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| Wingfoilen - Das Wingforum Rund um Wingfoilen, Wingsurfen, Wingen, Wings, Wingding usw. |
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#1 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 06/2025
Beiträge: 2
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Hab zum Geburtstag einen Wing-Dümpelkurs geschenkt bekommen und absolviert. Hat soweit gut geklappt, hin und herfahren und auch Halsen. Wing-Handling schien recht einfach.
Nun wäre der nächste logische Schritt eigentlich Kurs Teil 2 mit Foil zu buchen. Angeraten war von der Schule dann auch vorher nochmal 1-2 mal Material zum dümpeln zu leihen. Ich hab mir das mal so durchgerechnet was mich das alles so kosten würde und bin zu dem Schluss gekommen dass da für mich Preis-Leistung (vor allem Preis) für mich da nicht so ganz stimmt und ob es nicht sinnvoller ist sich gleich günstiges Material zu kaufen und auf eigene Faust zu probieren. Bei der Kürze der angebotenen Kurse kann man auch kein Anfäger-Material-Kauf überspringen. Ein SUP wäre sonst notfalls auch noch vorhanden um noch ein bisschen Wing-Kontrolle auf grossem Board zu üben. Zu meinem Hintergrund: Früher, vor ca 20 Jahren sehr intensiv Windsurfen gewesen, inkl. Welle, springen und co. danach viel Wellenreiten auch auf relativ kurzen Brettern. Kiten auch mal für 1/2 Jahr probiert als das recht neu war (ohne Kurs) konnte mich damals aber mit dem Leinen-Getüdel und den gegen Hochhäuser knallenden Menschen nicht so ganz anfreunden. Grundsätzliches Boardgefühl und Verständnis für Wind und Windvorhersagen sind also vorhanden. Nun sind mir natürlich die Gong-Sets ins Auge gefallen, die hier ja auch rege diskutiert werden. Bin ca 1,80m bei ca 80kg, gehe auf die 50 zu fühle mich aber noch einigermassen beweglich. Wohne an der Ostsee, also potentiell genug Gelegenheit bei Wind aufs Wasser zu kommen. Tendiere aktuell zum 2024er Set mit dem 5,5er 125L Hipe Perf für 1259€. Finde hier Volumen und die Möglichkeit Schlaufen zu montieren ansprechend. Alternativ gäbe es da noch die "First"-Packs in noch günstiger. Hier wäre die Frage 5,5 110L vs 5,11 135L ? Die 2025 Sets sind auch ne Option, Lohnt ein Aufpreis oder brauchts eh komplett anderes Material wenn man auf dem Level angekommen ist wo man das Plus and Performance merken würde ? Teils wird dazu geraten am Anfang noch einen kurzen Mast mit 65cm dazu zu nehmen. Notwendig ? Sinvoll ? Suche hier den besten Kompromiss zwischen Preis, einfachem Einstieg und etwas was vielleicht für eine Weile den Fahrspass erhält. Danke für eure Meinungen |
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#2 |
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Benutzer
Registriert seit: 01/2015
Ort: München
Beiträge: 9.978
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Hallo,
Ich finde man soll es sich einfach machen. Nimm das "First" Set und wenn DU es raus hast, kannst Du das auch problemlos nach ~1 Jahr verkaufen, EInsteigermaterial ist immer gesucht. Wenn Du an der Ostsee mit genug Wind üben willst fände ich so ein "First" Set auch ganz gut passend, XL Flügel + 5qm Wing. Würde das aktuelle 2025 Set nehmen, mit dem V3 X-Over, der ist schon ziemlich gut. Der alte limitiert dann schnell wenn es an die ersten Manöver geht, der neue bremst weniger. Nicht kleiner als das 135 Liter Board würde ich sagen. 155 macht's nochmal bisschen einfacher und das Volumen stört eigentlich auch nicht, aber 135 geht schon bei 80kg. Zum Lernen würde ich keine Fußschlaufen empfehlen. Die braucht man nur wenn man dann irgendwann gesprungene Manöver machen will, ohne ist besser zum Lernen. Bei Inflatables finde ich die "Knubbel" auf dem Deck für die Fußschlaufen einfach nur nervig. Und WENN Du später Fußschlaufen brauchst wirst Du dann auch sicher ein anderes Board fahren als das erste Board zum Lernen. Mast 85cm ist schon OK. Kurzer Mast macht zwar Stürze etwas unkritischer, aber dafür ist es dann schwerer die FLughöhe zu halten, man hat einfach wenig Spielraum für Fehler. Gruß, - Oliver |
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#3 |
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Fischkopp in Züri
Registriert seit: 05/2006
Beiträge: 1.534
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Material brauchst du so oder so. Ein Kurs ist keine Alternative und wird dir auch kaum anderes Material ermöglichen, lediglich helfen, die ersten Hürden einfacher zu nehmen.
Wenn Du Angst hast zu schnell zu lernen, kaufe was gebrauchtes, da ist der Verlust vielleicht geringer. Die relevanten Boards habe sich seit 2 Jahren nicht wirklich verändert und an den Flügeln ist auch niemand gescheitert, eher an zu hohen Ambitionen. Am Ende zählt Zeit auf dem Wasser bei einsteigerfreundlichen Bedingungen. Das kannst Du nur mit eigenem Zeugs und Flexibilität. Board und Foil wie von Oliver empfohlen, 6und 4-4,5 m. Ich denke dass ab und zu eine Session Coaching am besten ist, wenn es gefühlt beim Anpumpen hakt etc. Ein Urlaub mit Laborbedingungen zahlt sicher auch aus. |
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#4 |
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Benutzer
Registriert seit: 08/2024
Ort: Bei Potsdam
Beiträge: 706
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Hallo JSurf,
Ich bin auch Anfänger und habe heute bei meinem 16. Tag auf dem Wasser die eine Minute am Stück Foilen geknackt. Trainerstunde hatte ich bisher nicht, bis jetzt haben die Ratschläge und Tipps hier im Forum oder am Strand gereicht, um meine Fragen zu klären. Aber Trainerstunden kommen definitiv noch. Zu deiner Frage: Wenn man sich am Strand umschaut, fahren alle alles kreuz und quer durcheinander. Das scheint alles irgendwie zu funktionieren. Ich habe mich auch lange mit der Auswahl beschäftigt. Habe mich aber gegen Gong entschieden, weil ich immer wieder gelesen habe, dass die Anfängerfoils nicht so schnell sein sollen und schnell bremsen sollen. Das scheint sich aber zu ändern. Irgendwo hier im Forum hat jemand eine Geschwindigkeitstabelle der Foils aufgelistet. Mit meinem 2400 qcm Foil fahre ich auf Halbwind 25 kmh und abfallend 30 kmh. Ohne, dass ich das Gefühl habe, das Board will hinter mir zurückbleiben, weil das Foil bremst. Zudem wollte ich das Anfängerfoil später als Leichtwindfoil nutzen und das scheint auch so zu klappen. Ich liebe das Gefühl, wenn man es an der Kotzgrenze aufs Foil geschafft hat und dann bei wenig Wind durch die Gegend saust. Es ist leise, es ist entspannt... einfach geil! Ich habe zum Beginn 90 Kilo trocken gewogen und habe mit einem 115 Liter Board gestartet. Wenn man die Möglichkeit hat, würde ich davon abraten und etwas bedeutend größeres nehmen. Der Frust ist schon sehr hoch. Aber: nach 4 bis 5 mal auf dem Wasser ging es plötzlich. Jetzt bin ich happy mit der Größe! Etwas neidisch bin ich, dass du an der Ostsee üben kannst. Aber wahrscheinlich werden dich die Wellen zu Beginn nerven. Da hilft der langer Mast, um das Foil tief im Wasser zu haben. Einen Tipp bekomme ich auch jedesmal und gebe ihn gern weiter: geh so viel wie möglich aufs Wasser, auch wenn die Bedingungen nicht optimal sind. Die eine Böe, die sich aufs Foil hievt, produziert bei dir genug Glücksgefühle als nötig, um den Frust zu vergessen! Und ich finde dümpeln üben wichtig, das gibt sehr schnell Fortschritte beim Gleichgewicht!! Bei lauem Lüftchen eine Dümpelhalse zu stehen macht mich auch glücklich. Beste Grüße, Sören |
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#5 | |
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Registriert seit: 01/2015
Ort: München
Beiträge: 9.978
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Zitat:
Man spart sich viel Zeit wenn man das neu kauft. Die Anfängersachen sind sehr gefragt und deshalb schwer zu bekommen für einen vernünftigen Preis. Dafür kann man die Sachen dann aber auch sehr einfach und verlustarm wieder verkaufen wenn man auf Aufsteiger-Material wechselt. - Oliver |
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#6 |
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Benutzer
Registriert seit: 08/2024
Ort: Bei Potsdam
Beiträge: 706
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Ich habe das Gefühl, dass die Fahrer das wirklich gute Anfängermaterial nicht so einfach verkaufen zumindest nicht so schnell. Und es dieses Material kaum gebraucht gibt.
Den Duotone Aero Lift SLS, den ich fahre, habe ich nur ein Mal gebraucht finden können und der Preis war dafür nicht günstig. Ich habe dann neu gekauft. Ich finde es sehr gut, dass die Anfänger-Sachen auch Eigenschaften der Könner-Sachen erhalten! |
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#7 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 06/2025
Beiträge: 2
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Danke schonmal fürs Feedback, das hilft schonmal enorm weiter.
Der Gebrauchtmarkt ist mit tatsächlich etwas zu unübersichtlich, bis man da alles zusammen hätte... |
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#8 | |
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Registriert seit: 01/2015
Ort: München
Beiträge: 9.978
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Zitat:
- Oliver |
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#9 |
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Registriert seit: 08/2024
Ort: Bei Potsdam
Beiträge: 706
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#10 |
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Registriert seit: 08/2022
Beiträge: 849
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Manchmal sieht man sogar Gebrauchtware die teurer angeboten wird als Neuware - manche Leute sind einfach auch schlecht informiert. Freut mich ja für Smeagle, aber Neupreis - 15% würd ich nie im Leben bezahlen - wobei ich grundsätzlich eh nur neu kaufe
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#11 | |
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Registriert seit: 08/2024
Ort: Bei Potsdam
Beiträge: 706
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Zitat:
Gut. Bei Gong gibt's keinen Laden. |
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#12 | ||
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Registriert seit: 01/2015
Ort: München
Beiträge: 9.978
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Zitat:
Du findest am Gebrauchtmarkt so gut wie keine Komplettsets für Einsteiger. Ich schaue immer wieder mal für Bekannte die Einsteigen wollen. Möglich das aktuell was da ist, habe jetzt aktuell nicht gecheckt ![]() Zitat:
Bei "fortgeschrittenen" Sachen ist das aber anders, die gehen nicht so gut weg gebraucht. - Oliver |
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| Stichworte |
| anfänger, gong, kaufberatung |
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