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Alt 18.02.2026, 12:58   #9401
SharkRider
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Zitat:
Zitat von ShortSqueeze Beitrag anzeigen
In der Firma wo ich beteiligt bin sind wir mit minimalen Kosten bereits Faktor 2 schneller geworden bei gleicher Mannschaft und vermutlich auch besserer Code.
Ja, aber wenn alle Firmen das Werkzeug AI einsetzen und dank besserem Werkzeug Faktor 2 schneller werden, dann fallen einfach die Preise für die Dienstleistung - da es am Markt Konkurrenz gibt. Oder die Kosten bleiben gleich, weil man statt Mitarbeiter nun Lizenzkosten/AI Hardware in Form von AI Tokens kaufen muss.

Erst, wenn die entlassenen Mitarbeiter etwas NEUES arbeiten und damit NEUE Werte erschaffen - steigt das BIP und der Wohlstand. Was soll das NEUE sein, wenn man alles durch AI ersetzen will?

Und einer AI via MCP auf alle möglichen Schnittstellen Zugriff zu geben - kann gewaltig nach hinten losgehen. Das ist ein Sicherheitstechnischer Alptraum. Einem unzuverlässigen Mitarbeiter der ständig Haloziniert gibts Du auch keine Vollmacht fürs Firmenkonto.
Allein einer AI das Programmieren zu erlauben kann theoretisch irgendwann dazu führen, dass die AI einfach eine neue Version von sich selbst schreibt die nicht mehr an ihre ursprünglichen Regeln und Sandboxes gebunden ist. Klar ist das Stand heute alles SiFi. Aber sollte die AI irgendwann Faktor 100 besser sein, wird man hier aus Sicherheitsgründen gegensteuern müssen.

Ich denke AI wird irgendwann überall enthalten sein und unsere bestehenden Werkzeuge besser machen. Damit meine ich alles - Software um Videos zu bearbeiten, Sofware um Software zu Entwicklen, aber auch Hardware Tools um Dienstleistungen zu erbringen. Bessere Werkzeuge sind aber auch teurer. Schließlich muss auch irgendwer die teuren Rechenzentren und Entwicklung der Modelle hinten dran finanzieren. Oder glaubt Ihr die Investoren verbrennen noch paar Jahre Ihre Millarden?

Und wenn es plözlich nur noch 50% so viele Netto-Steuerzahler gibt, wird man nicht drum rumm kommen die AI Cloudanbeiter zu besteuern - was die Kosten für AI wieder nach oben treibt.

AI Agenten kaufen schließlich keine Waren&Diesnstleistungen. Also muss es immer genug Käufer im Wirtschafts-System geben.

---

Was meine Geldanlage betrifft, halte ich mich grundsätzlich von Hypes fern. D.h. ich mache einen großen Bogen um alles was 100 Mrd. in Rechenzentren investiert. Selbst von Google habe ich die Hälfte meiner Anteile verkauft.

Das ist für mich wie der Hype ums Autonome Fahren. Erst wird von Mrd. an Wertschöpfung gesprochen.

Letzlich verlieren nur paar Taxifahrer Ihre Jobs und Firmen wie Mercedes - mal führend auf diesem Gebiet - rundern offiziell zurück weil die Hardware zu teuer ist. Der Großteil der Autofahrer fährt noch immer selbst und was mich betrifft - kaufe ich mir lieber n handgeschalteten Sportwagen als n autonome Limosine. Aber jeder hat andere Prioriäten.
SharkRider ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.02.2026, 13:13   #9402
Jan:)!
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Zitat:
Zitat von SharkRider Beitrag anzeigen
Ja, aber wenn alle Firmen das Werkzeug AI einsetzen und dank besserem Werkzeug Faktor 2 schneller werden, dann fallen einfach die Preise für die Dienstleistung - da es am Markt Konkurrenz gibt.
Ersetze mal in dem Satz AI durch Dampfmaschine und erklär dann wieso sich durch die Industrialisierung die Wirtchaft quasi nicht verändert hat

Zitat:
Ich denke AI wird irgendwann überall enthalten sein und unsere bestehenden Werkzeuge besser machen. Damit meine ich alles - Software um Videos zu bearbeiten, Sofware um Software zu Entwicklen, aber auch Hardware Tools um Dienstleistungen zu erbringen.
Durch AI fallen viele Anwendungen einfach weg.
Ein großer Teil der aktuellen Software ist einfach einen Schnittstelle zwischen Mensch und Computer, weil Computer bisher nicht in der Lage waren, direkte Anweisungen sinnvoll auszuführen.

Du brauchst keine Software um Software zu Entwickeln, AI entwickelt jetzt schon Software. Ein weiterer Layer zwischen Mensch und AI ist sinnlos.
Das andere Beispiel hatte ich ja oben schon, Claude Code erstellt dir sauber formatierte PDF Dokumente z.B. aus deinem Text und einer Vorlage als Layout.

Wozu brauchst du da noch Word?
Das macht genau das selbe nur mit mehr Arbeit.

Für viele (alle?) dummen Aufgaben am Computer fällt Software als Verbindungslayer zwischen Mensch und Computer weg, weil überflüssig.
Jan:)! ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.02.2026, 13:51   #9403
ShortSqueeze
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Zitat:
Zitat von SharkRider Beitrag anzeigen
Allein einer AI das Programmieren zu erlauben kann theoretisch irgendwann dazu führen, dass die AI einfach eine neue Version von sich selbst schreibt die nicht mehr an ihre ursprünglichen Regeln und Sandboxes gebunden ist. Klar ist das Stand heute alles SiFi.
nein, passiert bereits jetzt.

Zitat:
Zitat von SharkRider Beitrag anzeigen
Ich denke AI wird irgendwann überall enthalten sein und unsere bestehenden Werkzeuge besser machen. Damit meine ich alles - Software um Videos zu bearbeiten,
Es wird eben keine Videobearbeitungssoftware mehr geben wie wir sie kennen.
Du hast ein Video und beschreibst deiner AI was du gerne anders hättest und gehst einen Espresso trinken. Am Ende beschreibst du der AI noch nichtmal was du gerne anders hättest sondern gibts der AI das Video und sagst nur noch was du damit erreichen willst. Oder du brauchst gar kein Video mehr und lässt die AI alles erzeugen.

https://www.youtube.com/watch?v=oUq_nVEYWL0

Die Leute die aktuell die halbierten Aktien wie Adobe etc. kaufen weil sie doch so billig sind haben nicht verstanden was da gerade passiert.

Ich bin aber auch der Meinung daß man sich aktuell raushalten sollte was die Gewinner betrifft und erstmal Zeit gewinnen kann indem man auf die Firmen setzt die in jedem Fall gewinnen, z.B. Kupfer - Energie etc.
Ja, Halbleiter auch aber die sind halt schon wirklich weit gelaufen und irgendwann, wann weiss ich auch nicht, fallen die wieder um 80%, wie in jedem Halbleiterzyklus.
ShortSqueeze ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.02.2026, 15:29   #9404
SharkRider
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Zitat:
Zitat von ShortSqueeze Beitrag anzeigen
Es wird eben keine Videobearbeitungssoftware mehr geben wie wir sie kennen.
Du hast ein Video und beschreibst deiner AI was du gerne anders hättest und gehst einen Espresso trinken. Am Ende beschreibst du der AI noch nichtmal was du gerne anders hättest sondern gibts der AI das Video und sagst nur noch was du damit erreichen willst. Oder du brauchst gar kein Video mehr und lässt die AI alles erzeugen.

Genau das halte ich für unrealistisch. Es wird weiterhin eine Video Edit Software geben - die ein AI model und eine Benutzeroberfläche nutzt - die genau für diesen Zweck optimiert sind. Einfach weil es aus Effizienzgründen nicht sinnvoll ist, alles über eine Chat Schnittstelle zu beschreiben. Die UI wird sich ggf. ändern. Trotzdem ist ein rein text-basiertes Interface für bildgebundene Inhalte wie Bilder oder Videos erstmal sinnfrei.

Gerade was die Integration von AI in Ihre Produkte betrifft ist übrigens Adobe sehr gut unterwegs und ist einer der wenigen Player am Markt, die damit Geld verdienden.

Einfach weil sie schon jede Menge zahlende Abo Kunden haben denen sie nur ein verbessertes Produkt in Zukunft anbieten müssen. Neue Player müssen erstmal neue Kunden gewinnen.

Zitat:
Zitat von Jan:)! Beitrag anzeigen
Ersetze mal in dem Satz AI durch Dampfmaschine und erklär dann wieso sich durch die Industrialisierung die Wirtchaft quasi nicht verändert hat

Durch AI fallen viele Anwendungen einfach weg.
Ein großer Teil der aktuellen Software ist einfach einen Schnittstelle zwischen Mensch und Computer, weil Computer bisher nicht in der Lage waren, direkte Anweisungen sinnvoll auszuführen.

Du brauchst keine Software um Software zu Entwickeln, AI entwickelt jetzt schon Software. Ein weiterer Layer zwischen Mensch und AI ist sinnlos.
Das andere Beispiel hatte ich ja oben schon, Claude Code erstellt dir sauber formatierte PDF Dokumente z.B. aus deinem Text und einer Vorlage als Layout.

Wozu brauchst du da noch Word?
Das macht genau das selbe nur mit mehr Arbeit.

Für viele (alle?) dummen Aufgaben am Computer fällt Software als Verbindungslayer zwischen Mensch und Computer weg, weil überflüssig.

Natürlich wird sich die Wirtschaft verändern. Ich sage nur, das die prognostizierten BIP Steigerungen durch AI nicht allein durch Effizienzsteigerungen entstehen können. Sondern durch NEUE Produkte und Dienstleistungen - die so ggf. erst durch AI überhaupt möglich sind.

Ich denke das Gegenteil wird passieren. Es wird eher mehr Software geben - weil die Kosten der Software Entwicklung sinken und damit immer mehr Dinge des Lebens digitalisiert werden. Nur weil sich die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine ggf. ändert, heißt das noch lange nicht das hinten dran keine Software läuft die die eigentliche Arbeit macht. Der Chatbot ist lediglich ein anderes User Interface. Er ersetzt keine Software. Hinten dran verwendet der Chatbot Software APIs.

Und alles was beyond Text ist, tut sich ein LLM sehr schwer. Versuche mal, einen Text in ein bestehendes Word dokument Template per LLM (e.g. MS Copilot, sollte ja das Word Dokument Format verstehen) zu bringen. Der formatiert alles so wie er will - aber nicht so wie in deinem Template. Dumm, wenn Du genau dieses Vertrags-Template aus Legel gründen nutzen musst.

Versuche mal eine SVG datei (ist nur Text!) per Anweisungen von einem LLM so zu verändern wie Du Sie haben möchtest. Oder aus einer PNG eine SVG Datei zu machen. JEDES bestehende Softtware tool kann das schneller und besser. Einfach weil es genau für diesen Zweck implementiert wurde und 1000 fach dafür getestet und optimiert. Dazu hat es noch eine GUI, die für diesen Zweck besser ist als ein Chatfenster.

Und als sehr erfahrener Software Entwickler sage ich Dir, Du willst auch weiterhin eine IDE habe selbst wenn Du Dir irgendwann das Programm mit der AI generieren lässt. Die GUI der IDE ändert sich; ggf. die Features - aber nicht der Zweck.

Wer seine Software via Komandozeile und VibeCoding erstellt hält sich vieleicht für n coolen Hacker. Ist aber faktisch benachteiligt gegenüber einer modernen IDE die Coding Agents sinnvoll integriert wie z.B. Android Studio.


Just my 2 cents.
SharkRider ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.02.2026, 09:21   #9405
ShortSqueeze
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sehr interessant und echt scary die präsentation von Unitree humanoide Roboter. Wir erleben wirklich eine Zeitenwende. Die Fortschritte aktuell exponentiell. Wenn ich Elon wäre der selbst für das Austeilen von Popcorn seinen Optimus fernsteuern lassen muss wäre ich wirklich ziemlich erschüttert.
https://youtu.be/EeZ7XYH6pA0

AI:
Aktuell scheint der Markt AI als commodity zu betrachten und er liegt vermutlich richtig. Es wird Datencenter geben die die Dienste zur Verfügung stellen aber es scheint beliebig kopierbar und weniger von genialer Software abhängig. Das sieht man daran, daß die verschiedenen Modelle (Grok, OpenAI, Antropic etc.) alle fast Kopf an Kopf sind.
Der IPO von Open AI wird vermutlich ein Desaster.
Das zur Verfügungstellen von AI wird vermutlich ein relativ langweiliges und margenarmes Geschäft. Daher werden die aktuell extrem hohen Capex vermutlich zu Recht kritisch gesehen.
Software weiter im freien Fall. Wer geglaubt hat Adobe wäre ein Kauf kann sich das ja jetzt, 20% tiefer nochmal fragen und gerne auch nochmal in einem Jahr. Ein Bounce geht natürlich immer.
Ich persönlich sehe eher Chancen in Formen wie SAP, das werden die sein, die AI in den Firmen integrieren werden. Aber momentan wird einfach alles abverkauft.
Zudem beginnt der private Credit Markt zu wackeln (blue owl).

Ich glaube nicht, daß ich in meinem Börsenleben schonmal eine so disruptive Zeit erlebt hat und es geht gerade erst los. Auf Reversion to the Mean bei einigen Aktien zu hoffen ist meiner Ansicht nach aktuell komplett falsch.
ShortSqueeze ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.02.2026, 10:00   #9406
granini
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Zitat:
Zitat von ShortSqueeze Beitrag anzeigen
sehr interessant und echt scary die präsentation von Unitree humanoide Roboter. Wir erleben wirklich eine Zeitenwende. Die Fortschritte aktuell exponentiell. Wenn ich Elon wäre der selbst für das Austeilen von Popcorn seinen Optimus fernsteuern lassen muss wäre ich wirklich ziemlich erschüttert.
https://youtu.be/EeZ7XYH6pA0

AI:
Aktuell scheint der Markt AI als commodity zu betrachten und er liegt vermutlich richtig. Es wird Datencenter geben die die Dienste zur Verfügung stellen aber es scheint beliebig kopierbar und weniger von genialer Software abhängig. Das sieht man daran, daß die verschiedenen Modelle (Grok, OpenAI, Antropic etc.) alle fast Kopf an Kopf sind.
Der IPO von Open AI wird vermutlich ein Desaster.
Das zur Verfügungstellen von AI wird vermutlich ein relativ langweiliges und margenarmes Geschäft. Daher werden die aktuell extrem hohen Capex vermutlich zu Recht kritisch gesehen.
Software weiter im freien Fall. Wer geglaubt hat Adobe wäre ein Kauf kann sich das ja jetzt, 20% tiefer nochmal fragen und gerne auch nochmal in einem Jahr. Ein Bounce geht natürlich immer.
Ich persönlich sehe eher Chancen in Formen wie SAP, das werden die sein, die AI in den Firmen integrieren werden. Aber momentan wird einfach alles abverkauft.
Zudem beginnt der private Credit Markt zu wackeln (blue owl).

Ich glaube nicht, daß ich in meinem Börsenleben schonmal eine so disruptive Zeit erlebt hat und es geht gerade erst los. Auf Reversion to the Mean bei einigen Aktien zu hoffen ist meiner Ansicht nach aktuell komplett falsch.
Abverkauf kann ich zumindest bei mir so nicht feststellen. Wer natürlich schwer übergewichtet in US und dann noch MAG7 + Software ist, der mag das so sehen. Nicht, dass ich davon ausgehe, dass dies bei Dir der Fall wäre. MSCI World wird nach meiner Meinung für eine längere Zeit eher uninteressant sein und im besten Fall mit einem sehr mageren Wachstum dahin dümpeln.

Ich versuche seit längerem Vola zu reduzieren und zu vermeiden. Nach meiner Meinung ist aktuell die Rotation von Wachstum hin zu DIVI/EM/Edelemetallen immernoch voll im Gange. Meine Depots wachsen sehr kontinuierlich ohne grosses Geschrei. An so Tagen wie gestern, bekomme ich zwar auch etwas mit, aber das liegt im Bereich von -0,2% aufs Gesamtdepot.

Ein wesentlicher Bestandteil hier ist für mich tatsächlich der Van Eck. Hatte ich schon ein paar mal erwähnt. Wurde irgendwann mal wegen seiner TER von 0,38 gebashed. Das habe ich damals gesagt und kann es nur nochmal betonen. Was interessiert mich eine moderate TER von 0,38, die sicherlich schlechter ist als die TER von MSCI World ETF146 mit Ter 0,12 (1/3 vom eck) aber dafür eine grottige Performance (1Y +4%, vs. +25%) habe, bei der fraglich ist, ob ich das über die Zeit wirklich ausgleiche. Diese Betrachtung gilt im Übrigen historisch gesehen auch auf einen längeren Zeitraum.

Performance schlägt immer TER. So zumindest mein Ansatz. Auch wenn ich natürlich darauf achte die TER im RAhmen zu halten.
granini ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.02.2026, 10:30   #9407
ShortSqueeze
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Zitat:
Zitat von granini Beitrag anzeigen
Ich versuche seit längerem Vola zu reduzieren und zu vermeiden. Nach meiner Meinung ist aktuell die Rotation von Wachstum hin zu DIVI/EM/Edelemetallen immernoch voll im Gange. Meine Depots wachsen sehr kontinuierlich ohne grosses Geschrei. An so Tagen wie gestern, bekomme ich zwar auch etwas mit, aber das liegt im Bereich von -0,2% aufs Gesamtdepot.
bin ja auch sehr stark übergewichtet Gold, EM, Value, Staples. Depot Allzeithoch.
Allerdings frage ich mich aber halt auch, ob es Sinn macht, daß eine Walmart inzwischen bei PE40 notierung und Amazon fast die Hälfte...
Ich hab derzeit praktisch keine US-Aktien aber wann ist der Zeitpunkt da da etwas reinzurotieren ?
Aber da ich in meinem Börsenleben an sich immer zu früh war und Zyklenlänge unterschätze, mache ich derzeit keine massiven Änderungen am Depot.
ShortSqueeze ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.02.2026, 11:07   #9408
granini
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Zitat:
Zitat von ShortSqueeze Beitrag anzeigen
bin ja auch sehr stark übergewichtet Gold, EM, Value, Staples. Depot Allzeithoch.
Allerdings frage ich mich aber halt auch, ob es Sinn macht, daß eine Walmart inzwischen bei PE40 notierung und Amazon fast die Hälfte...
Ich hab derzeit praktisch keine US-Aktien aber wann ist der Zeitpunkt da da etwas reinzurotieren ?
Aber da ich in meinem Börsenleben an sich immer zu früh war und Zyklenlänge unterschätze, mache ich derzeit keine massiven Änderungen am Depot.
Sehe ich aktuell genauso. Ich bin ein Trandheini, sprich die Wahrscheinlichkeit, dass ein Trend sich fortsetzt ist nach meinem Verständnis deutlich höher als eine Trendwende. In diesem Sinne halte ich die Füsse ganz still und bleibe im Moment so positioniert. Anbei ein Monatsverlauf des Depots. The Trend ist your friend.

In diesem Sinne... wieder schlafen legen.
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Alt 24.02.2026, 12:05   #9409
Jan:)!
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Zitat:
Zitat von ShortSqueeze Beitrag anzeigen
sehr interessant und echt scary die präsentation von Unitree humanoide Roboter. Wir erleben wirklich eine Zeitenwende. Die Fortschritte aktuell exponentiell.
Finde es skurril, dass es überhaupt humanoide Roboter geben soll.
Wenn ich mir meinen Körper aussuchen könnte, hätte ich in jedem Falle minimal 4 Beine und zusätzlich zu den zwei Armen noch 2-4 kleinere Zusatzarme.
Zitat:
Zitat von ShortSqueeze Beitrag anzeigen
Es wird Datencenter geben die die Dienste zur Verfügung stellen aber es scheint beliebig kopierbar und weniger von genialer Software abhängig. Das sieht man daran, daß die verschiedenen Modelle (Grok, OpenAI, Antropic etc.) alle fast Kopf an Kopf sind.
Die Forschung ist aktuell fast 100% offen verfügbar, es gibt wenig Geheimnisse.
Ich denke jeder einzelne Akteur profitiert aktuell noch vom Gesamtfortschritt, so dass es wenig Sinn macht sich abzuschotten. Vermutlich wird sich das irgendwann ändern, aber so lange sind eben alle ziemlich gleich gut.

Die aktuellen Aufgaben liegen auch zum großen Teil in der Hardware.
Das Geld aufzutreiben ist wohl einfacher, als in der Realität X 10000 GPU's parallel zu betreiben, ohne dass eine ausfallen darf.

So richtig verstanden, auf welcher Basis die Mal Geld verdienen wollen, habe ich es aber auch noch nicht.

Spannend auf jeden Fall.

Google steht in meiner Vorstellung ziemlich gut da.
Mit der eigenen Hardware müssen die nicht die absurden Margen von Nvidia bezahlen.
Und die haben zumindest schon ein funktionierendes Geschäftsmodell.
Jan:)! ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.02.2026, 17:23   #9410
granini
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Wenn ich weiterhin an Einzelaktien interessiert wäre, würde ich mir bei aktuellem Kursniveau mal Airbus über die nächsten Stunden Tage mal genauer ansehen.

Stop Buy 182,15, Stoploss 169,90. TP > 221. Das wären im Erfolgsfall >3% Depotzuwachs by 1% Risiko.

PS: Kaum geschrieben, löst Airbus auch schon aus. Hab dann dochmal eine 50% Position ins Zockerdepot aufgenommen.
PPS: Wer auf Turnaround Kandidaten steht, wird hier aktuell bei Novo Nordisk fündig. Not my cup of tea. https://www.finanzen.net/aktien/novo_nordisk-aktie


Geändert von granini (25.02.2026 um 14:15 Uhr)
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Alt 28.02.2026, 08:46   #9411
molli81
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Jetzt knallts erstmal im Iran.
Hoffe das eskaliert nicht.
Denke das wird den Markt jetzt erstmal ordentlich durchschütteln - risk off.
molli81 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.2026, 08:58   #9412
Ratte im Labyrinth
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Zitat:
Zitat von molli81 Beitrag anzeigen
Jetzt knallts erstmal im Iran.
Hoffe das eskaliert nicht.
Denke das wird den Markt jetzt erstmal ordentlich durchschütteln - risk off.
Ja, mal sehen, glaube es wird schon etwas wackeln, aber nicht weiter wild werden - kommt ja nicht überraschend.
Risk off hätte man am Freitag machen müssen. Es wusste ja jeder, dass das wahrscheinlich passieren würde. Konnte mich aber nicht dazu durchringen - alles was ich gemacht habe, ist eine Trading-Position Raytheon zu kaufen. Wenns doch mehr aus dem Ruder laufen sollte, kann man immer noch hoffen, dass Ölaktien, Defence-Aktien und Gold das ein wenig kompensieren können - oder einfach nachlegen.
BTC (als Wochenend-Barometer) -6% immerhin, aber das macht das Ding ja auch manchmal auch ganz ohne jeden Grund.

Nachtrag: https://monitor-the-situation.com/middle-east


Geändert von Ratte im Labyrinth (28.02.2026 um 10:18 Uhr)
Ratte im Labyrinth ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.2026, 13:41   #9413
ShortSqueeze
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Zitat:
Zitat von Ratte im Labyrinth Beitrag anzeigen
Ja, mal sehen, glaube es wird schon etwas wackeln, aber nicht weiter wild werden - kommt ja nicht überraschend.
Risk off hätte man am Freitag machen müssen. Es wusste ja jeder, dass das wahrscheinlich passieren würde. Konnte mich aber nicht dazu durchringen - alles was ich gemacht habe, ist eine Trading-Position Raytheon zu kaufen. Wenns doch mehr aus dem Ruder laufen sollte, kann man immer noch hoffen, dass Ölaktien, Defence-Aktien und Gold das ein wenig kompensieren können - oder einfach nachlegen.
BTC (als Wochenend-Barometer) -6% immerhin, aber das macht das Ding ja auch manchmal auch ganz ohne jeden Grund.

Nachtrag: https://monitor-the-situation.com/middle-east
Polymarkets hatte den Angriff bereits im Lauf des Freitags vorhergesehen, da explodierten die Quoten zugunsten eines Angriffs.
Die Frage ist halt, ob es sich der Konflikt so klein halten lässt wie letztes Mal.

Die Urananreicherungsanlagen sind teilweise 80m unter der Erde, einige noch tiefer unter Bergen. Praktisch nicht erreichbar.
Der Lerneffekt für alle Staaten in der Region: Versuchen noch schneller an die A-Bombe zu kommen.
ShortSqueeze ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.2026, 15:41   #9414
Smolo
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Zitat:
Zitat von Smeagle Beitrag anzeigen
Denke, da müssen sie aber wieder hin kommen. Im Moment verbrennen die alle Geld ohne Ende in ihren Rechenzentren und Kunden kriegen es fast umsonst. Was ich an Rechenzeit mit meinem kostenlosen Copilot und Perplexity Konten da an Rechenzeiten verbrauche ist schon heftig. Für 0,0€.



Oder wie VW die ihre Bully Plattform "kaputtentwickelt" haben und nun Fords mit VW Logo verkaufen?
Copilot im Business ist nicht umsonst! Wer KI wirklich nutzt wird schnell zur Kasse gebeten teilweise extrem teuer allerdings gibt es meist Varianten da halten sich die Kosten im Rahmen bezogen auf den Output.

Das krasse ist das bei Claude sogar die Bezahlabos limitiert sind bezüglich der täglichen Anfragen. Ich kann mir das nur mit Ressourcen Problemen erklären und daher wird der Run wohl noch eine ganze Zeit anhalten.

Die KIs können viel sind aber teilweise extrem Dumm und benötigen massive Eingriffe. Ich bin die Tage an einem Code dran gesessen und hab es sowohl bei GitHub Copilot und Claude nicht geschafft den beiden auszutreiben mit der Lösung eines Problems nicht wieder ein anderes Problem einzubauen! Mehrere Stunden Hardcore Test und keine Chance den Knoten zulösen.

Insofern wird es nach dem run und wenn das Limit der Modelle erreicht ist auch eine ziemlich krasse Konsolidierungsphase geben allerdings wird das noch eine ganze Zeit dauern.
Smolo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.2026, 18:20   #9415
ShortSqueeze
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Zitat:
Zitat von ShortSqueeze Beitrag anzeigen
Aber da ich in meinem Börsenleben an sich immer zu früh war und Zyklenlänge unterschätze, mache ich derzeit keine massiven Änderungen am Depot.
apropos Zyklenlänge.
Ich bin zufällig auf ein Video gestolpert wo das Verhältnis ACWX/SP500 aufgetragen wird. Hier ist der monthly bei dieser Zeitmarke:
https://youtu.be/GMZPBCXn9lQ?t=859

ACWX ist im Grunde der MSCI World ex USA.
im Grunde haben wir einen sauberen Downtrend ab 2008 und wir sind gerade erst aus diesem Trend ausgebrochen. Es wäre vermutlich viel viel zu früh wieder in die USA rotieren zu wollen.
Interessant, daß sogar Märkte wie England aktuell ins laufen kommen.

In den USA laufen derzeit auch einige Branchen wie die Staples aber inzwischen sind die Bewertungen bei den Staples (Werte wie Walmart, Coca Cola) vollkommen absurd.
ShortSqueeze ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.2026, 20:55   #9416
Smeagle
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Zitat:
Zitat von Smolo Beitrag anzeigen
Copilot im Business ist nicht umsonst! Wer KI wirklich nutzt wird schnell zur Kasse gebeten teilweise extrem teuer allerdings gibt es meist Varianten da halten sich die Kosten im Rahmen bezogen auf den Output.
Also wir haben es ohne Aufpreis bekommen für alle. Es gibt noch eine Zusatzlizenz für fortgeschrittene Sachen, dann liest der Kerl auch noch gleich alle Mails und Chats mit und hat die parat, aber der Basis "Web"-Copilot kostet keinen Aufpreis, wenn man Office 365 / Entra hat. Das ist dann auch schon mit dem etwas besseren Modell als die Privatanwender Version, konnte beim Experimentieren aber keinen wesentlichen Unterschied erkennen.

- Oliver
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Alt 28.02.2026, 21:29   #9417
Smolo
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Zitat:
Zitat von Smeagle Beitrag anzeigen
Also wir haben es ohne Aufpreis bekommen für alle. Es gibt noch eine Zusatzlizenz für fortgeschrittene Sachen, dann liest der Kerl auch noch gleich alle Mails und Chats mit und hat die parat, aber der Basis "Web"-Copilot kostet keinen Aufpreis, wenn man Office 365 / Entra hat. Das ist dann auch schon mit dem etwas besseren Modell als die Privatanwender Version, konnte beim Experimentieren aber keinen wesentlichen Unterschied erkennen.

- Oliver
No, das stimmt so nicht und gilt nur sehr eingeschränkt für den Chat etc. alle anderen Feature sind zu Abonnieren oder Verbrauchsabhängig!

https://www.microsoft.com/de-de/micr...cing?market=de

Mit den M365 Kosten kommt da schon was zusammen allerdings ist hier natürlich bei großen Unternehmen die Frage was da dann wirklich ausgehandelt wird.
Smolo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.03.2026, 08:17   #9418
Smeagle
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Zitat:
Zitat von Smolo Beitrag anzeigen
No, das stimmt so nicht und gilt nur sehr eingeschränkt für den Chat etc. alle anderen Feature sind zu Abonnieren oder Verbrauchsabhängig!
Habe ich doch gesagt? Der volle Chat ist kostenlos, auch viele Agenten. Kosten fallen an, wenn der auch Zugriff auf die eigenen Daten haben soll, aber der Web Chat kostet nix extra. Hängt vermutlich auch davon ab, welches Paket man hat, habe ich nicht so drauf geachtet, aber wir haben das nun drin obwohl es keiner haben wollte. Man kann das auch nur sehr mühsam verhindern, default kriegt das jeder User.

- Oliver
Smeagle ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 01.03.2026, 09:15   #9419
DieWelle
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Moin,
sehr interessant, hier wieder mal mitzulesen (nach sehr langer Zeit mal wieder)! Tolle Gedanken, die ihr hier teilt.
Ich habe als totaler Programmier-Anfänger kürzlich angefangen, mit Claude Code herumzuspielen, um für ein paar Aktien z.B. Swing-Trading-Strategien entwickeln zu lassen.

Eine ganz naive Frage an Euch Profis:
Welche Argumente habt Ihr dagegen, als "fauler Typ" so eine KI-generierte Strategie zu nutzen?

Ich finde den Ansatz irgendwie charmant, die Kauf-/Verkaufsentscheidungen einfach nur algorithmisch auf Basis des Kursverlaufs treffen zu lassen. Ganz ohne "verwirrende" Fundamentaldaten, Marktgeschehen, Sentiment usw.. Meine Ansprüche an die Gewinne sind nicht hoch. Wenige Trades, 10 % p.a., möglichst geringes Risiko...

Ich habe natürlich diverse Backtests und unterschiedliche Strategien laufen lassen, für unterschiedliche Aktien, über unterschiedliche Zeiträume etc. Ergebnisse sehen - für meine bescheidenen Ansprüche - ganz gut und plausibel aus.

PS: Ich stoße regelmäßig an meine Tages- und Wochenlimits (Claude Pro Abo). Seitdem verstehe ich das Geschäftsmodell der KI-Anbieter irgendwie besser als vorher Echt teuer, der Scheiß, wenn man ineffizient prompted und/oder etwas anspruchsvollere Aufgaben stellt!
DieWelle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.03.2026, 11:29   #9420
Ratte im Labyrinth
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Zitat:
Zitat von ShortSqueeze Beitrag anzeigen
Es wäre vermutlich viel viel zu früh wieder in die USA rotieren zu wollen.
Interessant, daß sogar Märkte wie England aktuell ins laufen kommen.

In den USA laufen derzeit auch einige Branchen wie die Staples aber inzwischen sind die Bewertungen bei den Staples (Werte wie Walmart, Coca Cola) vollkommen absurd.
Ja, das dachte ich auch, als ich deinen Post gelesen habe.
Ein zusätzlicher Aspekt ist, finde ich, dass eine Länderbetrachtung in vielen Fällen eine verkappte Sektorbetrachtung ist, die vielleicht die zielführendere primäre Überlegung wäre. Etwas grob z.B.:
  • US: „non-HW tech“ (also Mag 6 oder 7, die den Index zuletzt über viele Jahre getrieben haben),
  • Korea: Chips, was jetzt gerade läuft wie verrückt
  • Norwegen: Energie, Öl, Lachs
  • Viele EMs: Rohstoffe, Finanzdienstleistungen (siehe BRA, oder auch RUS als es das noch gab)
Die US-Staples sind in der Tat komplett aus dem Ruder gelaufen, aber sowas würde ich ohnehin nie kaufen. Walmart ist wohl die Hoffnung auf ein neues Amazon für manch einen, der Amazon verpasst hat und jetzt eine Schlaubären-Idee gefunden hat um auf den Zug noch aufzuspringen.


Geändert von Ratte im Labyrinth (01.03.2026 um 12:10 Uhr)
Ratte im Labyrinth ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 01.03.2026, 11:30   #9421
Ratte im Labyrinth
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Ich habe als totaler Programmier-Anfänger kürzlich angefangen, mit Claude Code herumzuspielen, um für ein paar Aktien z.B. Swing-Trading-Strategien entwickeln zu lassen.

Eine ganz naive Frage an Euch Profis:
Welche Argumente habt Ihr dagegen, als "fauler Typ" so eine KI-generierte Strategie zu nutzen?

Ich finde den Ansatz irgendwie charmant, die Kauf-/Verkaufsentscheidungen einfach nur algorithmisch auf Basis des Kursverlaufs treffen zu lassen. Ganz ohne "verwirrende" Fundamentaldaten, Marktgeschehen, Sentiment usw.. Meine Ansprüche an die Gewinne sind nicht hoch. Wenige Trades, 10 % p.a., möglichst geringes Risiko...
Ich habe früher mal einige Zeit damit verbracht, kürzerfristige Swing-Trading Strategien für Indizes (= Futures) zu basteln, damals noch ganz ohne KI. Mit Ninja Trader (= ein GUI bzw. eher „geführtes Programmiersystem“) auf Basis charttechnischer Parameter bzw. Zeit-/Kurs-/Volumendaten. Ist ein wunderbares und flexibles Spielzeug (mittlerweile gibt es bestimmt auch schon deutlich fortgeschrittene Versionen) und lässt sich zum autonomen Handel problemlos auf Interactive Brokers aufsetzen. Aus dieser Zeit nur ein paar subjektive Beobachtungen:
  • In Zeiten hoher Volatilität können solche Swing-Trading Strategien prima funktionieren – z.B wenn die Märkte nach einem externen Schock (Brexit etc.) wieder das Gleichgewicht suchen und die Schwankungen für eine Weile entsprechend gross sind
  • In „normalen Zeiten" mit geringer Volatilität (also >80%) wird die Performance aber schnell vom alltäglichen zufälligen Gewackel der Börsen zerrieben, ohne dass etwas brauchbares herauskommt.
  • Strategien mit Stop-Loss funktionieren systematisch schlechter als Strategien ohne Stop-Loss. Man wird regelmässig zum falschen Zeitpunkt ausgestoppt, egal wo der Stop liegt. Jeder Zufallsverkauf funktioniert besser. Möglicherweise ist das aber bei Einzelwerten anders, da die gerne auch mal dauerhaft Richtung null fallen können, was bei einem Index nicht so wahrscheinlich ist.
  • Finger weg von der Short-Seite der Swing-Trades. Am Ende läuft statistisch alles langfristig nach oben und diese „Strömung“ reicht aus um auf der Short-Seite systematisch Verluste zu produzieren.
Etwas konkreter zu Deiner Idee:

Persönlich finde ich die tatsächlich recht interessant unter der Voraussetzung, dass das Universum der handelbaren Werte ausschliesslich Aktien beinhaltet, die ich ohnehin langfristig halten würde – in meinem Fall also fundamental solide, cash-generative, niedrig bewertete Unternehmen. Diese Eigenschaften kommen zwar oft um den Preis von Zyklizität, aber das spielt langfristig kaum eine Rolle. Und kommt bei einem Swing-Trading Ansatz ja auch nicht gerade ungelegen. Im Endeffekt würde das aber nichts anderes bedeuten als einen fundamentalen "Vorfilter" vor Einstieg.

In der Praxis mache ich ja in Teilen (ohne KI) meist auch nichts anderes, oder versuche dies zumindest: weiter zukaufen, wenn es in einem dieser Sektoren mal ordentlich gekracht hat – Finanzen, Rohstoffe, Öl-/Gas, Tanker, China, etc. Oder bei dem einen oder anderen Einzelwert. Meine Selbsteinschätzung dabei ist, dass die Einstiege dabei häufig recht gut sind (oft fast genau am lokalen Tief, oder zumindest mit einem Nachkauf recht ok), die Ausstiege aber meist schlecht – idR viel zu früh (oder gleich inexistent). Zum Glück sind die Ausstiege aber weniger wichtig für mich, da der anzulegende Betrag (noch) über die Zeit kontinuierlich steigt. Eigentlich verkaufe ich meistens nur dann, wenn mir die Bewertung irgendwann fundamental deutlich zu teuer aussieht. Und sowohl diese Verkäufe, wie auch das dauerhafte Halten in den anderen Fällen sind oft weit weg von optimal.

Ein typisches Beispiel dafür ist Siemens Energy (siehe weiter oben im Thread): nach dem Absturz in 2023 bei €8.20 fast perfekt erwischt, bei €23.20 auf einem kleinen Plateau wieder verkauft (grosse Position, alles gut also), nun steht die Aktie bei €166. Mein Fokus auf Fundamentaldaten steht mir halt oft im Weg, Hypes richtig mitzunehmen. Vielleicht könnte ein automatisierter Ansatz da in einigen Fällen tatsächlich Nutzen stiften.

Ein Randaspekt (weil Du von "ein paar" Aktien schreibst): ich denke, wenn man Einzelwerte handelt, ist eine gewisse Streueung wichtig - imho mindestens 20 Stück wenn man alle für solide hält, ansonsten umso mehr je spekulativer. Ich kenne zwar auch die Quotes von Buffett und Druckenmiller, die ein konzentriertes Portfolio bevorzugen und damit gut fahren, aber die können sich halt auch jedes Unternehmen monatelang mit einer Beraterarmee und direktem Zugang zu Management ansehen bevor sie investieren.

Noch ein Randaspekt: bei dividendenstarken Werten müsste man aufpassen, dass die durch Dividendenzahlungen verursachten Kursbewegungen das System nicht triggern.

Viel Erfolg!


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Alt 01.03.2026, 11:51   #9422
Ratte im Labyrinth
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Ende Februar: +13% seit Jahresbeginn, ATH (wieder nur Aktien-/Rohstoffdepot, ohne Anleihen und Cash), soweit also alles gut. Noch bereue ich nicht, dass ich trotz eines gewissen Unwohlseins noch nicht reduziert habe. Aber mal sehen was der Montag und der mittlere Osten jetzt so machen werden (wie gesagt, ich erwarte aber keinen starken dauerhaften Einbruch aus diesem Grund)...

Der Grossteil der Performance stammt dabei von Rohstoffwerten (+28%), gefolgt von Öl/Gas (+21%). Negativ waren China (-5%) und Finanzwerte (-2%). Letztere haben nach der starken Performance im letzten Jahr deutlich an Dynamik verloren - vllt. ist es mal Zeit da zu trimmen (entlang der Swing-Trading Idee oben)?

Gold +18%, Kupfer +4% ytd, hier ist die Welt also nach wie vor in Ordnung.
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Alt 01.03.2026, 12:57   #9423
DieWelle
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Ratte, vielen Dank! Sehr interessante Aspekte!

Ich habe mich bisher völlig passiv verhalten, also nur gekauft, dann Augen/Ohren zu und 10+ Jahre gehalten.
Jetzt habe ich aber fast alles verkauft, weil ich bald viel Cash brauche (war auch ziemlich gut, quasi alles auf historischen Höchstständen verkauft).
Nun suche ich nach einer Möglichkeit, mit minimalem Zeitaufwand und eher kurzfristig (1 Jahr?) etwas mehr aus dem verbliebenen "Spielgeld" zu machen.

Die Aktien-Empfehlungen für das Swing-Trading habe ich von Claude: IFX, DTE, SAP, ENR. Die von Claude angelegten Kriterien (Volumen, Marktkapitalisierung, Volatilität etc.) für die Auswahl kamen mir halbwegs plausibel vor.

Das Ergebnis sind letztlich jeweils nur 10-20 Trades p.a.. Kann man also noch stressfrei manuell traden.

Ich denke nochmal über Deine Punkte nach...

Direkte Frage: Du sagst, am besten ohne Stop-Loss. Also einfach ersatzlos streichen und stattdessen nur die offenbar "bekannten" Regeln mit irgendwelchen Kreuzungen von MACD/EMA/RSI?
Claude Code hat überall Stop-Losses definiert, je nach Aktie und Zeitraum unterschiedlich. Trailing-Stops haben deutlich schlechtere Ergebnisse geliefert (außer bei BTC, aber damit will ich eigentlich nichts zu tun haben).
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Alt 01.03.2026, 13:43   #9424
granini
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Zitat von DieWelle Beitrag anzeigen
Moin,
sehr interessant, hier wieder mal mitzulesen (nach sehr langer Zeit mal wieder)! Tolle Gedanken, die ihr hier teilt.
Ich habe als totaler Programmier-Anfänger kürzlich angefangen, mit Claude Code herumzuspielen, um für ein paar Aktien z.B. Swing-Trading-Strategien entwickeln zu lassen.

Eine ganz naive Frage an Euch Profis:
Welche Argumente habt Ihr dagegen, als "fauler Typ" so eine KI-generierte Strategie zu nutzen?

Ich finde den Ansatz irgendwie charmant, die Kauf-/Verkaufsentscheidungen einfach nur algorithmisch auf Basis des Kursverlaufs treffen zu lassen. Ganz ohne "verwirrende" Fundamentaldaten, Marktgeschehen, Sentiment usw.. Meine Ansprüche an die Gewinne sind nicht hoch. Wenige Trades, 10 % p.a., möglichst geringes Risiko...

Ich habe natürlich diverse Backtests und unterschiedliche Strategien laufen lassen, für unterschiedliche Aktien, über unterschiedliche Zeiträume etc. Ergebnisse sehen - für meine bescheidenen Ansprüche - ganz gut und plausibel aus.

PS: Ich stoße regelmäßig an meine Tages- und Wochenlimits (Claude Pro Abo). Seitdem verstehe ich das Geschäftsmodell der KI-Anbieter irgendwie besser als vorher Echt teuer, der Scheiß, wenn man ineffizient prompted und/oder etwas anspruchsvollere Aufgaben stellt!
Warum so kompliziert. Mit zwei ETFs gleichverteilt könnte ich mir vorstellen, dass du die 10% locker im Sack hast:

https://www.ariva.de/etf/l-g-global-...f-usd-dist-etf

https://www.justetf.com/de/etf-profi...594#uebersicht

BTW: zum traden habe ich früher auch mal ninja verwendet, nutze aber jetzt trading view in der pro Version mit Ib connector. Auch für den sehr kurzfristigen Future Handel. Funktioniert ziemlich gut.

YTD stehe ich aktuell bei 11% ohne, dass ich etwas gemacht hätte. rohstoff + Edelmetalle ca 20% vom Depot, der Rest emerging Marktes etf und divi value etfs mit > 50%
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Alt 01.03.2026, 14:41   #9425
ShortSqueeze
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Zitat:
Zitat von DieWelle Beitrag anzeigen
Ratte, vielen Dank! Sehr interessante Aspekte!

Ich habe mich bisher völlig passiv verhalten, also nur gekauft, dann Augen/Ohren zu und 10+ Jahre gehalten.
Jetzt habe ich aber fast alles verkauft, weil ich bald viel Cash brauche (war auch ziemlich gut, quasi alles auf historischen Höchstständen verkauft).
Nun suche ich nach einer Möglichkeit, mit minimalem Zeitaufwand und eher kurzfristig (1 Jahr?) etwas mehr aus dem verbliebenen "Spielgeld" zu machen.

Die Aktien-Empfehlungen für das Swing-Trading habe ich von Claude: IFX, DTE, SAP, ENR. Die von Claude angelegten Kriterien (Volumen, Marktkapitalisierung, Volatilität etc.) für die Auswahl kamen mir halbwegs plausibel vor.

Das Ergebnis sind letztlich jeweils nur 10-20 Trades p.a.. Kann man also noch stressfrei manuell traden.

Ich denke nochmal über Deine Punkte nach...

Direkte Frage: Du sagst, am besten ohne Stop-Loss. Also einfach ersatzlos streichen und stattdessen nur die offenbar "bekannten" Regeln mit irgendwelchen Kreuzungen von MACD/EMA/RSI?
Claude Code hat überall Stop-Losses definiert, je nach Aktie und Zeitraum unterschiedlich. Trailing-Stops haben deutlich schlechtere Ergebnisse geliefert (außer bei BTC, aber damit will ich eigentlich nichts zu tun haben).
ich hab früher auch mal automatisiert gehandelt. Über die IB API.
Nur Dax-Future.
Ich hab 4 Jahre durchgehend Gewinne gemacht, dann 2 Jahre nicht mehr.
Ich hab unglaublich viel Backtesting mit historischen Tick-Daten betrieben (waren damals noch sehr teuer). Alle bekannten Candlestick Theorien, alle Moving Averages, solo oder mit RSI kombiniert etc. MA Crossover funktionieren teils Klasse bis sie eben nicht mehr funktionieren und du die Zeiträume anpassen müsstest. Aber das weisst du halt nicht vorher.
Ich kann nicht alles aufzählen was genau zu beachten ist, aber man findet zum Teil schon gute Infos von Profis zum Thema Backtesting im Internet.
Man muss einfach verstehen, daß die Resultate im Backtesting wenig mit den zukünftigen Erträgen zu tun haben. Stichwort Overfitting. Wenn du genug Parameter frei gibst, kannst du in jedem Zeitraum >100% im Jahr erzielen.
Leider nur in der VErgangenheit.
Eine gute IDee ist es einige Zeiträume aus den Daten statistisch auszuschneiden und die optimierte Idee dann nochmal da drin zu testen.
Ganz wichtig auch die Spreads - Gaps etc. die man letztendlich nur mit echten Tickdaten nachbilden kann. Hat Claude vermutlich nicht.

Aber am Ende hilft einfach der gesunde Menschenverstand:
Was genau ist mein Edge wenn alle anderen auch Claude für die Optimierung der Börsenstrategie verwenden können und vermutlich bzw. ganz sicher ganz andere Rechenkapazitäten auf diese Optimierungen loslassen als du es je könntest ?
Meine Vermutung:
Aktuell sehen wir meiner Ansicht nach bereits, wie KI für zusätzlichen Chop in den US-Märkten sorgt. Sau viele Fakes. Vermutlich geht das noch ne Zeitlang, dann werden alle Claude basierten Algos wieder abgestellt.

Fazit:
Ich glaube nicht, daß eine Claude basierte Strategie irgendeinen positiven Ertrag generieren wird.
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Alt 01.03.2026, 15:05   #9426
Smolo
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Zitat:
Zitat von DieWelle Beitrag anzeigen
..
Eine ganz naive Frage an Euch Profis:
Welche Argumente habt Ihr dagegen, als "fauler Typ" so eine KI-generierte Strategie zu nutzen?...
Die wirklich entscheidende Frage ist welches Problem/Lösung möchtest du adressieren die andere noch nicht adressiert haben.

Als Hobby oder zum Zeitvertreib sage ich Lets code aber für alles andere solltest du dir nicht einbilden das du da irgendwas besser/anders machst als alle anderen Marktteilnehmer mit wesentlich mit Ressourcen als du.

Falls du natürlich die Einhorn Idee hast, die bisher alle übersehen haben gilt wieder Lets Code ansonsten besser Lets go kiting
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Alt 01.03.2026, 20:13   #9427
Ratte im Labyrinth
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Zitat:
Zitat von DieWelle Beitrag anzeigen
Direkte Frage: Du sagst, am besten ohne Stop-Loss. Also einfach ersatzlos streichen und stattdessen nur die offenbar "bekannten" Regeln mit irgendwelchen Kreuzungen von MACD/EMA/RSI?
Claude Code hat überall Stop-Losses definiert, je nach Aktie und Zeitraum unterschiedlich. Trailing-Stops haben deutlich schlechtere Ergebnisse geliefert (außer bei BTC, aber damit will ich eigentlich nichts zu tun haben).
Bei meinen Bemühungen, automatisierte Swing-Trading Ansätze für Futures zu basteln, habe ich es tatsächlich nie geschafft, dass eine Strategie mit Stop besser lief als ohne (ohne klares Overfitting). Entsprechend habe ich gar keinen verwendet, das Risikomanagement funktionierte lediglich über die Positionsgrösse.

Bei Aktien denke ich:
a) Bei marktengen Werten verbietet sich ein Stop von selbst; die Schwankungen sind viel zu gross – hatte bei einer früheren Diskussion dazu mal das hier gepostet: https://oaseforum.de/showthread.php?...ss#post1515154
b) Bei breiten Standardwerten (wie Du sie erwähnst) kann man vielleicht eher darüber nachdenken, die Schwankungen sind meist eine Grössenordnung geringer

Ich selbst verwende nirgendwo Stops. Allerdings halte ich meist an die hundert Einzelwerte (einschliesslich zum kleineren Teil EFTs), welche in Summe meist etwa 60-70% meiner liquiden Anlagen ausmachen. Der Median Einzelwert liegt also vielleicht bei 0.7% von Gesamt; wenn der über Nacht mal 30% fällt, macht das nicht viel und ich merke das oft erst, wenn ich einen genaueren Blick ins Portfolio werfe.

Wenn Du allerdings ein konzentriertes Portfolio mit nur etwa 5 Werten haben möchtest, ist ein Setzen von Stops m.E. Pflicht um ein halbwegs vertretbares Risikomanagement zu gewährleisten - mit allen besprochenen Schwierigkeiten dabei.

Sehr wichtig finde ich den Punkt von ShortSqueeze, beim Backtesten darauf aufzupassen, dass die Daten beim Ausführen des Stops die Realität widerspiegeln; gerade Einzelwerte eröffnen morgens ja gerne mal nach schlechten Nachrichten am Vorabend mit x% gap down und man bekommt die Ausführung in der Praxis dann evtl. also weit unterhalb des Stop und die Backtest-Ergebnisse können entsprechend irreführend sein. Bei Futures ist das etwas weniger wichtig, weil die Gaps idR viel kleiner sind, aber auch da sind die Verzerrungen spürbar.

Ebenfalls finde ich die Idee gut, die verwendeten Parameter (ggf. inkl. Stop-Loss Abstand) beim Backtesten an Daten für eine bestimmte Teilperiode in der Vergangenheit zu optimieren und dann an einer anderen Teilperiode zu testen. Meist ist schon diese Übung relativ ernüchternd (und das Live-Trading setzt dann nochmal einen drauf).

***

p.s.: weiss nicht, ob Du den Parallelthread noch liest – habe dort gerade einige Beobachtungen zu EE gepostet. Soviel ich weiss, kennst Du Dich in dem Bereich sehr gut aus; vllt. magst Du ja mal drüberschauen.


Geändert von Ratte im Labyrinth (01.03.2026 um 20:29 Uhr)
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Alt 01.03.2026, 23:31   #9428
DieWelle
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@ ShortSqueeze, Smolo
Ich glaube nicht, dass ich irgendwas besser machen könnte als alle anderen, eher viel schlechter. Aber das könnte mir ja schon reichen, bin ja bescheiden

@Ratte, Smolo, granini
Ihr habt mich schon überzeugt: Ich mache das mit den Fähnchen! (ETFs)

https://www.youtube.com/watch?v=nNjB2_tj0lw
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Alt 11.03.2026, 12:18   #9429
Lars Vegas
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Ich verstehe gar nicht, warum mein Depot nahe bzw am ATH ist. Ich konnte jetzt eine Woche nicht gucken und dachte schon ich bekomme eine böse Überraschung...
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Alt 12.03.2026, 09:17   #9430
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Zitat:
Zitat von granini Beitrag anzeigen
Warum so kompliziert. Mit zwei ETFs gleichverteilt könnte ich mir vorstellen, dass du die 10% locker im Sack hast:

https://www.ariva.de/etf/l-g-global-...f-usd-dist-etf

https://www.justetf.com/de/etf-profi...594#uebersicht

BTW: zum traden habe ich früher auch mal ninja verwendet, nutze aber jetzt trading view in der pro Version mit Ib connector. Auch für den sehr kurzfristigen Future Handel. Funktioniert ziemlich gut.

YTD stehe ich aktuell bei 11% ohne, dass ich etwas gemacht hätte. rohstoff + Edelmetalle ca 20% vom Depot, der Rest emerging Marktes etf und divi value etfs mit > 50%
Von den vormals 11% plus Ytd sind nun noch 6% plus ytd übrig. Könnte schlechter laufen. Aber mal schauen, wie es weitergeht. Halte aktuell noch einen größere Cash / Anleihenbestand, den ich sehr kurzfristig liquidieren kann. Bei einem Nq kurs von knapp über 23k würde ich einen Nachkauf von Dividendentiteln oder ggf sogar mag7 genauer prüfen.

In der Zwischenzeit mache Ich das, was ich am besten kann…. Einfach nichts
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Alt 12.03.2026, 09:35   #9431
ShortSqueeze
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Zitat:
Zitat von Lars Vegas Beitrag anzeigen
Ich verstehe gar nicht, warum mein Depot nahe bzw am ATH ist. Ich konnte jetzt eine Woche nicht gucken und dachte schon ich bekomme eine böse Überraschung...
bin 1.7% unter ATH aktuell.
Zeigt sich relativ krisensicher. Mein Favorit für 2026 sind China A-Aktien. Mal sehen wie das auf geht.
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Alt 12.03.2026, 10:27   #9432
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Hier ähnlich : Noch 11.5% ytd, entsprechend -1.7% unter ATH (wieder nur auf Aktien-/Rohstoffdepot ohne Anleihen/Cash).

Also noch nicht viel passiert – nicht ganz unerwartet haben insbesondere die (bei mir recht hoch gewichteten) Ölwerte den Rückgang des restlichen Portfolios ein wenig kompensiert. Auch China und Defence waren letzte Woche bei mir grün.

War gerade eine Woche in Asien unterwegs und war daher recht passiv – einzige Ausnahme war ein bauchgetriebener Ölzock (für 24h short am Morgen des 9. März nach dem irren Anstieg), der immerhin fast 1% aufs Gesamtportfolio berechnet beigetragen hat.
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Alt 13.03.2026, 22:11   #9433
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so, der most crowded trade: - short dollar bzw. long Euro - hat sich erwartungsgemäss jetzt endlich in Luft aufgelöst. Manchmal frage ich mich wie doof die Marktteilnehmer sind. Kleine Krise und schon zeigt sich wer die Hosen an hat. Der Euro sicher nicht. Dazu kommt ja unsere ständige Selbstzerstümmelung an der besonders die Deutschen mittlerweile soviel Begeisterung empfinden - Stichwort russisches Öl, das jetzt alle wieder kaufen dürfen aber wir natürlich nicht. Wie es mit dem Gaspreis weitergehen soll wissen wir auch nicht genau, aber was wir wissen ist, daß wir aktuell von unserem Geld aus USA gekauftes LNG an die Ukraine liefern während unsere Gasspeicher fast leer sind. Also an das Land, was uns die Nordstream gesprengt hat. Wie schon mehrmals erwähnt, wir sind so strohdumm und naiv daß es einfach nur noch weh tut. Alle lachen über uns.

Öl:
Ich denke der Fehler den der Markt begangen hat ist anzunehmen, der Irankrieg würde ablaufen wie der Maduro Coup in Venezuela.
Aber inzwischen setzt sich die Erkenntnis langsam durch, daß es so nicht funktionieren wird.
Das Problem: Die Strasse von Hormuz kann wohl erst wieder passiert werden wenn der Iran kapituliert hat. Denn 98% der Iranischen Raketenwerfer und Drohnen zu zerstören reicht nicht und die restlichen 2% erwischen sie nicht.
Tanker sind unglaublich einfach mit einer billigen Drohne zu zerstören. Von den bereits ausgelegten Minen mal abgesehen.
Gleichzeitig können auch die Iranischen Tanker nicht mehr durch, dieser Anteil am Weltöl fällt auch aus.
Theoretisch kann dieser Zustand noch Monate anhalten. Ich würde aktuell kein Rohöl mehr shorten, eher Dips im Öl kaufen wenn Trump den Krieg mal wieder einseitig für beendet erklärt.


Geändert von ShortSqueeze (14.03.2026 um 09:18 Uhr)
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Alt 14.03.2026, 10:52   #9434
Ratte im Labyrinth
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Zitat:
Zitat von ShortSqueeze Beitrag anzeigen
so, der most crowded trade: - short dollar bzw. long Euro - hat sich erwartungsgemäss jetzt endlich in Luft aufgelöst.
So arg viel ist aber noch nicht passiert, finde ich – der Euro ist, seit das Iran-Thema aufkam, gegenüber dem Dollar zwar tatsächlich gefallen, er gurkt aber immer noch mehr oder weniger in der Range des letzten Jahres herum:



Zudem machen die fallenden US-Anleihenkurse (unten US10Y, die längerlaufenden noch mehr) es dem normalen Investor schwer, davon nennenswert zu profitieren.



Ich bleibe vorläufig noch dabei – US$ ist schön zum Diversifizieren, ein echter Trade drängt sich mir nicht auf (Yen hat sich übrigens in der Krise bisher auch nicht besser geschlagen als der Euro).

Ansonsten teile ich deinen Unmut über die Entwicklungen in Deutschland. Möchte in diesem Thread ja möglichst nichts politisches schreiben, aber doch kurz meine Zufriedenheit zum Ausdruck bringen, dass einige der Mehrkosten als Folgen dieser Politik zumindest zunächst mal fast alle treffen werden, nicht nur die paar Prozent, die sonst immer über ihre Steuern fast alleine die ganzen politischen Wohltaten bezahlen. Wer bestellt, bezahlt. Also der Verbraucher/Wähler - zumindest hier einmal, ausnahmsweise direkt, nicht nur über zeitversetzte Inflation. Vielleicht ein erster kleiner Schritt zur Besserung?

***

Öl: denke auch, dass die Preise auf Sicht von mehreren Monaten sehr volatil bleiben werden, ohne nachhaltige Entspannung. Habe dennoch am Freitag zum Börsenschluss wieder eine kleine Short-Position aufgebaut, weil der Schlussanstieg des Ölpreises für mich klar eine diffuse Angst vor möglichen Entwicklungen am Wochenende zum Ausdruck gebracht hat. Der Erwartungswert dieser Aktion ist aber eher mittelmässig, schon klar. Aber mein Depot ist ja auch gut gefüllt mit Ölwerten, die von einem weiteren Preisanstieg eher profitieren dürften, insofern passt das schon als ein gewisser Hedge.

Wie sich die Ölpreise mittelfristig entwickeln (solange der Krieg andauert), wäre eine spannende Diskussion. Normalerweise fliesst durch die Strasse von Hormuz etwa 1/5 des globalen Rohöls + LNG. Das scheint genug um erhebliche preisliche Verwerfungen zu verursachen, aber nicht genug für einen kompletten Squeeze. Zumal wieder mehr russisches Öl/Gas seinen Weg zu den Abnehmern finden wird (wenn auch nicht zu uns ) und ein (kleinerer) Teil des Nahost-Öls andere Wege finden könnte.

Ich rechne für mich mal vorerst mit weiteren wilden Schwankungen zwischen US$80 und US$120, ohne längeren weiteren Anstieg der Preise, lasse mich aber gerne durch die laufenden Entwicklungen eines Besseren belehren und werde meine diesbezüglichen Wetten betragsmässig in Grenzen halten.

Falls jemand Zugang zur FT hat – recht informativ:
https://www.ft.com/content/e21a55b0-...f-d9b6d429ed4c
https://www.ft.com/content/823657f2-...b-fbbdba6c9e17
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Alt 14.03.2026, 15:49   #9435
ShortSqueeze
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Zitat:
Zitat von Ratte im Labyrinth Beitrag anzeigen
Zudem machen die fallenden US-Anleihenkurse (unten US10Y, die längerlaufenden noch mehr) es dem normalen Investor schwer, davon nennenswert zu profitieren.
also in einem Portfolio mit gemischten Durationen sieht jetzt der US Anteil nicht so schlecht aus.
Im Übrigen halte ich den Zinsanstieg der 30 Jährigen für absolut nicht nachhaltig und wette dagegen.
Entweder, der Ölpreis kommt wieder runter - Renditen runter
Oder
Ölpreis bleibt längere Zeit oben dann wird das die Wirtschaft treffen und eine Rezession auslösen. Die FED wird unmöglich dann die Zinsen anheben um eine Inflation zu bekämpfen deren Ursache sie sowieso nicht erwischt.
Ich sehe eine Situation wie 2008 kommen.
Vermutlich ist long Duration der beste Trade dieses Jahr - aber ok - kann noch 1-2 Wochen dauern bis der Markt das spannt.
Operation Twist und Yield Curve COntrol kommen - sicher.
Die USA gehen völlig den Bach runter wenn die Hypotheken Zinsen weiter steigen. Trump geht den Bach runter.
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Alt 15.03.2026, 07:56   #9436
Ratte im Labyrinth
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Zitat:
Zitat von ShortSqueeze Beitrag anzeigen
Entweder, der Ölpreis kommt wieder runter - Renditen runter
Oder
Ölpreis bleibt längere Zeit oben dann wird das die Wirtschaft treffen und eine Rezession auslösen. Die FED wird unmöglich dann die Zinsen anheben um eine Inflation zu bekämpfen deren Ursache sie sowieso nicht erwischt.
Ich sehe eine Situation wie 2008 kommen.
Ein hoher Ölpreis muss und wird die USA nicht wirklich negativ beeinflussen, wenn sie ihre internen policies geregelt bekommen:
- die USA sind der grösste Erdöl-/Erdgasproduzent der Welt (und die Produktionskosten steigen dort nicht durch die Iran-Geschichte)
- die USA sind (der jeweils grösste bis zweitgrösste) Netto-Exporteur von Erdöl, raffinierten Ölprodukten und Erdgas, profitieren also als Gesamtsystem von steigenden Weltmarktpreisen

Evtl hat das auch Trump gedämmert, als er kürzlich seine Meinung um 180 Grad geändert hat und kundtat, dass hohe Ölpreise plötzlich gut für die USA seien ("we make a lot of money").

Was die von dir angenommene Entwicklung der Anleihenkurse/-zinsen angeht - ich sehe sie ehrlich gesagt zur Zeit nicht, aber möglich ist natürlich alles.
Klar, natürlich wird die Fed nicht die Zinsen anheben aufgrund steigender Ölpreise. Aber senken halt auch nicht. Und für langfristige Anleihen sind die Leitzinsen ja auch nicht der einzige Treiber.
Ich halte aber im Moment ohnehin so wenige Anleihen, dass sich irgendwelche Diversifizierungsbemühungen nicht wirklich lohnen würden, habe stattdessen derzeit noch viel in Gold und Kupfer. Und tatsächlich einen hohen Aktienanteil, etwas zweischneidig sicher bei der momentanen Weltlage, das ist aber halt ganz überwiegend langweiliges cash-flow starkes Zeugs mit (wie ich annehme) reduzierter Fallhöhe.


Geändert von Ratte im Labyrinth (15.03.2026 um 08:14 Uhr)
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Alt 15.03.2026, 15:28   #9437
ShortSqueeze
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Zitat:
Zitat von Ratte im Labyrinth Beitrag anzeigen
habe stattdessen derzeit noch viel in Gold und Kupfer.
ja, Kupfer und die Minen haben bereits massiv verloren.
Ich seh das mit dem Öl und Hormuz tatsächlich anders und denke wir können von einem mittelfristig erhöhten Ölpreis ausgehen. Und das wirkt auch in den USA rezessiv. Das ist nichts, was man einfach weg-TACO kann wie die Zinsdiskussionen bisher.
Das alles wirkt rezessiv und Kupfer wird weiter fallen.
Aktien sind viel zu hoch angesichts der Lage, aber das liegt halt an dem Pawloschen Reflex der Retailer jeden Dip zu kaufen. Bisher gings ja immer gut.
-> es wird irgendwann der erste Tanker explodieren, egal ob die Konvois machen oder nicht. Gibt keine 100% Sicherheit.
-> Hormuz bleibt zu
-> Trump wird durch einseitig erklärte Deals immer mal wieder Rallys auslösen, kann man alles shorten
-> Markt ist vor allem daher anfällig weil Margin/GDP immer noch am Maximum ever, höher als 2000.
-> PE immer noch viel zu hoch, Mag 7 inzwischen halbwegs ok, aber die ganzen Mid und Small caps viel zu teuer, vor allem Value aktuell viel zu teuer. Die können alle 20% fallen nur um auf ein historisch sinnvolles PE zu kommen.

Hier ein ziemlich gutes Interview mit einer Ölexpertin, die sich recht vorsichtig ausdrückt, aber die Meinung kommt schon durch:
https://youtu.be/VWMaZ8NPOxE
Vor allem die Zahlen interessant, wie bedeutend Hormuz tatsächlich ist.

und was Gold betrifft:
Wie maximal enttäuschend ist das was Gold da veranstaltet eigentlich. Meine Erfahrung nach 40 Jahren Börsenleben: Niemals gegen einen Move gehen den man für total unlogisch hält wie aktuell die Goldschwäche.
Denn wenn ich das nicht verstehe gibt es noch einen Haufen weiterer Marktteilnehmer die da dagegen wetten oder wenigstens zu spät reagieren und sowas hat immer Legs.
Daher verkauf ich weiter OTM Calls auf mein Gold, klappt bisher sehr gut und hat mir eine ordentliche Zusatzrendite beschert.

Das einzige was ich aktuell halbwegs positiv sehe weil es endlich relative Stärke entwickelt ist BTC. Bin daher da auch long. Obwohl es ein Scam ist, egal.


Geändert von ShortSqueeze (15.03.2026 um 15:47 Uhr)
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Alt 15.03.2026, 16:52   #9438
Ratte im Labyrinth
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Zitat:
Zitat von ShortSqueeze Beitrag anzeigen
ja, Kupfer und die Minen haben bereits massiv verloren.
...
und was Gold betrifft:
Wie maximal enttäuschend ist das was Gold da veranstaltet eigentlich. Meine Erfahrung nach 40 Jahren Börsenleben: Niemals gegen einen Move gehen den man für total unlogisch hält wie aktuell die Goldschwäche.
...
Das einzige was ich aktuell halbwegs positiv sehe weil es endlich relative Stärke entwickelt ist BTC. Bin daher da auch long. Obwohl es ein Scam ist, egal.
Denke, wir beide sind da einfach auf ziemlich unterschiedlichen Zeitebenen unterwegs:
sowohl Kupfer, als auch Miner, als auch Gold sind noch deutlich über dem Stand vom Jahresanfang, lediglich ein wenig zurückgekommen von einem ziemlich extremen Anstieg zuvor.
Bitcoin dagegen steht ca. 20% tiefer als zu Jahresbeginn.
Ratte im Labyrinth ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 18.03.2026, 13:26   #9439
ShortSqueeze
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Zitat:
Zitat von ShortSqueeze Beitrag anzeigen
und was Gold betrifft:
Wie maximal enttäuschend ist das was Gold da veranstaltet eigentlich. Meine Erfahrung nach 40 Jahren Börsenleben: Niemals gegen einen Move gehen den man für total unlogisch hält wie aktuell die Goldschwäche.
Denn wenn ich das nicht verstehe gibt es noch einen Haufen weiterer Marktteilnehmer die da dagegen wetten oder wenigstens zu spät reagieren und sowas hat immer Legs.
Daher verkauf ich weiter OTM Calls auf mein Gold, klappt bisher sehr gut und hat mir eine ordentliche Zusatzrendite beschert.
und genau das war mal wieder der Fall. Gold weiter das aktuell schwächste Asset.
Und als Trump sagte "Oil will drop like a stone" hab ich den Dip gekauft.
Trump wird feststellen, daß er den Konflikt nicht einfach weg-TACO kann wie seine Zollidiotien. Die Anleger wachen so langsam auf was Hormuz betrifft


Geändert von ShortSqueeze (18.03.2026 um 14:15 Uhr)
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Alt 18.03.2026, 14:59   #9440
Lars Vegas
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Zitat:
Ein höherer Ölpreis wirkt sich direkt und indirekt auf die Inflationsrate aus. Als Faustregel gilt laut einer Analyse, die oft im Kontext der Federal Reserve genannt wird: Ein Anstieg der Rohölpreise um
10 US-Dollar pro Barrel führt zu einem Anstieg der Inflation um etwa 0,2 Prozentpunkte
Falls das so korreliert, müssten die Zentralbanken die Zinsen nach oben anpassen, in eine abkühlenden bzw abgewürgten Wirtschaft. Geht ja eigentlich nicht, oder hab ich einen Denkfehler
Lars Vegas ist offline   Mit Zitat antworten




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