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#81 |
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Benutzer
Registriert seit: 08/2021
Beiträge: 29
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Hallo Rainer, interessanter Ansatz finde ich! Ist zwar von unten gesehen keine Schönheit (wobei das ja auch Geschmackssache ist), aber darum geht's ja nur sekundär. Einen kritischen Punkt sehe ich bei dem Konzept im Abstand zwischen Füßen und Mastansatz, der scheint mir sehr groß und die Entwicklung geht ja auch da eher in die Richtung, mit den Füßen möglichst nah am Mast zu sein.
Vage Idee von mir: Mastanbringung im Board versenken und die entstehende Lücke mit zwei Verschlusspads links und rechts des Mastes (zum dranklicken o.ä.) verschließen, wegen des Strömungsverhaltens. Die Pads könnten da wo sie am Mast anliegen eine Art Gummilippe haben, damit man nicht für jede Mastform extra Ausführungen braucht. Naja, wie gesagt, nur ne vage Idee und wahrscheinlich auch zu aufwändig und damit teuer.Zur benetzten Fläche: da sehe ich gerade den Vorteil des Konzepts! Ist es nicht so, dass mit steigender Geschwindigkeit in Verdrängerfahrt und entsprechend Wind im Wing das Board nicht mehr so tief im Wasser liegt weil einerseits die von oben wirkende Kraft sinkt, da mich der Wing hochzieht und zweitens das Foil durch die einsetzende Anströmung auch Auftrieb generiert? Bei meinem Normaloboard hat das aber lediglich zur Folge, dass es nicht mehr ganz im Wasser liegt, sondern nur zur Hälfte oder einem Drittel meinetwegen. (Allerdings ist die benetzte Fläche dann immer noch genauso groß!) Bei Rainers Konzept liegt m.E. genau da der Vorteil. Wenn ich durch beide Kräfte resultieren d nur noch 30 statt 80 kg wiege, schwimmt sein Board nur noch auf dem schmalen unteren Körper und die benetzte Fläche sinkt somit rapide, die Geschindigkeit erhöht sich zugleich und der Auftrieb durchs Foil wird noch größer und zack hebt man ab. So zumindest in der Theorie..
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#82 | |
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Benutzer
Registriert seit: 08/2002
Ort: Garmisch-Partenkirchen
Beiträge: 2.120
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Zitat:
https://www.youtube.com/watch?v=AFC79vqdCgo |
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#83 | ||||
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KAUPER XT
Registriert seit: 04/2003
Beiträge: 2.986
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Gong hat einen ganz bestimmten Abstand zwischen den vorderen und hinteren Löchern in der Basisplatte. Sabfoil, Armstrong, Axis etc passen da nicht rein. Bitte nicht böse sein, aber Gong sehe ich nicht als Standard.
Zitat:
Zitat:
Ja das ist definitiv so. Ich hatte meinen Proto auch mal an einen anderen, deutlich schwereren Fahrer gegeben, aber da war dann der Wind plötzlich wie abgeschaltet und nur noch 3-5 kn. Er meinte aber, dass mein Board sehr kippstabil schon auf Knien gewesen sei. Das hatte er so gar nicht erwartet. Zum Hinstellen hat der Wind für ihn leider nicht mehr gereicht. Nein, hatte ich doch schon geschrieben. ![]() Zitat:
Zitat:
Gestern gab es dann richtig Wind und Welle, siehe Bild im Anhang. Ich war mit dem 4er draußen. Da hatte ich manchmal sogar die Situation, dass das Board schon in der Fahrt auf Knien so schnell wurde und kurz davor war abzuheben. ![]() Ich hatte mich auf diversen Seiten zu den Effekten bei den America`s Cup Booten eingelesen und auch persönlich mit Personen aus der Rennserie unterhalten können. Das ist sehr interessant, war für meine Überlegungen aber nur sekundär wichtig. Ich möchte möglichst früh abheben und aufs Foil kommen. Ob ich danach 0,7 kn schneller bin, ist für diese Jungs elementar wichtig, aber für meine Belange kann ich das eher als schönen Nebeneffekt betrachten. Wing-Foilen macht nun einfach mal erst dann Spaß, wenn man fliegt. ![]() Ich war übrigens schon lange nicht mehr so gespannt ein Board zu testen, wie nun meinen Proto. Ich teste wirklich ständig viele Boards, um mir einen Überblick zu verschaffen, wie mein eigenes Board ausschauen soll. Aber da es kein Board mit so einem Unterwasserschiff zu kaufen gab, konnte ich mir nur vorstellen, wie sich das anfühlt. Die ersten Tage war der Wind am untersten Limit. Wir hatten starken Saharastaub und deswegen war die Thermik nur schwach mit meist um die 6 - 10 kn. Gestern hingegen etwa kopfhohe Brandung und dazu bis zu 25 kn Wind. Ein breites Spektrum in den Testtagen. Bei Leichtwind habe ich meinen Proto mit dem Gong Cruzader 6'0 (182,9 x 45,7cm bei 92 Liter) vergleichen können. Da war mein Proto viel einfacher zum Abheben zu bewegen und ich kenne den Cruzader wirklich gut. Er hat ja auch etwa 12 Liter mehr Volumen. Mit meinem Board habe ich viel weniger Pumpschläge benötigt, vor allen Dingen in der letzten Phase kurz vor dem Abheben. Auf dem Foil ist mein Board ebenfalls viel einfacher zu fahren. Ich habe praktisch keine Eingewöhnungszeit benötigt. Wenn ich danach zurück auf den Cruzader gewechselt habe, war das schon echt eine Einschränkung. Ich muss mich auf mein Board einfach viel weniger konzentrieren. Ich kann auch deutlich engere Turns mit weniger Kraftaufwand fahren. Gestern in der Welle hätte ich natürlich schon lieber meinen 54 Liter Sinker gefahren, insbesondere deswegen weil ich die hintere Fußschlaufe nicht auf dem Proto montiert hatte. Dennoch war ich selbst überrascht, wie einfach ich die Wellen nehmen konnte. Ich habe bewusst einige Touchdowns am Fuß der Welle beim Bottom Turn provoziert, um zu sehen, ob das Board dann verschneidet, aber das war nie der Fall. Gegen die Welle waren Touchdowns sogar einfacher als mit meinem Sinker. Diese Woche weitere Tests mt anderen Fahrern. ![]() Ciao Rainer Kauper ---------------- https://www.kauper-xt.com . . Geändert von Rainer Kauper (10.06.2024 um 11:52 Uhr) |
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#84 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Das ist nicht der Gong Standard, sondern es sind die 165 x 90 die seit vielen Jahren von vielen, aber nicht allen Foil- und Boardherstellern verwendet werden. Und ich denke es wäre zu begrüßen, wenn sich dem möglichst viele anschließen, so dass es genau wie jetzt bei der Breite auch irgendwann beim Längsabstand zum de-facto-Standard wird.
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#85 | |
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Benutzer
Registriert seit: 01/2015
Ort: München
Beiträge: 10.149
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Zitat:
Bloss weil Gong es macht es nicht der Standard, aber Gong macht es WEIL es der Standard ist ![]() - Oliver |
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#86 |
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KAUPER XT
Registriert seit: 04/2003
Beiträge: 2.986
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Ich habe gerade noch mal mein Sabfoil Kraken gemessen.
Auch 165mm. Mein F-One hat 160mm. ![]() ![]() ABER: Selbst wenn die 165mm irgendwann mal bei den Foil-Herstellern ein Standard werden sollten, sehe ich die Lösung zu einer einfacheren Montage nicht bei zwei Öffnungen im Kasten und das gleich aus zwei Gründen: 1) Wie zuvor schon erwähnt, leidet die Statik des Kastens durch jede Öffnung. 2) Man verliert etwa 40 bis 50mm Verstellweg im Kasten. 20mm ist die reine Öffnung. Der Abstand Öffnung und Nutenstein sollte 10-15mm nicht unterschreiten. Näher an der Öffnung wollte ich keinen Nutenstein montieren. Befindet sich so eine Öffnung nun im Kasten genau dort, wo für mich persönlich die bestmögliche Position vom Foil im Kasten ist, kann ich sie nicht nutzen, nur weil mir die Montage etwas einfacher vorkommt??? ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Sorry, aber da ist mir das perfekte Fahrgefühl wichtiger, als eine Minute bei der Montage zu sparen. Ich sehe diese zweite Öffnung im Kasten mehr als eine Notlösung an, nur weil man keine wirklich gute Lösung ohne neuen Nachteil/Einschränkung gefunden hat. Die Öffnungen in den Gong Boards mögen es ja ermöglichen, dass die Gong Foils immer weit davon entfernt sind, aber die Foils von Armstrong werden z.B. viel weiter vorne montiert. Da kann es durchaus vorkommen, dass so eine zweite Öffnung ziemlich störend ist. Ich habe ja derzeit noch einen Gong Cruzader hier bei mir als Vergleichsboard. Da habe ich mal nicht die mitgelieferten und mit einem Stahlstab verbundenen Nutensteine benutzt und versucht mein F-One Foil flink in die beiden Öffnungen einzuführen. Ich fand das total nervig, weil sich die vier Nutensteine nie gleichzeitig in der Flucht zum Kasten befanden. Das Ausrichten war mehr als fummelig. Zudem kann man sich so auch leicht die Oberfläche rund um die Öffnungen am Kasten mit den Nutensteinen verkratzen. ![]() Sollte ich mal selbst Foils bauen, werden die 165mm Lochabstand in der Basisplatte haben und dazu eine einfache Montage, ohne dass man zwei Löcher im Kasten benötigt. Die Lösung liegt in der Basisplatte und nicht im Kasten. Meine Meinung dazu... ![]() ![]() ![]() Ciao Rainer Kauper ---------------- https://www.kauper-xt.com Geändert von Rainer Kauper (10.06.2024 um 14:30 Uhr) Grund: Ich hätte es besser zwei Mal lesen sollen. Änderungen in Fett geschrieben. |
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#87 | |||
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Benutzer
Registriert seit: 01/2015
Ort: München
Beiträge: 10.149
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Zitat:
Wenn wirklich jemand was anderes montieren will geht das ja immer noch.https://www.f-one.world/product/top-parts/ Zitat:
Zitat:
- Oliver |
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#88 |
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Gast
Beiträge: n/a
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North machts bei seinen Boards schon lange mit den 2 Öffnungen auf 165mm Abstand. Takoon seit den aktuellen Boards. Anton Custom Boards haben es jetzt auch so.
Ich finds eine sehr gute Lösung. |
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#89 | |
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Benutzer
Registriert seit: 08/2022
Ort: Aarau, Schweiz, 70kg
Beiträge: 524
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Zitat:
Und ja, von mir gibt's auch ein +1 für das System. |
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#90 | ||
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KAUPER XT
Registriert seit: 04/2003
Beiträge: 2.986
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Zitat:
![]() ![]() Zitat:
Oh ja Du hast Recht. Ich hatte 4 Wörter vergessen und bereits in meinem Posting geändert. Änderungen fett geschrieben. Jetzt sollte mein Gedankengang nachvollziehbar sein. Beim F-One Foil passen die verbundenen Gong-Nutensteine nämlich nicht. Danke für den Hinweis. ![]() Ciao Rainer Kauper ---------------- https://www.kauper-xt.com |
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#91 |
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Benutzer
Registriert seit: 11/2014
Beiträge: 629
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Wie geht´s denn jetzt weiter mit dem Board?
Könntest du vielleicht mal ein Video machen, wo man es in Action sieht? Das würde mich wirklich interessieren. Und natürlich weitere Berichte und Erkenntnisse von dir, vor allem im Vergleich zu Cruzader und Ähnlichem. Das mit den Kästen sollte doch wirklich nicht das Hauptproblem sein, oder… ich hätte übrigens gerne noch ne Tuttlebox .
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#92 |
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Da isses
Registriert seit: 06/2004
Ort: Wohnort
Beiträge: 436
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Fast etwas offtopic: nutzen alle Schnellmount Systeme? Ich fahre relativ oft unterschiedliche Foils von diversen Marken, daher ständig neue Positionen. Wenn ich nur ein Foil fahren würde, dann würde ich ggf sowas https://peters-windsurfing.shop/grab...ts-foil-mutter nehmen. Generell sind die 60 bis 120 Sekunden durch Montage bei mir nicht kriegsentscheidend. Dann liebe rstabil. Vertrödel eh an anderen Stellen mehr Zeit.
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#93 |
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Registriert seit: 08/2020
Beiträge: 984
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geiler Preis, lange nicht mehr so gelacht
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#94 |
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Benutzer
Registriert seit: 01/2015
Ort: München
Beiträge: 10.149
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Ja krass.
Den Effekt kann man auch billiger haben... Ich habe ein Stück Deckpad was ich noch rumliegen habe drunter geklebt und auf passende Dicke abgeschnitten. Damit sitzt die Nuss fest, lässt sich aber mit ein bisschen Kraft auch noch verschieben. Vorher hatte ich so Gummiteile von Gong zum fixieren, aber die haben sich immer leicht bewegt war nicht so praktisch. |
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#95 |
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Registriert seit: 09/2005
Beiträge: 3.491
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Wan verschiben dan paralel hab selba gebastelt von kabelbinder und nutensteine mit cnc frese fertigen lasen 100stuck die mase 25mm lang 15mm breit pasen fur fille boards hab getestet kan aoch fixirt werden mit 5 mm madenschraube
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#96 |
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Registriert seit: 09/2005
Beiträge: 3.491
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Wan verschiben dan paralel hab selba gebastelt von kabelbinder und nutensteine mit cnc frese fertigen lasen 100stuck dui mase 25mm lang 15mm breit pasen fur fille biards hab getestet kan aoch fixirt werden mit 5 mm madenschraube
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#97 | |
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KAUPER XT
Registriert seit: 04/2003
Beiträge: 2.986
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Zitat:
Video kommen dann auch. Nein natürlich nicht, aber ich möchte keine Features an meinen Produkten haben, die ich nicht für sinnvoll halte, nur weil andere Marken das so machen. Das Bessere ist immer der Feind des Guten und so sehe ich das nun mal für meine Kites, Bars, Wings und nun auch für meine Boards. Natürlich immer aus meiner Sicht betrachtet und deswegen freue ich mich ja auch über die Anregungen hier aus dem Forum. Sing gute Hinweise dabei, setze ich die gerne um. Die Oberseite könnte in etwa so ausschauen, wie auf der nachfolgenden Simulation. Beim Volumen hat sich bisher das kleinere Board so um die 80-85 Liter und das größere Board mit 105-110 Liter als sinnvoll dargestellt. Welches soll denn nun zuerst kommen? Das kleine, oder das große Board? Ciao Rainer Kauper ---------------- https://www.kauper-xt.com . . |
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#98 |
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Registriert seit: 07/2017
Beiträge: 875
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Hallo Rainer,
das Board gefällt mir sehr gut, ich selber fahre derzeit ein 6.3 cruzader und bin von dem shape sehr angetan, hab mir nichts groß erwartet aber das fährt sich super. Das starboard Ace mit 90 Litern das ich erst getestet habe ist aber auch sehr sehr interessant, denk sogar besser als das Gong. Das hatte nur 90 liter und fühlte sich fast stabiler an als mein Gong mit 110 und geht auch sehr früh sogar noch gefühlt früher los. War aber etwas länger (zu lang). Es hatte ein eingefrästes deck |
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#99 |
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Registriert seit: 08/2002
Ort: Garmisch-Partenkirchen
Beiträge: 2.120
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Hallo Rainer - kannst Du bitte mal die Unterseite animiert zeigen, ich denke nämlich, dass das in der Grobfräsvariante alles etwas intensiv rüberkam von der Formgebung und in Serie viel smoother aussehen wird !?
Ist das schwarz in der Animation ein Hinweis auf semitransparente Farbgebung in Carbon a la Torpedo oder kommt da noch eine Geschmacksfragerunde ? ![]() Das Board könnte von der Outline und dem was derzeit in den Rennen an Protos unterwegs ist (zb Tabou von Spanu), auch als Raceboard durchgehen. Ich schätze die Nachfrage für das Große als wesentlich höher ein, weil bei den derzeit marktgängigen Boards wie Torpedo oder Le Doigt etc die 90l Varianten eher leicht verfügbar sind, der Rest tröpfelt nach. Die 100er fahren die 75-80kg Piloten und bei den 90kg hatte ich schon das feedback "froh gewesen zu sein, 110 genommen zu haben". Sogar ein Francesco Cappuzzo hat den 95l Racer in Texel eingesetzt - ich vergleiche das, weil hier auch ein schmaler Shape mit hybridem Tail eingesetzt wird und sich Meister Genole sicher Gedanken gemacht haben wird, was er vom Cruzader übernimmt, und was nicht. Und ich sehe Dein Board schon auch als race ready an, wenn die Designkomponenten denn so funktionieren, wie gedacht. Über welche Breite reden wir bei der 85l Animation ? |
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#100 | |||
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KAUPER XT
Registriert seit: 04/2003
Beiträge: 2.986
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Siehe nachfolgend.
Ist aber nur ein gerendertes Bild. Das ist noch nicht final. Ich habe das Board mal zur besseren Sichtbarkeit des Shapes in orange eingefärbt. Zitat:
![]() Erste Ideen zur Unterseite siehe nachfolgend. Das Board kommt in Sichtcarbon. Was noch nicht ganz klar ist, ob matt, seidenmatt, oder glänzend. Das kann aber auch erst dann entschieden werden, wenn die Form fertig gefräst ist und die ersten Boards darin gefertigt werden. Zitat:
Zitat:
178 x 54 cm bei etwa 83 Liter Volumen. Ciao Rainer Kauper ---------------- https://www.kauper-xt.com . . |
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#101 |
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Registriert seit: 08/2020
Beiträge: 984
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Hat Armstrong sein Design geschützt?
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#102 |
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Registriert seit: 08/2002
Ort: Garmisch-Partenkirchen
Beiträge: 2.120
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weil wir hier auch eingangs über die America´s Cuper (AC 75) geschrieben hatten und wie diese von der Verdrängerfahrt aufs Foil kommen, unten der Link zu einem interessanten Artikel der unterschiedlichen Ansätze der Konstrukteure für die Rümpfformen.
Ist zwar nicht allerletzter Stand 2024, das Prinzip ist aber wie ich finde recht gut erläutert und für Interessierte gut nachvollziehbar. https://www.yacht.de/regatta/america...entechnologie/ Geändert von Foxi (12.06.2024 um 17:11 Uhr) |
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#103 |
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Benutzer
Registriert seit: 07/2015
Beiträge: 105
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Können die eigentlich irgendwas während der Fahrt verstellen (außer das Hochklappen)? Weil offensichtlich muss die Rumpfform optimal für passives Aufsteigen sein, weil Pumpen ist ja nicht möglich. Der Anstellwinkel vielleicht? Bei der Flying Mot ist das mit dem Winkel wohl automatisiert.
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#104 |
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Benutzer
Registriert seit: 11/2014
Beiträge: 629
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…die Rockerlinie sieht nicht schlecht aus
.An das Unterwasserschiff muss ich mich erst gewöhnen. Hast du schon ca. Maße für das größere Board? |
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#105 | |
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Registriert seit: 08/2002
Ort: Garmisch-Partenkirchen
Beiträge: 2.120
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Zitat:
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#106 |
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Registriert seit: 06/2014
Beiträge: 600
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Hi Rainer,
zurück zu Deiner Frage welche Größe zuerst ..... mich würde das kleine Board interesseierne... |
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#107 |
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Registriert seit: 12/2020
Ort: 75kg
Beiträge: 290
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#108 |
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Benutzer
Registriert seit: 08/2021
Beiträge: 29
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Also ich wäre zunächst für's größere Board..
@makmak01: Das Armstrongdesign sieht auf der Unterseit doch deutlich anders aus. Auch schöner wie ich finde, aber am Ende entscheidet ja die Performance ![]() @Rainer: Die derzeit verfügbaren Hybrid- bzw. Mid-Length Boards kosten so zwischen 1500-2500€. Rechnest du damit, da ggf. am unteren Ende landen zu können? |
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#109 |
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Benutzer
Registriert seit: 01/2023
Beiträge: 55
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+1 für das große Board
Sehe ich das richtig, dass Du die Standfläche leicht konkav designst? Wirkt jedenfalls so auf ein paar Bildern. Wäre dann nicht so mein Fall, das hat mich z.B. bei den Fanatic Boards immer abgeschreckt. Ich bevorzuge plane Standbereiche, kann man meiner Meinung nach präziser kontrollieren. |
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#110 | |
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Benutzer
Registriert seit: 11/2014
Beiträge: 629
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Zitat:
der Cruzader fängt bei 990€ an.Die Kauper Kites liegen ja preislich auch ungefähr bei Gong. Lassen wir uns doch einfach überraschen… |
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#111 | |||
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KAUPER XT
Registriert seit: 04/2003
Beiträge: 2.986
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Zitat:
"Beide Teams haben den Rümpfen sogenannte Bustles verpasst, welche wie Langkiele aussehen, aber nichts mit ihnen zu tun haben. Sie sind kein Ballast oder wirken gegen Abdrift. Es geht darum, beim Take-off möglichst schnell die benetzte Fläche und damit den Reibungswiderstand des Rumpfes zu verringern. Bei beiden Booten hebt sich der Rumpf an, aber der Bustle bleibt noch im Wasser und liefert Auftrieb bei verringerter Fläche und Volumen." Um das zuvor erklärte Verhalten mal auf den Shape von meinen Prototypen zu übertragen und bildhaft darzustellen, habe ich mein Board eben in einen Pool gelegt und fotografiert. Hier ist das Wasser schön glatt und man kann den Effekt sehr gut sehen. Das Board liegt unbelastet so im Wasser und man kann die Wasserlinie gut erkennen. Es steht auf dem Bild ja niemand auf dem Board und deswegen hebt es sich auch schon gut raus, weil es recht leicht ist. Da reicht der Auftrieb von diesem "Bustle" aus, um das Board schon im Stillstand so weit aus dem Wasser zu heben, dass die benetzte Fläche deutlich geringer wird. Steht man nun mit seinem Wing in der Hand auf dem Board und fängt an Fahrt aufzunehmen, beginnt der Lift vom Foil, sowie von diesem "Bustle" zu wirken. Das Board hebt sich dann in ähnlicher Art aus dem Wasser. Ich konnte die Verringerung des Widerstands deutlich bei den Testfahrten merken, besonders im Kabbelwasser. Ca. 195 x 59 cm bei etwa 108 Liter Volumen. Zitat:
Zitat:
Ciao Rainer Kauper ---------------- https://www.kauper-xt.com . . |
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#112 | |
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Gast
Beiträge: n/a
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Zitat:
Denke das gleiche Prinzip wirkt aktuell bei z.B. Omen Flux oder Anton Custom Firestarter. Bei Dir noch extremer designed. |
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#113 |
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Benutzer
Registriert seit: 08/2002
Ort: Garmisch-Partenkirchen
Beiträge: 2.120
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@Rainer:
1. ich bin eher kein Diplomat, aber diesmal zum Ziel gekommen ![]() 2. ich liebe die Erläuterungen von Mozzy Sails, aber in den Segler Sprech auf Englisch muss man erstmal Lust haben, sich einzulassen/-arbeiten und da kam der Yacht Artikel doch wie gerufen. Auch wenn ich schon fast weitergeklickt hätte wg 2020er release date. Es ist ja ähnlich der Formel 1, da werden Regeln grob umgeschmissen und schon kannst Du als Konstrukteur wieder zurück in die Steinzeit. Da hasst Du doch relativ grossen Handlungsspielraum - allerdings ist der Markt auch kein einfacher Regulator. |
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#114 | |
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KAUPER XT
Registriert seit: 04/2003
Beiträge: 2.986
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Der Link zum Artikel in der Yacht kam von Foxi. Ich habe da nur raus kopiert.
Zitat:
Das Firestarter ist vorne eher sehr plan geshaped und hat recht klein ausgeführte Bevels. Da ist nur das Gleiten ein Thema, aber kein Schneiden der Wasseroberfläche. So sehe ich die beiden zuvor genannten Boards. Im Englischen gibt es für dieses Schneiden der Wasseroberfläche eine treffende Bezeichnung mit dem Begriff "Wave-Piercing". Dabei trennt das Boot, oder auch ein Board die Wasseroberfläche auf und durchschneidet sie. Das erzeugt weniger Widerstand, als in unruhigen Oberflächen zu versuchen darüber zu gleiten und ständig Veränderungen im Anstellwinkel des Bootes, oder Boards hinnehmen zu müssen, was mitverantwortlich für einen höheren Widerstand ist. Jedes mal, wenn das Board vorne hoch geht und danach wieder runter fällt, kostet es Geschwindigkeit, welche zum Abheben auf das Foil aber nun mal sehr kostbar ist. Außerdem ist es für den Fahrer einfacher, wenn das Board nicht immer durch die Kabbelwellen vorne angehoben wird und danach wieder runter fällt. Man behält mehr die Balance und kann sich besser auf das Anpumpen konzentrieren. Davon hätte ich auch gerne mehr... ![]() Dein Link war top, denn er hat genau das beschrieben, was ich auch aus den ganzen anderen Artikeln entnehmen konnte und was mich letztendlich auch dazu bewegt hat diesen Shape mal auf ein Wingfoil-Board zu übertragen. Ich habe übrigens bei der gestrigen Session einen sehr interessanten Versuch gemacht. Mitten in der Wende über die Zehenseite (toe-side-tack), habe ich das Board über den vorderen Fuß soweit runter gedrückt, bis es einen intensiven Touchdown gab. Ich habe bei den Versuchen etwa 90 bis 120 Grad der kompletten Wende mit dem Board im Wasser gefahren und das Board ist dabei nicht viel langsamer geworden. Ich musste dann nur wieder 2 kurze Hübe mit dem Wing pumpen und schon war ich wieder auf dem Foil. Normalerweise bedeutet ein heftiger Touchdown mitten in der Wende immer ein Ende der Wende mit vollständigem Anhalten, oder sogar den Sturz ins Wasser. Nicht so gestern mit dem Proto Board. Das ging auch bei der Halse. Man verliert einfach weniger Geschwindigkeit durch den geringeren Widerstand des Boards, wenn es Kontakt mit der Wasseroberfläche hat. Ein Verschneiden ist mir dabei nicht aufgefallen und das Wasser war schon gut kabbelig, weil gestern viele kleine Motorboote aus dem nahegelegenen Sportboothafen raus sind. Die erzeugen eine unangenehme Kreuzwelle. Ich bin extra genau in deren Linie rein gefahren, um das zu testen. Ciao Rainer Kauper ---------------- https://www.kauper-xt.com |
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#115 |
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Benutzer
Registriert seit: 03/2022
Ort: Burgenland
Beiträge: 209
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Der Shape gefällt mir gut!
Sichtcarbon = schwarzes Board? Wäre für mich für südliche Reiseziele ein NoGo! Bitte überleg Dir das nochmals! |
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#116 |
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Dauerbeginner
Registriert seit: 04/2022
Ort: Belgien nähe AC
Beiträge: 564
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#117 |
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Benutzer
Registriert seit: 10/2023
Beiträge: 34
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Ich fahre nur schwarze Boards von unterschiedlichen Herstellern, bisher keinerlei Probleme mit Sonne/Delamination gehabt.
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#118 |
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Benutzer
Registriert seit: 03/2022
Ort: Burgenland
Beiträge: 209
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Ok, interessant! Mag mich irren, aber aus technischer Sicht erscheint es mir unlogisch, unnötig hohe Temperaturen im Board zu riskieren, auch wenn Sichtcarbon unwidersprochen der edelste erzielbare Look ist!
In der Facebook-Gruppe "Board and Hydrofoil Building" wird ebenfalls immer wieder von schwarzen Boards abgeraten bzw. negative Erfahrungen beschrieben. |
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#119 |
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Fischkopp in Züri
Registriert seit: 05/2006
Beiträge: 1.545
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Ist der Punkt an dem das Foil soviel Auftrieb produziert, dass nur noch der Bustle im Wasser ist und seinen Vorteil ausspielen kann, viel zu spät.
Ich will ja nen optimierten Widerstand davor. Und da ist dann das Deck noch im Wasser mit vollem Widerstand Die Segelboote find ich insofern eine schlechten Vergleich weil die proportional wahrscheinlich ein viel besseres Foilgrösse Segelfläche Verhältnis haben, als ich kann oder will wg Drehfreude, was da ja ehr kein Thema ist Touchdowns in Chop kann ich sehr gut nachvollziehen und hört sich bestechend an. Für Profis im Rennen sind Touch down wichtiger als Anfahren Für mich als immerlernenden in böiger Thermik ist anfahren viel wichtiger . |
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#120 | |
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Benutzer
Registriert seit: 11/2022
Beiträge: 153
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Zitat:
Es bleibt die Frage, welcher der Effekte durch diesen Shape mehr Einfluß hat, das Erreichen der Abhebegeschwindigkeit (stark von der benetzten Fläche beeinflußt sowie auch durch Durchschneiden des Wassers, Stirnwiderstand) oder das Lösen vom Wasser beim Aufsteigen nach Erreichen der Abhebegeschwindigkeit des Foils. Das heißt, man müsste eigentlich beide Phasen getrennt voneinander vergleichen, also Dümpelfahrt bis kurz vom Aufsteigen und dann die Phase des Abhebens (vielleicht auch noch passiv und aktiv). |
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