigkeit bzw Gradient etcpp. Warum nicht?
Für die Industrie idiotisch, aber für Studenten an einer TU doch ein geiles Projekt
Neurofuzzy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.07.2024, 22:26   #13
Incognito
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Registriert seit: 09/2014
Beiträge: 321
Standard

Zitat:
Zitat von Archibald01 Beitrag anzeigen
Winkel gegen den Wind...
... . Wir brauchen mehr Daten, mehr Displays.
.
Wenn das mit Kiten bei Olympia bleibt würde ich sicher mit sowas rechnen. Haben alle anderen windgetriebenen Rennsportarten auch. Zumindest fürs Training ist das unabdingbar.

Aber das wäre auch kein Problem für den Kernmarkt. Das braucht man halt als nicht Racer gar nicht.

MfG
Incognito ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.07.2024, 08:51   #14
muellema
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Registriert seit: 02/2018
Beiträge: 1.447
Standard

BigAir ist einfach das "einfachste" - jeder Hans Wurst am Spot kann mit nem zu großen Kite seine 5m reißen, ohne Technik.
Da hast du mit den Profis auf Social Media wie Instagram, Youtube etc natürlich klasse vorbilder, weil du ja gefühlt "gleich dahinter" bist.

Technisch gesehen steht die Kiteindustrie still, die Kites der letzten 5 Jahre sind für den Otto Normalkiter komplett gleich, und wer das macht als Spaß-Zeitvertreib, der kann auch so sein Spaß haben.

Wer sich dem "Druck" der Medien beugen will, bitte. Der darf hier aber nicht rumheulen
muellema ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.07.2024, 11:49   #15
Mahori
Unqualifiziert
 
Registriert seit: 02/2023
Beiträge: 699
Standard Downhill killt Mountainbiking

Weder BigAir noch sonst was killt den Sport, und schon gar nicht das dafür gebaute Material also die Kites, die für BA jetzt gebaut werden. Genauso wenig, wie der DH- oder irgendein anderer Bereich den MTB-Sport gekillt hat.

Kiten ist und bleibt Nische im Nischenbereich Wassersport (Sport: Damit meine ich das Ausüben einer Sportart auf einem gewissen sportlichen Leistungsniveau), da wird durch die Hersteller kein Material verkauft, sondern es werden Träume und Wünsche generiert.
Mahori ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.07.2024, 12:04   #16
Robby89
auf Windsuche
 
Registriert seit: 10/2005
Ort: Heiligenhafen
Beiträge: 1.095
Standard

Zitat:
Zitat von muellema Beitrag anzeigen
Technisch gesehen steht die Kiteindustrie still, die Kites der letzten 5 Jahre sind für den Otto Normalkiter komplett gleich...
Findest du? Ich finde schon, das man bei Aluula Schirmen doch deutliche Unterschiede spürt.
Gehen deutlich weiter an den Windfenster und spürbar direkter. Den Vogel hat eigentlich Ocean Rodeo mit dem Rise abgeschossen, das Teil ist steif wie ein Brett und regiert dadurch äußert direkt auf Lenkimpulse.

Selbst für Anfänger sind Vorteile spürbar, neben besseren Höhelaufeigenschaften hat man durch das geringe Gewicht der Fronttube eine viel geringere Frontstall Tendenz. Selbst wenn der Schirm erheblich Untersprungen wird schweben die Schirme meistens auch ohne Leinenspannung zurück bis diese wiederhergestellt ist, Schirme konventioneller Bauart Frontstallen hier viel schneller.

Preis ist natürlich eine eigene Sache, aber im ganzen hat Aluula doch einen erheblichen Schritt die Entwicklung nach vorne gebracht.
Robby89 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.07.2024, 12:17   #17
fabi-kite
Benutzer
 
Registriert seit: 09/2016
Beiträge: 56
Standard

Zitat:
Zitat von muellema Beitrag anzeigen
BigAir ist einfach das "einfachste" - jeder Hans Wurst am Spot kann mit nem zu großen Kite seine 5m reißen, ohne Technik.
Da hast du mit den Profis auf Social Media wie Instagram, Youtube etc natürlich klasse vorbilder, weil du ja gefühlt "gleich dahinter" bist.

Technisch gesehen steht die Kiteindustrie still, die Kites der letzten 5 Jahre sind für den Otto Normalkiter komplett gleich, und wer das macht als Spaß-Zeitvertreib, der kann auch so sein Spaß haben.

Wer sich dem "Druck" der Medien beugen will, bitte. Der darf hier aber nicht rumheulen
Ein 2024 Aluula Kite, soll das gleiche sein wie z.B. ein Rebel aus 2019?
Beim hin und her fahren und 5m Hüpfer kann das gut sein.

Bei Loops und Sprüngen jenseits von 10m merkt man schon einen Unterschied.

Die Frage ist halt was ist ein Otto Normalkiter? Ab wann ist er es nicht mehr?
fabi-kite ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.07.2024, 14:30   #18
muellema
Benutzer
 
Registriert seit: 02/2018
Beiträge: 1.447
Standard Aluula

Nur um das vorweg zu nehmen:
Aluula-Kites haben durchaus ihre Berechtigung und auch definitiv einige Vorteile.
ABER:
Wie konnten wir nur alle die letzten Jahre bis es Aluula gab kiten gehen? Es wird ja gerade so getan, als wäre das Aluula-Zeugs das absolute Übermaterial und das "normale" Dacron ja aus dem letzten Jahrtausend. Und das ist totaler Bullshit.
Möchte einmal anmerken: Wie viele Leute fahren einen Sportwagen (und können damit wirklich umgehen)? Wie viele Leute fahren Polo und Golf oder sonst eine "kleine Karre"? Genauso ist es doch bei den Kites auch. Die Aluula-Kites sind definitiv Sportwagen im Vergleich zu den Dacron Modellen, aber der Otto Normalkiter kommt damit auch klar. Beschränken wir uns nur auf die Dacron-Welt, so ist die letzten Jahre wirklich nix passiert.

Und -kleiner Spoiler- Die Aluulakites fliegen nur besser, wenn man das ganze auch voll abrufen kann. Sicher, man merkt, dass die schneller drehen und auch besser Höhe laufen. Aber mal ehrlich, von all denen, die so n Ding kaufen und meinen, sie könnten deswegen besser, sind die meisten die, die ihre Kiteloops in der Anschlagstechnik fliegen. Ich freue mich jedes Mal darüber, wenn ich Aluulakites am Spot sehe und die fürchterliche Technik des Fahrers bestaunen darf. Wie er wie ein Teebeutel aus der Tasse springt und in der Luft rumbaumelt. Oder wie die Loops in einer verkrampften Körperhaltung gezogen werden, wo kein einziger wirklich definiert ausgeflogen wird. Es ist weder diskriminierend noch neidvoll gemeint, aber diese Leute wären mit einem Dacronkite genauso "gut" aufgehoben wie mit dem Aluula Kite. Wahrscheinlich sogar besser.

Zitat:
Zitat von fabi-kite Beitrag anzeigen
Die Frage ist halt was ist ein Otto Normalkiter? Ab wann ist er es nicht mehr?
Und genau diese Frage stellt sich einem nicht mehr, wenn man nicht mehr Otto Normalkiter ist.
Wenn man auf das Aluula geiert und quasi darin sein Seelenheil findet, dann ist man definitiv ein Otto Normalkiter
muellema ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.07.2024, 15:43   #19
cor
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Registriert seit: 02/2012
Beiträge: 1.288
Standard

Zitat:
Zitat von muellema Beitrag anzeigen
Es ist weder diskriminierend noch neidvoll gemeint, aber diese Leute wären mit einem Dacronkite genauso "gut" aufgehoben wie mit dem Aluula Kite. Wahrscheinlich sogar besser.
Da bin ich anderer Meinung. Genau dann, wenn man grad anfängt zu loopen ist Aluula von Vorteil. Wenn es der Geldbeutel her gibt, sehe ich kein Problem.
cor ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.07.2024, 15:43   #20
Mahori
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Registriert seit: 02/2023
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Standard

Das ist Foren-Blasen-Denken. Die besagten ON-Kiter haben einen gesunden Menschenverstand und kein Aluula aber schon mal davon gehört. Die werden auch kaum darauf geiern, das machen nur die, die nach einem Grundkurs in einen Shop gehen und "einmal Komplettausstattung, bitte" bestellen, gefolgt von der Frage "was ist das beste Material?"

Manch einer will sich nicht mit dem Material beschäftigen, ein anderer tut es und beide landen bei Aluula.

Carbon war das Aluula beim MTB, aktuell gibt es kaum noch EnduroBikes, die unter 14,5Kg wiegen, weil die Hersteller nur noch sackschwere Rahmen aus Carbon haben (Ausnahmen sind Orbea, LAST).

Aluula ist für mich wie ein Carbon-LRS, der die rotierende Masse reduziert und dadurch ein agileres Fahrverhalten hat.
Wenn man damit nur gerade Waldwege fährt, merkt man die Vorteile kaum, ist aber egal, wer Spaß an so Zeug hat soll es sich kaufen und Basta.

Diese ewige Freude, das eigene Können über das eines anderen zu stellen, nur weil er teures Material hat, ist einer der besten deutschen Tugenden! Obwohl es doch viel mehr Leute mit weniger Können gibt, die gleiches oder schlechteres Material haben.
Wahrscheinlich fährt da auch keiner hin, wenn der Schirm länger im Wasser liegt oder das Board länger gesucht wird, denn wer Aluula hat, ist so gut, der braucht keine Hilfe.
Mahori ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.07.2024, 16:01   #21
DieWelle
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Standard

Der Vergleich Kiten / MTB hinkt doch gewaltig.
Der Markt für MTB ist natürlich unendlich viel größer als für Kites, weil viel mehr Leute die Möglichkeit haben, jederzeit radeln zu gehen. Da gibt es praktisch keine Hürden (Fahrradfahren kann auch so gut jeder, Kiten nicht so ganz).
Also ist es doch klar, dass im MTB-Markt die Produktvielfalt (und Preisspanne) extrem viel größer sein kann als beim Kite-Markt.
DieWelle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.07.2024, 16:19   #22
Mahori
Unqualifiziert
 
Registriert seit: 02/2023
Beiträge: 699
Standard

Zitat:
Zitat von DieWelle Beitrag anzeigen
Der Vergleich Kiten / MTB hinkt doch gewaltig.
Der Markt für MTB ist natürlich unendlich viel größer als für Kites, weil viel mehr Leute die Möglichkeit haben, jederzeit radeln zu gehen. Da gibt es praktisch keine Hürden (Fahrradfahren kann auch so gut jeder, Kiten nicht so ganz).
Also ist es doch klar, dass im MTB-Markt die Produktvielfalt (und Preisspanne) extrem viel größer sein kann als beim Kite-Markt.
Ich gebe dir recht, dass MTB mit einer niedrigen Einstiegshürde (Radfahren kann jeder) versehen ist, ähnlich Surfen, wo man am Anfang auf dem Brett steht und in Lullerwind die Funktion des Segels verstehen lernt.
Und ja, Kiten ist nichts was man im Alltag einbauen kann, also Brötchen holen oder so.

Mein Vergleich bezieht sich aber allein auf das Material. Der Mehrwert von Aluula ist sehr gering aber vorhanden. Der Vorteil eines leichten Carbon-LRS ist sehr gering aber vorhanden, beides merkt man erst, wenn man ambitionierter Fahren kann. Beim Kiten muss man halt ggf noch ambitionierter sein, kann ich ja noch nicht sagen.

EDIT:
Der Preis ist mM. beim MTB genauso gestiegen wie bei Kite, beides sind Luxus-Live-Style Artikel und es gibt den Markt. Wobei ich bei den normalen MTBs schwarz sehe.


Geändert von Mahori (23.07.2024 um 16:34 Uhr)
Mahori ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.07.2024, 12:46   #23
Neurofuzzy
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Registriert seit: 07/2021
Ort: München
Beiträge: 111
Standard Auch Schnösel kriegen Hilfe

Zitat:
Zitat von Mahori Beitrag anzeigen
Wahrscheinlich fährt da auch keiner hin, wenn der Schirm länger im Wasser liegt oder das Board länger gesucht wird, denn wer Aluula hat, ist so gut, der braucht keine Hilfe.
Da hab ich letzten Samstag in Born am Darß zum Glück eine andere Erfahrung gemacht. Bei fast nicht vorhandenem aber ablandigem Wind hab ich mit meinem Wingboard und 10er Roam experimentiert und einige Erfolgserlebnisse gehabt. Es flogen sonst nur zwei Schüler mit kleinen FS Hybrid stehend in der Düse und ein sehr guter Kiter mit 15er Cabrinha und 200er Surfberta (ein riesen strapless Splitboard Carbon-Tiki).
Der Aluula Roam war als letztes in der Luft, aber irgendwann war nix mehr und ich hätte eine Stunde zurücklaufen müssen (Stehrevier). Zwei Angler (selbst Kiter) kamen direkt zur Hilfe und haben mich netterweise bis zur Kitewiese gefahren.
Ich fühle mich aber ehrlichgesagt wegen dem dauerbashing auch immer genötigt zu erklären, dass ich für den Kite nichts bezahlen musste und ihn mir auch nicht leisten könnte.

Meistens fährt den meine Freundin (60kg), während ich mit 14er (87kg) fahre. Trotzdem kann ich ihr den Aluula dann noch Upwind fliegen, wenn sie mal Probleme hat.
Wir sind beide Anfänger, aber beide spüren wir sehr deutlich die Vorteile von dem Kite, obwohl es von allen Aluulas das denkbar ungeeignetste Modell für TT ist.
Das Material ist wirklich toll, wird nicht nass und ist so steif, dass beim Aufpumpen von Null einem PSI auf 9 ein paar Pumpenhübe reichen. Aber alles kein Grund so viel mehr auszugeben, außer man hat's dicke. Dann aber gerne.

Wo der Vorteil für Big Air sein soll versteh ich aber nicht. Da ist ein zwei Kilo Mehrgewicht doch wumpe? Das Profilverhalten wir da doch durch die Bridle und den Schnitt bestimmt und nicht die Steifigkeit der Tube, oder liege ich da falsch (persönlicher Rekord immer noch 3,6m)?

Danke nochmal an meine Retter.
Neurofuzzy ist offline   Mit Zitat antworten




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big air, kitebranche


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