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Wingfoilen - Das Wingforum Rund um Wingfoilen, Wingsurfen, Wingen, Wings, Wingding usw.

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Alt 19.05.2024, 09:52   #1
Richie@N
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Registriert seit: 07/2021
Beiträge: 14
Frage Welches Equipment für Leichtwind Setup ?

Hallo zusammen

Ich würde gerne mein bisheriges Setup um etwas mehr Leichtwind Performance erweitern.

Zu mir:
60kg, 170cm, Foilen&Halsen sind kein Problem, arbeite noch am Fußwechsel auf dem Foil.
Pumpen funktioniert oft, allerdings sind es meist Böhen die mir zum Start bei wenig Wind helfen.

Mein bisheriges Setup:
Gong Mint 5'0 75L
Gong Curve L (aktuelle Version)
5m Gong Plus V3

Setup gefällt mir sehr gut, allerdings habe ich an meinem Heimatspot oft nur wenig Wind <11 Knoten. Da würde ich gerne noch ein paar Sessions mehr rausholen.

Viele empfehlen für mehr Low End ein DW Style Board wie ein Cruzader.
Aus Platzgründen kann ich allerdings nur ein Inflatable wie das HiPE oder das Escape Air nutzen.

Lohnt sich der Umstieg auf so ein Brett für Leichtwindtage?
Oder ist ein größeres Foil sinnvoller?
Oder doch ein größerer Wing?
(P.S.: Bin nur beim Foil markengebunden).

Bin mir nicht sicher, welche Änderung für meinen Use Case am meisten Sinn macht.

Würde mich sehr über eure Erfahrungen und Tipps freuen!
Richie@N ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2024, 10:13   #2
SliWi
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Beiträge: 412
Standard

Ein größeres Foil (XL) und/ oder alleine schon ein größerer Wing erweitert Dein Lowend schon sehr deutlich.

Ein Cruzader lässt Dich mit vorhandenem Material auch deutlich früher auf's Foil, aber der Curve L ist meiner Meinung nach nicht flutschig genug, so dass Du mit 5qm auf dem Foil viel öfter in Windlöchern oder am untersten Limit weiter pumpen musst. Außerdem ist ein Cruzader kein Dümpelbrett für Windlöcher. Die Aufsteig-Performance beisst sich meiner Meinung nach mit der Instabilität beim Dümpeln und dem Baumstammfeeling in der Luft. Da gehe ich persönlich lieber den Weg über ein größeres Foil und einen größeren Wing. Du hast ja auch mit Deinen 60kg relativ entspannte Lowendprobleme. Kommt halt immer darauf an, was man mag.
SliWi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2024, 12:57   #3
Ploen
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Ort: Plön
Beiträge: 491
Standard Hipe Cruzader

Ich (85kg) hatte das mal strappless in 7'11...alle standen bei <10knt und gurgelten (dein Mint ist auch viel zu breit) und das Cruz fuhr einfach los und schwups war ich auf dem Foil (YpraSXL). Als einziger!

Zugegeben: ich bin erst mehrfach beim Hinknien reingefallen, so wackelig war es. Halsen am Anfang auch schwierig... aber daran gewöhnt man sich in 1-2h.

Das habe ich früher selbst nicht mit einem 9er Superpower hinbekommen.
Auch große Flügel brauchen Startgeschwindigkeit....

Ich fand es dann aber nicht so spannend alleine auf dem See, dass ich es wieder verkauft habe.

Das HIPE Cruzader Strapped kostet gerade unter 600€
https://www.gong-galaxy.com/products...zader-strapped
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Alt 19.05.2024, 15:43   #4
surfjapan
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Ort: Düsseldorf
Beiträge: 249
Reden

Tja, das ist subjektiv. Für mich ist der Cruzader das Ideale Dümpelbrett weil der mit weniger Anstrengung Höhe läuft, und dank des weiter vorne positionierten Foils fühlt er sich meiner Meinung nach beim Fliegen gerade nicht Baumstammmäßig an.

Also wie immer, wenn man was in einem Internetforum fragt: mindestens 5 gegensätzliche Meinungen

Zitat:
Zitat von SliWi Beitrag anzeigen
Außerdem ist ein Cruzader kein Dümpelbrett für Windlöcher. Die Aufsteig-Performance beisst sich meiner Meinung nach mit der Instabilität beim Dümpeln und dem Baumstammfeeling in der Luft.
surfjapan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2024, 16:43   #5
SliWi
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Registriert seit: 01/2021
Beiträge: 412
Standard

Wie gesagt, jeder wie er es mag.
Ein 60cm breites Brett ist aber weniger anstrengend zum Dümpeln, als ein 53cm Brett. Selbst auf der Hersteller-Homepage deutet die "Stability"-Angabe darauf hin. Auf einem Hipe Cruzader war es für mich sogar noch wackeliger, als mit dem normalen Cruzader. Mit dem Höhelaufen hatte ich ehrlich gesagt noch nie Probleme. Und die lange Nase beim Cruzader schwingt definitiv mehr nach unten, als bei einem Mint. Das merkt man am Pumpen und während dem Fliegen. Alles wirkt behäbiger und deutlich weniger reaktiv. Den Mint habe ich übrigens auch. Der reale Vergleich ist also für mich schon da.
SliWi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2024, 16:44   #6
libinob
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Registriert seit: 11/2014
Beiträge: 628
Daumen hoch

Noch ne Meinung
hatte letztes Jahr Cruzader 6‘6, im Winter kurz Diamond 6‘3 und seit Anfang Jahr einen Point XL auch in 6‘3.
War und bin mit allen dreien sehr zufrieden und für meine Binnenseeansprüche sind diese Boards perfekt. Mit knapp 10 bis ca. 15 Liter Überschuss taugen sie zur Not zum dümpeln und dort ankommen wo man hin wollte, fühlen sich aufgrund des weit vorne montierten Mastes im Flug aber klein und super agil an. Die geringe Breite bringt den geringen Widerstand beim loskommen (Welten zu herkömmlich breiten Boards) auch bei aktivem Pumpen und viel mehr Freiheit bei schnell gefahrenen Manövern, da die Kanten nicht so schnell catchen.
Meine one Board Lösung, da hauptsächlich Süddeutschland und Alpenraum, aber auch bei 30 Knoten und/oder höherer Welle kein Hemmnis. Okay, ich springe keine Rotationen oder wilden Sachen, dafür bräuchte man wohl was anderes.
Paddeln geht mit dieser Volumenwahl wohl auch kaum, aber ich wollte ja Wingen - und dafür gibts für mich z. Z. (für unsere böigen Seen) nichts besseres als diese Boardkonzepte. Nur noch 6er Wing statt 8er, weniger Frust und gekrampfe, einfach mehr Spaß!
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Alt 19.05.2024, 16:54   #7
surfjapan
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Für mich auch, ich habe einen 5.5, gleiches Gewicht wie der Cruzader aber schwingt mehr und ist behäbiger in der Luft. Mein realer Vergleich kommt also hier zu einem anderen Ergebnis...
Zitat:
Zitat von SliWi Beitrag anzeigen
Der reale Vergleich ist also für mich schon da.
surfjapan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2024, 16:59   #8
SliWi
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BTW: Wie groß ist eigentlich der Unterschied in der Stabilität bei Point XL und Diamond beim Rumstehen und Warten auf Wind in der Kabbelwelle? Im Sommer sitzt man ja und wartet, aber im Winter ist das halt nicht so der Hit.
SliWi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2024, 17:00   #9
SliWi
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Beiträge: 412
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Zitat:
Zitat von surfjapan Beitrag anzeigen
Für mich auch, ich habe einen 5.5, gleiches Gewicht wie der Cruzader aber schwingt mehr und ist behäbiger in der Luft. Mein realer Vergleich kommt also hier zu einem anderen Ergebnis...
Hmmm, mein Kumpel hat auch beides und kommt zum gleichen Schluss, wie ich.
SliWi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2024, 17:11   #10
surfjapan
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Zitat:
Zitat von SliWi Beitrag anzeigen
Hmmm, mein Kumpel hat auch beides und kommt zum gleichen Schluss, wie ich.
Ich habe sogar zwei Kumpels die beides haben und meine Meinung teilen. Und jetzt?

Bevor das hier zum Kindergarten wird: Kannst Du nicht einfach akzeptieren, dass unterschiedliche Fahrer mit unterschiedlichen Skills und Vorlieben den Nutzen verschiedener Shapes anders wahrnehmen?

Nur aufgrund Deiner Wahrnehmung dem Threadersteller von einem mittlerweile klassichem Leichtwindsetup abzuraten ist vielleicht etwas zu viel des guten...
surfjapan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2024, 17:16   #11
SliWi
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Musst nicht gleich beleidigt sein. Ist halt meiner Meinung nach schon gewagt zu sagen, dass ein kurzes Board, welches sogar für Freestyle geeignet ist, behäbiger ist, als ein langes Downwindboard.
SliWi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2024, 17:33   #12
SliWi
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Zitat:
Zitat von surfjapan Beitrag anzeigen
Nur aufgrund Deiner Wahrnehmung dem Threadersteller von einem mittlerweile klassichem Leichtwindsetup abzuraten ist vielleicht etwas zu viel des guten...
Bitte nichts verdrehen. Habe ihm definitiv nicht davon abgeraten, sondern meine Eindrücke geschildert! Außerdem mit dem Zusatz, "kommt immer darauf an, was man mag". Dann kam die kurze Diskussion über die Dümpeleigenschaften mit uns beiden. Auf eine weitere Diskussion war ich nicht scharf, ich war eigentlich schon fertig ...
SliWi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2024, 17:36   #13
libinob
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Zitat:
Zitat von SliWi Beitrag anzeigen
BTW: Wie groß ist eigentlich der Unterschied in der Stabilität bei Point XL und Diamond beim Rumstehen und Warten auf Wind in der Kabbelwelle? Im Sommer sitzt man ja und wartet, aber im Winter ist das halt nicht so der Hit.
Ich würde sagen die geben sich nix. Der Diamond ist geringfügig schmaler, hat dafür im Dümpelmodus ein breiteres Heck. Ich mag den Point lieber, da für mich das Pintail geschmeidiger durchs Wasser geht (gerade beim Dümpeln und Anpumpen) und ich die Outline harmonischer finde. Ist wohl Geschmacksache… zum loskommen hätt ich gern den normalen Point (noch schmaler) müsste ihn dafür aber in länger nehmen, damit er mich trägt. Das wirkt dann wieder der Agilität entgegen. Der 6’3er fühlt sich für mich von der Länge an, wie ein klassisches Board in ≈ 5‘2. Das würde ich bei Flaute bis mindestens zu den Knien unter Wasser drücken und müsste dann zuschauen, wie die Jungs und Mädels mit den schlankeren Boards (und/oder besseren Skills) losfliegen, während ich auf dem Wasser klebe und vom verzweifelten Pumpen einen Herzkasper bekomme.
Natürlich stellt man sich nicht einfach auf einen Cruzader und alles läuft und passt, die Grundskills sollten natürlich da sein (ist kein Anfängerboard), das Foil sollte passen und vor allem sollte dieses soweit wie möglich vorne montiert sein. Ich fahre nur vorne Schlaufen, für Manöver und Anpumpen und habe diese immer in der vordersten Position (kürzere Nose, weniger Schwungmasse). Wenn dann das Board beim Aufstehen nicht gnadenlos auf Tauchfahrt geht ist alles gut. Den Abstand von den Schlaufen zu der jeweiligen Foilgröße kenne ich, das ergibt sich also… wenn man bei den langen, schlanken Boards das Foil (und damit auch sich selbst) zu weit hinten positioniert, ist das eine zähe Angelegenheit und der Vorteil dieser Boards dahin. Zumindest was das Feeling beim Fahren/Fliegen und in Manövern (noch mehr) angeht. Den Vorteil des einfachereren Loskommens hätte man vermutlich auch.
libinob ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.05.2024, 08:08   #14
SliWi
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Registriert seit: 01/2021
Beiträge: 412
Standard

Zitat:
Zitat von libinob Beitrag anzeigen
....Ich fahre nur vorne Schlaufen, für Manöver und Anpumpen und habe diese immer in der vordersten Position (kürzere Nose, weniger Schwungmasse). Wenn dann das Board beim Aufstehen nicht gnadenlos auf Tauchfahrt geht ist alles gut....
Danke für den Tipp, werde ich weiter geben.
SliWi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.05.2024, 16:13   #15
Richie@N
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Registriert seit: 07/2021
Beiträge: 14
Standard Was bring wieviel?

Vielen Dank für die vielen Antworten!

Gerade weil es ein sehr subjektives Thema ist, bin ich sehr dankbar für die vielen Meinungen.

Wenn ich es richtig zusammenfasse, wäre ein DW Board durchaus für einen Binnensee eine interessante Option. Allerdings mit dem möglichen Nachteil, dass das Fahrgefühl etwas darunter leidet?

Mir fällt es noch etwas schwer den Effekt eines DW Boards mit denen eines größeren Frontwings oder Wings zu vergleichen.
Als Beispiel: Erhalte ich einen ähnlichen Effekt mit einem Cruzader wie mit einem Curve XL oder 5.5m/6m Wing?

Haupteinsatzgebiet für das Leichtwindsetup wären kleine Binnenseen ohne Welle oder Kabbel.
Schön wäre natürlich, wenn ich das Setup auch für die Flautetage an der Adria noch nutzen kann.
Richie@N ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.05.2024, 16:21   #16
oaschi
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Registriert seit: 09/2010
Beiträge: 661
Standard

Beim Fanatic/Duotone 2400er Lift kannst du eine WC Tür als Board verwenden und der wird dich ins Fliegen bringen !
oaschi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.05.2024, 16:47   #17
danfree
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Registriert seit: 08/2022
Beiträge: 853
Standard

Zitat:
Zitat von Richie@N Beitrag anzeigen

Mir fällt es noch etwas schwer den Effekt eines DW Boards mit denen eines größeren Frontwings oder Wings zu vergleichen.
Als Beispiel: Erhalte ich einen ähnlichen Effekt mit einem Cruzader wie mit einem Curve XL oder 5.5m/6m Wing?
Grösserer Frontwing ist langsamer/träger, grösserer Wing braucht mehr Kraft/weniger handlich, das heisst mit DW-Board kannst du bei gleichem Lowend schnelleren/widerstandsärmeren Foil und/oder kleineren Wing nutzen was ich als sehr vorteilhaft und auch kraftsparend empfinde. Gegenüber einem normalen Board kannst du den Wing wohl 1-2m2 kleiner wählen bei gleichem Lowend.
danfree ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.05.2024, 18:22   #18
Wiesel1302
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Registriert seit: 08/2013
Beiträge: 124
Standard

Nach vielen Tests und mit einem Leichtwind Homespot gesegnet, kann ich auch nur empfehlen ein längeres schmales Board für die Tage mit wenig Wind zu nehmen. Es spart einfach so viel Energie beim loskommen und wenn es nicht gerade in den Bereich unter 8kn geht, lassen sich auch noch Foils fahren die Spaß machen.
Große Pumpfoils kann man mal fahren, aber richtig spaßig finde ich die nicht. Je nach Gewicht benötigt man für den Bereich 8-11kn noch nichtmal einen großen Wing. Ein Wing in 4,5-5-5 lässt sich meistens viel besser pumpen. Und einmal oben mit einem gleitfreudigen Foil, hat man viel Spaß.
Wiesel1302 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.05.2024, 08:36   #19
Foxi
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Zitat:
Zitat von libinob Beitrag anzeigen
Ich würde sagen die geben sich nix. Der Diamond ist geringfügig schmaler, hat dafür im Dümpelmodus ein breiteres Heck. Ich mag den Point lieber, da für mich das Pintail geschmeidiger durchs Wasser geht (gerade beim Dümpeln und Anpumpen) und ich die Outline harmonischer finde. Ist wohl Geschmacksache… zum loskommen hätt ich gern den normalen Point (noch schmaler) müsste ihn dafür aber in länger nehmen, damit er mich trägt. Das wirkt dann wieder der Agilität entgegen. Der 6’3er fühlt sich für mich von der Länge an, wie ein klassisches Board in ≈ 5‘2. Das würde ich bei Flaute bis mindestens zu den Knien unter Wasser drücken und müsste dann zuschauen, wie die Jungs und Mädels mit den schlankeren Boards (und/oder besseren Skills) losfliegen, während ich auf dem Wasser klebe und vom verzweifelten Pumpen einen Herzkasper bekomme.
Natürlich stellt man sich nicht einfach auf einen Cruzader und alles läuft und passt, die Grundskills sollten natürlich da sein (ist kein Anfängerboard), das Foil sollte passen und vor allem sollte dieses soweit wie möglich vorne montiert sein. Ich fahre nur vorne Schlaufen, für Manöver und Anpumpen und habe diese immer in der vordersten Position (kürzere Nose, weniger Schwungmasse). Wenn dann das Board beim Aufstehen nicht gnadenlos auf Tauchfahrt geht ist alles gut. Den Abstand von den Schlaufen zu der jeweiligen Foilgröße kenne ich, das ergibt sich also… wenn man bei den langen, schlanken Boards das Foil (und damit auch sich selbst) zu weit hinten positioniert, ist das eine zähe Angelegenheit und der Vorteil dieser Boards dahin. Zumindest was das Feeling beim Fahren/Fliegen und in Manövern (noch mehr) angeht. Den Vorteil des einfachereren Loskommens hätte man vermutlich auch.
was hältst Du vom neuen Racer - auch sehr schmal und obendrein für frühes angleiten gemacht !? 95l wären bei mir ziemlich +/- 0 mit allen Abzügen.
Foxi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.05.2024, 09:17   #20
makmak01
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Zitat:
Zitat von Foxi Beitrag anzeigen
was hältst Du vom neuen Racer - auch sehr schmal und obendrein für frühes angleiten gemacht !? 95l wären bei mir ziemlich +/- 0 mit allen Abzügen.
Die Racer sind wohl eher nicht für minimale Windstärken gemacht/gedacht. "Frühes Angleiten" ist ja auch relativ. Vergleicht man die Heckformen Cruzader und Racer, ist klar, wer mehr Speed beim Dümpeln macht.
Schlaufenposition und Volumenverteilung des Racer spricht auch nicht dafür, bequem rumdümpeln zu können.
makmak01 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.05.2024, 09:20   #21
libinob
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Hatte ich mir auch schon angeschaut, sieht interessant aus.
Für mich auch in der größten Größe ein bissl zu klein… aber diese Shapes (auch all die Cruzaders und das Lethal in kleinen Größen) gehen für mich in die richtige Richtung. Gong macht da seit letztem Jahr echt coole Sachen.

Ich stand neulich mal wieder kurz auf meinem vorherigen Groove G-Fuerte ( vor zwei Jahren ein absolutes Top Board und sehr leicht) mit 100L und 70cm () Breite. Manoman, gefühlt hatte ich rechts und links ein halbes Board zuviel neben mir und das loskommen war einfach deutlich zäher.
libinob ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.05.2024, 09:24   #22
libinob
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Zitat:
Zitat von makmak01 Beitrag anzeigen
Die Racer sind wohl eher nicht für minimale Windstärken gemacht/gedacht. "Frühes Angleiten" ist ja auch relativ. Vergleicht man die Heckformen Cruzader und Racer, ist klar, wer mehr Speed beim Dümpeln macht.
Schlaufenposition und Volumenverteilung des Racer spricht auch nicht dafür, bequem rumdümpeln zu können.
Ja, denke auch, dass die eher zum heizen nice sind. Durch die geringere Breite aber schon einigermaßen flott dümpeln und beim Fliegen mit Speed und in schnellen Manövern dann halt richtig Spaß machen.
Die Cruzader gehen sicher früher im untersten Windbereich.
Und wie gesagt, das Loskommen ist eine sehr individuelle Sache…
libinob ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.05.2024, 10:59   #23
EmmaWrong
Dauerbeginner
 
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Gute Erklärung zur Nutzung von DW Boards: https://www.youtube.com/watch?v=pGIboeO79wM
EmmaWrong ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.05.2024, 08:20   #24
kiste
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Wie gut funktionieren eigentlich Mid Aspect Foils mit den DW Hybrid Shapes?

Wollte eigentlich von Slingy weg aber die haben mit dem G 1007 - zu dem ich aber wenig finde - noch einen größeren (1700) MA Wing mit knapp 6er Ratio im Programm. G steht bei denen für Glide und die anderen G Serien sind super (fahre selber noch den G900 und schiele auf den PTM 899).

Bei den großen HA Flügel wird ja oft die Performance in den Manövern etwas bemängelt.
kiste ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.05.2024, 08:43   #25
Matze54
Nordisch by Nature
 
Registriert seit: 12/2019
Beiträge: 1.360
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Ich bin letzte Woche mal versuchsweise( im Urlaub hat man ja Zeit zum probieren ) meinen carve 2.0 1100 unter meinem SAB Torpedo gefahren..das funktioniert einwandfrei,sogar springen konnte ich damit ..Mach aber zugeben mit kleinem Board mehr Spaß,mein Kumpel fährt den 1430er carve unter seinem DW Board,aber ich denke der wird bald vom 1450er Whizz abgelöst.Unterm Strich ist das kein Problem mit den Mid Aspekt Flügeln ..musst halt nur eher wieder zum Wing packen oder mehr pumpen als beim HA Flügel
Matze54 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.05.2024, 10:23   #26
Richie@N
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Registriert seit: 07/2021
Beiträge: 14
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Die allgemeine Meinung tendiert ja sehr stark zu einem DW Shape.
Ich bin der Idee auch nicht abgeneigt, habe allerdings noch ein paar Fragen hierzu:

Welches Modell würdet ihr empfehlen?
Ein HiPE Cruzader ist ja bereits gut bekannt und von vielen getestet worden.
Das Escape Air von Takoon wäre allerdings auch sehr attraktiv aufgrund seines um etwa 2kg geringeren Gewichts.

Unabhängig von meinen Leichtwindambitionen muss ich zeitnah meinen 5m Plus ersetzen.
Hierbei dachte ich an einen 5.5m Droid aufgrund seiner geringen Spannweite (für größere Spannweiten bin ich einfach zu klein ).

Mit welchem Low-End könnte ich denn bei folgendem Setup rechnen?
Droid 5.5m
Cruzader/Escape (z.B. 6.6'?)
Curve L

Sorry wenn ich vielleicht etwas viele Fragen stelle oder sie sich überlappen, aber ich bin nahezu der einzige Wing Foiler an meinem Spot und Testmöglichkeiten habe ich auch nicht wirklich.
Richie@N ist offline   Mit Zitat antworten




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cruzader, escape air, leichtwind


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