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Alt 21.03.2021, 18:15   #1
bourne
I loveSplDoorUndCore
 
Registriert seit: 09/2010
Ort: 9er u 17er XR3, Kahoona 13,5, SpleeneDoor 2012,f-one TX5
Beiträge: 539
Frage Bis zu welcher Größe haltet ihr eine Matte für sinnvoll?

Der eine sagt, ein 18er ist nicht mehr sinnvoll beherrschbar und zu groß, der nächste sagt, die kleinen sind nicht gut bei stärkerem Wind...
Ich war bisher froh, wenn ich an der Küste stand und es zu wenig Wind gab und ich meinen 17er Tube mit DOOR auspacken konnte. Das hat mir so manchen Kite-Tag gerettet. Nun soll ein 18er Soul unnütz zu groß weil kaum noch kontrollierbar sein? ��
Bei stärkerem Wind raten wieder welche zu TubeKites?
Ich bin irritiert.
Hier die mit Recht geforderten Infos: ich wiege nackt 80kg, fliege die meiste Zeit auf bockigen Binnengewässern und trotzdem so oft es geht an der Ostsee oder DK bis Hanstholm oder Fyn. Ich kite seit 2010 recht manierlich mit TubeKites von 7-17qm und Twintips.


Geändert von bourne (21.03.2021 um 19:55 Uhr)
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Alt 21.03.2021, 18:31   #2
ripatec
Benutzer
 
Registriert seit: 06/2014
Beiträge: 396
Standard

Die Irritation kann ich vestehen, denn es gibt aus meiner Sicht und Erfahrung keine "Eierlegendewollmilchsau" weder bei den Matten noch bei den Tubes.

Zunächst solltest Du Dein Gewicht definieren, dies ist der erste Parameter für die Mattengröße.
Dann wäre das Revier an der Reihe, Küste mit laminarem Wind und ab und zu einer Böe die schon von weitem zu sehen ist, oder absolut bockiges Binnenrevier mit Turbulenzen und Drehern .... ja ich weiß von was ich rede !
Es folgt der gewünschte Einsatzbereich Wasser/land/Schnee.

Danach würde ich die bisherigen Skills betrachten.

Daraus werden sich einige Möglichkeiten ergeben.
Danach wäre natürlich Testflüge die optimale Entscheidungshilfe.

Ich sage hier bewußt noch nichts von ... nimm Matte X oder Y, denn da fehlen noch zu viele Infos.
ripatec ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.03.2021, 19:05   #3
wolfiösi
kellerkind
 
Registriert seit: 12/2006
Ort: upper austria
Beiträge: 3.578
Standard ...

hallo,

wenn man davon ausgeht, daß du es "reasonable" also soweit wie möglich
preis leistungs performance sicherheits optimiert haben willst und keine besonders seltsamen reviere hast:

gute matten spielen ihre vorteile vor allem von 10 bis (open end) aus.

kleine matten können auch laune machen, die vorteile muß man dann
aber eher suchen, und - mal richtig gute matten vorausgesetzt -
sind sie teurer wie gute kleine tubekites die man zuhauf zu guten preisen
auch gebraucht bekommt.

bestes beispiel ich fliege ab 10 m2 matten (soul 10+15) dann kommt
ein tube ein RRD religion MKIII aus 2013 den hab ich ca 2015 wie neu um
eur 300.- gekauft der ist nach wie vor top, ich fahre den nicht allzu oft,
heuer hab ich ihm rein aus angst eine neue front tube um ca 70.- gegönnt,
es gibt nicht viel was ein top neuer wave kite besser kann...

lg wolfgang
wolfiösi ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 21.03.2021, 19:06   #4
set
Benutzer
 
Registriert seit: 08/2006
Beiträge: 3.637
Standard

Der Kite muss zum Wind passen Die 16jährige Tochter von meinem Freund fliegt auch schon mal den 21er Speed (gut ist schon ein paar Jahre her). Will damit sagen, das man solche pauschalen Aussagen nicht treffen kann.

Im Binnenland waren der 21er und der 15er Soul meine meistgenutzten Kites mit dem TT.
set ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.03.2021, 19:19   #5
Marc66
Benutzer
 
Registriert seit: 08/2012
Ort: Ostschweiz
Beiträge: 929
Standard

Habe von 17er Tube auf 15er Matte gewechselt - der vernünftig nutzbare Windbereich bleibt in etwa ähnlich. Klar könnte man versuchen bei noch einem oder zwei Knoten weniger aufs Wasser zu gehen, aber wenn die Matte mal als Knäuel im Wasser liegt (hier kommen dann auch die unterschiedlichen Konzepte zum Zug, mein 10er Soul lässt sich eigentlich immer ohne grössere Probleme starten, der 15er Speed 5 kann da schnell mal echt anstrengend werden) ist dann ein guter Fitness-Stand gefragt um nach Selbstrettung wieder zum Land zu kommen (Tube ist deutlich einfacher, lässt sich in der Regel bisschen zum Windfensterrand steuern womit man sich wenigstens in Landnähne ziehen lassen kann und möglichst im Stehtiefen dann alles zusammenräumen).

Kurz: 18er sehe ich nicht als Problem, dürfte (wenn leicht gebaut!) die Windrange nochmal bisschen runterschrauben. Hat allerdings wie der 21er dann auch das Problem der Selbstrettung - die Fläche ist nicht unbeachtlich welche man da irgendwie zusammenfalten muss.

Habe auch noch einen ganz kleinen (6er Speed 5), der ist eigentlich ganz witzig. Braucht allerdings ordentlich Wind (schätze so ähnlich wie wenn man mit 9er gut zum Fahren kommt) und wird vor allem irre schnell. Durch wenig Volumen im Schirm ist Start echt easy, auch wenn's mal 20 Knoten hat, die Obergrenze (Flysurfer gibt 42 Knoten ) möchte ich aber nicht mal ansatzweise testen müssen. Rein von der Depower sicher möglich, aber das Ding sauber zu starten und wieder zu landen bedingst dann echt grosszügige Spots (und erfahrene Landehelfer) damit das "sicher" bleibt.

Generell sehe ich den grossen Nachteil der Matten (egal welche Grösse) in den vorhandenen Spots. Mit wenig Platz, Windverwirbelunen und Hindernissen im Lee oder schon nur viel Kram am Strand (da reichen grosse Steine an Steinstränden, Wurzeln oder vom Wind hingetragene Ästchen bzw. Seegras was rumliegt) wird ein Start zur Qual bis teilweise unmöglich weil sich der Kram einfach überall in den Leinen und der Galerie verfängt. Sind die Spots grosszügig (Sand ist perfekt, dann kann man auch Sandsäcke auf den Schirm legen und den selber am Windfensterrand starten) dann bekommt man Windranges welche echt gigantisch sind, zudem keine Pumpen schleppen und Volumen zum wegräumen welche ein Bruchteil eines Tubes betragen (auch Gewicht ist super für die welche mal in die Ferien fliegen).

Wir handhaben das in der Regel trotzdem so, dass die Matten (schon nur wegen der Grösse) eher bei bei leichtem/mässigem Wind eingesetzt werden, die Tubes dann eher wenn der Wind zulegt. Die kann man dann auch mal unterspringen oder sonst ins Wasser schmeissen und bekommt die immer gestartet, da pass ich mit der 6er Matte schon auf, dass die nie zu nah ans Wasser kommt (bin aktuell auch dabei das Teil abzugeben, sind quasi nie in Revieren unterwegs wo so viel Wind und eher flaches Wasser ist).

Hat somit beides Vor- und Nachteile, schön, wenn man die Wahl hat
Mit dem 17er Tube hatte sich auch gezeigt, dass das Board einigermassen passen sollte (hat dann doch ordentlich Querzug - lange Kante und viel Breite hilft dann auch zum Gleiten), mit dem 15er ist ein 135er Board (41/42 Breit) grad noch so OK, bei grösser würde ich dann doch über ein richtiges LW-Board nachdenken welches deutlich grösser ist.
Marc66 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.03.2021, 23:20   #6
joeach500
Benutzer
 
Registriert seit: 08/2016
Beiträge: 268
Standard

Aus Erfahrung kann ich sagen, daß für mich Matten mindestens bis 21m² sinnvoll sind.
Der 18er Soul wird die alte 17er Tube aber in jeder Beziehung schon weit hinter sich lassen und die Windrange nicht nur nach unten sondern auch nach oben erweitern.
joeach500 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.03.2021, 02:01   #7
sixty6
Benutzer
 
Registriert seit: 11/2014
Beiträge: 2.183
Standard

Hi Bourne,
ich wiege 75Kg und fliege bei jedem Wind und ausschließlich Matten von 4 -35kn und mehr. Ich nutze Matten von 6 bis 23qm in Binnenland, Küste und Welle. Freestylematten, Performancefreerider sowie Hochleister.
Ich kenne Matten mittlerweile recht gut, und kann sagen, dass sie mir in allen Bedingungen lieber sind. Da ich mich an die Eigenarten gewöhnt habe, sehe ich naturbedingt auch keinerlei Probleme mehr in irgendwelchen Bedingungen, und daher sage ich, sie machen für mich immer! mehr Sinn. Bin also sicher schon etwas betriebsblind, eins ist jedoch unbestriiten, Dreh- und Angelpunkt bei der Sache ist, wie gut man sich auf Matte eingefahren hat - daher rühren sicher die unterschiedlichen Ratschläge. Wenn du bereit bist, dich etwas durchzubeißen, dann mach es auf jeden Fal!

Mir haben vor Jahren meine Kumpels immer gesagt, dass Matten nix taugen usw. Mittlerweile haben fast alle auch eine - zumindest für wenig Wind.

Die meisten starten ihre Karriere mit einer ergänzenden großen Matte für wenig Wind - also so wie Du. Bedenken sollte man dabei aber immer, dass man sich dabei per se in delikatere Situationen begibt, denn nach wenig Wind kommt manchmal garkein Wind. Und wenn man dann mal nach hause schwimmen muss, kommt man schnell durch die hämischen Kommentare ins Zweifeln.
Aber eine leichte Matte bleibt nichtdestotrotz noch bei deutlich weniger Wind am Himmel.
Jetzt nicht einknicken!!! - nach der nächsten 8-9kn -Session mit dem 18er weiß man dann aber wieder, warum es sich lohnt.

Spätesrens wenn sich Richtung Juli/August die Frühjahrsstürme verabschieden und die hochsommerliche stabilen Schwachwindperioden einstellen, reihen sich die Nutzungsmöglichkeiten wie Perlen an der Kette...

Mit 18er und 21er speed5 war ich schon gut dabei bei Schwachwind und 75kg. Seit letztem Jahr ist noch ne leichte 23er Matte dazu gekommen, bei der ich anfangs selber Zweifel hegte, ob das noch was mehr bringt. Nach anfänglicher Angst vor diesem Monster hatte ich mich selber etwas motivieren müssen, aber nachdem ich den kite etwas kennenlernte, kann ich heute sagen H A M M E R -sessions, die ich noch mal dazugewonnen habe. So ähnlich wird es dir mit dem 18er ergehen...

Die Sache macht umsomehr Sinn, je besser man die Matte in den Griff bekommt. Der Soul ist sicher kein schwer zu fliegender Kite
Er ist ungleich leichter als dein 17er tube, daher wird er auch noch fliegen, wenn der 17er schon lange nicht mehr in der Luft bleibt. .
Eindrehwunder ist so grosser Schirm nicht, insbesondere wenn man zuvor nen kleineren tube geflogen ist.
Es braucht meist ne halbe Stunde, bis man sich an das langsamere Handlung gewöhnt hat, nachund nach kommt einem langsam alles normal vor und die Sinnhaftigkeit wird einem glasklar.
Ein 15er Soul wird deinem 17er mindestens ebenbürdig sein, aber sicher viel besser Höhelaufen und bei viel weniger Wind in der Luft bleiben. Auch Springen dürfte mit dem 15er schon höher länger,weiter ausfallen... Daher könnte eine zukunftsgerichtetere Strategie auch sein, 15er Soul und damit lernen und dann später die Option für nen 21er offen halten. Denn der Wunsch nach noch weniger Wartezeit bei lowwind wird vermutlich kommen, sobald du mit dem 15er gut klarkommst.

Viel Spaß!


Geändert von sixty6 (22.03.2021 um 02:35 Uhr)
sixty6 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 22.03.2021, 08:24   #8
Bernd das Brot
Benutzer
 
Registriert seit: 09/2013
Beiträge: 167
Standard

ich habe nur den ersten beitrag gelesen nd die antwort ist ganz easy

matten sind sinnvoll von 6 bis 21qm
Bernd das Brot ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.03.2021, 08:30   #9
pankite
Sioux
 
Registriert seit: 11/2012
Ort: Konstanz
Beiträge: 213
Standard 11er

Für mich mit 85kg und Foil macht eine Matte nur bis 11m Sinn (Ozone Ultra). Wenn die 11er Matte mit Loopen nicht mehr am Himmel zu halten ist, ist an dem Tag einfach zu wenig Wind um zu kiten. Sobald genug Wind vorhanden ist wechsle ich dann auf den 10er Foil-Tube.
pankite ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.03.2021, 09:19   #10
Smeagle
Benutzer
 
Registriert seit: 01/2015
Ort: München
Beiträge: 3.258
Standard

Hallo,

da kann ich gar nicht mehr so viel hinzufügen, nur in die gleiche Kerbe hauen

Meine 22m Matte habe ich eigentlich nur gekauft, weil sie extrem günstig war. Nun fahre ich die fast jede Woche, nach Feierabend für eine Abendsession mit ATB an Land

Auf dem Wasser fahre ich sie auch gerne, aber ich muss sagen, dass ich da schon genau überlege wie die Vorhersage ist... Bayrische Binnenseen... Front ist angesagt und kommt einfach nicht. Da wäre oft stundenlang der passende Wind für die 22er Matte, aber ich weiß genau, wenn die Front dann kommt, dann geht es sehr, sehr schnell. 15er Matte traue ich mich dann noch - Unterschied zwischen 22 und 15 ist vielleicht 3..4 Knoten - aber selbst die kann dann schnell zu groß werden. Aber in thermischen Revieren am Abend oder auch an so lauen Tagen wo keine Fronten zu erwarten sind ist die große ein Traum.

Bei den kleinen Matten ganz ähnlich: Am Meer packe ich sehr gerne meine 7er oder 9er Matte aus, ein Traum. Aber im böigen Front-Wind daheim in Bayern eher nicht, Drehwinde und Böen machen da weniger Spaß als mit kleinen Tubes. Am Land, in entsprechend niedrigerem Wind, fahre ich die aber auch gerne.

Aber zum Anfangen würde ich eher eine 12er oder 15er nehmen, man muss erst mal Matte kennenlernen, Leichtwind braucht viel Übung. 12er ist selbst im "windarmen" Bayern meine meist gefahrene Größe, fahre die aber auch oft mit XL-Door, wenn Du die nicht magst dann eher 15er. Habe 90kg.

Zwischen 15 und 22 brauche ich persönlich nichts. Hat mir noch nie was gefehlt. Also wenn der 15er nicht reicht, dann brauchte ich auch _wirklich_ groß.
Smeagle ist offline   Mit Zitat antworten




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matte, schwachwind, soul, starkwind, tubekite


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