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Alt 02.10.2021, 01:27   #1
GP
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Standard Beste Matte zum Landkiten ?

Hallo,

welche ist euer Meinung nach der beste Kite fürs Landkeiten?
(Mountainbard,etwas Powern, Schneekiten).

Lift sollte die Matte schon haben, aber auch stabil in Böhern sein und nicht zu sehr einen bei den Böhen überfodern.

Welcher ist euer Lieblings-Depowerkite?

P.S. für wenig Wind klar: ein großer Flysurfer, aber bei 4-6 Windstärken?
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Alt 02.10.2021, 08:36   #2
8nemo0
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Guten Morgen,
je nach Budget und Leistungs-/Qualitätsansprüchen gibt es da inzwischen eine große Auswahl an Möglichkeiten.
Erzähle mal noch etwas mehr.
Auch ob Wiese oder eher Asphalt, etc.
8nemo0 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.10.2021, 08:58   #3
GP
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Nein,
auf Wiese.

Ich wollte was gebrauchtes kaufen und max. 600Euro ausgeben. Weniger wäre sogar besser. So oft kommt man ja nicht zum Landkiten.
GP ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.10.2021, 09:20   #4
windwolves
Mr.Kitearea
 
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Standard

Zitat:
Ich wollte was gebrauchtes kaufen und max. 600Euro ausgeben.
Mit dem Budget solltest du auf jeden Fall was geeignetes finden.
FS Speed 3/4, evtl. auch PL Nova, HQ Matrix etc. für 4-6bft je nach Gewicht irgendwas zwischen 8-12qm.
Opencell ist auch ne Option, aber da gibt es deutlich weniger Angebote auf dem Gebrauchtmarkt. Außerdem haben OC in der Regel eine nicht so effektive Depower, also sollte man da je nach Ambitionen eher ne Nummer kleiner in Betracht ziehen.
Da wären Zebra Slope, HQ Apex etc. eine Option.

creeds
Guntram
windwolves ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.10.2021, 11:08   #5
Smeagle
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Pansh Genesis oder A15. Genesis etwas einfacheres Handling, A15 etwas mehr Grundzug/Power und geht etwas früher, das ist aber nur im untersten Windbereich relevant. Die großen Genesis gehen nicht so gut, ab ca. 9qm würde ich eher A15 nehmen.
Smeagle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.10.2021, 16:02   #6
beholder5
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Zitat:
Zitat von windwolves Beitrag anzeigen
...
Außerdem haben OC in der Regel eine nicht so effektive Depower, also sollte man da je nach Ambitionen eher ne Nummer kleiner in Betracht ziehen.
Da wären Zebra Slope, HQ Apex etc. eine Option.
Meine Beobachtung in den letzten 10 Jahren war, dass die Opencell-Kites im Vergleich zu Closedcell-Kites im Schnitt eher etwas mehr Leistung pro m² haben und man allein deswegen etwas kleiner ziehen kann.
Hängt im Einzelfall, wie bei der Depower auch, natürlich vom Modell ab.

Zitat:
Zitat von GP Beitrag anzeigen
welche ist euer Meinung nach der beste Kite fürs Landkeiten?
(Mountainbard,etwas Powern, Schneekiten).
Das ist schwer zu sagen, da es zum einen viele gute Kites gibt, die sich in Details unterscheiden, so dass jeder für sich herausfinden muss, welcher einem am besten liegt.
Wenn du also hier Antworten und Empfehlungen bekommst, dann muss ein Modell nicht unbedingt zu dir passen, nur weil es jemand anderem gut gefällt.

Zitat:
Zitat von GP Beitrag anzeigen
P.S. für wenig Wind klar: ein großer Flysurfer, aber bei 4-6 Windstärken?
Es gibt genug andere (große) Kites, die bei wenig Wind ebenfalls gut gehen. Flysurfer ist eine bekannte Marke, aber beileibe nicht die einzige, die große Kites anbietet.
Nicht wenige Leute schauen aber nur geradeaus und kaufen, was die Masse kauft, ohne selber mal nach rechts und links zu schauen.

Gruß
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Alt 11.10.2021, 21:51   #7
GP
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Ist eine Ozone Frenzy ab 2012 oder eine FS Speed ab 3 besser?

Welchen Kite würdet Ihr nehmen?...und vorallem in welchen Größen/Größe?

Was ist der Unterschied zwischen den Beiden (außer Closed Cell)?

Hat eine von den Kites negative Eigenschaften?
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Alt 12.10.2021, 16:24   #8
beholder5
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Zitat:
Zitat von GP Beitrag anzeigen
Ist eine Ozone Frenzy ab 2012 oder eine FS Speed ab 3 besser?
Das sind völlig verschiedene Kites mit ganz unterschiedlichen Flugeigenschaften.
Da gibt es erstmal kein "besser". Es sollte die Frage "Welche Flugcharakteristik liegt mir eher?" im Vordergrund stehen.


Zitat:
Zitat von GP Beitrag anzeigen
Welchen Kite würdet Ihr nehmen?...und vorallem in welchen Größen/Größe?
Ohne dein Gewicht zu wissen wäre eine konkrete Empfehlung ein Rat ins Blaue hinein.
Der 60 kg-Mensch erzählt dir, dass eine 8er-Matte völlig reicht, der 110 kg-Brocken schreiibt was von 14 m².
Und nun?

Ebenso ist es weitgehend sinnfrei zu fragen, was andere nehmen würden, da du nicht weißt, was andere für Ansprüche und Anforderungen an die Eigenschaften eines Kites haben und warum sie gerade ein bestimmtes Modell fliegen.
Ebenso weiß hier niemand, wie du fliegst und welche Flugcharakteristik du bevorzugst.
Was für andere passt, muss noch lange nicht für dich passen.

Zitat:
Zitat von GP Beitrag anzeigen
Was ist der Unterschied zwischen den Beiden (außer Closed Cell)?
Die Frenzy-Modelle waren schon immer recht gedrungene Kites mit eher wenig Streckung, die dadurch deutlich agiler sind als eine Speed und bei denen man durch Sinusen und Loopen nochmal deutlich Kraft rausholen kann.
(Das 2012er Modell war zudem relativ bissig und in Böen mit Vorsicht zu genießen. Der Depowerweg ist im Vergleich zu einer Speed, aber auch zu anderen Opencell-Kites wie z.B. einer aktuellen Montana X ziemlich klein.)
Eine Speed 3 wird zudem ganz anders gefahren und hauptsächlich gestellt.

Zitat:
Zitat von GP Beitrag anzeigen
Hat eine von den Kites negative Eigenschaften?
Teilweise sehr subjektiv.
Ab der 2012er Frenzy hat Ozone bei deren Opencellern die 5.-Leine-Safety eingeführt, die ich persönlich, was das Fliegen und den Umgang mit dem Kite angeht, einfach nur sch**ße finde. Anderen gefällt sie dagegen, insofern musst du dir selbst eine Meinung bilden.
Bei stark böigem Wind kann die 2012er Frenzy anstrengend werden, da sie Böen ziemlich direkt umsetzt. Bei etwas gleichmäßigerem Wind ist sie ein Kite mit dem man Spaß haben kann (wenn man diese Art zu fliegen mag).

Zur Speed 3 sollen Leute was schreiben, die mehr Erfahrung mit dieser haben, als ich.

Gruß
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Alt 12.10.2021, 19:38   #9
GP
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Danke für die Beschreibung,

Ich wiege 78kg und bevorzuge Kites mit guten Lift, guter Handtime (Wasser...Land reicht etwas weniger Lift). Natürlich sollte ein Kite nicht ganz so träge sein. Wenn er zu träge ist, mögen es die Wenigsten.
Ich habe noch die alte PL Venom12 (in Böhen entspannt) und die Rebels fürs Wasser.
Neulich bin ich eine FS Unity geflogen und fand sie ehrlich gesagt etwas langsam...jedenfalls langsamer, als meine Venom.

Ist die FS Speed 3/4 in Böhen auch anstrengend?
Ist die Frenzy 2013 da merklich besser, weil weniger gestreckt, oder gibt es da kaum Unterschied?
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Alt 12.10.2021, 22:04   #10
set
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Lang ist es her das ich eine 2012er Frenzy hatte. War eine 11er mit ich mit dem MTB im Binnenland unterwegs war. Sie hat mir so manchen blauen Fleck eingebracht und öfter mal den Angstschweiß auf die Stirn getrieben. Gut war mein erster Depowerkite, aber die Handlekites waren noch anspruchsvoller.
Böen werden direkt in Vortrieb umgesetzt und wirklich Depower so wie wir es heute kennen gab es da noch nicht wirklich.

Den wirklichen Aha Effekt hatte ich nach einem Probeflug mit einem 12er Speed3. Ein deutlich besser spürbarer Unterschied zw. angepowert und gedepowert sein beim fahren. Das Handling war deutlich entspannter, allerdings auch langsamer. Hab dann meine Frenzy verkauft und mir ein Speed3 gekauft.
set ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.10.2021, 23:00   #11
GP
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Das ist eine Aussage. Danke
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Alt 13.10.2021, 10:42   #12
beholder5
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Zitat:
Zitat von GP Beitrag anzeigen
Danke für die Beschreibung,

Ich wiege 78kg und bevorzuge Kites mit guten Lift, guter Handtime (Wasser...Land reicht etwas weniger Lift). Natürlich sollte ein Kite nicht ganz so träge sein. Wenn er zu träge ist, mögen es die Wenigsten.
Hier sind wir an dem Punkt, wo es eigentlich unumgänglich ist, dass du die für dich relevanten Kites mal in die Hand nehmen solltest und selber testest (ja, ich weiß, das ist nicht immer so einfach).
Denn keiner kann dir sagen ob DIR der Lift ausreicht und ob DIR der Kite agil genug ist oder nicht.
Das kannst nur DU selbst beurteilen.

Matten drehen grundsätzlich spürbar langsamer als Tubes (von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen), die einen weniger (Frenzy), die anderen deutlich mehr (Speed 3).
Und wenn du auf dem Wasser deine Tubes hast und daran gewöhnt bist, dann wird dir erstmal jede Matte als träge erscheinen.
Vieles ist eben auch Gewöhnungssache.
Aber an was du dich gewöhnen kannst und welches Matten-Flugverhalten dir auf Dauer liegt, das musst du selbst herausfinden.
Es lässt sich jedenfalls jetzt schon festhalten, dass eine Speed 3 am weitesten von deinen Tubes und deiner Venom entfernt ist, was die Drehgeschwindigkeit angeht. Ob du dich daran gewöhnen kannst und ob sie dir ansonsten zusagt, wirst du selbst herausfinden müssen.

Da du die Matte fürs Land willst und den Windbereich mit 4-6 Bft angegeben hast, ist es auch eine Überlegung wert, Richtung Opencell-Kite zu gehen.
Nicht, dass es mit Closed-Cell-Kites nicht möglich wäre, aber bei viel Wind zu landen, ist mit offenen Zellen deutlich einfacher und entspannter.
Und es gibt andere Open-Cell-Kites, die ich einer Frenzy jederzeit vorziehen würde.

Zitat:
Zitat von GP Beitrag anzeigen
Ist die Frenzy 2013 da merklich besser, weil weniger gestreckt, oder gibt es da kaum Unterschied?
Ich kann dir nur den groben Unterschied zur 2012er Frenzy sagen.
Die 2013er ist in der Streckung so ziemlich gleich, ist aber spürbar zahmer, als die 2012er. Nicht mehr so giftig und nochmal ein Stück
stabiler, aber auch weniger Leistung pro m² als die 2012er.

(Was mir eben noch einfällt:
Bis zum Jahrgang 2013 hatte Ozone den Megatron-Chickenloop verbaut, bei dem man zum Auslösen der Safety zu sich her ziehen muss, anstatt, wie allgemein üblich, den Auslöser wegzuschieben.
Mich hat das nie gestört, aber einige andere haben moniert, dass sie da durcheinander kommen, wenn die Safety an ihren anderen Bars durch Wegschieben betätigt wird.
Ozone hat das ab 2014 geändert und seitdem gibt es auch dort die sogenannte "Push"-Safety.
Solche Kleinigkeiten könnten eventuell auch eine Rolle bei der Auswahl spielen, falls die Originalbar beim Kite dabei ist.)

Gruß


Geändert von beholder5 (13.10.2021 um 10:56 Uhr) Grund: Ergänzung
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Alt 13.10.2021, 10:56   #13
beholder5
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Doppelt
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Alt 13.10.2021, 10:58   #14
Smeagle
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Warum sich so viel Streß machen? 6qm Genesis 2021 für wirklich wenig Geld. Dreht bei dem Wind wirklich sehr flott. Und bei "4..6 bft" brauchste auch keinen Hochleister, oder willst Du Speedrekorde aufstellen? Muss aber wirklich der 2021 sein, der Unterschied ist groß zum 2020 und älter.

Wenn Du in die Berge willst, dann besser Peak wegen der höheren Sicherheit.

AR, Performance etc ist doch am Land nur bei Leichtwind relevant. 4..6bft oder zumindest 5..6bft ist (für mich) Starkwind an Land, wo es mir nur noch ums einfache und sichere Handling geht. Da ist Genesis und Peak unangefochten. Meine Meinung.
Smeagle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.10.2021, 11:10   #15
beholder5
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Zitat:
Zitat von Smeagle Beitrag anzeigen
AR, Performance etc ist doch am Land nur bei Leichtwind relevant. 4..6bft oder zumindest 5..6bft ist (für mich) Starkwind an Land, wo es mir nur noch ums einfache und sichere Handling geht. Da ist Genesis und Peak unangefochten. Meine Meinung.
Kann man so sehen. Starkwind an Land beginnt bei mir mittlerweile bei mittleren bis oberen 6 Bft (war früher niedriger), aber das ist sehr subjektiv und individuell verschieden.
Klar ist, dass die wenigsten in dem Bereich wirklich Höchstleistung brauchen und insofern ist man auch gut mit dem beraten, was Windwolves schon erwähnt hat (Apex, Slope, etc.).
Aber da wir nicht wissen, wieviel Lift er tatsächlich will, macht es nur bedingt Sinn, ihm ein ganz konkretes Modell zu empfehlen.

Gerade bei 5 oder 6 Windstärken kann er auch einen seiner Tubes nehmen.
...zumindest, bis er bei den Matten klar weiß, was ihm liegt.

Gruß
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Alt 13.10.2021, 11:30   #16
Smeagle
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Zitat:
Zitat von beholder5 Beitrag anzeigen
Gerade bei 5 oder 6 Windstärken kann er auch einen seiner Tubes nehmen.
...zumindest, bis er bei den Matten klar weiß, was ihm liegt.
Ich lese da eben auch zwischen den Zeilen, dass keine oder sehr wenig Erfahrung mit Matten vorhanden ist. Genau deshalb die konkrete Empfehlung. Da ist relativ wenig Geld weg und man macht wertvolle Erfahrungen.
Smeagle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.10.2021, 13:46   #17
cor
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Zitat:
Zitat von GP Beitrag anzeigen
Ist eine Ozone Frenzy ab 2012 oder eine FS Speed ab 3 besser?
Meine 2012er Frenzys waren die mit Abstand zickigsten Kites, die ich je geflogen bin: Kaum Depower, irrsinnig hohe Lenkkräfte, plötzliche Bonbons ohne Grund und als ob das noch nicht schlimm genug wäre, hat man auch diese verkorkste Safety eingebaut, bei der man ziehen muss, um auszulösen.

Ich frage mich ja bis heute, ob Ozone diesen Kite jemals richtig gestetet hat. mMn hätten die so nie verkauft werden dürfen. Nicht ohne Grund wurde die Frenzy ein Jahr später deutlich gutmütiger gemacht und dann in den Jahren darauf nochmal neu designed.

Ein Speed (egal Version) ist deutlich gutmütiger, hat wahrscheinlich die 4-fache Depower und ist wesentlich stabiler.

Zitat:
Zitat von GP Beitrag anzeigen
aber auch stabil in Böhern sein und nicht zu sehr einen bei den Böhen überfodern.
Dann ganz klar Finger Weg von der Frenzy.
cor ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.10.2021, 14:05   #18
GP
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Genesis...da muss ich mich erst einlesen....
Ich habe mit dem Landkiten irgwendwann vor 2010 aufgehört. Da bin ich nicht auf den neusten Stand. Psycho und Speeds waren mir damals noch zu teuer.


Zitat beholder5:
`Und es gibt andere Open-Cell-Kites, die ich einer Frenzy jederzeit vorziehen würde`

An welche denkst du da genau?

Das mit dem Opencell bei mehr Wind kann ich nachvollziehen. Das kenn ich von meiner Venom in etwa...aufgeblasen, flattern sie gerne über dem Boden herum.

Zum Lift:
Ich bin mal eine Flysurfer Unity in 12qm bei 20km/h Wind geflogen. Lift konnte man verspüren, aber ich hätte gerne etwas mehr....denke ich. Überpowert war ich damit natürlich nicht.


Wie ist denn die Montana so?...früher waren sie langsam und hatten anderen Probleme. Heute höre ich was von viel Lift.
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Alt 13.10.2021, 15:27   #19
beholder5
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Zitat:
Zitat von cor Beitrag anzeigen
Meine 2012er Frenzys waren die mit Abstand zickigsten Kites, die ich je geflogen bin: Kaum Depower, irrsinnig hohe Lenkkräfte, plötzliche Bonbons ohne Grund und als ob das noch nicht schlimm genug wäre, hat man auch diese verkorkste Safety eingebaut, bei der man ziehen muss, um auszulösen.
Wie gesagt, der Megatron-Chickenloop, bei dem man den Auslöser zu sich herziehen muss, wurde jahrelang in dieser Form verbaut. Wer nur diesen gefahren hat, hat sich wenig Gedanken drum gemacht. Gestört haben sich hauptsächlich diejenigen dran, die an ihren anderen Bars einen Ausllöser zum Wegschieben hatten. Ist ja auch nachvollziehbar, denn im Ernstfall ist es immer besser, wenn man nicht nachdenken muss.
Ich hatte nie ein Problom damit, weil ich das Auslösen oft beim Standfliegen trainiert habe und mir immer klar, was ich machen muss, wenn ich jetzt diesen oder jenen Kite am Haken habe. Das ist recht schnell drin.

Die Lenkkräfte sind tatsächlich etwas höher, wobei ich sie jetzt nicht als "irrsinnig hoch" bezeichnen würde. Ist aber wiederum subjektiv und man vergleicht i.d.R. mit dem, was man sonst so fliegt.
Die Depowerleistung ist aber in der Tat recht gering, was bei der Kraftentfaltung der damaligen Frenzy in böigen Bedingungen eine brisante Kombi sein konnte. Bei gleichmäßigerem Wind spielt es dann weniger eine Rolle.

Zitat:
Zitat von cor Beitrag anzeigen
Ich frage mich ja bis heute, ob Ozone diesen Kite jemals richtig gestetet hat. mMn hätten die so nie verkauft werden dürfen. Nicht ohne Grund wurde die Frenzy ein Jahr später deutlich gutmütiger gemacht und dann in den Jahren darauf nochmal neu designed.
Naja, genau genommen gab es den Kite schon ein ganzes Jahr in dieser Form.
Der Hauptunterschied zur 2011er Version (die ich selber als 9er besessen habe) bestand beim Safety-System (die 2011 hatte noch die Backstall-Safety, die ich persönlich jederzeit einem 5.-Leine-System vorziehen würde).
Ansonsten waren Kappe und Auslegung weitestgehend gleich.

Zitat:
Zitat von cor Beitrag anzeigen
Ein Speed (egal Version) ist deutlich gutmütiger, hat wahrscheinlich die 4-fache Depower und ist wesentlich stabiler.
Da widerspreche ich dir nicht.
Allerdings habe ich damals bei böig-schwierigen Bedingungen auch öfter eine Speed 3 verknäult am Boden gesehen. Bei den Bedingungen ist zwar auch mein Kite (keine Frenzy) geklappt, aber den konnte ich entweder noch in der Luft wieder retten oder ich musste am Boden nur ein wenig zuppeln, während mein Bekannter mit seiner langgestreckten Speed 3 Deluxe deutlich länger beschäftigt war und auch häufig hinlaufen musste (und nein, er war kein Anfänger und kannte sich gut aus).
Waren allerdings auch recht anspruchsvolle Bedingungen mit teilweise ziemlich verwirbeltem Wind. Ansonsten ist die Speed 3 schon recht stabil.
Wollte damit nur ausdrücken, dass auch eine Speed 3 nicht immer wie ein Brett in der Luft ist.

Zitat:
Zitat von GP Beitrag anzeigen
Zitat beholder5:
`Und es gibt andere Open-Cell-Kites, die ich einer Frenzy jederzeit vorziehen würde`

An welche denkst du da genau?
Aus eigener Erfahrung: Die Montana X und, wenn es etwas gemütlicher sein soll, die Apex (beide von HQ4).
Ich beziehe mich nur auf Kites, die ich auch selber geflogen habe. Gibt sicher noch einige geeignete Kites von anderen Marken.
In Frage kämen theoretisch auch noch der Hyperlink von Ozone und die Empulse von HQ4 (letztere wird, wie die Montana X nicht mehr hergestellt, ist aber hier und da noch neu oder gebraucht zu finden).
Diese sind zwar Closedceller, lassen sich aber für den Einsatz an Land auf eine Opencell-Funktion umstellen.

Zitat:
Zitat von GP Beitrag anzeigen
Wie ist denn die Montana so?...früher waren sie langsam und hatten anderen Probleme. Heute höre ich was von viel Lift.
Kommt sehr auf die Version an.
Ich kenne die Montana erst ab der Version 6, aber nachdem mir meine bei gleichmäßigem Wind sehr gut fliegende 12.5er Montana 6 bei böig-verwirbeltem Wind immer deutlich schneller geklappt ist, als andere Kites, habe ich diese wieder abgestoßen.
Daraufhin wollte ich lange Zeit nichts mehr von einer Montana wissen, nachdem ich für mich feststellen durfte, dass auch die 7er Version keine spürbare Verbesserung war und auch die 8er noch nicht das war, was ich mir erhofft habe.
Die Montana X (10) hat mich darum auch sehr überrascht. Für diese Klasse sehr stabil, eng und zügig drehend (für eine Matte) mit angenehmen Barkräften.
Seitdem fliege ich sie selber in 2 Größen und bin nach wie vor sehr angetan.
Noch vor Jahren hatte ich mir nicht vorstellen können, in stärkerem Wind, für den ich immer meine ältere 7.5er Apex 2 rausgeholt hatte, etwas wie eine Montana zu fliegen. Heutzutage fliege ich stattdessen die 8er Montana X in solchen Bedingungen gerne, weil sie weiter an den WFR geht, geringere Barkräfte hat und für mich stabil genug ist (kommt nah an eine Apex ran).

Um Lift brauchst du dir bei den Montanas eh keine Sorgen zu machen. Alle mir bekannten Montanas (also ab Version 6) haben davon genügend.
Wichtiger ist vielmehr das Verhalten bei schwierigem Wind. Und da kann ich dir guten Gewissens nur die letzte Version empfehlen. (Version 9 hatte ich von einem Bekannten mal am Haken. War auch gut, aber da war auch der Wind recht unproblematisch.

Alternativ und auf Nummer sicher gehend eben eine aktuelle Apex, die etwas höhere Barkräfte hat, etwas langsamer dreht und bockstabil ist. Dennoch hat sie Lift, wenn auch deutlich weniger als eine Montana.

Da niemamd wissen kann, welcher Kite dir am besten liegt und wieviel Lift du tatsächlich willst, ist ein Probefliegen auf der Wiese am empfehlenswertesten.
Gibt schließlich noch andere Kites und vielleicht reicht dir ja auch der Lift eines Single-Skin-Kites aus. Da gibt es ja mittlerweile Auswahl von mehreren Herstellern (Born-Kites, Flysurfer, Ozone, Gin...)

Gruß


Geändert von beholder5 (13.10.2021 um 15:39 Uhr)
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