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| Reisen und Spots Rund um die Themen Reisen und Spots. |
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#1 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 08/2026
Ort: Berlin
Beiträge: 3
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Hallo zusammen
![]() Ich plane Ende August eine Reise nach Italien und möchte meiner Freundin das Kiten etwas beibringen. Am liebsten würde ich das im Stehgebiet in Ruhe angehen. Leider habe ich bisher noch nicht viele Optionen in der Toskana gefunden, außer Talamone. Hat jemand von euch Erfahrungen damit, ob das dort machbar ist oder ob es Probleme mit den ansässigen Kiteschulen geben könnte? Ich habe auch gehört, dass man in Italien an den meisten Spots eine Lizenz und Haftpflicht braucht. Wie sieht es denn dort vor Ort aus und wie funktioniert das mit meiner Freundin, die ja offensichtlich noch keine Lizenz hat? ![]() Ich würde mich sehr über eure Einschätzungen und Empfehlungen freuen Danke euch! |
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#2 |
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Benutzer
Registriert seit: 08/2012
Ort: Ostschweiz
Beiträge: 1.310
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In Talamone gibt es genug Platz für alle - man muss halt "abseits" der Einstiege der Schulen rein und raus. Und: ganz so "Stehbereich" wie man das vielleicht vom Darss oder von DK (Klosters / Hivde Sande oder gar Thorsminde) kennt, ist es dann auch nicht, da ist man schnell mal bei Bauch- bis Brusttief.
Je nach Wind kann der Ponton/Steg in der Mitte bisschen nerven, da sollte man tunlichst deutlich mehr als eine Leinenlänge Abstand lassen (da sind auch Bojen - weil Schwimmbereich). Bei auflandig kann das da mal bisschen eng werden mit dem Platz, wenn man (noch) nicht Höhe laufen kann. Ganz oben (beim Parkplatz mit der Schranke, wo die Camping-Gäste parken dürfen) hat es manchmal Segelboote im Wasser, auch da auf Abstand achten (tut dem Kite nicht gut, gegen die Wanten gedrückt zu werden oder sich gar darin zu verhädern). Kurz: so ganz Anfängerfreundlich würde ich das nicht sehen im Vergleich zu den "Top-Stehrevieren", aber natürlich immer noch besser, als wenn man gar nicht stehen kann. Wind ist in Talamone so eine Sache - ich war 2x 10 Tage jeweils Ende Mai bis Mitte Juni dort und so richtig schönen Wind hat es nie gegeben. War immer sehr unkonstant und böig, mit teilweise heftigen Wind-Drehern in Strand-Nähe (war mit der 15er Matte kein Spass). Und: wenn sich im Hinterland ein Gewitter zusammenbraut (was man vom Strand aus nicht sieht) dann kann es innert kürzester Zeit üble Böen bis 8 Windstärken geben welche jeden auf dem Wasser zum Auslösen zwingen. Das wäre dann auch der Zeitpunkt wo die Schulen die Leute vom Wasser holen - und dafür ne nette Gebühr verlangen Tönt vielleicht etwas heftig, soll nur darauf hinweisen das Wetter nicht zu unterschätzen. In der Regel wars durchaus fahrbar und die Ambiance war cool, da wir sehr gemässigten Wind hatten (so 10-12 Knoten) hatten vor allem die Foiler ihren Spass - mussten aber teilweise die Foils dann doch ganz schön weit reinschieben, bevor sie starten konnten (auch da wo es tiefer wird, hat es ab und zu mal Steine oder Sandbänke wo es wieder weniger tief ist). Nicht gefallen hat uns, dass man immer mit dem Auto vom Camping zum Spot fahren musste (haben keine Fahrräder dabei - und zu Fuss ist mir das zu weit) und das am Strand meterhoch Seegras lag, was man dann immer überall im Material hat (vor allem bei Matten mühsam). Ich sehe kein Problem da selber zu üben bzw. jemandem "Privat" was beizubringen (ob's ein Erfolg wird, ist dann eine andere Frage, ich würde mich hüten meiner Frau auch noch in den Ferien auf den Geist zu gehen ) - ob das proffessionelle Schulen hinbekommen welche Ausflüge dahin machen, kann ich nicht beurteilen. Am Vernünftigsten dürfte es sein, einen Kurs zu buchen (dann kann man auch die Einstiege der Schulen nutzen) - und dann dort eben nach den Stunden selber noch zu üben. Dann habe alle was davon
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#3 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 08/2026
Ort: Berlin
Beiträge: 3
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Hallo Marc,
vielen Dank für die ausführliche Antwort, das ist genau die Art von Info, die ich sonst online nirgends finden konnte!! ![]() Dass es dort recht schnell bauch- bis brusttief wird, ist auch gut zu wissen. Sie ist mit 1,55m auch recht klein, aber für die ersten Schritte (Kite aufbauen, Lenken, Bodydrag) reicht das wohl. In Kombination allerdings mit böigem und drehendem Wind klingt das nicht gerade nach der idealsten Konstellation für den ersten Kitekontakt... ![]() Der Hinweis auf die Gewitter aus dem Hinterland ist besonders wertvoll, danke! ![]() Zwei Dinge sind mir noch unklar: 1. Wie war das bei dir mit Lizenz und Haftpflicht? Hat in Talamone jemand kontrolliert, oder ist das dort eher entspannt? Ich habe VDWS-Karte plus Versicherung, meine Freundin logischerweise noch nicht. 2. Kennst du/jemand in der Toskana (oder auch etwas weiter weg) ein anfängerfreundlicheres Stehrevier? Bei der Route sind wir noch flexibel und würden für gute Bedingungen auch ein Stück fahren. Danke nochmal für die Einschätzung!
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#4 | |
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Registriert seit: 01/2015
Ort: München
Beiträge: 10.587
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Zitat:
Ich weiß auch nichts von einer gesetzlich vorgeschriebenen Haftpflicht... Das also auch nur auf privaten/gemeindlichen Spots. Und da muss das dann klar in den Bedingungen stehen. Wird also keine Überraschung sein
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#5 |
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:-)
Registriert seit: 11/2007
Beiträge: 67
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War auch schon zwei mal dort.
Unbedingt Schuhe anziehen!!! Im Seegras sind überall Seeigel |
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#6 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 08/2026
Ort: Berlin
Beiträge: 3
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@Smeagle: Okay, danke! Ich hatte nur am Reschensee gelesen, dass man ohne nicht aufs Wasser darf.
@kato: Danke für den Tipp! Dann werde ich direkt mal noch ein paar kaufen gehen. |
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#7 | |
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Registriert seit: 01/2015
Ort: München
Beiträge: 10.587
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Zitat:
Für den See gilt ansonsten Kiteverbot außer auf dem Vereinsgelände, also auch da wird nicht gesetztlich direkt die Lizenz verlangt. Meiner Meinung nach ginge das nicht, weil es keine "kontrollierte" echte Lizenz ist sondern nur so heißt... Die praktische Auswirkung davon ist: Du musst für das konkrete Gelände wo Du Kiten willst raus kriegen, ob die zu irgendwas privatem gehört, DANN könnte eine Lizenz wichtig sein. Das ist i.d.R. daran erkennbar, das Kiten kostenpflichtig ist. Für öffentliches Gelände musst Du nur schauen, ob es generell verboten/erlaubt ist. Ich denke aber wenn's so wäre, hätte sich schon längst jemand gemeldet ![]() Gruß, - Oliver |
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#8 |
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Benutzer
Registriert seit: 09/2010
Beiträge: 682
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Talamone eignet sich eigentlich sehr gut zum Schulen.
Die paar Nachteile wurden schon erwähnt. Und natürlich regen sich die Kiteschulen auf, wenn man durch ihre eigene Schulung durchgeht, wie ich es mit meinem Foil machen muss. Aber " Sol lucet omnibus" ! Gehe zur Station " Sportshub" , zu Alessandro und Fillipo , dann kannst du auch ihren Einstieg nutzen. Am Besten wohnt man im Il Poderino, alles dann ein paar Meter zu Fuß. Gibt auch noch das Gitavillage ( Camping und Chalets, mehr als 500m zum Wasser) und einen Stellplatz. Nach Prallschutzweste, Versicherung, etc.,....fragt hier niemand. Kannst mir eine pn schicken, wenn du weitere Fragen hast. |
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