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#161 |
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Beiträge: 537
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Als Mensch mit hoher räumlicher Nähe wähle ich
E) er wird sich eine Flasche Weißwein reinzimmern und dabei - wie sonst auch - vollständig auf das Denken verzichten und seiner Wut freien Lauf lassen, indem er irgendetwas twittert. Vermutlich ist Habeck oder die woke cancel culture schuld. |
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#162 |
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Registriert seit: 11/2014
Beiträge: 4.084
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Anbei schöner ganz allgemeiner Vortrag zum Wasserstoffthema. Auf das Thema H-Mobility wird nur am Rande eingegangen, aber für alle Nicht-Chemiiker ein schöner ganzheitlicher Überblick. Mal die Zeit nehmen und anhören:
https://www.youtube.com/watch?v=Y7yUssQD4xA @ MST, Du wirst es vermutlich noch erleben, den Beginn des Wasserstoffzeitalters. Geändert von sixty6 (11.03.2026 um 10:23 Uhr) |
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#163 | |
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was weis ich...
Registriert seit: 06/2001
Ort: Rastatt
Beiträge: 5.664
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Zitat:
Das Zeitalter ist von daher schon angebrochen, aber dieser Wasserstoff sofern irgenwann ausreichend zur Verfügung steht wird für Industire benötigt. Im Bereich Mobilität wahrscheinlich auch bei LKWs, im Bereich PKWs bei aktuell lahmen Ausbau der Erneubaren sicher nicht! Ich wette das in den nächsten 10 Jahren keine nennenswerten PKWs damit auf den Markt kommen! |
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#164 | |
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Registriert seit: 11/2014
Beiträge: 4.084
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Zitat:
Der Schlüssel liegt wie bereits gesagt darin, dass H2 ein Energie-Träger/Speicher ist, und dass er in ausreichender Menge mit geothermischer oder sonstiger regenerativer Form "erzeugt" werden kann. Darin besteht nun die große Aufgabe. In D heizen wir zu Überproduktionszeiten das Meer mit Spiralen auf. Das könnte man natürlich besser zur Wasser-Hydrolyse verwenden. |
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#165 |
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Binnen-Wellenreiter
Registriert seit: 07/2005
Beiträge: 2.985
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Off-Topic Wosserstoff:
@MST: Ich wüsste jetzt auch nicht auf wen wir noch warten müssten, ggf. möchte jemand ein rotes Band mit der Schere durchschneiden damit das Wasserstoff-Zeitalter startet? Auch bei uns gibt's Kunden die seit ein paar Jahren Elektrolyseure im multi-MW-Maßstab betreiben, aktuell größtes deutsches Projekt ist so weit gesehen https://www.ewe.com/de/media-center/...n-emden-ewe-agBack to Topic: Ggf. sollte man dann aber auch mal die rund 10 Mio. € Wasserstoff die 2025 in Deutschland gehandelt wurden, den 29 Mrd. € Gas und 36 Mrd. € Öl gegenüberstellen, kleine Hilfestellung das Verhältnis ist 5.800 : 1 insofern kann man dann doch wieder die Frage stellen, ab wann man von Wosserstoff-Zeitalter sprechen sollte. ![]() https://www.energy-charts.info/chart...acked_absolute Mal sehen wieviele Milliarden, das dieses Jahr werden vielleicht knacken wir 2022 mit 120 Milliarden an Zuwendungen für mindestens autoritäre, wenn nicht kriegsführende Staaten. ![]() Aber auch beim Vergleich zwischen Tanke und Ladesäule sei nochmal eine erstaunliche Verknüpfung aufgetan: Als ich gestern mit Wolfgang am Chiemsee war und mir den Aufwand von zweimal Umparken gemacht habe um bei, volkswirtschaftlich, negativen Strompreisen zu laden, Gestern wie Heute, war ich an den 4 Ladepunkten allein. ![]() Mag an der touristischen Vorvorsaison gelegen haben und alle anderen BEVs standen sicher in dem Moment an der heimischen oder Arbeitgeber-Ladesäule. Anderseits lässt mich der Verdacht nicht ganz los: Könnte es sein, dass wir Mittags eigene deutsche, bereits vollständig bezahlte, grüne Stromerzeugungs- und Verteilanlagen abschalten und stattdessen aus Bequemlichkeiten lieber am Abend laden oder gleich überteuerte Plöre beim Autokraten kaufen, um noch mehr Bomben auf Zivilisten zu finanzieren? Nochmal, aus Bequemlichkeit? Wäre zu absurd, kann eigentlich nicht sein. Ansonsten im Zweifel einfach auf einen Toyota Mirai warten, ab 2044 dann sogar mit H-Kennzeichen. Oder noch heute Abend den Studenten an der Aral-Kasse voll jammern. |
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#166 | |
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Registriert seit: 10/2005
Beiträge: 7.246
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Zitat:
Aber so hat halt jeder seine Feindbilder. Ich fahr vielleicht noch 4000km im Jahr mit Verbrenner, das sind aber halt Fahrten mit Segelflug Anhänger, geht einfach nicht sinnvoll mit Elektro. Alles andere Elektro. |
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#167 | |
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Registriert seit: 11/2014
Beiträge: 4.084
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Zitat:
Und nochmal, von der heutigen noch geringen Nutzung abzuleiten, dass die Verkehrs-Hydrogenisierung ein Rohkrepierer wäre, wirft die Frage auf, wie es denn vor ca 10 Jahren vor der E-Mobilisierung aussah - da herrschte die analoge Situation. Die Fakten sind unleugbar - die Zutaten für die Batteriien sind sehr begrenzt und weisen analoge Nachteile wie die Fossilen auf. Langfristig sind sie genauso endlich wie Öl und Gas, beinhalten ökölogische Probleme und politische Abhängigkeiten und sind heute schon viel seltener. Ich sage daher, es ist sinnvoll heute schon parallel den Weg der Hydrogenisierung einzuschlagen, um künftig nicht wieder den Anschluss zu verpassen. Das Problem der Regenerativen: Einen Speicher zu finden. Wasserstoff ist defacto ein Speicher, wenn auch ein Volatiler. Batterieen sind auch ein Speicher, aber eben ein viel zu kleiner. Mit Wasserstoff können gigantische Mengen an regenerativer Energie gespeichert werden. Er kann in riesige Kavernen und Speichergestein verpresst werden, genau, wie das heute schon mit Erdgas gemacht wird in Deutschland. Geändert von sixty6 (20.03.2026 um 09:29 Uhr) |
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#168 |
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Registriert seit: 10/2020
Beiträge: 537
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@sixty öl und gas sind endlich, weil wir sie verbrennen und u.a. als co2 dmitzieren, dass erst in millionen jahren vielleicht wieder öl werden, wenn sich die Organismen, due es aufgenommen haben, zersetzen.
Was genau passiert denn bei Batterien? Könnte man diese nicht vielleicht recyceln? Das gilt insbesondere für die seltenen Erden. Vielleicht könnte deine Analogie weniger passend sein, je nach antwort auf die Frage. |
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#169 | |
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Registriert seit: 01/2015
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Beiträge: 10.635
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Zitat:
Es lohnt sich nur bisher nicht so die abzubauen, deswegen machen es nicht viele... Nochdazu laufen da sehr viele Stoffe drunter, der Begriff ist so absolut gesagt ziemlich irreführend. Und die Mengen die man verbraucht sind auch absolut nicht vergleichbar mit den Mengen an Öl die man aus dem Boden pumpen muss damit alle weiterfahren. Akku baust Du auch einmal und dann fährt der >10 Jahre UND er kann auch noch recycled werden. Öl verbrennst Du in großen Mengen und dann ist es weg.Außerdem gibt es inzwischen wirklich viele Ansätze für Akkus aus sehr vielen "anderen" Materialien, das kann man so pauschal im Moment noch gar nicht sagen ob und welche "knappen" Materialien auf Dauer in der Nutzung bleiben. Da Ziel ist natürlich, billige und gut verfügbare Rohstoffe zu verwenden. |
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#170 |
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Registriert seit: 11/2014
Beiträge: 4.084
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Derzeit werden die REEs quasi nicht recycled. Und das hat ja Gründe. Die Magneten müssen entweder aufgeschmpolzen oder mit Säure aufgelöst werden. Ja, man kann alles recyclen, nur wenn die dazu benötigte Energie um ein Vielfaches über der der Exploration liegt, macht es ökonomisch und ökologisch keinen Sinn. Daher liegt die Quote unter 1% derzeit, weltweit und über allen Einsatzbereichen gesehen!
Die REE kommen zwar häufig vor, diese Aussage bezieht sich aber auf die Verbreitung und nicht auf abbauwürdige Konzentrationen. Eisen ist z.b. das häufigste Element auf der Erde, aber in der Kruste nur noch 5%,. Das meiste ist im erdkern, und die Kruste ist im Schnitt 9-80km dick. D.h. das meiste von den nur 5% krusteneisen ist zudem noch unerreichbar für uns ( die tiefste bohrung der welt ist gerade mal 12 km tief). D.h. obwohl das häufigste element ist, müssen wir großen Aufwand zur Exploration betreiben. Die REE sind um Potenzen seltener. Über 90% der REE entstammen China, folglich begibt man sich in eine extrem große Abhängigkeit als Automobilnation Nr.1. Dasselbe gilt für die Metalle der Akkus ( die REE werden nicht für die Akkus gebraucht, sondern für die Magneten der Motoren), also Lithium, Kobald, Zink... sind auch Mangelware. Bei derzeitiger Fördermenge ist kobald noch 40-50 Jahre förderbar. Aber die Fördermenge wird sich drastisch erhöhen. Nicht nur für die BEVs. Dann kommt man vielleicht eher Richtung 25 Jahre. Mit Recycling sicher noch streckbar, aber auch da ist man von quasi einem Land abhängig, dem kongo. Alsio alles keine erstrebenswerrte Alternative für die Zukunft. Gelingt der langerhoffte Durchbruch bei den Feststoffbatterieen, könnte das allerdings der Gamechanger werden. Was den grünen Lades-Strom betrifft, so ist der eben niemals grün, solange jede kWh regenerative mit genau eben einer kWh gas-erzeugte geback-upt werden. Ich bin wiegesagt für die e Mobilität. Aber sie ist alles andere als der Stein der Weisen. Aber besser als die Fossile Mobilität. Geändert von sixty6 (21.03.2026 um 02:16 Uhr) |
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#171 |
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Registriert seit: 10/2020
Beiträge: 537
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Dein Argument lautet also:
Es wird wasserstoff, weil es zu teuer ist, Batterierohstoffe zu recyceln bzw teurer als diese auszubuddeln? Wie verhält sich denn der Preis von Wasserstoff gegenüber Strom? Und ist wasser wirklich überall in so großen Mengen verfügbar? Insbesondere auch dort, wo man verhältnismäßig gut Strom ernten kann, weil flächen, wenig menschen und sonne/wind verfügbar sind? Was macht man mit den ganzen Rückständen aus dem wasser, die dann konzentriert vorliegen? Vielleicht versuchst du die Argumente, die du hast, auch zu gewichten und in ein Verhältnis zu setzen. Wenn der Preis der Rohstoffe bei Batterien eine entscheidende Rolle spielt, warum dann nicht bei wasserstoff? Wenn du Entwicklungen annimmst, warum nicht auch bei Batterien usw? |
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#172 |
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Binnen-Wellenreiter
Registriert seit: 07/2005
Beiträge: 2.985
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denn das ist keine Anklage, sondern eine Motivation zur Entgiftung. Denn ich weiß selbst wie leicht man in Abhängigkeiten gerät. Mit der 50er 2-Tackter war man natürlich das coolste Kid, Hauptsache laut, oder später der LT28, Hauptsache breit. Aber wie es so läuft, irgendwann rutscht man ab und findet sich mit zunehmend schweren Nebenwirkungen in einem 7,5 Tonner Diesel WoMo wieder, während man zuhause längst an der Gas-Pipeline hängt, Diagnose: langfristig fataler Mischkonsum. Von Manchem im Rausch missverstanden als Statussymbole, sind es am Ende nur zur Schau gestellte Abhängigkeiten, zerstochenen Unterarmen gleich.
Und die Dealer, die gerade noch unsere Freunde waren, kreisen heute immer mehr um sich selbst und fallen in unkontrollierbaren Bandenkriegen übereinander her. Nicht nur zuletzt im fernen Venezuela oder Nahost, sondern auch schon ganz nah in der Ostsee, keine 4 Jahre her, kommen die Einschläge verirrter Projektile näher, im Rausch des eigenen Fahrtwinds von Spot zu Spot leicht zu überhören. Und natürlich werden sich die Dealer, wenn etwas droht zu kippen, wieder um uns kümmern. Sie werden uns in neuem Gewand versprechen die Preissteigerungen auf nur einmal am Tag zu begrenzen. Dazu gibt es Methadon zur Beruhigung unserer Nerven. Vom größten Ministerpräsidenten aller Zeiten bis zu einzelnen Forenmitgliedern werden wir hören, dass längst an neuen noch besseren Ersatzstoffen gearbeitet wird Fracking, SMR, Fusion, etc. und wir weiter machen können wie bisher, entzugsfrei! Es bleibt an uns in einem nüchternen Moment zu hinterfragen, ob diese seit 50 Jahren wiederholten Beschwichtigungen uns weiter im halbsedierten Zustand halten sollen oder ob wir uns endlich frei machen wollen, von den Dealern und ihrer Entourage? Denn die tägliche Spritze Sprit ist schon lange nicht mehr alternativlos. Und auch der Mieter mit dem geliebten Diesel unter der Laterne kann schon heute und sofort mehr tun als nur symbolisch seinen Willen zum Entzug zu bekunden: Ich bin gerade einer der über 1000 Bürger Energie Genossenschaften in Deutschland beigetreten, die Mitgliedern auch den eigenen Strom liefern, einer von mehreren Wegweisern: https://netzwerk-energiewende-jetzt....chaften-finden Sanfte Grüße mit Mut und Zuversicht, noch ist es nicht zu spät sich zu entscheiden. Off-Topic @HandKeineWurst: Ich war vorgestern auf der ABSI, siehe Bild, wobei ich selbst von der recht klaren Aussage von Hans Josef Fell (Mitbegründer des weltweit dutzendfach kopierten EEG) zum Thema Wasserstoff: Allgemein ging es in dem Gespräch um Speicher, Dunkelflaute, etc. Fell hat dabei dem Thema Wasserstoff in diesem Kontext keine große Relevanz mehr eingeräumt. Als Beispiele nannte er die Breite alternativer Speicher-Technologien, die absehbar wirtschaftlicher sind. Unter anderem Druckluft-Speicher, etwas wovon ich seit meinem Studium als wir die Dinger durchrechnen mussten, eigentlich nicht mehr viel gehört hatte. Aber tatsächlich, mal wieder China, könnte hier etwas in Bewegung kommen: https://www.heise.de/news/600-MW-Dru...-11201800.html Insbesondere wenn für diese Sonderform des „Adiabatischen“ Speichers mit Wärempuffer, die genannten 71 % Wirkungsgrad stimmen bzw. für einen Gesamtzyklus Elektrisch-Elektrisch gemeint sind, wäre das nicht nur nah am theoretischen Maxiumum, sondern natürlich ein potenzieller Show-Stopper für H2 als Speicher. Den neben vielen Faktoren, sind Speicherverluste ein stark einschränkender Faktor, wenn es um die wirtschaftlich nutzbaren Preisschwankungsbreiten geht und diese wiederum als Anzahl der Betriebsstunden entscheidend für die Wirtschaftlichkeit jedes Systems. Da bleibt H2 und Fusion, den beiden steuerlich am fettest gemästeten Kindern, nur der Platz am Straßenrand der Energiewende, um mal wieder anderen Technologien zu winken, die schneller und günstiger an ihnen vorbeiziehen, aber hey Energiewende, wir gehören doch auch dazu. Is klar ne. 😉 Davon abgesehen war die ABSI als eine Veranstaltung auch fürs Volk zum Mitmachen, mal wieder beeindruckend. Die Basilika von Altötting war zur Abendveranstaltung mit knapp 1000 Leuten knall voll. Ich muss dann mal abstecken, schon wieder alle Speicher voll für Lau. 😊 |
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#173 |
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gelöscht
Geändert von DieWelle (23.03.2026 um 11:22 Uhr) |
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#174 |
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Registriert seit: 02/2015
Beiträge: 2.237
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Der Strompreis wird mit dem Erdgaspreis steigen (Strommarktdesign, Merit-Order-Prinzip). Das werden wir alle mit ein paar Monaten Verzögerung schmerzhaft zu spüren kriegen. Also mit Strom wird man (preislich) keinesfalls unabhängig von den Fossil-Importen. Jedenfalls nicht in den kommenden 10-20 Jahren.
Natürlich kann sich glücklich schätzen, wer ein EFH mit PV & Batt & EV besitzt und sich somit signifikant unabhängiger vom Stromeinkauf machen kann. Das dürfte aber eine äußerst exklusive Minderheit der Bevölkerung sein, denn so viel Kohle hat kaum jemand (unter 1 % der Gehaltsempfänger in DE). Also für die Allermeisten: Irrelevant. Ich verstehe nicht, was die Beteiligung an einer Energiegemeinschaft bringen soll. Günstigen Strom für Nicht-PV-Besitzer jedenfalls nicht. Auch nicht ab Juni 2026, wenn §42c EnWG in Kraft treten wird. Das ist mal wieder eine schöne Nebelkerze der Politik. Was das Gesetz möglicherweise bringen wird: Noch mehr Einnahmen für PV-Besitzer (die dann ihren Strom, den sie bisher nicht selbst verbrauchen oder zwischenspeichern konnten, lokal verkaufen können). Die zentrale Herausforderung ist der Netzausbau und die Digitalisierung der Netze. Insbes. der Verteilnetze. Das kostet immens viel Geld und wird zukünftig noch viel mehr Geld kosten, ist aber alternativlos (wenn wir den Anteil der EE am Gesamtstromverbrauch deutlich über 80 % bringen wollen). Diese Kosten müssen (sollten) von Stromverbrauchern und Stromerzeugern bezahlt werden. Zukünftig auch von solchen, die PV-Anlagen besitzen und betreiben. Jedenfalls solange diese PV-Betreiber noch mehr als null % ihres Stroms aus dem öffentl. Netz beziehen, bzw. mehr als null % ihres PV-Stroms in das Netz einspeisen. Ich mag die Reiche wirklich nicht, aber hier hat sie einen Punkt. Da diese gesamte Situation weiterhin völlig ungeklärt ist, bleibt fraglich, wie die zukünftige Erlös- und Kostenstruktur im Netz aussehen wird. SmartMeter werden weiterhin nur in homöopathischen Mengen installiert, womit die Grundlage für die Netz-Digitalisierung und eine intelligente, kostenoptimale Steuerung von Erzeugung und Verbrauch fehlt. Ein völliges Desaster in DE. Alle anderen Länder machen es seit teils Jahrzehnten vor, wie es geht. Nur in DE klappt es nicht. PS: Die faktische Verweigerung der Netzbetreiber, SmartMeter massenhaft auszurollen, ist übrigens der Hauptgrund, warum ich nicht an eine sinnvolle Umsetzung von §42c glaube. Da wird einfach nichts passieren, weil Otto-Normalkunde weiterhin monatelang auf ein SmartMeter warten muss (und dafür teilweise bis zu 1.000 € zahlen muss - was einen dann sowieso Abstand von der Idee nehmen lässt). Geändert von DieWelle (23.03.2026 um 11:35 Uhr) |
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#175 | |
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Registriert seit: 10/2005
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Zitat:
Bei Langzeitspeichern (saisonal, Herbst/Winter) viel entscheidender ist dann einfach wieviel es kostet eine bestimmte Menge an kWh längerfristig zu speichern. PtG ist dann immer noch die billigste Methode wenn es z.B. darum geht eine Woche Dunkelflaute zu überbrücken, insbesondere da man das Gas Problemlos über Monate speichern kann und der Wirkungsgrad einfach keine Rolle spielt wenn im Sommer die Strompreise Nahe Null sind. |
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#176 |
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Binnen-Wellenreiter
Registriert seit: 07/2005
Beiträge: 2.985
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@DieWelle
Nein Du täuschst Dich, zum einen habe ich gerade von meiner Bürgerenergie-Genossenschaft ein Strom Angebot bekommen, das deutlich günstiger als mein aktueller Strompreis liegt. Wenn ich die Tage durch die Lektüre durch bin melde ich mich gerne mit Zahlen dazu zurück. Auch sind die Strompreise nicht 1:1 an Gaspreise gekoppelt, das werden alle hier, in der ersten großen Grafik, die nächsten Tage noch sehr gut beobachten können. Der (Neukunden)Strompreis steigt, aber längst nicht so wie die Spritpreise: https://www.zeit.de/wirtschaft/energ...nergien-ausbau Auf bestehende Stromverträge hat das ohnehin erstmal keinen Effekt, auf alle die täglich Tanken müssen aber einen unmittelbaren. Zum anderen nutzt Du leider alte Klischees, die von den Dealern vor 15 Jahren ins Leben gerufen wurden: "Nur das reichste 1 % kann sich EFH mit PV & Batt & EV leisten, alle anderen müssen für deren Luxus blechen." Das ist falsch! Der Kern der Energiewende ist gerade die Verlagerung der Kontrolle und der Vermögen weg von wenigen Oligopolisten wie Aral, Shell, E.on, Vattenfall, RWE und manch trägem Stadtwerk. Zu den Zahlen, aktuell gibt es in Deutschland: > 3 Millionen private Hausdach PV Anlagen > 1,2 Millionen Balkonsolar Anlagen + hohe Dunkelziffer > 250.000 Mitglieder in Bürgerenergiegenossenschaften Mit rund 4,5 Mio. Beteiligten ist das alles andere als eine elitäre 1%-Bewegung, sondern etwas aus der Mitte der Gesellschaft. Und genau das macht den Dealern Angst, weswegen sie versuchen die Deutungshoheit zu behalten. Zu unterstreichen ist dabei, dass sowohl Balkon-Solar als auch Mitgliedschaften in BEG jeweils ab mittleren 3 stelligen €-Beträgen zu haben sind, also keine Summen, die Leute in Surf-Foren in Existenznöte bringen. Einfach auf die nächste ABSI o.ä. kommen, dann kann man erleben, dass da niemand mit Goldketten behängt sitzt, aber auch das eingeladene lokale Netzbetreiber (Mutter E.on) trotz persönlicher Einladung nicht auftauchen, da sie zu Recht Angst haben für ihre Trägheit und Verhinderungstaktik verbal abgewatscht zu werden. Quellen: https://www.ise.fraunhofer.de/de/ver...em-Abo-Service https://pvinsider.de/balkonkraftwerk...d-anzahl-2025/ https://www.energy-charts.info/chart...n=p_solar_size @ShortSqueeze Ja genau wie ich geschrieben habe, ist der Wirkungsgrad nur ein Faktor. Worum es ja hier ursprünglich mal in der ersten Abschweifung ging: Wasserstoff-Autos, dazu sagt eine ISE Studie aus 2025: S.3/Zusammenfassung/3.Szenario "Technologieoffen": "... im Individualverkehr werden fast ausschließlich batterieelektrische Fahrzeuge eingesetzt ..." Zur immer weiter vom Topic "Spritpreise" abdriftenden Frage nach wieviel H2 als Puffer zukünftig genutzt werden kann, würde ich auf das Selbststudium verweisen: ![]() https://www.ise.fraunhofer.de/de/ver...giesystem.html |
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#177 |
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Registriert seit: 01/2015
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Beiträge: 10.635
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Ich habe mich jetzt tatsächlich ertappt, dass ich einen Surftag ausgelassen habe. Im Nachhinein hat es mich geärgert, wäre das Geld schon wert gewesen
Also Augen zu und durch. Hilft ja nix, kurzfristig geht da nix mit BEV bei mir. Und nun fahre ich ~100 km/h statt ~130km/h, das spart etwa 1 Liter/100km beim Kasten. Und ob ich nun 5 Minuten früher oder später ankomme ist mir egal, mehr Unterschied macht es realistisch nicht.
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#178 |
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Registriert seit: 02/2015
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Stimmt, 1 % war übertrieben. Wollte nur mal testen, ob du aufpasst
![]() 6-7 % Anteil (bezogen auf alle Haushalte) finde ich aber auch nicht wirklich hoch. Immer noch eine ausgeprägte Minderheit, für mein Empfinden. Hier mal Claude´s Analyse dazu: ## Basisdaten (Ende 2025) **Haushalte in Deutschland:** Ca. 41 Mio. Privathaushalte (2024), mit leicht steigender Tendenz. Für Ende 2025 kann man von ca. **41–42 Mio.** ausgehen. **PV-Anlagen gesamt:** Rund 5,7 Mio. PV-Anlagen mit 117 GW installierter Leistung sind im MaStR registriert (Stand Jan. 2026). --- ## 1. Dach-PV-Anlagen (ohne Balkonkraftwerke) Von den 5,7 Mio. Gesamtanlagen entfallen ca. 4,47 Mio. auf Dachsolaranlagen (Wohn-, Gewerbe- und öffentliche Gebäude) mit zusammen etwa 76 GW. Die Balkonkraftwerke machen mit rund 1,2 Mio. Stück knapp ein Fünftel aller Solaranlagen aus, tragen aber nur einen geringen Teil zur Gesamtleistung bei. Von den 4,47 Mio. Dachanlagen entfällt ein großer Teil auf Einfamilienhäuser (EFH), aber auch Gewerbe, MFH und öffentliche Gebäude sind enthalten. Eine genaue EFH-only-Zahl wird im MaStR nicht separat ausgewiesen. Grobe Branchenschätzung: ca. 2,5–3 Mio. der Dachanlagen befinden sich auf EFH. **Anteil Dach-PV an allen Haushalten:** 4,47 Mio. / 41 Mio. ≈ **10,9 %** (alle Dachanlagen), davon geschätzt **6–7 %** reine EFH-Dachanlagen. --- ## 2. Balkonkraftwerke Bis Ende 2025 waren gut 1,2 Mio. Steckersolargeräte im MaStR verzeichnet. Die tatsächliche Zahl dürfte allerdings erheblich höher liegen: Die HTW Berlin schätzte im Februar 2025, dass etwa 1,5 bis 4 Mio. Balkonkraftwerke tatsächlich am Netz sein könnten – die Anmeldequote liegt geschätzt bei nur 22–60 %. **Anteil Balkonkraftwerke an allen Haushalten:** - Registriert: 1,2 Mio. / 41 Mio. ≈ **2,9 %** - Geschätzt (inkl. Dunkelziffer): 1,5–4 Mio. → **3,7–9,8 %** --- ## 3. Batteriespeicher (Heimspeicher) Rund 2,4 Mio. Batteriespeicher waren Ende 2025 installiert, meist in Kombination mit PV-Anlagen, mit einer kumulierten Kapazität von über 25 GWh. **Anteil Haushalte mit PV + Speicher:** 2,4 Mio. / 41 Mio. ≈ **5,9 %** --- ## Zusammenfassung | Kategorie | Anzahl (Ende 2025) | Anteil an ~41 Mio. Haushalten | |---|---|---| | Dach-PV gesamt | ~4,47 Mio. | ~10,9 % | | davon EFH (geschätzt) | ~2,5–3 Mio. | ~6–7 % | | Balkonkraftwerke (registriert) | ~1,2 Mio. | ~2,9 % | | Balkonkraftwerke (inkl. Dunkelziffer) | ~1,5–4 Mio. | ~3,7–9,8 % | | Heimspeicher (PV + Batterie) | ~2,4 Mio. | ~5,9 % | **Wichtige Einschränkung:** Die Anteilsberechnung "pro Haushalt" ist eine Vereinfachung. Dachanlagen konzentrieren sich auf Ein- und Zweifamilienhäuser (ca. 16 Mio. Wohngebäude in DE), Balkonkraftwerke eher auf Mietwohnungen/MFH. Bezogen nur auf die ca. 16 Mio. EFH/ZFH wäre der PV-Durchdringungsgrad bei Dachanlagen also deutlich höher (~18–28 %), während Balkonkraftwerke stärker auf die ~25 Mio. Mietwohnungshaushalte bezogen werden müssten. |
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#179 |
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Registriert seit: 02/2015
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Zu den Strompreisen:
Neukunden bekommen immer erheblich günstigere Preise als Bestandskunden. Es gibt satte Neukundenboni (mehrere 100 €) und auch noch niedrigere Arbeitspreise. Ich wechsele natürlich jedes Jahr den Anbieter und spare so jährlich 300-500 € (bei 1.300 kWh/a Verbrauch). Rein rechtlich können die Strompreise bei Energiegemeinschaften nicht niedriger sein, als für Strom von einem beliebigen Stromverkäufer (Konzessionsabgabe, Netznutzungsentgelt, Energiesteuer, sonstige Umlagen/Abgaben sind fix und machen ca. 60 % des Endkundenstrompreises aus). Es sei denn, die gemeinschaftlichen Stromverkäufer handeln altruistisch und verzichten auf eigenen Gewinn - kann ich mir nicht vorstellen. Aber viellelleicht leben in BY mehr nette Menschen als im Norden ![]() Den großen Stromhändlern kann man am effektivsten in die Suppe spucken, indem man jährlich wechselt und jedes Mal massive Boni einstreicht. Für einen Stromhändler bedeutet das dann tatsächlich einen Verlust, denn die jährlichen Boni sind deutlich höher als die jährliche Marge, die mit einem Haushaltskunden gemacht wird. Die Boni werden kalkuliert unter der Annahme, dass die meisten Kunden nicht nach 1 Jahr wieder wechseln und mind. 3-4 Jahre bleiben. |
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#180 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 12/2021
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was macht das schon aus?
20 euro? leute, ihr kauft euch material um tausende euro und jammert hier rum? dann fliegt ihr nach brasilien oder vietnam zum kiten und jetzt knausert ihr? das ist doch alles lächerlich |
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#181 |
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Registriert seit: 02/2015
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Mir ist das auch egal. Denn ich habe einen super Trick: Ich tanke immer nur für 50 €
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#182 |
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Benutzer
Registriert seit: 10/2020
Beiträge: 537
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@Dietsch es kommt wohl darauf an, wie oft man kitet und wie weit die Strecke ist.viele kaufen auch anders ein als von dir dargestellt. Mein komplettes Equipment kostete um die 2500 euro und wird mehr als 5 Jahre genutzt.
Bei 50 surftagen und 50 km sind wir bei 2500 km. Das durch 10 multipliziert mit deinem Aufpreis von 2,50 liegen wir bei 375 Euro/Jahr aufpreis. Das liegt nahe an den Kosten meiner kiteausrüstung für ein jahr, wenn ich die Sachen wieder verkaufe. |
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#183 |
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Benutzer
Registriert seit: 11/2014
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@ HKW
Um nochmal auf auf Deinen Post 171 einzugehen - Die Seltenen Erden für die Magneten der Elektromotoren kommen zu 90% aus China, und können derzeit und mittelfristig nicht wirtschaftlich recycelt werden. Allerdings gilt auch hier, wie bei der H2 Elektrolyse, mit grünem Strom macht es dann viel Sinn, aber eben heute noch nicht. Und man kann eigentlich nichts anderes machen, als die ganzen Magneten mit den Seltenen Erden irgendwo auf eine gesonderte Deponie zu werfen und darauf zu warten, dass sie irgendwann mit grünem Strom ein energetisch sinnvoll Recycelt werden können. Aber soweit sind wir noch lange nicht, und es ist wesentlich günstiger, die Seltenen Erden aus China und das Kobalt für die Batterieen aus dem Kongo zu beziehen. Aber damit begibt man sich wieder in eine äußerst ungewollte Situation der Abhängig- und Erpressbarkeit. Also nicht besser als mit Öl. Auch die Metalle für die Batterien sind, im Vergleich zum H2, sehr begrenzt. Kobalt z.B. bei heutiger Ausbeutung noch ca 45 JAhre. Da die Fördermengen aber stark anwachsen, sicher keine 45 Jahre mehr! Auch hier, die große Abhängigkeit von wenigen Ländern wie dem Kongo mit allen negativen Begleiterscheinungen. Und ja, Wasser zur Elektrolyse ist nahezu überall unbegrenzt vorhanden. Und Dein Vorwurf, ich würde die Kosten der H2 Erzeugung unter den Tisch kehren ist ja in keinsterweise zutreffend, denn ich hatte es mehrfach explizit genannt, dass dafür immense energetische Aufwände betrieben werden müssen. ABER das ist am Ende egal, denn grüner Wasserstoff aus Geothermie und Solar dient nicht nur als Energielieferant, sondern eben auch als EnergieSPEICHER. Und das ist der entscheidende Vorteil. Die Erdgasreserven In D werden teils in Höhlen /Speichergestein verpresset und bei Bedarf wieder entnommen. Dasselbe wird dann auch mit H2 gemacht. Derzeit haben wir das Problem, dass wir in Spitzenzeiten zuviel Strom erzeugen, der nicht ins Europäische Stromnetz kommen kann, sonst geht es kaputt - also - physikalisch kaputt. Das ist das Problem mit den Regenerativen. Ist viel Sonne und viel Wind, dann wohin mit dem ganzen Strom? Und in windlosen Dunkelzeiten fehlt es dann. Die BEV und Hausbatterieen vermögen das abzupuffern, reicht aber in einem Industrieland alleine von den Dimensionen nicht aus. Dazu kommt dann noch ein ganz anderer Aspekt den derzeit niemand aus der Poliztik auf dem Schirm hat - die Angreifbarkeit. Hat man ein derart komplexes Monster eines Smartgrids erschaffen, dann ist die Stromversorung und die Infrastruktur hoch-emfindlich gegenüber Cyberattacken. Wird es geknackt, dann kann das gesamte europäische Netz zerstört werden, und damit ist man in JEDER!!! Hinsicht SCHACHMATT gesetzt. @ Horst Sergio Deine Verteufelung der großen Enrgie-Konzerne in Ehren, aber sie ist eine viel zu begrenzte Sichtweise. Die Grundlastversorung nach dem 2 Weltkrieg war die Initialzündung zum Wiederaufbau Deutschlands und dessen Wirtschaftswunder, von dem wir ALLE bis heute profitieren. Dazu bedurfte es aber großer Anstrengungen. Damals gab es keine Balkonkraftwerke und Smartgrids, die die hochkomplexe Einspeisung und Entnahmen aus dem Netz computergesteuert regelten. Physikalisch gesehen MUSS das Netz immer in gleichem Maße mit Strom versorgt werden, wie auf der anderen Seite entnommen wird, sonst wird es zerstört (das ist dann der sogenannte große Blackout, vor dem sich die Netzbetreiber sehr fürchten. Wir bekommen es nicht mit!) Und wie geht das in Dimensionen, die der damaligen Industrialisierung gerecht wurde? —> Ausschließlich mit riesigen Kohle/Braunkohlekraftwerken, die Tag und Nacht immer gleichbleibend lieferten, da man sie ja sich nicht innerhalb weniger Minuten hoch- oder runter regeln kann, musste die Abnahme angepasst werden. Z.B. durch Nachtsoeicheröfen usw.. Genau dasselbe galt dann auch für die Atomkraft - auch ein GRUNDLAST-Erzeuger. Und derartige Kraftwerke bedurften riesiger Investitionen und langfristiger Infrastruktur der Belieferung mit Braunkohle oder Uran. Und deswegen war es unabdingbar großen Konzerne zu haben, die das überhaupt stemmen konnten. Sie haben uns seit den Nachkriegsjahren in unsere wirtschaftliche Stärke und Weltmarktführerschaft geführt. Das nun in drei schnoddrig diahingeschrieben Zeilen alles unter den Tisch zu kehren, blendet eben den historischen Teil völlig aus. Dass Sowohl die Kohle- als auch die Atomkraft große Probleme mit sich brachten, die sowohl ökonomisch als auch ökologisch nicht mehr tragbar sind, ist heute im Bewusstsein der Meisten (außer dem unserer lieben Frau v.d. Leyen und den verwirrten Verirrten von der AFD, die in der Schule nicht aufgepasst haben) mittlerweile angekommen. Deine negative Darstellung der großen Stromkonzerne ist viel zu einseitig und wird dem Gesamtbild daher nicht gerecht. Durch den Wegfall der Grundlastkraftwerke, die mit Kohle und Uran betrieben wurden, herrscht in den Dunkelzeiten, wo die Energieabnahme im Netz HÖHER ist ist als die Einspeisung ein Mangel, in das nur Gaskraftwerke einspringen können. D.h. für jede Regenerative KW/h bedarf es eines Backups durch eine Gas-KW/h. Ergo, je höher der relative Anteil an Regenerativem Strom, was ja begrüßenswert ist, desto höher leider auch der relative Anteil an Gas-erzeugtem Strom! Und da Gas demnächst auch teurer wird, wird es sich am Ende auch beim Laden Deines BEV’s bemerkbar machen. Es seit denn, du bist autonom mit eigener abgekoppelter Solarzelle auf dem Dach und Batterie im Keller ausgestattet. Dass der Gaspreis hierzulande erstmal entkoppelt vom Ölpreis ist, ist nicht weiter verwunderlich, denn wir beziehen unser Gas noch aus den (mittlerweile fast leeren) Gasspeichern und somit vom Gas aus der Vor-Kriegszeit (allerdings gilt das auch teils für das Öl, aber da spielt halt die Marktpsychologie und das Zutun der Ölkonzerne eine entscheidende Rolle) mittlerweile auch aus anderen Ländern. Geologisch gesehen ist aber das Vorkommen von Erdgas oft an die Öl-Lagerstätten gekoppelt, denn es bildet sich darüber. D.h. langfristiger betrachtet, wird der Erdgaspreis dem Ölpreis folgen, kurzfristig ist er von ihm abgekoppelt. Geändert von sixty6 (24.03.2026 um 10:09 Uhr) |
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#184 |
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#WiesoWeshalbDarum
Registriert seit: 05/2008
Ort: Schlumpfhausen
Beiträge: 1.406
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Der Wasserstoffpfad zur Dekarboniserung braucht nen Riesigen Haufen Platingruppenmetalle und seltene Erden
![]() ![]() Und das sagen leute die echt keine Interesse daran haben das BEV schön zu rechnen. https://www.fvv-net.de/fileadmin/Tra...021-10__EN.pdf Kobald spielt außer bei Ultra High Performance faktisch keine Rolle mehr. |
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#185 |
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Binnen-Wellenreiter
Registriert seit: 07/2005
Beiträge: 2.985
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Danke Hoim:
Ja meines Wissens wird spätestens mit den Natrium-Akkus, deren Verbreitung gerade stationär wie auch mobil beginnt, die Frage nach knappen Rohstoffen eine Argumentation, die sich dann auch noch gegen Brennstoffzellen richtet. Und da ja gerade wieder von verschiedenen Politikern und Organisationen die Kernenergie Sau durchs Dorf getrieben wird: Einen Konsens, den es auch auf der ABSI gab: Würde heute eine "gute" Fee alle Wünsche von Frau Reiche, Herrn Söder und allen Kernfusionisten erfüllen und das Land mit 200 GW Gas-Kraftwerken, SMRs und Stellaratoren segnen, was würden wir dann morgen machen? Würden wir feiern und uns über den billigen Strom freuen? Nein, wir würden die Dinger sofort abschalten, nicht wegen irgendwelchen links grün versiften Öko-Sorgen, nein, ganz einfach weil all diese Technologien bekannt und absehbar unbezahlbar sind im Vergleich zu dem was wir mit Wind, Sonne und den weiteren heranwachsenden Speicher und ökologischen Erzeugungstechnologien bereits heute haben. Eine sehr spannende Studie zu genau dem damit verknüpften Thema Lernkurve, auf die ich gefühlt seit 20 Jahren warte, als ich selbst noch überlegt habe über eine Diplomarbeit in den für mich immer noch spannenden Bereich der Kernfusion einzusteigen: Das Thema ist die Lernrate oder auch Erfahrungskurve: Ein rein wirtschaftlicher Blickwinkel auf die Potentiale einer Technologie: https://de.wikipedia.org/wiki/Erfahrungskurve Nicht ganz zufällig wird im Wiki Artikel exemplarisch die Lernrate der PV-Module dargestellt, hier nochmal schöner und aktueller: ![]() Die PV, hat bis in die 90er Jahre einer sehr parallele Entwicklungsgeschichte wie die Brennstoffzelle: technologisches Verständnis seit über 100 Jahren, dann erste Einsätze für beide Technologien in der frühen Raumfahrt der 60er, usw.. Der Unterschied war aber eben die Lernkurve, wo die PV ein Paradebeispiel ist wie schnell eine Technologie konstant Kosten senken kann, finde ich für Brennstoffzellen diesen Wert nicht mal im Netz. Scheinbar nicht vorzeigbar. ![]() Die eigentlich neue Studie, die ich angesprochen hatte, beschäftigt sich mit der Lernkurve von Kernfusion, ein nicht gerade einfacher Untersuchungsgegenstand. Denn um eine Lernkurve zu zeichnen bräuchte man mindestens ein paar halbwegs in normalem wirtschaftlichen Kontext entwickelte Vorserien Modelle, die natürlich funktionieren und dann noch einen zweiten Punkt auf der Kurve nach einer nennenswerten Weiterentwicklung und Skalierung mindestens um Faktor 2 besser Faktor 10. Bei Fusion hat man nichts davon, da sie wirtschaftlich bei 0,0 steht also da wo PV vor etwa 80 Jahren stand, bis sie dann, wir erinnern uns knapp 70 Jahre gebraucht hat, um sich trotz der steilen Lernkurve wirtschaftlich durchzusetzen: Hier leider hinter der Paywall: https://www.sueddeutsche.de/wissen/k...7?reduced=true Aber bei Nature die originale Studie: "Fusion power experience rates are overestimated" https://www.nature.com/articles/s41560-026-02023-8 |
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#186 |
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#WiesoWeshalbDarum
Registriert seit: 05/2008
Ort: Schlumpfhausen
Beiträge: 1.406
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Ich möchte hier nur noch einmal was ergänzen!
Ich arbeite schon lange im bereich Ladeinfrastruktur (jetzt schwere kommerzielle Nutzfahrzeuge) und ich bin trotzdem großer Fan von Wasserstoff, DAC, E-Fuels, Gaskraftwerken u.s.w. Alle diese Techniken brauchen wir für um uns zu 100% zu defossiliesieren. Ich fänds ganz gut wenn die EU sich da besser positioniert und wirklich in all diesen Themenfeldern wirklich Top ist zumindest was die technologie angeht. Ob man dann in Europa die technologien auch einsetzt (Energiepreise) ist dann nochmal zu diskutieren. Um richtig gut zu sein MUSS man aber auch meistens den Kram halt auch benutzen -> sprich produzieren. Wo man dann E-Fuels und sonstige Fossilfreie Kohlenwasserstoffketten Batterien u.s.w dann final einsetzt DAS kann wirklich der Markt entscheiden. Da wir aber ehh alles brauchen kann man da ruig mal großzügig UND mit einem gescheiten Plan richtig viel Geld drauf werfen. Mal weg vom Bauernstaat EU hin zu einem Technologiekontinent. ![]() ![]()
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#187 |
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Registriert seit: 10/2020
Beiträge: 537
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Also der Staat soll massiv Geld reinstecken, damit anschließend der Markt entscheiden kann?
Klingt ungefähr wir unsere AKW Konzepte. Der Markt hat es nur genommen wegen massiven Subventionierungen und was hatten/haben wir davon? |
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#188 | |
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Registriert seit: 10/2005
Beiträge: 7.246
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Zitat:
Diese Lücke für Langzeitspeicherung wird niemals von Batterien gefüllt werden, da müssen andere Instrumente her (H2, PtG etc.) Aber ich hab manchmal den Eindruck, daß das auch ganz pöse ist, immerhin wird da auch was verbrannt, kann ja nicht gut sein. |
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#189 |
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Registriert seit: 02/2015
Beiträge: 2.237
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Exakt, die Langzeitspeicherung von EE ist das Problem. 2-3 Tage Dunkelflaute müssen überbrückt werden, alles jenseits davon ist wirtschaftlich eh nur mit (Erd)Gaskraftwerken darstellbar.
Es gibt diverse kommerziell verfügbare Technologien, mit denen das Speicherproblem gelöst werden kann. Batterien (z.B. Redox-Flox, Na-Ion), H2, CAES. Leider kann sich in diesem Land niemand auf ein neues Strommarktdesign einigen, welches die unbedingte Voraussetzung für Speicher-Geschäftsmodelle darstellt. Kein neues Strommarktdesign > keine Speicher. So einfach ist das. Denn ohne ein langfristig tragfähiges, politisch abgesichertes Geschäftsmodell wird niemand Milliarden in Großspeicher investieren. Da stehen wir heute. Und stehen. Und stehen. Wir leben noch immer in einem Strommarktdesign, das vor vielen Jahrzehnten definiert wurde, als es weder PV, noch Speicher, noch H2, noch BEV gab. Die paar Großspeicher, die heute gebaut und in Betrieb genommen werden, werden von privaten Investoren finanziert, die per Arbitrage am Intraday-Strommarkt Payback innerhalb von 2-3 Jahren erzielen. Das unterstützt weder die Energiewende noch reduziert es den Bedarf an Netzausbau, und es entlastet auch nicht die Netze. In 2-3 Jahren wird sich dieses Geschäftsmodell selbst kannibalisieren, d.h. da wird nicht viel nachkommen bzgl. Neu-Installationen. |
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#190 | |
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Registriert seit: 02/2015
Beiträge: 2.237
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Zitat:
Das bedeutet, dass ein Produkt in sehr großen Mengen produziert werden muss, um signifikant kostengünstiger zu werden. Ohne eine entspr. Nachfrage > keine Steigerung des Produktionsvolumens. Bei H2 / BZ / Kernfusion entsteht keine Nachfrage, weil es billigere Alternativen gibt. Solange Vater Staat nicht die höheren Kosten mindestens ausgleicht (für einen sehr langen Zeitraum, siehe Lenrkurve!), wird keine Nachfrage entstehen. Teufelskreis >>> GAME OVER Bei PV und Li-Ion war es übrigens Väterchen China, der hunderte Milliarden an Subventionen an die nationalen Unternehmen gezahlt hat, weit über 10 Jahre lang (nachfrageseitig unterstützt von den Deutschen PV-Subventionen, aka Einspeisevergütung, aka EEG). Von so einer langfristig gedachten und durchgehaltenen Industriepolitik kann man in der EU noch nicht mal träumen. |
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#191 | |
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Registriert seit: 02/2015
Beiträge: 2.237
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Zitat:
Die Hersteller werden eine weitere Reduzierung um 90 % innerhalb der nächsten Jahre erreichen, das ist bereits sicher. https://www.ohmium.com/press-release...um-utilization Es ist wie immer mit diesen Dingen: Wenn der Bedarf am Produkt steigt, werden Wege gefunden, den Bedarf an kritischen Inhaltsstoffen ausreichend zu reduzieren. Siehe Beispiel Auto-Katalysator (Platin, Rhodium) / PV-Zellen (diverse seltene Erden). Gibt ja auch Konzepte für E-Motoren ohne seltene Erden. Die sind halt ein bisschen teurer und haben etwas geringere Effizienz / Leistungsdichte. Nichts, was man den Kunden nicht zumuten könnte. Aber man jammert lieber über die kritischen Rohstoffe und China (also über die eigene Dummheit, sich so abhängig gemacht zu haben). Nicht auszuhalten. IEEE Spectrum, "EV Motors Without Rare Earth Permanent Magnets" (Jul 2024): spectrum.ieee.org/ev-motor MDPI Machines 13(8):702, "Electric Vehicle Motors Free of Rare-Earth Elements — An Overview" (Aug 2025) S&P Global Mobility, "Eliminating Rare Earth Elements from EV Motor Supply Chains" (Nov 2025): spglobal.com IDTechEx, "Electric Motors for Electric Vehicles 2025–2035" (Jan 2025 article) Renault Group, "All about electric motors with no rare earths" (Nov 2025): renaultgroup.com Geändert von DieWelle (25.03.2026 um 13:55 Uhr) |
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#192 |
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Binnen-Wellenreiter
Registriert seit: 07/2005
Beiträge: 2.985
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@DieWelle:
Ich stimme Dir zu, dass es in vielen Technologiebereichen Möglichkeiten gibt dem Druck von knappen, teuren Rohstoffen auszuweichen. Weitgehende Ausnahme dürften hier fossile Brennstoffe sein. Biogas und HVO100 sind aktuell nicht nur ausgeschöpft, sondern wurden bei letzterem teils aus anderen Prozessen abgezogen, wo dann wieder fossiles Öl nachgerückt ist, womit das am Beispiel HVO100 ein Nullsummen Spiel bleibt. Um wieder zum Thema zurück zu kommen: Aktuell haben bei uns einige innerorts Tanken die 2,50 € für den Liter Diesel geknackt, an Autobahnen im Münchner Osten/Süden sogar schon knapp 2,80 €. ![]() Was kann man da machen?
Eigentlich nicht mehr zu erwähnen, dass mal wieder gleichzeitig insbesondere über die Feiertage der volkswirtschaftliche gerechnete deutsche Strompreis unter 0 cent liegt und das fast durchgängig: https://www.energy-charts.info/chart...dItems=2wgw3w1 Ich mach wahrscheinlich aber erst morgen Mittag vor der Fahrt zum Spot voll, nicht dass sich heute im südlichen Redispatch auch nur eine einzige dreckige kWh Fossils in meinen Akku mogelt.
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#193 | |
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Benutzer
Registriert seit: 10/2005
Beiträge: 7.246
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Zitat:
Für die Industrie, die verlässlichen Strom benötigt und daher leider auch die Spitzen zahlen muss sieht es in Deutschland immer düsterer aus. Für die spielt der Preis Mittags bei Sonnenhöchststand und schönem Wetter absolut keine Rolle. Hier mal der Aufpreis von Deutschem Industriestrom am Terminmarkt Maikontrakt im Vergleich zum französischen. Aktuell Faktor 4 teurer: ![]() Weitere Details: https://finanzmarktwelt.de/deutsche-...iveaus-384722/ Es ist kein Wunder, daß die Industrie großflächig Deutschland den Rücken kehrt. Aber selbst wenn die alle weg sind und wir uns nur noch gegenseitig die Haare schneiden oder uns die Windeln wechseln wirds immer noch Leute geben die die Deutsche Energiepolitik für richtig gehalten haben. |
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#194 |
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Binnen-Wellenreiter
Registriert seit: 07/2005
Beiträge: 2.985
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Lieber ShortSqueeze,
ich habe mich gefragt: Warum wurde die Darstellung des Differenzpreis-Verlaufs erst im März 2023 gestartet, wo doch 2022 so ein spannendes Jahr im französischen Strommarkt war: Notabschaltung von 50% aller AKW Kapazitäten aufgrund von serienweisen Rissen im Umfeld der Reaktorgefäßen. Aber dann habe ich gesehen, dass Du oder der ursprüngliche Autor, das rein aus Rücksicht gemacht hatte. Denn französische Preisspitzen von bis zu 1000 € / MWh hätten mit der ohnehin schon zu großen Grafik hier sämtlich Rahmen gesprengt, und nebenbei auch das Storieboard zum Thema: "Super billiger steuerlich hoch subventionierter franz. AKW Strom" Ein Teilaspekt, den die Autoren, wahrscheinlich genauso wegen der besseren Lesbarkeit, auch lieber völlig außen vor gelassen haben. ![]() Aber damit wir beide das Thema für alle Dieselfahrer hier nicht unnötig unleserlich machen, versuchen wir vielleicht doch wieder etwas in Richtung Thema Sprit für Autos, anstatt Strom für Industrie zu argumentieren. Was denkst Du, bekommen wir das hin?
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#195 |
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Registriert seit: 01/2015
Ort: München
Beiträge: 10.635
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Weiß jemand, warum Diesel inzwischen deutlich teurer als Super ist? War doch früher mal andersherum, oder? Ich habe da nie so drauf geachtet, ist das schon länger so?
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#196 |
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Registriert seit: 01/2009
Ort: Salzburg
Beiträge: 3.115
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Im gesamten Straßenverkehr (PKW + LKW) der EU macht Diesel (Gas/Diesel Oil) ca. 63–64 % des Kraftstoffverbrauchs aus, Benzin nur ca. 26 %. Der Rest sind Biokraftstoffe, LPG, Erdgas und etwas Strom.
Wo mehr gekauft wird, geht der Preis eben bei Knappheiten rauf. Regeln der freien Marktwirtschaft. Geändert von hmooslechner (05.04.2026 um 05:57 Uhr) |
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#197 |
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Registriert seit: 10/2005
Beiträge: 7.246
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stimmt, Diesel ist durch den Iran Krieg um die 40% teurer geworden, Benzin um die 25%. In den vergangenen Jahren hat einfach die Nachfrage nach Benzin abgenommen, es gibt da mehr Raffineriekapazitäten.
Aktuell herrscht bei Diesel echte Knappheit. Aber nun will sich ja die Politik endlich um das Thema kümmern - was fast immer dazu führt daß es noch schlimmer wird (siehe Wohnungsmarkt, Energiewirtschaft etc.). Der erste Husarenstreich war ja die Mittagserhöhung an den Tanksäulen. Von uns können die Schildbürger noch was lernen. Aktuell werden Dieseltanker die für Europa vorgesehen waren bereits nach Asien umgeleitet, die nicht über Preisdeckelung und Übergewinnsteuer diskutieren. Wenn das kommt was sich da in den feuchten Träumen mancher Politiker so zusammenphantasiert wird ist es schlicht so, daß Diesel zwar auf dem Papier weniger kostet aber du halt Schlangen an den Tankstellen bekommst. https://www.fr.de/wirtschaft/europas...-94247107.html Wenn der Staat und die raffgierigen Politiker schon über Übergewinn diskutieren könnten Sie ja mal bei sich selber anfangen. Der Staat ist der erste, der von einem höheren Spritpreis über höhere Steuereinnahmen profitiert. Wäre ganz einfach das zu deckeln. |
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#198 |
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Registriert seit: 01/2015
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Nur von der MwSt, die anderen Sachen sind pro Liter meine ich.
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#199 |
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Registriert seit: 10/2020
Beiträge: 537
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Da hat jemand VWL durchgespielt, aber zahlreiche Levels übersprungen.
Der Staat hat dadurch keine Mehreinnahmen global betrachtet. Stark steigende Energiekosten führen zu einer Verschlechterung der gesamtvolkswirtschsftlichen Lage und damit insgesamt zu einer Verschlechterung der Einnahmen gegenüber dem plan, auch wenn er Mehreinnahmen auf diesen einen Sektor haben kann, losgelöst von einer Senkung des Konsums. Kurz: die Wirtschaft stagniert oder fällt zurück und damit entgehen dem Staat unheimlich viel mehr Steuern als er durch etwas Steuern auf Kraftstoffe Reinholen kann. |
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#200 | |
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Registriert seit: 10/2005
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Zitat:
Strompreis 10cent über EU Durchschnitt. Aber ist ja alles bekannt. |
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