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| Kitesurfen Achtung: Bitte Vorgaben beachten! |
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#1 |
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Benutzer
Registriert seit: 04/2014
Ort: Kiel
Beiträge: 21
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Moin,
ich wollte mal fragen, wie eure Anfänge beim Kite so aussahen? Ich habe jetzt die ersten Tage Kurs hinter mit und häng gerade so beim Wasserstart rum. Wie habt ihr das Kiten gelernt und wie sahen eure Fortschritte so aus? Wäre cool da mal ein paar Storys zu hören um Mut zu schöpfen
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#2 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Wasserstart hat mich selber auch viel zu lange aufgehalten. Ständig versuchen und übers Board den Abgang machen oder meist viel zu zaghaft versuchen und nach nem Meter einsacken... und dann das ständige zurück latschen.
Mein Rezept war das üben mit ner Door und das schwunghaftere ausholen mit dem Kite sowie das direkte Sinussen. Starte kräftig und fahr ein paar Meter mit dem Wind. Am Ende ist es eine stumpfe Übungssache und es macht plötzlich Klick und es läuft. Dann kommen aber die nächsten Aufgaben auf dich zu. Aber das wirst du selber sehen ![]() Viel Spaß und Erfolg dabei! |
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#3 |
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Kitefanatiker
Registriert seit: 11/2012
Beiträge: 175
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Hallo Niro,
ich habe 2012 auf Land und Schnee angefangen. Mit Kumpels, die das schon konnten. 2013 habe ich meine ersten 3 Stunden in Hooksiel auf dem Wasser verbracht. Beim Kurs quer eingestiegen. Windfenster Kite lenken, war zu dem Zeitpunkt kein Thema mehr für mich. Stehrevier, erste Startversuche. Allerdings hatte ich Pech mitm Wind. Es war einfach zu wenig für nen 11er Convert. Selbst der Lehrer kam nur ein paar Meter und sank wieder ein. 11/2013 hatte ich dann nochmal 1,5 Std. in el Medano Tenerife. Kein Stehrevier, offener Atlantik mit ordentliche Wellen. Das war schon ne andere Nummer. Bodydrag und Startversuche standen auf dem Programm. Ein paar Meter bin ich gefahren, aber nach den 1,5 Std. war ich kaputt. Wind war perfekt für den 9er Switchblade. 03/2014 war ich wieder in el Medano mit eigenem Material. 11er Convert & Splitboard. 4 von 7 Tagen war 9er bzw. 7er Wind. Da stand ich am Strand mit meinem 11er. 2 Tage war Windstill. Am letzten Tag konnte ich nochmal fahren. Start hat geklappt aber Wind war sehr wenig und so habe ich massiv Höhe verloren und musste sehr stark sinusen mit anpowern im Zenith um nicht einzusinken. Osterwochenende 2014 3 Tage Hooksiel. Mit 12er und 9er Vector. Wind perfekt. Ein Tag 9er, 2 Tage 12er fahrbar. 1. Tag Start und Fahren klappt. Höhe halten noch nicht. 2. Tag Tip vom Kitesurflehrer, den ich aus dem letzten Jahr noch kannte, machte es Klick und Höhe fahren klappte. Darauf hin gleich mal ein bissl rumexperimentiert. Video ist in der Rubrik Kitesurfvideos oder hier: http://www.youtube.com/watch?v=5imSFSYs28g Wende habe ich noch nicht hin bekommen, war aber garnicht so schlimm, so musste ich jedes mal wieder starten und habe es automatisch geübt. Es war an dem WE sehr viel los in Hooksiel aufm Teich. So konnte ich auch gleich Vorfahrtsregeln (Kite heben/senken ... Rücksichtnahme) üben. Fazit: Übung macht den Meister. Passender Wind trägt natürlich maßgeblich zum Erfolg bei. MfG. AleX Geändert von chronic2oo1 (28.04.2014 um 17:22 Uhr) |
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#4 | |
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Benutzer
Registriert seit: 04/2014
Ort: Kiel
Beiträge: 21
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Zitat:
die Fails am Ende sorgen nochmal für ein schmunzeln Darf ich fragen, wie viel du wiegst und wie groß du ca. bist? Kommst du mit den beiden Kites gut zurecht und oft aufs Wasser oder wie sieht's aus? Bin nämlich gerade bei der Erstanschaffung vom Material und schaue ich ein bisschen um, bevor ich Einzelheiten dann nochmal mit meinem Kitelehrer abschnacke und da will ich ihm nat. ein paar Vorschläge machen, die mir schon mal so eingefallen sind... @Osterdeichkind Was kommt denn dann noch? Die Wende, oder? Mit ner Door meinst du das Brett von Spleene oder? |
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#5 |
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Kitefanatiker
Registriert seit: 11/2012
Beiträge: 175
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Ich wiege ca. 72 Kg bei einer Größe von 170cm. Bin übrigens mit dem Flysplit M schon so mit das kleinste Brett an dem Spot zu der Zeit dort gefahren. Die meisten hatten was um die 140cm.
Je nachdem wo man fährt, ist man mit 9 und 12 schon recht gut dabei. 8-11 oder 7-11 bei Spots mit mehr Wind. Oder leichteren Kitern... Aber das kommt wirklich auf Dein Gewicht und die Spots mit ihren Windbedingungen an. Ein Kite alleine ist definitiv zu wenig. Da wird man sehr oft am Strand stehen, wenn andere fahren. Ich hab übrigens noch nen 11er im Neuzustand rumliegen. MfG. AleX |
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#6 |
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Registriert seit: 02/2011
Beiträge: 99
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Hi Niro,
so habe ich auch mal angefangen und ist noch keine 10Jahre her... Was hilft: - Training an der Wakebordanlage um ein Gefühl fürs Brett zu bekommen - stärkeren und konstanten Wind -> bei gutem Wind ist vieles einfacher. Für Anfänger (und jetzt immer noch) bringt "Krepelwind" einfach keinen Spaß, bzw. erfordert eine gute Technik und Gefühl (die ein Anfänger mangels Erfahrung meist nicht hat), auch Hackwind frustiert - richtiges Material zum Wind (nicht zu groß aber auch nicht übervorsichtig zu klein) - ein Kumpel zieht dich an den Schultern aus dem Wasser, so dass du/der Kite weniger Gewicht aus dem Wasser heben musst beim "Power Dive" - einen Lehrer oder min. jemand der gut kiten kann und dir Fehler aufzeigt - üben, üben, üben Viel Spaß, Robert |
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#7 |
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Benutzer
Registriert seit: 04/2014
Ort: Kiel
Beiträge: 21
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Ich wiege knapp 85 kg bei 192 cm und wollte alle Spots um Kiel herum fahren... Hatte mich jetzt so auf einen 9 und evtl 12/13/14 eingeschossen... da denke ich, ist der 11er fast du zu klein für wenig wind und zu groß für viel wind
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#8 | |
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Registriert seit: 04/2014
Ort: Kiel
Beiträge: 21
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Zitat:
starker und konstanter wind ist nat. n traum, aber wie das so ist, will man irgendwie immer aufs Wasser Danke für die Tipps ... werde jetzt erstmal nach dem richtigen Material gucken und mich da nochmal intensiv mit meinem Kitelehrer beschnacken, was bei meiner Größe und Gewicht Sinn macht um möglichst schnell Erfolge zu erzielen |
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#9 |
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Kitefanatiker
Registriert seit: 11/2012
Beiträge: 175
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Jo in ner 2 Kitestrategie hat der 11er wohl eher nix zu suchen bei Dir.
In ner 3-Kite wäre es machbar. Aber ich würde auch erstmal versuchen mit 2 Kites klar zu kommen. Es ist ja auch immer eine Preisfrage. Die Dinger sind einfach schon teuer genug. Mit 12-9 machste nix verkehrt kannst als schwererer Fahrer nur etwas später aufs Wasser bzw. kompensierst es durch ein größeres Board. Vielleicht kann da nochmal jmd. mit mehr Erfahrung was zu sagen. Aber ich schätze mal, wenn ich mit nem 134er und dem 12er fahren kann, dann kommst Du mit nem 145er auch ins Gleiten... Sprich mal mit Deinem Kitelehrer darüber. Der sollte Dich da richtig gut beraten können. |
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#10 |
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Sioux
Registriert seit: 11/2012
Ort: Konstanz
Beiträge: 213
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Hier mein Weg zum Kiten
2010 erster Kontakt mit 3m2 Softkite, Föhnsturm fliegen und harter Sturz mit Nachschleifen auf der Wiese. 2010 erster 6.5m2 Softkite, leichtes Abheben auf der Wiese. 2011 erster und einziger Kitekurs auf Wasser, Bodydragging, dann Grundmaterial angeschafft 2011/2012 Snowkiten mit Snowboard und Skis, weiteres Material/Snowkites gekauft 2012 Erste Meter auf Wasser mit Wende geschafft, dann sicheres Aufkreuzen/Höhelaufen, Erste Wellen in Fuorteventura und Marokko 2012 Kitelandboarding, erste Meter gefahren mit Wende und Aufkreuzen 2012/2013 Erste Jumps im Schnee beim Snowkiten, Snowkiten und Backcontry mit Ski und Snowboard, Sturmsnowkiten 2013 Jumps nun auch im Wasser, Pussyloops, Sturmkiten, Nachtkiten, viel neues/zusätzliches Material gekauft 2013/2014 erweiterte Skitouren/Backcountrysnowkiten bis auf über 2600m Höhe, Pussykiteloop 2014 ...noch viel an neuen Tricks geplant ![]() Rückblick: Das Snowkiten hat mir extrem viel gebracht was den sicheren/blinden Umgang mit dem Kite/Kitematerial betrifft. Wenn dich das Kiten angefixt hat, macht es Sinn gleich eine richtige Kiterange/Material zu planen. üben, üben, üben, und sich die 10000 Kite youtube videos reinziehen, vorallem wenn man Grobmotoriker ist wie ich einer bin ! Geändert von pankite (28.04.2014 um 20:36 Uhr) |
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#11 |
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Registriert seit: 04/2014
Ort: Kiel
Beiträge: 21
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puh
ich habe auf jeden Fall noch einiges vor mir, aber bin übermotiviert das alles schnell zu lernen und zu schaffen wahrscheinlich schon etwas zu übermotiviert
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#12 |
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Kitefanatiker
Registriert seit: 11/2012
Beiträge: 175
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Nee, man kann garnicht übermotiviert sein. Zieh voll durch. Ich fahr jetzt jedes WE wo Wind und Tiden passen 360km nach Hooksiel hoch.
Was meinste wie geil das ist, wenn Du das erste Mal durchs Wasser gleitest, richtig im Kite hängst und die Höhe hältst. Ein Gefühl von Freiheit pur sag ich Dir. |
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#13 |
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Registriert seit: 04/2014
Ort: Kiel
Beiträge: 21
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da habe ich das mit meinen 20 Minuten zu allen möglichen Stränden hier in Kiel ja nicht weit... hoffe auch, dass ich jetzt möglichst schnell mein Material zusammen bekomme, um dann endlich wieder aufm Wasser zu sein und zu üben
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#14 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Eine Door ist ein besonders langes und breites Board welches in der Regel sehr gerade geschnitten ist. Diese Boards brauchen wenig Zugkraft um ins gleiten zu kommen und sinken nicht so schnell ab. Ideal für Anfänger und wenig Wind. Und auch ideal um Höhelaufen zu lernen.
Da man eine Door später nicht so häufig benutzt kann nm. sich auch eine leihen. Ich bin aber heute oft noch froh eine zu haben. |
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#15 |
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Benutzer
Registriert seit: 06/2006
Ort: Kreis Neuss
Beiträge: 5.200
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spleene door ist definitiv das beste anfaenger und spaeter leichtwind brett. gibbet bspw hier recht guenstig http://you-love-it.eu/shop/page/10?s...Pv&shop_param=
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#16 |
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Benutzer
Registriert seit: 10/2009
Ort: Hannover
Beiträge: 3.570
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bei 20 min zur Küste ist der beste tip .... fahr einfach nicht unter 16kn los. Alles andere ist nur Quälerrei.
Fast alles beim kiten geht aufeinmal bei 20kn viel einfacher. |
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#17 |
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Benutzer
Registriert seit: 07/2010
Beiträge: 117
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Niro in Kiel deckst du mit 9/12 oder 9/13 schon einiges ab. Fahre selber 7/9/12 Ozone C4 und 16,5 Gaastra Jekyll. Den 7er fliege ich relativ selten (2-3 mal im Jahr) und einen Leichtwind Kite braucht man auch nicht unbedingt am Anfang.
Beim Üben würde ich versuchen auch mal unter der Woche aufs Wasser zukommen, da hast du dann ein wenig mehr Platz. |
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...is alles safe! :D
Registriert seit: 02/2014
Ort: Kiel
Beiträge: 507
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moin,
also ich verfolge derzeit ebenfalls eine Zwei-Kite-Strategie und bin hauptsächlich in der Umgebung Kiel unterwegs (bei 83kg, 183cm): 11,5er KF Maori (Hybrid) 8er Gaastra Jekyll5 (Hybrid) 143/40,5 North Gonzales damit deckst du alles im Bereich von 15 bis 30 Knoten ab! Als Anfänger empfehle ich dir Laboe (geht quasi immer ausser bei Nord bis Ost; jetzt noch direkt vorm Schwimmbad, während der Badesaison vorm U-Boot) oder Stein. Da ist ausreichend Stehrevier und ich hab's da auch gelernt Meiner Meinung nach gewöht man sich auch schnell an den eher böhigeren Wind. Man sieht sich also ... |
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#19 |
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Genuss-Rutscher
Registriert seit: 10/2012
Beiträge: 2.731
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Mein Tip:
Stehrevier mit warmem Wasser (da schafft man gleich doppelt so viele Versuche, weils leichter geht und nicht so ermuedet). Und jemand der dir ab und an einen Tip gibt (was helfen 100 Versuche, wenn eine Kleinigkeit falsch ist). Material: Door, klar, damit geht alles leichter am Anfang. Fahrtechnik: Noch ein Tip wenn du noch am Wasserstart haengst: Bei wenig Wind bzw. viel zu beschleunigender Masse: wirklich radikaler Sturzflug des Kites beim Start, scharf einlenken, lange Leinen benutzen, ggf. Verlaengerungsstuecke benutzen. Schwerpunkt nahe am Brett (Knie beugen, Ellbogen an die Knie). So gehts weiter: Und dann Stueck fuer Stueck weiter. Der Weg ist das Ziel. Es sind die hart erkaempften Lernfortschritte die den Reiz von Kiten, Windsurfen usw. ausmachen. Es gibt immer das naechste Manoever, immer den noch zu erlenden Trick. Und es gibt auch immer wieder Niederlagen, von denen man aufstehen muss ... Bastelwikinger |
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Registriert seit: 04/2014
Ort: Kiel
Beiträge: 21
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Zitat:
...In Laboe hatte ich auch meine Kurse und wollte da eig auch weiter üben, wenn der Wind passt |
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#21 |
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Benutzer
Registriert seit: 06/2013
Ort: Berlin - Pankow
Beiträge: 313
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nachfolgend meine noch jungfräuliche Kite-History:
04/2012 - zweitägiger Kitekurs am Darßer Bodden gemacht, leider zu wenig Wind, wir kamen nur bis zum Bodydraggen mit nem 7er^^ aber die Theoriestunden waren allein schon einiges wert 05/2012 - anfängerhaftes und sinnloses Kaufen von uraltem Kitematerial (2003er C-Kite mit 11,5qm) und damit zweimal in Saal unterwegs gewesen - erste Wasserstarts haben erstaunlicherweise ganz gut funktioniert 06/2012 - zwangsläufige Pause vom Kiten, wegen ausgekugelter Schulter (nicht durchs Kiten passiert!) 05/2013 - wegen großer Entfernung zum Wasser ein ATB gekauft und dann mit dem 11,5er auf dem Tempelhofer Feld versucht zu fahren - wegen der mangelhaften Depower wurde dieses Vorhaben nur einmal ausgeführt^^ 07/2013 - Verkauf des ganzen alten Materials und Kauf einer neuen Speed3 in 15qm (Deluxe CE) und erste erfolgreiche Fahrversuche mit ihr an Land 09/2013 - erster kleiner Kiteurlaub nähe Cuxhaven - viel Landkiten und ein paar mal Wasserstarts mit dem 15er versucht, die allerdings jedes Mal darin endeten, dass ich aus dem Wasser geschossen kam und nach vorne flog 10-11/2013 - viel Landkiten auf dem Tempelhofer Feld 12/2013 - eine Woche vor Weihnachten beim Landkiten durch ein blöde downwind-Aktion auf die vorgeschädigte Schulter gefallen und wieder ausgekugelt -.- 04/2014 - nach langer Genesungszeit Kiteurlaub am Salzhaff mit neuem 9er JN PrimaDonna5 (2013) und natürlich der Speed3 - wenn Wind war, dann hat der 9er bei meinen ~80kg gereicht und lief alles sauber, von Anfang an keine Probleme mit dem Wasserstart (keine Ahnung wie^^) 04/2014 - Kurztrip nach Fehmarn/Orth, um den Lernfortschritt aus dem Kiteurlaub nicht verfliegen zu lassen. Zuerst nur mit dem 15er draußen gewesen, aber es hat einfach nichts funktioniert! Habe den Kite nicht auf Geschwindigkeit bekommen - hinderlich war dabei wohl auch mein altes Slingshot SX139 (2004), leider kam das neu bestellte 3-wave STIG-42 nicht pünktlich an (morgen solls da sein) Mit dem hier erworbenen Takoon Reflex in 12qm kam ich trotz Bedenken wegen dem teils schwachen Wind von Anfang an zurecht und ins Fahren. Als ich dann m.M.n. das erste mal die Höhe halten konnte und vielleicht auch etwas Höhe gelaufen bin, knallte plötzlich ein riesiger Core geschätze 2-3m neben mir aufs Wasser. Ein Anfänger hat beim Bodydraggen die Kontrolle verloren und wollte anscheinend nicht auslösen. Da war dann auch der Sicherheitsabstand überwunden... meine Freundin, eine notorische Hochkant-Filmerin hat das zufällig aufgenommen: klick soweit so gut... Geändert von McWinston (29.04.2014 um 13:22 Uhr) |
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#22 |
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Registriert seit: 04/2003
Beiträge: 291
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2001 auf Naish ARX 4 Leine mit Handleash
Brutaler Zug. Ist mir aus dem Chicken gerutscht. Handleash in der Steuerleine ist runter gerutscht und mich dann im Dauerloopmodus über den Strand gezogen. Mit dem Kopf gerade noch unter einem Mastbaum durchgetaucht, bis sich der Kite von der Hand gelöst und im Stacheldraht gelandet ist. Holger von Windsport Fehmarn hat mir damals den Schirm noch gepached. Das Ding hat man nicht mehr aus dem Wasser bekommen. Ein Albtraum |
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#23 |
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Registriert seit: 11/2007
Ort: St. Veit
Beiträge: 94
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Der Reihenfolge nach ...
Bin noch immer (ziemlich ) gesund und habe auch niemanden auf dem Gewissen
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#24 |
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Registriert seit: 11/2013
Ort: Rostock
Beiträge: 31
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Hi Niro,
hab im Herbst letzten Jahres angefangen und natürlich ermal einen kurs gemacht. Dort bin ich Wind bedingt den North Evolution 2013 geflogen ich bin 183cm groß und 85-90Kg schwer Danach hab ich noch 4-5mal anschlusstraining gemacht und das material bekommen. So konnte ich testen womit ich klar komme. Hab dann auch mal die 18m² SS Turbine bekomme und muss sagen damals kam ich nicht klar, weil die viel zu langsam dreht und dann aber ihre enorm schöne zugkraft aufbaut. Über den Winter habe ich dann den gebrauchtmarkt studiert und bin günstig an einen 2013 North Evo in 12 und 9 m² gekommen. Ich hab mir von Slingshot die Door glide(160x40) gebraucht gekauft Dieses Jahr stand ich dann ab mitte März auf der lauer für guten Wind. Ich bin nur zu den Spots gefahren die Onshore wind hatten und 500m Stehrevier. Ich rate dir die finger von Sideshore Wind zu lassen, gerade wenn er böhig übers Land kommt bekommst du schnell mal Probleme und kannst dem Spot zugucken wie er an der Seite vorbei zieht oder du dein Brett in Luv nicht mehr erreichst. Da der April recht gutstarken Wind hatte, konnte ich mit meinem 9er Evo an land zugucken wie die anderen mit ihren 7er Spaß auf dem Wasser hatten. Zum hat das Kleingeld noch für ein 7er Evo 2013 gereicht und so bin ich jetzt schon 4mal mit dem 7er gefahren und 2 mal 12m². Wasserstarts klappen jetzt nach den 5 ersten Arschbomben um den Wind richtig einzuschätzen. Was mein Trainer mir oft gesagt hat war: vor dem Start Füße anziehen, Ellenbogen müssen die knie berühren und dann ein stück Raumwindkurs und kräftige Sinuskurven fliegen, lieber zu doll als zu zaghaft. Den Oberkörper gut in Fahrtrichtung drehen da ich sonst meist weiter Raumwindkurs gefahren bin. Wenn das sitzt üben den Kite mit Händen in der Mitte von der Bar zu steuern und dann einhändig. Aber das klappt bei mir leider auch noch nicht immer so richtig. Und vergiss nicht den Bodydrag zu üben, gerade mit Brett ist es bei böigen Wind kniffelig höhe zuziehen. Also frohes Üben vielleicht sieht man sich auf dem Wasser ![]() grüße Dread |
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#25 |
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Benutzer
Registriert seit: 04/2014
Ort: Kiel
Beiträge: 21
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Also üben, üben, üben
... hoffe nur, dass beim nächsten guten Wind nicht so viel los ist bzw. irgendwo am Strand ne stille Ecke ist
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#26 |
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Core XR4 7,11&15 qm
Registriert seit: 05/2011
Ort: Delmenhorst
Beiträge: 346
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Hallo Niro,
Im September 2010 habe ich meine ersten 6 Stunden Kitekurs auf der Insel Fehmarn genossen. Geschult wurde auf Core Riot XR. Dadurch das ich vorher jahrelang eine Matte als 2 Leiner mit Bar hatte, kannte ich mich mit dem Thema "Windfenster" ganz gut aus. Theorie gemacht und auch Praxis auf dem Wasser. Zum fahren bin ich leider nicht mehr gekommen. Angefixt war ich aber...... Im Mai 2011 drei weiter Stunden, allerdings in den Niederlanden am Ijsselmeer, genommen und die ersten Meter gefahren. Den Schein dann dort Anfang Juni beendet. Höhelaufen war von Anfang an kein Problem bei mir, wohl durch das Windsurfen . In 2011 leider nicht mehr so viel aufs Wasser gekommen, ganze 6 x noch und auch die erste Halse gestanden. War nebenbei auch noch Windsurfen, das Kiten sollte eher dem Schwachwind dienen...... 2012 fast das gleiche Bild. Erstmals im Juni wieder auf dem Wasser gewesen und dann erst wieder im November. Höhelaufen, Halsen kein Problem, zu mehr bin ich aber nicht gekommen. Im Mai 2013 wieder losgelegt und insgesamt ca. 25 x auf dem Wasser gewesen. Im September dann die ersten zaghaften Sprünge gemacht. Für 2014 habe ich mir vorgenommen des Öfteren auf Wasser zu kommen, um das Thema "Sprünge" zu intensivieren. Wenn es aber nicht klappt, ist es auch nicht so schlimm und wenn ich Spaß an dem habe was ich bisher mache, ist das für mich auch in Ordnung ![]() Das Windsurfen habe ich mittlerweile ganz aufgegeben, obwohl ich mein Zeug teilweise noch habe bzw. an meine Kumpels verliehen habe. Ein paar Sachen habe ich auch schon verkauft und der Rest wird folgen. Wenn Du schnell voran kommen möchtest, nehme dir eine Woche Urlaub, mache ein Event mit und Du wirst sehen, wie schnell du da voran kommst. Gruß Kitesurfy |
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#27 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Da es oben empfohlen wurde: gerade an der Ostsee bei steinigen Einstiegen - bei onshore Wind sehr vorsichtig sein! Wenns dich zu nah am Ufer raushaut wird es schnell haarig. Und bei onshpre dann extrem gefährlich.
Sideshore ist die sichere Nummer. Bei beidem wirst du ständig laufen gegen den Wind etc. Lieber den Spot zur Seite weg als den Spot im Flug auf dich zukommen sehen. Ihr habt an der Ostsee den Luxus von Stehrevieren und der Abwesenheit von Gezeiten. Du hast also weit mehr Möglichkeit aufs Wasser zu kommen als die Nordsee Kiter. Achte auf dich! |
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#28 |
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Benutzer
Registriert seit: 09/2012
Ort: Wien
Beiträge: 297
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Hallo!
Ich hab's besonders unschlau gemacht März 2012 war ich in Tarifa und wollte einen Anfängerkurs machen. Es war die gesamte Woche entweder gar kein Wind oder viel zuviel Wind. Bin nur bis zum Bodydrag gekommen (in Palmones zwischen den Tankern). Mai darauf hab ich am Neusiedlersee einen (guten) Kurs gemacht und hab mich wohl als ziemliches Antitalent entpuppt. Bin monatelang nicht auf's Brett gekommen. Ein Fehler war, dass ich das unbedingt im Kurs lernen wollte. Bin irgendwie nicht auf die Idee gekommen, dass ich mit eigenem Material viel mehr üben kann. September 2012 hab ich mir dann endlich meinen ersten Kite gekauft (Slingshot Z mit Board) und dann ging's endlich voran. War dann im Juli 2013 für 3 Wochen in Griechenland und da ist's dann recht schnell gegangen. Sogar Höhelaufen war dann kein großes Problem mehr. Einen (teuren) Fehler den ich noch gemacht habe: Ich habe 2x meine komplette Kiterange gewechselt. Das war völlig unnötig. Ich hätte bei meinen ersten Kites (Slingshot Z) bleiben sollen obwohl ich mit meinen RRD Obsessions sehr zufrieden bin. Eine gute Entscheidung war übrigens auf ein Hüfttrapez zu wechseln. Mittlerweile ist alles gut, ich hab's einigermaßen gelernt und Tarifa ist fast schon eine zweite Heimat für mich (bin mehrmals im Jahr dort). Gruß aus Wien |
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#29 |
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Registriert seit: 08/2010
Ort: Darß / Bodden
Beiträge: 2.490
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Onshore als Anfänger finde ich absolut keine gute Idee - das geht zu leicht schief beim Aussteigen, warum, muß ich wohl nicht ausführen - nur soviel: genau als blutiger Anfänger hab ich mich damit böse verletzt.
Mein Anfang: Ich habe September 2009 einen Gutschein für einen Kurs in einer hier des öfteren negativ besprochenen Schule von meinen "Elstern" geschenkt bekommen, den ich im Frühjahr 2010 dann eingelöst habe. Obwohl das Wasser saukalt und der Einstieg z.T. durch Bauschutt und Scherben unter Wasser geprägt ist, gab es auch gegen zusätzliches Geld keine Schuhe zum Ausleihen ("Aus hygienischen Gründen dürfen wir das nicht!" Aha.) Die ersten gingen blau gefroren bereits nach 1h aus dem Wasser, ich hatte tierische Schmerzen wie von Rasierklingen in den Füßen, aber wollte durchhalten. Es war höllisch, eisig, altes, vertrimmtes Material, mind. 6 Schüler pro Lehrer, und, um die Kurzversion zu nehmen: Insgesamt ziemlich nieveaulos. Danach wollte ich nie wieder etwas mit "kiten" zu tun haben - warum tut man sich sowas an, dachte ich? Ein bereits kitender Freund hat mich im Verlaufe des Sommers dann doch überzeugt, es noch mal an zu gehen und ich habe mir einen 12er Evo 2009 in der Bucht geschossen, ein Jaime 2008 und dachte: versuchst es einfach selbst. Frag nicht, was da alles schief ging, Spaghettisalat war da noch die harmloseste Nachricht bei der Heimkehr, ooh-oh! Aber ich wollte unbedingt aus Fisch endlich Vogel werden, der Bodden im November war aber nun erst recht nicht mehr geeignet - und so habe ich mich kurzentschlossen mit 3 Kites und 2 Boards im Gepäck nach Sizilien aufgemacht - Warm und Stehrevier UND bei Flaute kulturell auch noch interessant. Tag 1: Hack, mit meinem 6er Evo völlig überfordert. Tag 2: bei moderatem Wind den 9er Rebel genommen - und die Boardstarts gingen für wenige Meter nach Links - nach rechts gar nicht. Ergebnis: Dadurch gute 2km in die Salinen abgetrieben, Material fast beim Ausstieg runiert und kilometerweit im schwarzen Neo bei 30°C, mit Monster-Gonzalesboard und schlabberigem Kitebündel durch ausgedörrte Felder heimgelaufen Tag 3: Flaute Tag 4: Flaute Tag 5: Am letzten Tag ab Mittag 14er Rebel machbar und gegen Abend ging das Fahren in beide Richtungen - die anderen Kiter haben mich netterweise noch vor völliger Entkräftung und dem Sonnenuntergang vom Wasser geholt - so glücklich war ich. Dann war Winterpause - und im Frühjahr habe ich dann auf dem Bodden gedacht: Ich kann doch nicht fahren, so kabbelig ist das Wasser, so böig der Wind - ja, heute weiß ich, daß der Bodden bei kräftigerem Wind ein ziemlich anspruchsvolles Revier ist... |
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#30 |
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Registriert seit: 12/2013
Beiträge: 144
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bin auch nicht gerade ein Naturtalent und hatte weder Erfahrungen im Drachenfliegen noch Snowboarden oder irgendwelches anderes wackliges Brettzeugs. Hatte auch gefühlte 200 Startversuche, ehe ich halbwegs ins Fahren kam. Aber es waren wirklich nur gefühlte Startversuche, ich hab mal mitgezählt, es waren wesentlich weniger. Als ich alleine geübt habe, waren die ersten Startversuche ein wahrer Kraftakt, da habe ich pro 3 Stunden Session vielleicht 8-10 Startversuche geschafft; Startversuch ist für mich ein Vorgang mit Brett vor mir am Fuss und einer kontrollierten Kitesteuerung).
Was mir geholfen hat: ein großes (148 cm) fast rechtwinkliges Brett um einfach mal ins Fahren zu kommen und stabil zu bleiben Was mir auch geholfen hat: ein Wind der mich gezwungen hat, zu sinussen. Denn was nutzt eine gute Böe, wenn man gleich wieder absäuft, wenn die Windstärke weg ist. Hilfreich war für mich auch ein Stehrevier, weniger hilfreich sind hohe Wellen Trotzdem zähle ich mich zu den Kitern, nicht wegen meiner miserablen Fahrweise sondern wegen der "sonstigen" Kleinigkeiten wie - fahren nur bei handlebaren Wind - starten nur bei freier Bahn - noch nie ein Brett verloren - immer hilfsbereit beim Starten und Landen - Safty first, lieber noch ne Minute im Wasser liegen, als sich mit dem anderen Kites zu knutschen Und wenn Du Dich anständig, risikominimierend und rücksichtsvoll am Spot verhältst, bekommst Du mehr gute und sinnvolle Starttipps als Du vertragen kannst.
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#31 |
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Muss ergänzen das ich Onshore als blutiger Anfänger nur in Begleitung war, ich habe den Kite auf dem Wasser gestartet und wieder gelandet, so wie wir es bei der Schule auch gemacht haben. Zu dem nur dann Onshore wenn man ein sehr weites Stehrevier hat. Bei mir ist bei spätestens 2 Leinenabständen (50m) vor Land definitiv Schluss. Also erstmal weit rauslaufen so dass man hinter die Fahrrinne der anderen kommt und denen nicht auf den keks geht. Saal/Saaler Bodden hat z.B. ausreichend Stehfläche das weniger passieren kann.
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#32 | |
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Stand im Flachwasser und gab jemandem das Landezeichen - Kite "natürlich" als Kerze - kam ´ne Böe hob mich raus an Land, wo ich mir eine "nette kleine" Fußverletzung zulegte und der Kite lag zufällig nur zwischen den parkenden Autos. (Damals war das noch anders als heute organisiert dort) Aber ist schon völlig OK - zu zweit weiter draußen im Wasser starten und landen ist zu Anfang auch bei onshore eine gute Idee - wobei das "weiter draußen" leider nicht von allen Anfängern als "weit" interpretiert wird
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#33 |
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Benutzer
Registriert seit: 04/2014
Ort: Kiel
Beiträge: 21
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Wie habt ihr das eigentlich mit eurem ersten Material gemacht?
Man hat ja nicht wirklich nen Plan wo, wie, was usw. und man will ja möglichst wenig ausgeben müssen ![]() Vor allem beim Gebrauchtkauf muss man ja eig. höllisch aufpassen als Anfänger, oder? Man will ja nicht 1500 € für alles ausgeben und dann aufm Wasser merken, dass es Schrott ist, was man da jetzt sich stolz gekauft hat... Gruß |
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#34 |
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;-)
Registriert seit: 08/2010
Ort: Hamburg
Beiträge: 186
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Threads zu Anfängermaterial gibt es hier bei Oase mehr als genug. Einfach mal die SuFu benutzen. Da findest Du bestimmt die richtigen Tips.
Es gibt ja immer wieder Experten die erst kaufen und dann fragen Und dann wurde wirklich Geld versenkt.Den Fehler machst Du jetzt natürlich nicht, gelle ![]() Viel Erfolg, Sven. |
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#35 |
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Benutzer
Registriert seit: 08/2013
Beiträge: 492
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Ich hatte das Glück das mein Bruder mir das beigebracht hat
und jetzt ärgern wir uns immer über die Anfänger naja kann ja nicht jeder als Profi geboren werden
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#36 |
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Kitefanatiker
Registriert seit: 11/2012
Beiträge: 175
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Also ich habe viel viel Geld verdampft bis ich bei meinem heutigen Material war.
Selbst das Durchlesen von Threads hat es nicht verhindern können. Wollte und musste einfach vieles selber ausprobieren. Vor allem bei meinem Material fürs Kitelandboarden und Snowkiten. Als ich aufs Wasser wollte, kaufte ich mir den 11er Cabrinha Convert, da ich um Gottes Willen meine ersten Versuche nicht mit einem Foilkite machen wollte. Und das war auch gut so. Als ich dann die ersten Meter gefahren war, wollt ich einen 2. Kite dazu haben. Ein 7 oder 8er hätte gut dazu gepasst um einen gößeren Windbereich abdecken zu können. Das hatte leider nicht bis zum Urlaub auf Teneriffa hingehauen. Also stand ich bei 20 Kts mit meinem 11er am Strand und hab den Start-und Landehelfer gemacht. Das war doof. Danach war mir alles egal und ich hab mir einfach die Vorjahresmodelle zu einem fairen Preis beim Händler neu gekauft in 12 und 9. Das hat sich am Osterwochenende diesen Jahres schon bewährt. Konnte 3 Tage fahren. 2 Tage 12er und einen Tag 9er. Prinzipiell ist es egal welchen Allrounder Du kaufst. Nur nicht zu alt. Also Bowkite oder noch besser die Weiterentwicklung Deltakite sollte es schon sein. So ab 2009... Ich halte 3qm Abstand zwischen den Kites für sinnvoll und gut handlebar als Anfänger. Bei sinkender Windgeschwindigkite kann der Abstand dann auch größer werden. z.B. 9 - 12 - 17 Und ob Du 12 - 9 oder 11 - 8 ... nimmst ist im Grunde fast egal. Das ist Feintuning. Kannste 1-2 Knoten früher oder später aufs Wasser. Oder gleichst es mit einem etwas größerem Board aus... Mit einem Kite musst Du halt anfangen. Du solltest wissen an was für Spots bei welchem Wind Du fahren möchtest. In Tarifa z.B. (aus Erzählungen) kann man alles brauchen. Von Leichtwind bis Starkwind. In el Medano ist der 9er so ziemlich der meistgefahrene Kite. Die haben alle 12-9-6 Und ein paar fahren auch bei Leichtwind mal größere Kites. An der Nordsee sieht man viel 9 und 12...ggf. noch 6 für die Freaks... An der Ostsee weiss ich nicht. Evtl. ist der Wind da i.d.R. etwas schwächer... Vielleicht kann da mal ein Ostseekiter was dazu sagen, welche Kites dort meist geflogen werden. Da kann man Romane schreiben... Geändert von chronic2oo1 (05.05.2014 um 19:34 Uhr) |
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#37 | |
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Registriert seit: 04/2014
Ort: Kiel
Beiträge: 21
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#38 |
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Kitefanatiker
Registriert seit: 11/2012
Beiträge: 175
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Bist Du denn mobil? Ich meine Du wohnst schon an der Küste. Da wirst Du doch Gebrauchtmaterial testen können bei/vor Übergabe. Also blind kaufen würde ich auch nicht mehr. Da wird Material teilweise sehr schön geschrieben in Anzeigen. Andererseits hat man manchmal auch wirklich Glück und kauft gutes Material zu einem guten Preis. Es ist eben sehr unterschiedlich.
Oder schaust Dich in den Shops nach 2013er Material um. Aber es wird knapp. surfpirates bietet z.B. nen 2013er Vector 12.0 für 940 Euro mit Bar an. Dazu noch nen 9er Vector von handmade für 649 Euro und Du bist bei Deiner Traumkombi für 1589,- neu mit Garantie und allem drum und dran. Wenn Du soviel Kohle locker machen kannst, dann wird es nix Besseres geben. Schau Dich einfach mal in den Shops um. Die haben teilweise auch Demo Material... Geändert von chronic2oo1 (05.05.2014 um 19:29 Uhr) |
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#39 |
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Benutzer
Registriert seit: 04/2014
Ort: Kiel
Beiträge: 21
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Jo mit der Küstennähe bin ich gut dabei
bin auch mobil mit eigenem Auto1500 € war eher für alles gedacht... also board plus kite und neo usw. Ich werde die Tage jetzt nochmal bei den Kiteshops in und um Kiel herum reinschauen und mir Angebote machen lassen (auch bzgl. Vorjahresmaterial) und mir dort fachmännischen Rat auch nochmal bzgl. Größe usw. einholen und dann vielleicht auch erstmal den Sommer über nur mit einem Kite (12er) fahren
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#40 |
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...is alles safe! :D
Registriert seit: 02/2014
Ort: Kiel
Beiträge: 507
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Klar hast du beim Kauf über den Laden die üblichen Vorteile wie Garantie und ggf. Ansprechpartner bei Rückfragen. Allerdings muss dir auch klar sein, dass du dafür auch immer einen gewissen Prozentsatz oben drauf zahlst. Und ausserdem gibts auch in der Branche immer mal wieder schwarze Schafe.
Wie die Vorredner schon beschrieben haben, ist es bei den ersten Kites gar nicht soooo wichtig welchen genau du nimmst. Es gibt aber haufenweise Eigenschaften auf die du unbedingt achten solltest: 1. Bow, Delta ggf. Hybride sind OK. Hol dir am Anfang bloß keinen C oder einen Exoten. 2. Baujahr: Ab 2010 eigentlich bedenkenlos, sollange Punkt 1 eingehalten wird. 3. Bekannte Kite-Marke wie Slingshot, Core, F-One, Cabrinha, Ozone, Liquid Force etc. kann man eigentlich bedenkenlos nehmen (benutz die SuFu). Finger weg von "NoNames" made in China 3. Die Boardgröße: Hol dir irgendwas Einsteigefreundliches. Bloß kein super kleines super hartes Brett. Lieber ne nummer größer (muss aber auch nicht gleich ne Door sein ). Und gib nicht direkt 400-500 tacken für dein erstes Board aus. Dann ärgerst du dich nur über jede Schramme.4. Gesunder Menschenverstand! Eigentlich kann man auch als Laie einschätzen, ob der Kite/die Bar/das Board zerrockt wurden oder ob die Sachen noch in einem guten Zustand sind. Wie fühlt sich das Tuch an? Wie sehen die Nähte aus? Wie sehen die Anknüpfpunkte aus? Ist alles ausgeblichen/abgeschliffen/abgegriffen? Dann wird der Schirm wohl öfters als 2-3 geflogen sein. (gibt aber dafür 1000 Anfänger-Threats) 5. Preiseinschätzung: Dafür gibt es ja in Zeiten des Internets keine Grenzen mehr. Hack den auserwählten Kite in ebay/ebayKleinanzeigen/oase/google rein und bekommst relativ schnell ein Feedback, ob der angegeben Preis in Ordnung geht oder du über's Ohr gehauen wirst. Du bekommst gute Schirme mit Bar ab ca. 400€. Beim Board gehts ab 200€ los. (Meine Einschätzungen dafür gibet aber keinen 2013er SL Rally)
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