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#9201 | |
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Benutzer
Registriert seit: 10/2005
Beiträge: 7.082
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Zitat:
Du kannst auch einen Collar setzen indem du nen Put kaufst und gleichzeitig einen Call verkaufst. Das sichert dich nach unten ab und die Kosten für den Put finanzierst du mit der Call Prämie. Mit dem MGC und dessen Optionen kannst du das denke ich gut durchführen. GC ist halt immer ne große Sache, mit 100 Unzen pro Trade. |
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#9202 | |
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Benutzer
Registriert seit: 06/2017
Ort: München
Beiträge: 878
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Zitat:
Call: US$ 310 (also US$ 31,000 pro GC Kontrakt) Put: US$ 197 (also US$ 19,700 pro GC Kontrakt) Beide Möglichkeiten (Short GC vs. Collar) haben aber natürlich das Thema, dass im Falle eines weiter stark steigenden Goldpreises die Marginsituation auf dem IB-Konto schwierig werden könnte. Zumindest, wenn man (so wie ich) das zugrundeliegende Gold nicht in Form von GC bei IB hält, sondern in Form von Xetra- oder Euwax-Gold in irgendeinem anderen Depot. Die Eröffnungsmargin auf einen Short Future GC liegt übrigens bei ca. US$30.6k, also bei etwas weniger als 8% des Wertes des Underlying, überschaubar also. Wenn letzteres weiter stark steigen sollte, würde die Marginanforderung aber entsprechend gehebelt rasch expandieren. Und im Falle des Collars würde in diesem Szenario der Put im Depot kräftig verlieren, der verkaufte Call aber entsprechend steigen, mit entsprechend steigenden Marginanforderungen. Ich mache vorläufig mal (noch) nichts, zumal ich das in Gold gebundene Kapital ja noch nicht brauche (= noch kein Einbruch am Aktienmarkt) und ich mangels dessen andererseits noch zu wenig überzeugt bin, dass wir bei Gold gerade jetzt an einem lokalen Hoch sind. Sollte es aber an der Börse in den nächsten Monaten wieder kräftig rumpeln, habe ich den Finger am Abzug. |
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#9203 |
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Benutzer
Registriert seit: 08/2007
Ort: München
Beiträge: 897
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Centrus Energy (LEU) hat heute die 400 USD durchbrochen und damit in meinem Fall auf dem besten Weg ein Tenbagger zu werden. Viel fehlt nicht mehr. Ziel weiterhin "Dausend!"...
Bei der Dynamik könnte das schneller gehen als man denkt. Damit man das mal bildlich sieht: https://www.tradingview.com/x/qefqKUR9/ PS: Einsteigen würde ich jetzt allerdings nicht mehr. Der Stop läge bei 48. Damit ist das CRV katastrophal! PPS: Selber bin ich heute in PAAS und ETHA eingestiegen bzw. Positionen erweitert. Auf der Watschlist habe ich noch IOS. Airbus habe ich vor ein paar Tagen aufgestockt. Geändert von granini (10.10.2025 um 15:53 Uhr) |
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#9204 |
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Unqualifiziert
Registriert seit: 02/2023
Beiträge: 665
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Memo an mich selbst: Anstatt "Sell" Markierungen an Positionen zu setzen, dieses gleich umsetzen!
Im Ernst, heute im Tagesverlauf habe ich drei Positionen markiert, die ich als verkaufswürdig angesehen habe. Genau die sind jetzt am tiefsten abgerutscht und der Tag sah bis dahin, wo ich den Rechner zugeklappt habe auch neutral bis gut aus... Jetzt mit 4,5% im Minus ins WE, ist schon amtlich aber hey, der Silberfisch glänzt grün...Plus 9,7% in 7Tagen, leider nur eine winzige Position. Ich sortiere mal für Montag: a.) die markierten Werte trotzdem auflösen b.) von den markierten nur die die nicht oder wenig im Minus sind auflösen c.) Silber ETC und Low-Performer Linde auflösen und schauen was man mit dem Cash dann macht. d.) gar nix machen Ich tendiere zu c.) mit Kombi b.) aber gehe jetzt erst einmal schlafen. Nachtrag: Ich bin voll investiert, die ~20% Reserve, die hier die meisten haben, sind bei mir auch in ETF/ETC aber ich muss nichts auflösen. Wenn dann ja nur weil ich eine Umschichtung auf einen anderen Wert für sinnvoll erachte. Geld brauche ich aktuell nicht, also cool bleiben. Schönes Wochenende Geändert von Mahori (13.10.2025 um 11:41 Uhr) |
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#9205 |
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Registriert seit: 10/2005
Beiträge: 7.082
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was da letztes WE im Crypto Markt passiert ist war ja mal wieder Insiderbereicherung vom Feinsten. Unglaublich, wie Trump + Friends sich da die Taschen vollstopfen und niemand schreitet ein.
https://youtu.be/23ddxotpMZM Hab eine Statistik gelesen, nach der 90% aller Investoren in Cryptos Geld verloren und nicht gewonnen haben - wundern würde mich das nicht. Während BTC bewiesen hat, daß es (noch) kein Krisenersatz für Gold ist, geht Gold weiter ballistisch. Ist schon eine sehr ungewöhnliche Zeit. Bin gespannt ob es das beim Gold jetzt endlich mal war und eine Korrektur einsetzt. Statistisch hats noch nie 10 Wochen in Folge höhere Preise gegeben. Geändert von ShortSqueeze (18.10.2025 um 06:38 Uhr) |
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#9206 |
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Windsurfer
Registriert seit: 07/2009
Beiträge: 2.544
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ja, schon verrückt, was beim Gold in den letzten Wochen abging. Silber holt endlich etwas auf, habe ich wertmäßig etwa 10% vom Goldwert, andere Metalle sind für mich nicht relevant. Korrektur ist natürlich sowas von überfällig. das wird hart insbesondere für Anleger/Anfänger, die erst kürzlich eingestiegen sind (der Ansturm bei den Anlage-Edelmetallhändlern scheint ja heftig zu sein: manche Ware nicht verfügbar, lange Schlangen in den Läden sowie lange Lieferzeiten in den onlineshops
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#9207 | |
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Registriert seit: 08/2007
Ort: München
Beiträge: 897
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#9208 |
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Windsurfer
Registriert seit: 07/2009
Beiträge: 2.544
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Gold heute 4,5% runter und der Tag ist noch nicht zu Ende
so viel zur soliden Goldanlage. braucht man auch Nerven Silber, Pt und Pd noch krasser |
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#9209 | |
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Benutzer
Registriert seit: 08/2007
Ort: München
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https://de.marketscreener.com/kurs/a...5/unternehmen/ Goldpositionen bleiben erstmal unberührt. |
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#9210 |
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Registriert seit: 10/2005
Beiträge: 7.082
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hab bei den US-Staatsanleihen den aktuellen Zinsrutsch mal etwas mitgenommen und die Hälfte der US-Anleihen Langläufer reduziert, 9% Kursgewinn, nicht schlecht für langweilige Anleihen und nicht mal 1/4 Jahr Haltedauer. Weiss aber nicht wohin mit dem Cash, erstmal in Kurzläufer umgeschichtet. Bin nach wie vor leicht übergewichtet US-Dollar was Anleihen betrifft.
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#9211 | |
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Registriert seit: 10/2005
Beiträge: 7.082
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Short Dollar ist wohl immer noch der most crowded tade aktuell. Im Wettlauf welche Währung am stärksten an Wert verlieren wird in den nächsten 5 Jahren seh ich aber den Euro vorne und diversifiziere weiter in andere Währungen. Interessant auch NOK Anleihen (4% Rendite), besonders falls der Ölpreis mal wieder auf die Beine kommt. Mich erinnert ganz viel aktuell an die 2000#er DotCom Blase. Aktuell der heisse Scheiss sind alle Aktien, die "Quantum" im Namen haben. Firmen die 20 Millionen Jahresumsatz haben werden teils mit 10 Milliarden bewertet. In der KI Bubble läuft unterdessen ein fröhliches Umsatzkarussell. Am ehesten gefährdet aktuell wohl Meta und Oracle. Bin eher bearisch jetzt mit Aktien generell, bin aber schon in meinem minimalen Aktienanteil und kann prinzipiell (eigene Regel) nicht weiter abbauen. Versuche den Aktienmarkt zu timen waren bisher mässig erfolgreich. |
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#9212 | |
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Unqualifiziert
Registriert seit: 02/2023
Beiträge: 665
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Bei mir ist der Silber-ETC in den Stop gelaufen, also nix verdient oder verloren, dafür sind alle Tech-Werte gut gelaufen, teilweise habe ich bei Rücksetzer nachgekauft. Ich erwische mich gerade dabei ein zu ausgeglichenes Depot anzustreben, kennt ihr alten Hasen bestimmt. Blöd ist nur, das alles was ich auf die Shortlist nehme, entweder sofort anspringt (Fluence Energy, mit etwas über 5€ aufgenommen) oder keine Gelegenheit zum Einstieg bietet (Siemens). Jetzt gibt es ja die These, das ein Einstieg am ATH für langfristige Anlagen immer noch besser wäre als der Versuch, den Markt zu timen ^^ Meine sogenannte Sorgenkinder sind aktuell Nemetschek, Linde und Novo Nordisk. Letztere werden gerade in der Presse verprügelt, was mich an UNH erinnert, da werde ich einfach nix machen. Die anderen beiden schwächeln gerade länger als gedacht aber ggf werde ich das noch mal nachkaufen. Rausgeflogen ist Cadence, weil zu unbestimmt und ich habe einen ETF aufgelöst, um Cash zu halten, das liegt jetzt nach den Nachkäufen bei 10% und ist nicht mehr in den Geldmarktfond. Das hat sich bei den kleinen Summen, mit denen ich hantiere, nicht gelohnt. |
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#9213 | |
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Registriert seit: 06/2017
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Gutes Timing mit dem Kommentar, das war praktisch das Hoch. Der Tannenbaum ist inzwischen weiter am Gedeihen, nun schon bei >-40%. |
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#9214 | |
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Registriert seit: 06/2017
Ort: München
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Auch die Attraktivität von NOK (i.Vgl. zu €) scheint logisch: endloses Potential für Öleinnahmen, Haushaltsüberschuss, ziemlich moderate Staatsverschuldung um die 50% vom GDP (bei Gegenrechnung der Assets des Staatsfonds sogar ein fetter Überschuss) - und das nun im Vergleich zu dem, was bei uns in der Eurozone so abläuft. Andererseits ist diese Betrachtung aber schon mindestens seit Beginn der Eurokrise 2013 gültig. Und was ist seitdem passiert? Der NOK ist von seinem historischen Level von grob 8 NOK/€ in den folgenden 10 Jahren um etwa 1/3 auf 12 NOK/€ gefallen und verharrt seit 2023 dort (mehr oder weniger). Warum? Der Geier weiss es. Abhängigkeit vom Ölpreis, Notenbankpolitik, Investitionspolitik des Staatsfonds (nur im Ausland und in Fremdwährungen => NOK-Verkäufe), was auch immer. Wahrscheinlich kommen die Unterschiede in der fiskalischen Solidität der einzelnen Wirtschaftsräume auch erst kurz bevor es endgültig kracht wirklich zum Tragen (so wie seinerzeit in Argentinien z.B.). |
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#9215 |
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Registriert seit: 06/2017
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@Mahori, ShortSqueeze
Ich muss schon sagen, dass meine Erfahrungen mit „Market Timing“ bisher eher positiv waren. Sowohl was den Gesamtmarkt betrifft (Trumps Zölle und Covid für Aktien, Abflauen der Inflation für Anleihen – aber diese Gelegenheiten sind selten), als auch bei Einzelwerten (Siemens Energy, Clariane, Dell 2021, Deutsche Bank etc. 2023, UNH, Chinawerte 2023, Miningwerte 2016, etc.). Letztere Gelegenheiten sind häufiger, machen aber etwas Arbeit – man muss halt von dem Fall fundamental überzeugt sein, auch wenn der Markt gerade etwas anderes sagt. Auch darf man keine Wunder erwarten, insbesondere auf der Zeitachse: so eine V-Erholung mit Überschiessen wie bei Siemens Energy ist die Ausnahme. Oft dauert die Erholung länger als man denkt (mit zwischenzeitlichem weiterem Abrutschen), Sentiment und Berichterstattung müssen sich erst mühsam wieder drehen. Und manchmal klappt es halt auch einfach nicht (Bayer, BASF und viele andere). Aber oft ist da das downside auch ziemlich begrenzt gewesen. Bei meinem langweiligen Portfolio (ohne viel Tech/AI/sonstigen Hype) haben diese Fälle in den letzten Jahren in Summe aber einen deutlichen Beitrag geleistet. Die Frage ist eher, ob es sich wirklich lohnt, die Liquidität (also Anleihen oder auch Gold) vorzuhalten um im Falle einer Gelegenheit auch handeln zu können. Und da lautet die Antwort langfristig eher nein, wie wir wissen (wobei Gold zuletzt ein eigenes Thema war). Da ich aber ohnehin grundsätzlich nicht dauerhaft voll im Aktienmarkt investiert sein möchte (siehe posts weiter oben), stellt sich diese Frage für mich nicht wirklich. Persönlich habe ich bestimmt 80% der Zeit keine echte Meinung ob der Markt steigen oder fallen wird (Spoiler: meist steigt er), die sporadischen Dips im Gesamtmarkt (20%+) oder bei Einzelwerten (40%+) finde ich aber schon nutzbar. Finde momentan auch keinen Grund Aktien auszubauen, sie sind eher teuer. Gegenüber der dotcom-Blase sind die Bewertungen der führenden Werte zwar noch halbwegs moderat (PE ca 30 statt damals 50-200) und sie produzieren massig cash-flow, ich fürchte aber, dass ein grosser Teil der (hunderten Milliarden) Investments derselben in AI sich irgendwann weitgehend als „sunk money“ herausstellen werden, analog den Entwicklungen in früheren Blasen. |
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#9216 |
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Registriert seit: 10/2005
Beiträge: 7.082
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Bin mal gespannt wie es mit den Kryptos weitergeht. Der Gesamtkryptomarkt ist ja dieses Jahr um 60% gefallen (in erster Linie wegen den Altcoins).
Ich denke die meisten haben inzwischen kapiert, daß 90% im Kryptosektor einfach Scam ist. Wenn die Altcoins weiter gegen Null gehen wird das auch BTC belasten. |
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#9217 |
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Registriert seit: 06/2017
Ort: München
Beiträge: 878
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Mittlerweile würde ja sogar ich (als nicht gerade early adopter bei sowas...) davon ausgehen, dass uns Bitcoin dauerhaft erhalten bleiben wird und bestimmt auch weiteres Potential zur Wertsteigerung hat. Altcoins würde ich nie anfassen - wenn ich wetten müsste, würde ich darauf setzen, dass die ganze Kryptolandschaft sich mehr und mehr auf Bitcoin konzentrieren wird.
Mein Hauptproblem mit Bitcoin ist die seit 2020 hohe Korrelation zum Aktienmarkt, besonders zur Nasdaq. Gerade in Krisenzeiten (2022 oder Q1 2025) liegt die auch mal gerne bei 0.9. Nicht gerade hilfreich zum Ausbalancieren des Aktienanteils im Portfolio also. Gold ist dagegen weitgehend unkorreliert zu Aktien, oder in Krisenzeiten wie im April 2025, als die Aktienmärkte einbrachen, auch mit gegenläufig positiver Entwicklung (damals um 9% gestiegen während die Nasdaq um 12% fiel). |
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#9218 |
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Unqualifiziert
Registriert seit: 02/2023
Beiträge: 665
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Die meiste Zeit meiner noch kurzen Aktienkarriere versuche ich auch einzelne Werte zu timen, was bei den meisten auch bisher gut ausschaut.
Die Guten Alphabet ab 07.05.25 ohne Nachkäufe +68% Amphenol ab 19.03.25 mit Nachkäufen +50% ASML ab 13.11.24 mit Nachkäufen +42% MPS ab 12.12.24 mit Nachkäufen +31% Die mit Entwicklungspotenzial Nemetschek ab 15.08.25 mit Nachkäufen -13% Novo Nordisk ab 17.04.25 mit Nachkäufen -25% Und da komme ich auch zum Thema, das ganze ist recht tech-lastig und auch wenn die ganzen Firmen gute Zahlen aufweisen, braucht's ein, zwei, drei Gegengewichte (neben DWS und MucRe) und da struggle ich gerade, weil ich nichts wirklich finde. Aber vll suche ich nur nicht richtig! Zurück zu Stellantis oder P&G? Ersteres mM immer noch zu früh, letzteres ohne wirklich großes Potenzial für eine starke Erholung. Wie schon mal weiter oben geschrieben, habe ich diese auf der WL Schneider Elektric Heidelberg Mat Siemens Hermes Vll wisst ihr ja was? NonUSA, gute Zahlen, mit Dip und Boden ![]() Die Korrelation BC/Aktienmarkt gefällt mir auch nicht, daher ist das nur im Equivalent zu Kleingeld vorhanden. Geändert von Mahori (06.11.2025 um 07:53 Uhr) |
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#9219 |
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Benutzer
Registriert seit: 06/2017
Ort: München
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Als mögliches Gegengewicht zu Tech fallen mir als vielleicht etwas ungewöhnliche Werte ein:
Oder einfach Telecoms - Telefonica, Orange, T-Mobile US, Dt. Telekom. Einige davon sind mögliche dips, aber nicht alle. Ein etwas spekulativeres dip wäre Gerresheimer. Da ist so ungefähr alles schief gegangen was denkbar ist. Cash-flow wäre eigentlich da, aber seit jeher kaum genug um die laufenden Investments zu finanzieren, insofern kamen sie bisher nicht so recht von ihrer Verschuldung runter. Gewinnwarnungen, dazu Bafin Untersuchung wg. Fehlbuchungen (die aber eher peanuts) und CEO-Abtritt. Auf der anderen Seite möglicher spin-off, Synergien aus jüngster Akquisition und seit einiger Zeit PE-Interesse. Nicht mein übliches Beuteschema (kein cash-flow Monster, nach Abflüssen für Investments jedenfalls), aber im positiven Fall sicher massives Erholungspotential. Und dabei grosser Hebel für den Kurs über die Bilanz aufgrund der hohen Verschuldung. Habe alle der genannten im Portfolio, aber mit Vorsicht, keines mehr als 0.7% von gesamt liquide. |
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#9220 | |
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Registriert seit: 08/2007
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https://gerd-kommer.de/blog/einmalan...seninvestment/ |
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#9221 | |
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Unqualifiziert
Registriert seit: 02/2023
Beiträge: 665
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Ich habe aber nur mal von der These gehört, weiß aber weder einen konkreten Link, noch ob sie zutrifft. |
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#9222 |
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Benutzer
Registriert seit: 08/2007
Ort: München
Beiträge: 897
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Nachdem ich an anderer Stelle wiedermal Hanebüchenen Unsinn lesen musste, hier mal etwas produktives, das für diejenigen interessant sein könnte, die irgendwann mal von der Ansparphase auf die Auszahlungsphase umstellen wollen:
https://cdn.prod.website-files.com/6...01.03.2025.pdf Das ist nach meiner Meinung ein sehr intelligenter Weg Depots entsprechend umzubauen um davon im Rentenalter oder als Privatier zu leben. Stichwort: 3 Topf Strategie. |
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#9223 |
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Registriert seit: 04/2025
Beiträge: 37
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Super, danke dir
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#9224 |
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Kirmesschlosser
Registriert seit: 01/2007
Ort: Winterfell
Beiträge: 2.062
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Mein Kurzfristdepot ist ins minus gelaufen, und dass ziemlich schnell. Als das das letzte mal passiert war (war so um den Pandemicbegin) ist das mittelfristige Depot kurz danach gefolgt. Vielleicht ist es Zeit etwas vom Tisch zu nehmen. PS Hoffentlich dauert die Entscheidungsfindung nicht wieder so lange
![]()
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#9225 |
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Benutzer
Registriert seit: 10/2005
Beiträge: 7.082
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bin aufs Jahr gerechnet noch 19% vorne. Könnte mehr sein wenn ich nicht so viel Cash horten würde aber wer weiss ob nicht bald der Zeitpunkt kommt wo ich mich drüber freue. Ich vermute in den MSCI World ETF kommen jetzt verlorene 10 Jahre und man wird nach Alternativen suchen müssen.
Die Emerging Markets laufen super und ich denke die Outperformance gegenüber den USA wird weiter gehen. BTC super schwach - ich bekomme immer mehr das Gefühl die ganzen ETF etc. wurden installiert damit die Wale genug Liquidität hatten Ihre Positionen an die Retailer abzuladen. Gibt da Grafiken die zeigen wie stark da die Distribution in den letzten Wochen war. In den Altcoins das reinste Massaker. |
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#9226 |
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Unqualifiziert
Registriert seit: 02/2023
Beiträge: 665
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Ich habe nur ein Depot und das hat heute Zuwachs in Form von EUWAX Gold Ii erhalten.Da erwarte ich einen Push. Die Sparpläne für zwei ETFs wurden auf wöchentlich gestellt.
Ich erwarte eigentlich keinen richtigen Crash, wie im April, eher einen stufigen Abstieg auf ...?...man weiß es nicht. Viele meiner Tech-Werte sind schneller und steiler gefallen als der Markr aber sie haben sich bisher auch wieder ähnlich schnell erholt. Jetzt ist die Zeit die Emotionen auszublenden und Weise zu bleiben. |
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#9227 | |
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Benutzer
Registriert seit: 10/2005
Beiträge: 7.082
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Ob noch eine Weihnachtsrally kommt ist weiterhin möglich, aber es geht entweder hier schon runter oder Anfang des Jahres. Der Debasementtrade wurde inzwischen so rauf und runter gekaut, daß die Fluchthäfen aus den Währungen raus inzwischen einfach komplett überteuert sind. Dazu kommt extremes Leverage. Bei Gold seh ich auch kurz und mittelfristig Risiko, wir wissen einfach nicht wie die Zentralbanken weiter kaufen. Es würde reichen wenn die mal nichts machen um den Goldpreis 500 Dollar fallen zu lassen. Obwohl ich so pessimistisch bin, halte ich weiterhin meine minimale Aktienquote und bin bei Gold bei 27% (was vermutlich viel zu viel ist). Ein großer Teil meines Goldes ist eh schon weg weil ich meine 30% Quote eingehalten hab und Gold immer weiter verkauft habe in die Kursexplosion hinein. Für weiter sinnvoll halte ich es gegen den Euro zu wetten. Mir fällt eigentlich keine Region ein die die kommenden 10 Jahre stärker vom Abstieg geprägt sein wird. Bei den Aktien hab ich deutlich mehr in Asien und den Emerging markets als der Durchschnittsanleger. Das lief extrem gut. Wobei ich dadurch z.b. hohe Anteile an TSMC etc. halte, also auch diese Indizes sind inzwischen extrem Techlastig und damit nicht ohne Risiko wenn die KI Blase platzt. |
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#9228 |
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Registriert seit: 06/2017
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@ ShortSqueeze, Mahori, Lars Vegas
Hier sieht die Lage wie folgt aus: Bin year to date noch bei +32% mit fallender Tendenz die letzten Tage. Das bezieht sich aber nur aufs Aktien-/Golddepot ohne Cash und Anleihen. Bezieht man letztere mit ein, sind es wohl nur etwa +25% (allerdings ist der Nenner aufgrund grosser Zuführungen und Entnahmen unterwegs da jetzt nicht präzise). Einfach stumpf Gold halten hätte also mehr gebracht. ![]() Zu den +32% kommen die massgeblichen Beiträge (in %-Punkten) von Gold (+8.5%), „Trump-Zolltrade“ (+7.2%), Clariane (+3.9%), Centrus (+3.4%), Dividenden (+1.9%), Platinaktien (+1.2%), China (+0,5%), Rest (+5,8% ohne Dividenden). Bin mit dem Jahr bisher also recht zufrieden - zumal ich etwa 1/3 meiner Aktien/ETFs in einem „semi-managed“ Programm bei einer Bank halte (um mich von mir selbst ein wenig wegzudiversifizieren), das nur etwa 10% erwirtschaftet hat und den Schnitt entsprechend drückt (in obigen Zahlen enthalten). Eigentlich geht es jetzt also mehr um Bewahren als Ausbauen und vielleicht ist der Ansatz, die Cash-/Anleihenquote dazu mal etwas hochzufahren, jetzt kein schlechter. Momentan stehe ich bei 65% Aktien, 20% Gold und 15% Cash/Anleihen – ich denke ich miste demnächst bei den Aktien etwas Totholz aus um die Quote temporär etwas zu drücken. Was Gold betrifft, sehe ich das so wie ShortSqueeze, ich muss die Position allerdings aufgrund der steuerlichen Situation noch bis in den Juli schleppen, evtl. mit Absicherung (haben darüber ja geschrieben). Zu den grossen Währungen nehme ich nach wie vor keine Wette, auch wenn ich das, was ShortSqueeze schreibt, inhaltlich für schlüssig halte. Insbesondere sehr langfristig sehe ich ebenfalls schwarz für den Euro, nicht nur aufgrund fehlender Ausgabendisziplin bei den grossen Staaten, sondern auch vor allem aus demographischen Gründen: der Druck auf die Wirtschaftsleistung und Staatsfinanzen durch die rapide schrumpfende Bevölkerung wird sich irgendwann bemerkbar machen. Und der wird durch die Art von Zuwanderung, die wir haben, leider nicht kompensiert werden, sondern zunächst eher weiter verschlimmert. Da stehen die USA erheblich besser da. Aber mit einem Horizont von vllt. 10 Jahren messe ich diesen Treibern noch kein entscheidendes Gewicht bei. Geändert von Ratte im Labyrinth (15.11.2025 um 15:51 Uhr) |
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#9229 | |
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Unqualifiziert
Registriert seit: 02/2023
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Für heute erwarte ich einen kleinen Rebound, ggf. werden noch weitere Titel aus dem Tech-Sektor liquidiert. Zum WE hin rechne ich mit dem Fortgang des Abstiegs. Mein S&P500 Prognose für eine Bodenbildung liegt bei 6200-6350 und das wir da noch zwei drei Wochen hin brauchen werden. |
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#9230 | |
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Registriert seit: 10/2005
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Die Spreads zu den Staatsanleihen ist historisch niedrig. Die Anleihen sind also vergleichsweise teuer bewertet. Hier ist jede Menge Raum für böse Überraschungen. Man beachte den Anstieg bei den CDS bei Firmen wie Oracle. Wenn Anleihen, dann einfach Staatsanleihen. Ansonsten bin ich mir nicht sicher, ob es nicht doch noch eine Jahresendrally gibt und es erst im Januar runter geht. Ein letztes Aufbäumen des Marktes kann ich mir gut vorstellen. Der angerichtete Schaden ist aktuell noch reperabel und vom Timing her passt es auch. Also der Weg des größten Schmerzes wäre jetzt noch die Jahresendrally, nochmal knapp neue Hochs und dann runter. |
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#9231 | |
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Unqualifiziert
Registriert seit: 02/2023
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Endrally denke ich auch aber eben erst nachdem es noch ein Stück runter gegangen ist. Das war mir noch zu wenig (auch wenn ich schon jetzt bei manchen Werten weit von den ATHs weg bin) |
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#9232 | |
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Benutzer
Registriert seit: 10/2005
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Es geht mir aktuell darum Cash zu parken und dabei nicht zu viel zu verlieren. Im US-Dollar Raum bekommst du 3.6%, aber Währungsrisiko (was ich allerdings als positiv Risiko sehen würde). Wenn du 3% mehr auf High Yield einfahren willst kommt das mit einem Preis daher, das ist mehr Risiko. Es ist ohne weiteres möglich mit einem High Yield ETF einen Kursverlust von 30% einzufahren. Das passierte z.B. 2008/09. Meiner Ansicht nach sind aktuell die 3% Aufschlag viel zu gering. |
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#9233 |
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Registriert seit: 10/2006
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Beiträge: 459
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Hallo, ist EOS aus Australien eine Alternative zum Lotto?
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#9234 | |
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Unqualifiziert
Registriert seit: 02/2023
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Gestern hat NVIDIA als Heilsbringer mit erwartbaren Zahlen den Markt mal wieder bewegt, aber ob das bis zum Freitag hält? Ich bin da nicht bearish sondern wünsche mir einfach eine gesunde, langsame Abwärtsbewegung bis etwa 6350 Punkte im S&P. Aber wie sagt die erste Regel im Golf so schön: Spiele den Ball wie er liegt. Ob meine Ausstiege alle richtig waren, wird frühestens die nächste Woche zeigen und da bin ich in Brasilien und will mich entspannen.
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#9235 |
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Registriert seit: 08/2007
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Für den langweiligen und faulen Investor, der nicht ständig Stockpicking betreiben möchte und dauerhaft einen soliden Vermögensaufbau anstrebt, hätte ich mal wieder etwas:
https://www.justetf.com/de/etf-profi...594#uebersicht Das ist nach meinem Dafürhalten aus Rendite/Risiko Gesichtspunkten eine sehr gut Alternative zum MSCI World. Damit entgeht man auch dem problematische Klumpenrisiko des MSCI im Sinne der Magnificent 7. Disclaimer: Ich habe in den letzten Tagen einen größeren Teil meiner MSCI Anlagen hierein umgeschichtet und gleichzeitig die Fondsparpläne entsprechend angepasst. |
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#9236 |
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Um da Peter Lynch zum Thema mögliche Korrektur zu zitieren:
“Far more money has been lost by investors preparing for corrections or trying to anticipate corrections than has been lost in the corrections themselves.” Aber niemand ist da immun, ich mache das auch manchmal. Und halte grundsätzlich eine defensive Grundeinstellung - ausser es hat gerade wirklich gekracht am Aktienmarkt. Normalerweise versuche ich meiner Sorge über bevorstehende Korrekturen damit zu begegnen, dass in meinem Portfolio viel langweiliges Zeug mit hohem cash-flow sitzt, was oft etwas weniger stark mit Marktbewegungen mitläuft. Für Unternehmensanleihen konnte ich mich bisher auch nie erwärmen. Ich belasse es bei Aktien, kurzfristigen Staatsanleihen (zum Geld parken), gelegentlich langfristigen Staatsanleihen (für Wetten aufs Zinsumfeld) und Gold. Plus manchmal (selten) covered short calls und cash-covered short puts. Komplex genug genug für mein alterndes Gehirn.
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Das einzige Thema mit Dividendenwerten (als massgebliches Selektionskriterium) ist für mich, dass die Höhe der Dividende eigentlich nicht der entscheidende Faktor ist, sondern letztlich der vom Unternehmen generierte cash-flow: Ob die freie Liquidität als Dividende ausgeschüttet wird, oder für Aktienrückkäufe verwendet wird (wie gerade bei vielen US-Werten), oder nur auf der Bilanz verbleibt und dort market-cap erhöhend wirkt, oder (im besten Falle) in eigenes Wachstum investiert werden kann, ist letzlich fast einerlei. Dennoch denke ich, dass man über die Dividende bei einer vernünftigen Auswahl an Werten landet, wenn auch vielleicht mit etwas US-Untergewichtung (wg. Aktienrückkäufen dort statt Dividende als bevorzugtem “Ausschüttungsmechanismus”). |
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#9238 | |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 06/2010
Ort: ¯\_(ツ)_/¯
Beiträge: 3.460
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Hier mal ein Vergleich mit einem gängigen MSCI World ETF, ebenfalls ausschüttend: https://www.justetf.com/de/etf-profi...usammensetzung TER: ein-vielfaches. Inakzeptabel Zusammensetzung: * Die Top-10 haben in Deinem ETF sogar noch mehr Gewicht * MSCI World hat einen deutlich höheren USA Anteil. Hier sind es gerade mal 14% * Fondsdomizil Niederlande ist steuerlich suboptimal bei so wenig USA Anteil aber zu verschmerzen * 41% sind im Finanzdienstleistersegment vs 14%, auch damit würde ich mich sehr unwohl fühlen In meinen Augen ein grundverschiedenes Investment bei dem man auf deutlich andere Parameter wettet. Als Alternative zum MSCI World würde ich eher die Solactive Indexes sehen: https://www.justetf.com/de/etf-profi...N15#uebersicht Allerdings ist die TER Ersparnis auf Grund der Preissenkungen deutlich zusammengeschrumpft |
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#9239 | |
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Benutzer
Registriert seit: 06/2017
Ort: München
Beiträge: 878
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#9240 | |
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Benutzer
Registriert seit: 08/2007
Ort: München
Beiträge: 897
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Volatilität Almundi (16,51) vs. VanEck(11,4). Also warum sollte ein geneigter Investor in die Produktalternative mit geringerer Performance bei höherem Risiko (Volatilität) investieren? Doch höchstens aus Diversifikationsgesichtspunkten... Aber ist nur meine Meinung. Ich habe beide Alternativen im Bestand, finde den VDIV recht interessant für diejenigen, die nach einer guten, halbwegs sicheren Performance suchen und die Fokussierung auf US und hier die MAG7 vermeiden wollen. |
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