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Kitesurfen Achtung: Bitte Vorgaben beachten!

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Alt 18.05.2022, 19:08   #41
hmooslechner
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Ist ne Insta360 One R - erste Version. Kein "Stangensystem", nur eine Stange so an den Rucksack gebunden, dass es ein wenig wegsteht.
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Alt 18.05.2022, 21:01   #42
Thisl
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Hmm, ist ja bei nem Video immer schwer zu sagen wieviel wind da wirklich ist.
Es ist aber für mich eher zu wenig um nen Tube driftend zu starten.Selbst weit draussen keine schaumkrone sondern 5cm miniwellen....
Da lehnt sich jemand weit aus dem Fenster, zu behaupten, es ginge da genauso mit nem tube...bin mir da nicht so sicher.
...ist doch klar, daß bei wenig wind kein kite es mag daß man auf ihn zufährt.
Der Start der Matte ist übrigens hier doch ganz passabel. Es schaut halt immer so aus, wenn man Matten startet. Das ist aber sehr kontrolliert.
Bei so wenig Wind macht ein Tube auch zicken. Der hält zwar schön die Form, aber fällt gelegentlich plötzlich wie ein Stein vom Himmel...falls er denn da wirklich driftend überhaupt startet.
Neigung zum Bonbon gibt es, aber kaum beim Soul, sondern bei den gestreckteren Matten.
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Alt 18.05.2022, 23:50   #43
Smolo
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Zitat:
Zitat von Alexomator Beitrag anzeigen

Punkt 2
Thema dreht sich um Foil Kites auf dem TwinTip
Spielt aber keine sonderliche Rolle da beide Systeme nach Einsatzzweck und nicht nach Religion verwendet werden. Im Leichtwindbereich wirst du wesentlich mehr Matten finden. Für viele Kiter ist das aber nichts und daher haben viele Tuber nur Erfahrung ab 3-4 Windstärken und nicht darunter.

Bei den Mattenfahrern gibts dann zwei Lager...diejenigen welche im oberen Bereich auf Tubes wechseln und diejenigen welche alle Windbedingungen mit Matten abdecken. Ich persönlich habe auch beides ...meine Tube Range verstaubt aber seit nun mehr 5 Jahren weil ich mit Foil und TwinTip und einem Kite eine wesentlich größere Range abdecken kann.

Zitat:
Punkt 3
Auf dem Foil bei diesen Bedingungen würde ich sagen: Das geht auch mitm Tube. Ob das eine oder andere besser ist: keine Ahnung. Solltest du nicht mehr aus dem Wasser kommen ist ein Tube sicherlich praktischer, aber es ist ja nicht so, dass es dich im Zweifel nach England treibt.
EDIT: Wo ich gerade noch mal den Start gesehen habe. Mein lieber Herr Gesangsverein. Tube aufpusten und Driftlaunch wäre mir da aber sicherer.
Einfach nö, da merkt man das du anscheinend kaum Leichtwinderfahrung gesammelt hast. Falls du den One oder NoStruter gestartet bekommst liegt der nach der ersten Wende unstartbar im Wasser bei solchen Bedingungen.

Die Matte kannst du abbauen und gemütlich auf dem Board Heim schwimmen bzw. den Kite auch wieder auf dem Wasser aufbauen! ( brauchste aber Übung)
Zitat:

Punkt 4
Ich denke ich lehne mich nicht aus dem Fenster wenn ich behaupte, dass du den Soul nicht ansatzweise ausserhalb der komfortigsten Konfortzone geflogen bist.
BonBon gibt es wenn er 5s länger die Leinenspannung verliert als bei dir in den Turns. In 1-2 sieht man schon wie er anfängt faxen zu machen und nach hinten rollt.
Doch machst du weil dir die Erfahrung mit Matten einfach fehlt. Der Soul ist ja nun wirklich Deppen sicher und ich habe schon ein paar Schulen gesehen in Italien die mit den Souls Schulen.

Die Argumentation Pro/Contra Matten ist einfach totaler Kindergarten jedes System hat seine Vor- und Nachteile. Am Ende kann man aktuell beide Systeme bedenkenlos empfehlen, die funktionieren einfach und der Rest ist Geschmack bzw. Erfahrung aus den Kiteschulen. Das Problem sind doch immer diese Birnen Äpfel Vergleiche...klar ist ne 15 Matte langsamer als ein 9er Tube aber vergleiche mal einen 15er Tube mit einer 13/12 Matte dann sieht die Welt auf einmal ganz anders aus. Das Problem ist das viele gar keine großen Tubes haben oder auf die Idee kommen bei Leichtwindbedingungen zu Kiten. Ich bin schon mit 7er Matte und Foil spaßig unterwegs gewesen während 15/17er Tubes mit TT nicht mal Höhe halten konnten aber selbst das sagt nichts über den Sinn von dem jeweiligen System aus man muss sich eben seinen Bedingungen anpassen
Smolo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2022, 04:16   #44
btheb
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Zitat:
Zitat von Alexomator Beitrag anzeigen
EDIT: Wo ich gerade noch mal den Start gesehen habe. Mein lieber Herr Gesangsverein. Tube aufpusten und Driftlaunch wäre mir da aber sicherer.
Auch hier wieder sehe ich was mir schon öfters aufgefallen ist; Mattenfahrer haben ein anderes Verständnis für Gefahreneinschätzung

@smolo: zu den Verkaufszahlen bei Leichtwind würde ich gern mal offizielles lesen; du behauptest das einfach mal so.
Mag im Süden so sein; doch es gibt nicht nur den Süden.

Zu dem Matte einrollen und aufs Board legen; da muß ich schmunzeln.
In den letzten Jahren Einige dabei beobachtet(und auch selbst fabriziert): Einen 11er ,ok... doch bei großen Matten wird das eine Nachmittagsbeschäftigung.

Und Thema Sicherheit: Wer glaubt ein Restube oder Prallschutzweste sei ein probates Mittel bei Seenot; sorry nach meiner subjektiven Meinung grenzt das an Fahrlässigkeit.
btheb ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2022, 06:16   #45
hmooslechner
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Zitat:
Auch hier wieder sehe ich was mir schon öfters aufgefallen ist; Mattenfahrer haben ein anderes Verständnis für Gefahreneinschätzung
Dazu muss ich sagen - ich starte hier zu 90% genau so ( in den Sommermonaten 2-3x pro Woche) - egal, ob in dieser oder der anderen Windrichtung - und noch nie hatte ich ein echtes Problem damit.

Einmal habe ich mir einen Speed2 mit dem damals fragilstem Tuch an der Dachrinne meiner Hütte aufgerissen, als ein Böenschlenker das Kite hingeblasen hat, aber auch das war nicht "sicherheits-Relevant", denn ich habe niemanden gefährdet - auch mich selber nicht.


Außerdem haben Tubes speziell bei meinem Grundstück ein ganz eigenes Problem: meine Frau liebt Rosen und hat mittlerweile fast die gesamte Hecke zum Haus hin mit Rosen ersetzt - und Rosen mit Stacheln und Tubes vertragen sich nicht besonders. Rosen verlieren dauend Äste mit "aktiven Stacheln dran. Die finde ich lieber beim Barfuß-laufen als mit der Tube eines Kites
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Alt 19.05.2022, 07:36   #46
Smeagle
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Zitat:
Zitat von btheb Beitrag anzeigen
Zu dem Matte einrollen und aufs Board legen; da muß ich schmunzeln.
In den letzten Jahren Einige dabei beobachtet(und auch selbst fabriziert): Einen 11er ,ok... doch bei großen Matten wird das eine Nachmittagsbeschäftigung.
Nachmittagsbeschäftigung?

Ich neige etwas dazu, nicht rechtzeitig Schluß zu machen bzw. bei zu wenig Wind zu Starten, insofern muss ich schon recht häufig heim Schwimmen. Weil wenn ich in meinem Thermikrevier aus dem Wind raustreibe dann ist da gar kein Wind mehr. Das ist dann auch meist der größte Kite, früher der 22er Aurora, in letzter Zeit meistens der 15er A15. Wenn noch ein "Hauch" ist, komme ich mit dem "Stoff am Wasser" meist noch in Ufernähe. Dann ziehe ich mich zum Kite (Bar aufwickeln), Falte den Kite in der Mitte (das ist das schwierigste, weil man um den Kite muss) öffne Reißverschluß und rolle vom Tip her locker auf, Bar wird mit eingerollt und alle losen Bridles mit reingelegt. Das Paket kommt auf's Board, wo ich das Paket mit einer Hand halten kann und Schwimme den Rest. Wenn man das 2..3mal gemacht hat, weiß man wie man die Bridles mit aufwickelt und ins Paket legt, dass es kein Knäul gibt. Dann hebe ich das "Paket" aus dem Wasser - manchmal dauert das ein paar Minuten wenn man Wasser ablaufen lassen muss - und lege das ganze wieder aus am Strand. Zu 90% kriege ich dabei die Bridles wieder sortiert abgewickelt, manchmal muss ich die Bar ein paarmal durch die Bridle stecken, ernsthafte Knoten hatte ich da noch nie.

Alles in allem, typischerweise 20..30 Minuten, MAXIMAL 1 Stunde bis ich wieder in der Luft bin - und der größte Teil davon ist das Schwimmen und zurück laufen, weil in der Zeit wo der Kite nicht fliegt treibe ich vom Spot weg an der Halbinsel entlang.

Zitat:
Zitat von btheb Beitrag anzeigen
Und Thema Sicherheit: Wer glaubt ein Restube oder Prallschutzweste sei ein probates Mittel bei Seenot; sorry nach meiner subjektiven Meinung grenzt das an Fahrlässigkeit.
Definiere Seenot? Reden wir hier von schwerer See mit Orkanböen? Da wo ich Kite ist das Risiko, dass ich länger Schwimmen muss. Mehr als 20 Knoten gibt es da einfach nicht. Da ist eher Unterkühlung ein Problem oder Erschöpfung. Ich brauche beides nicht wirklich, da ich im Neo bewegungslos immer noch genug Auftrieb habe. Aber mit Weste ist es komfortabler.

Kite ich im Sturm, ist das zu 100% bei onshore Wind mit breitem Stehbereich. Da zieht mich sowohl eine Tube als auch eine "vertüddelte" Matte wieder langsam ans Ufer, selbst wenn ich mal ein bisschen weiter draussen war. Da sehe ich auch keine "Seenot" Gefahr.

"Seenot" Gefahr sehe ich eher, wenn man bei ablandigem Wind am Meer unterwegs ist. Kann man also durch Vernunft weitgehend vermeiden.

Aber wie gesagt, hängt von der Definition von "Seenot" ab
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Alt 19.05.2022, 08:29   #47
joeach500
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Zitat:
Zitat von btheb Beitrag anzeigen
Und Thema Sicherheit: Wer glaubt ein Restube oder Prallschutzweste sei ein probates Mittel bei Seenot; sorry nach meiner subjektiven Meinung grenzt das an Fahrlässigkeit.
Das hatte ich geschrieben:
Zitat:
. Es gibt aber einfache Lösungen, wie z.B. Prallschutz/Auftriebswesten, Restube etc.
Neben den grundlegenden Sicherheitsüberlegungen natürlich.
War wohl wieder zu viel Information auf einmal.
joeach500 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2022, 08:50   #48
sixty6
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@hmooslechner
Deine Videos von Deinen Starts am Wallersee sind schon wirklich beeindruckend. Einen Freak zeichnet eben nicht alleine der 25m-Megaloop aus, das was Du da an Deinem Tümpel machst ist für mich nicht minder freaky!
Und es zeigt eindrucksvoll andere Facetten des Sports, und dessen Potenzial fernab von Küste und Welle. Btw. meine Home-Spots gleichen Deinem übrigens sehr...

@Alexomator
Ein Rennrad macht beim Downhill wenig Sinn. Ein MTB bei der Tour de France genausowenig. Jedes System hat seine Vorzüge. Jeder soll das nutzen was ihm mehr liegt. Aber zu sagen, dass ein Rennrad gegenüber nem Mountenbike nur Nachteile hätte, trifft zwar im Wald zu, aber die Welt besteht leider nicht nur aus Wald...
Und dann gibt es eben auch preisliiche und qualitative Unterschiede, und Unterschiede was Erfahrung betrifft... Wenn ich nur 1-2Jahre Erfahrungen mit nem 599€ Rennrad aus dem Real gemacht habe, und jemandem, der seit 15 JAhren Carbon-Rennräder fährt, erklären will, dass Rennräder einfach schlechter sind, dann kommen mir gewisse Zweifel auf an dem, was er sagt...


In Deutschland, auch an den Küsten, haben wir viel öfter Schwachwind als Starkwind. Daher denke ich lohnt es sich für alle, die wenig Zeit und längere Anfahrtswege zum nächsten Spot haben umso mehr, sich mit dem Thema Matte zu befassen.


Geändert von sixty6 (19.05.2022 um 09:13 Uhr)
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Alt 19.05.2022, 09:23   #49
Alexomator
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Zitat:
Zitat von Smolo Beitrag anzeigen
Spielt aber keine sonderliche Rolle da beide Systeme nach Einsatzzweck und nicht nach Religion verwendet werden.
Der Ersteller dieses Threads hatte nur explizit nach Foil Kites auf dem TwinTip gefragt, aber generell hast du recht.

Zitat:
Zitat von Smolo Beitrag anzeigen
Bei den Mattenfahrern gibts dann zwei Lager...diejenigen welche im oberen Bereich auf Tubes wechseln und diejenigen welche alle Windbedingungen mit Matten abdecken. Ich persönlich habe auch beides ...meine Tube Range verstaubt aber seit nun mehr 5 Jahren weil ich mit Foil und TwinTip und einem Kite eine wesentlich größere Range abdecken kann.
Ich glaube gern, dass es Leute gibt die bei 35 Knoten mit Matte rausgehen. Bis auf das Video von Olli Bridge habe ich aber noch keinen gesehen. Nicht an der Nordsee, nicht im Wattenmeer, nicht in Holland, nicht in Dänemark, nicht an der Ostsee, nicht in Kapstadt und Umgebung.
Wenn ich bedenke, dass gleichzeitig hunderte, wenn nicht tausende Tubekiter bei dem Wind draussen sind fühle ich mich in meiner Einschätzung mit dem H-Kennzeichen bestätigt.

Zitat:
Zitat von Smolo Beitrag anzeigen
Einfach nö, da merkt man das du anscheinend kaum Leichtwinderfahrung gesammelt hast. Falls du den One oder NoStruter gestartet bekommst liegt der nach der ersten Wende unstartbar im Wasser bei solchen Bedingungen.
Den Link hast du gesehen?
Die Bewegungen auf der Wasseroberfläche lassen sich hervorragend mit den aus dem anderen Video vergleichen.
Mein 15,5er Solo bekomme ich bei 4 Knoten mitm Russenstart hoch, da nimmt er meinem 18er A15 nichts. Ich kann das was du schreibst so leider nicht bestätigen. Vielleicht hast du da einfach andere Erfahrungen gemacht.

Zitat:
Zitat von Smolo Beitrag anzeigen
Die Matte kannst du abbauen und gemütlich auf dem Board Heim schwimmen bzw. den Kite auch wieder auf dem Wasser aufbauen! ( brauchste aber Übung)
Solltest nur ein Volumenboard aufm Foil haben und kein TwinTip, so wie es der Threadersteller explizit fragt ...

Zitat:
Zitat von Smolo Beitrag anzeigen
Doch machst du weil dir die Erfahrung mit Matten einfach fehlt. Der Soul ist ja nun wirklich Deppen sicher und ich habe schon ein paar Schulen gesehen in Italien die mit den Souls Schulen.
Glaub ich gern. Der Kite ist in der Tat Deppen sicher - solange du nicht anfängst neue Inhalte zu üben. Ein prima Kite um von rechts nach links zu fahren. Für Heliloops scheint es schon 15% Glück zu brauchen um das Teil erfolgreich wieder vor sich zu bekommen. Das Teil recovered einfach nicht gut aus dem Rücken, was heißt dass du verfrüht rumziehen muss und nur eine harte Landung hinbekommst. Oder du brauchst einfach 10 Jahre Erfahrung um das zu tun, was aber wieder ein Punkt gegen die einfache Handhabe wäre.

Zitat:
Zitat von hmooslechner Beitrag anzeigen
Dazu muss ich sagen - ich starte hier zu 90% genau so ( in den Sommermonaten 2-3x pro Woche) - egal, ob in dieser oder der anderen Windrichtung - und noch nie hatte ich ein echtes Problem damit.
Das sehe ich eher wie btheb. Mit den ganzen Büschen und direkt neben und vor Bäumen in einem Revier das auch mal eine dicke Böe reindrücken kann ... das sieht von aussen betrachtet alles andere als sicher aus.
Was nicht heißt, dass du den Spot nicht perfekt kennst, das schon 100 Mal gemacht hast und dich dabei sicher fühlst.
Es ist aber nichts mit dem ich Werbung machen würde.

Zitat:
Zitat von Smeagle Beitrag anzeigen
Nachmittagsbeschäftigung?

[Beschreibung wie man den Kite im Wasser einpackt]
Ich möchte hier noch mal auf das TwinTip hinweisen, dass dir keinerlei Auftrieb gibt.
Foil mit Volumenboard oder Directional - alles easy. TwinTip, nicht so easy.

Zitat:
Zitat von Smeagle Beitrag anzeigen
Definiere Seenot?
Keine Chance mehr aus eigener Kraft mit sämtlicher Ausrüstung zurück an Land zu kommen.
Da reicht schon side-shore Wind aus. Den Tube kannst du als Segel verwenden, selbst wenn er nicht mehr startet, um immer noch mit einem Raumwindkurs zurück zu kommen.

Wie ich schon vorher geschrieben habe: Kitesurfen besteht aus Progression und der steten Weiterentwicklung. Verleich es mit dem Radfahren, irgendwann möchtest du auch ohne Stützräder fahren. Irgendwann möchtest du auch mal aus dem Flachwasser raus und deine Matte nicht über die Köpfe der Badegäst ziehen, weil du nur bei on-shore Bedingungen fährst.
Die Mattenfraktion mit ihren 10-15 Jahren Erfahrungen haben doch alle zur Hochzeit des Freestyles angefangen. PKRA, die Duelle von Hadlow und Langeree. Wie stets um eure KGB´s? Die habt ihr doch bestimmt schon vor Jahren eintrainiert. Es wäre traurig zu hören, dass ihr sowas in den ganzen Jahren nicht mal ausprobiert habt und immernoch mit Stützrädern fahrt ...
Alexomator ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2022, 10:25   #50
leeoo
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Zitat:
Zitat von Alexomator Beitrag anzeigen
... Nicht an der Nordsee, nicht im Wattenmeer, nicht in Holland, nicht in Dänemark, nicht an der Ostsee, nicht in Kapstadt und Umgebung.
Wenn ich bedenke, dass gleichzeitig hunderte, wenn nicht tausende Tubekiter bei dem Wind draussen sind fühle ich mich in meiner Einschätzung mit dem H-Kennzeichen bestätigt.
All die Spots die du aufzählst haben eins gemeinsam: Guten, laminaren Küstenwind. Laborbedingungen. Aber stell dir vor, es gibt Leute, die nicht das Privileg haben, nahe genug am Meer zu wohnen und nicht nur im Urlaub Kiten zu wollen. Die fahren auch an Binnenspots, mit Bäumen im Luv, an Thermikseen etc.. Da sieht das Verhältnis einfach anders aus, nix H-Kennzeichen. Da dominieren z.T. die Matten (z.B. am Reschen).

Und noch was:

Zitat:
Zitat von Alexomator Beitrag anzeigen
...
Wie ich schon vorher geschrieben habe: Kitesurfen besteht aus Progression und der steten Weiterentwicklung. Verleich es mit dem Radfahren, irgendwann möchtest du auch ohne Stützräder fahren. Irgendwann möchtest du auch mal aus dem Flachwasser raus und deine Matte nicht über die Köpfe der Badegäst ziehen, weil du nur bei on-shore Bedingungen fährst.
Die Mattenfraktion mit ihren 10-15 Jahren Erfahrungen haben doch alle zur Hochzeit des Freestyles angefangen. PKRA, die Duelle von Hadlow und Langeree. Wie stets um eure KGB´s? Die habt ihr doch bestimmt schon vor Jahren eintrainiert. Es wäre traurig zu hören, dass ihr sowas in den ganzen Jahren nicht mal ausprobiert habt und immernoch mit Stützrädern fahrt ...
Ich glaub das ist das Problem, warum man hier nicht zusammenkommt. Hättest du die beiden Wörter "für mich" eingefügt, könnte man die Aussage "Kitesurfen besteht für mich aus Progression und der steten Weiterentwicklung." so stehenlassen. Andernfalls stimmt das einfach nicht. Schließ nicht von dir auf alle Anderen, sowohl was die Spots als auch die Motivation/Intention fürs Kiten angeht.


Zum eigentlichen Thema: Ich bin vor ein paar Jahren quasi auf eine One-Kite Lösung umgestiegen: 10er Soul (wusste bis ich den Thread hier gelesen hab übrigens garnicht, dass ich ne Bonbonmaschine hab). Je nach Wind mit Foil oder Twintip. Für wenn es richtig ballert hab nich noch einen 9er Tube, den brauch ich 1-2 Mal pro Jahr. Und ja, wenn ich im Urlaub auf Fehmarn mit dem Soul an normalen Tagen Twintip fahre, bin ich ein Exot (andere Mattenfahrer sind meist ebenfalls Touris aus dem Binnenland...). Und ja, ich fahr meistens hin- und her, mach ab- und zu eine Backroll, meine Sprünge sind deutlich unter 10m. Kann also garnicht kiten nach deiner Definition. Und trotzdem... man mag es nicht glauben... hab ich Spaß. Also: Tube oder Matte: Egal. Macht was ihr wollt. Und wenn ihr nach einer guten Session vom Wasser kommt, freut euch, genießt den Moment und teilt ihn mit den anderen Wassersportlern, egal welches Equipment, welche Skills.
leeoo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2022, 11:10   #51
Thisl
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Es ist nun mal so , daß 90% der Kiter keine Kiteloops machen.
Matten sind zum loopen und für unhooked nicht so geeignet wie Tubes, nur betrifft das eben die 90% der Kiter gar nicht.
Dafür sind 10Kn für die meisten Tubes auch noch keine Komfortzone, weil das Höheziehen einfach viel später komfortabel wird.
Im unteren Windbereich fahren alle Tubes auch nur hin und her, weil man noch gar keine Höhe zum wegspruingen ziehen kann und die Sprunghöhen einen Heliloop ja wohl sinnlos machen
Ab 35Kn fahren wirklich nur sehr wenige Matten. Obwohl ich mich für recht erfahren mit Matten halte, ist das bei mir auch die Schmerzgrenze, darüber nehme ich auch nur Tubes, wenn ich überhaupt dann noch rausgehe.
Von daher, klar, bei 35Knoten siehst du keine Matten am Himmel.

eBilkes sind aber nich scheisse, weil bei Tempo 200 auf der Autobahn nur Porsche und Mercedes fahren...

Tja, nur bei mir sind die Tage mit über 35Kn ungefähr nur ein einziger im Jahr, dagegen die mit 10-15Kn etwa 80%.
Ja alles hat so seine Vorteile und Nachteile.
wenn es hier aber heisst, das Video schaut gut aus, weil es eben in der Superkomfortzone ist, die geht beim 15er Soul auch noch deutlich höher
Bei 35Kn ist für alle Matten die Komfortzone überschritten, zumindest bei Start/Landung.

Klar gibts inzwischen auch superleichte Tubes, die wirklich auch Leichtwindtauglich sind. Die haben dafür aber auch andere Nachteile...

Wie man downwindtreibend bei 4Kn einen Tube startet, dürft ihr mir dann auch noch zeigen, hab ich in 22 Jahren nämlich bisher nicht erleben dürfen...
Auf der Wiese kann man so ziemlich jeden Drachen auch bei Windstille starten, man muss nur schnell genug rückwärts laufen...


Geändert von Thisl (19.05.2022 um 11:30 Uhr)
Thisl ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2022, 11:36   #52
Smeagle
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Zitat:
Zitat von Alexomator Beitrag anzeigen
Der Ersteller dieses Threads hatte nur explizit nach Foil Kites auf dem TwinTip gefragt, aber generell hast du recht.
Alle meine Aussagen hier im Thread bezogen sich auf TwinTip.

Zitat:
Zitat von Alexomator Beitrag anzeigen
Zitat von Smeagle [Beschreibung wie man den Kite im Wasser einpackt]

Ich möchte hier noch mal auf das TwinTip hinweisen, dass dir keinerlei Auftrieb gibt.
Foil mit Volumenboard oder Directional - alles easy. TwinTip, nicht so easy.
Der schwere Teil ist NICHT der Abtransport. Sondern das Einrollen. EIne eingerollte Matte ist recht kompakt, wenn man es kann.

Ich lege das Paket auf das TwinTip umfasse das ganze Paket und Schwimme mit den Beinen und einem Arm. Also mein TwinTip hat Auftrieb. Vielleicht hast DU eines von diesen 100% Carbon Boards, die untergehen? (natürlich nicht, nur wird bei den 100% Boards halt gerne der Kern vergessen bei den 100%)

Beim Foilen nehme ich meistens noch den Single Strut-Tube. Da braucht man nicht unbedingt eine Matte, weil man weniger Zug braucht. Und ich habe noch nicht genug Routine so dass ich mit Foil Leinenspannung noch nicht so gut halten kann. Insofern hat beim Foil üben für mich im Moment bei genug Wind noch der Tube die Oberhand, aber eben ein spezieller. Wenn es zu wenig dafür ist gehe ich auf 12m Matte. Generell finde ich das man im Leichtwind mit Foil eher auf Tubes gehen kann (Single oder No-Strut) als mit TwinTip, wo ich einfach Kraft brauche UND einen Kite der früh fliegt! Ein kleiner, flinker Tube fliegt nach meiner Erfahrung früher als ein großer, träger Tube - aber hat eben nicht viel Power.

Aber aktuell ist Foilen für mich auch noch kein Leichtwindsport, ich fahre mit Door wesentlich früher. Ich brauche da noch viel Übung und komme nicht oft dazu. Foilen macht mir bisher auch noch nicht wirklich Spaß muss ich zugeben, muss ich immer zwingen da zu üben, wenn ich auch stattdessen easy mit dem TwinTip fahren könnte. Ich hoffe/denke aber, das kommt noch wenn ich besser werde.

Zitat:
Zitat von Alexomator Beitrag anzeigen
[Definition Seenot]

Keine Chance mehr aus eigener Kraft mit sämtlicher Ausrüstung zurück an Land zu kommen.
Da reicht schon side-shore Wind aus. Den Tube kannst du als Segel verwenden, selbst wenn er nicht mehr startet, um immer noch mit einem Raumwindkurs zurück zu kommen.
OK, sowas muss ich hier nicht befürchten. Side shore oder gar Off shore gibt es an keinem Spot.

Und eine runtergefallene, eingewickelte und halb abgesoffene Matte zieht auch immer noch Downwind. Schneller geht aber einpacken

Zitat:
Zitat von Alexomator Beitrag anzeigen
Wie ich schon vorher geschrieben habe: Kitesurfen besteht aus Progression und der steten Weiterentwicklung. Verleich es mit dem Radfahren, irgendwann möchtest du auch ohne Stützräder fahren. Irgendwann möchtest du auch mal aus dem Flachwasser raus und deine Matte nicht über die Köpfe der Badegäst ziehen, weil du nur bei on-shore Bedingungen fährst.
Das verstehe ich jetzt gerade nicht was Du damit sagen willst.

Die On-Shore Bedingungen gibt der Spot vor. Wellen habe ich keine.

Willst Du damit sagen, man soll keine Matte fahren weil Flachwasser langweilig ist? Ich habe hier keine Wellen!?

Und Stützräder? Du findest die Matten machen die Sache zu einfach?

Echt jetzt, ich weiß nicht wie Du das meinst im Bezug auf Matte vs. Tubes.

Badegäste am Walchensee zum Glück auch nur vereinzelt. Aber kommt vor leider. ABER da jage ich die Leute zur Seite beim Start und der Kite steht relativ sicher in der Mitte, genau Downwind. Hatte ich nie Streß, die Leute kommen zum entfernten SPot um den Kitern zu zu schauen ist mein Eindruck. Dabei KAUM Risiko das er seitlich wegfällt und Leute gefährdet. Da ist Tube Launch problematische, da spanne ich die Leinen vor den Leuten auf und wenn es schief geht taumelt der Kite Downwind in die Leute. Sogar wenn der Pilot im Wasser ist noch gewisses Restrisiko dafür.

Zitat:
Zitat von Alexomator Beitrag anzeigen
Die Mattenfraktion mit ihren 10-15 Jahren Erfahrungen haben doch alle zur Hochzeit des Freestyles angefangen. PKRA, die Duelle von Hadlow und Langeree. Wie stets um eure KGB´s? Die habt ihr doch bestimmt schon vor Jahren eintrainiert. Es wäre traurig zu hören, dass ihr sowas in den ganzen Jahren nicht mal ausprobiert habt und immernoch mit Stützrädern fahrt ...
Auch dieser Abschnitt ist rätselhaft für mich. KGB musste ich Googlen. Irgendwelches Gehopse mit Board anfassen. Reizt mich absolut Null. Was mich reizt, mein Ziel ist bei 2..3 Knoten mit großer Matte und Foil immer noch fahren können, wie ich das bei den Pros hier am Spot sehen kann.

Für Gehopse habe ich auch nicht die passenden Bedingungen hier. Und nur im Urlaub oder mit weiter Anfahrt Kiten wäre nix für mich.

Wenn DU das magst und Dich das antreibt ist doch schön, mach das gerne

Wobei ich bin ja Frischling, also gar nicht angesprochen mit Deinem Satz. Keine Ahnung, was ich in 10 Jahre so für Ziele habe - die 2..3 Knoten sollten bis dahin ja erreicht sein, so bis 5..6 Knoten runter komme ich ja schon mit Door.

Gruß,
- Oliver
Smeagle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2022, 12:30   #53
Smolo
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Standard

Zitat:
Zitat von Alexomator Beitrag anzeigen
Ich glaube gern, dass es Leute gibt die bei 35 Knoten mit Matte rausgehen. Bis auf das Video von Olli Bridge habe ich aber noch keinen gesehen. Nicht an der Nordsee, nicht im Wattenmeer, nicht in Holland, nicht in Dänemark, nicht an der Ostsee, nicht in Kapstadt und Umgebung.
Wenn ich bedenke, dass gleichzeitig hunderte, wenn nicht tausende Tubekiter bei dem Wind draussen sind fühle ich mich in meiner Einschätzung mit dem H-Kennzeichen bestätigt.
Hast du bei McDownloads schon mal Chop - Suey gegessen? Du leidest da eindeutig unter einer Filterblase auch wenn du natürlich insofern recht hast das der überwiegende Teil aller Kite sehr wahrscheinlich mit Tube unterwegs sein wird.

Zitat:

Den Link hast du gesehen?
Die Bewegungen auf der Wasseroberfläche lassen sich hervorragend mit den aus dem anderen Video vergleichen.
Mein 15,5er Solo bekomme ich bei 4 Knoten mitm Russenstart hoch, da nimmt er meinem 18er A15 nichts. Ich kann das was du schreibst so leider nicht bestätigen. Vielleicht hast du da einfach andere Erfahrungen gemacht.
Sprichst du von OaseKnoten oder hast du die gemessen? Glaub mir die Diskussion ist so alt, am Ende ist es bisher immer das gleiche geblieben und der Tuber ist frustriert oder trinkt ein Bier unter seinem Kite-Sonnenschirm oder beides zusammen und auf dem Wasser findest du nur Matten. Ich war zwei Jahre in Folge jeweils 8 Wochen am Stück im Mittelmeerraum unterwegs und natürlich war ich mit Matte und auch Foil meist der einzige aber auch fast immer der erste und letzte auf dem Wasser das muss man aber wollen weil es was anderes ist.

Zitat:
..
Glaub ich gern. Der Kite ist in der Tat Deppen sicher - solange du nicht anfängst neue Inhalte zu üben. Ein prima Kite um von rechts nach links zu fahren. Für Heliloops scheint es schon 15% Glück zu brauchen um das Teil erfolgreich wieder vor sich zu bekommen. Das Teil recovered einfach nicht gut aus dem Rücken, was heißt dass du verfrüht rumziehen muss und nur eine harte Landung hinbekommst. Oder du brauchst einfach 10 Jahre Erfahrung um das zu tun, was aber wieder ein Punkt gegen die einfache Handhabe wäre.
Du wirst auch mit Leichtwindtubes keine "krassen" Manöver Fliegen und ich bleibe dabei du verwechselst einfach die Kitegrößen und Bedingungen wo diese eingesetzt werden. Warum glaubst du fängt jeder Kiter seine Karrie auf einer Matte an...wegen der schlechten Handhabung?^^

Zitat:

Keine Chance mehr aus eigener Kraft mit sämtlicher Ausrüstung zurück an Land zu kommen.
Da reicht schon side-shore Wind aus. Den Tube kannst du als Segel verwenden, selbst wenn er nicht mehr startet, um immer noch mit einem Raumwindkurs zurück zu kommen.
Und ne Matte gibt kein Segel ab? Du wirst staunen das du mit dem Mattensegel sogar besser weg kommen kannst als mit nem Tube weil der einfach groß und starr ist.

Zitat:
Wie ich schon vorher geschrieben habe: Kitesurfen besteht aus Progression und der steten Weiterentwicklung. Verleich es mit dem Radfahren, irgendwann möchtest du auch ohne Stützräder fahren. Irgendwann möchtest du auch mal aus dem Flachwasser raus und deine Matte nicht über die Köpfe der Badegäst ziehen, weil du nur bei on-shore Bedingungen fährst.
Die Mattenfraktion mit ihren 10-15 Jahren Erfahrungen haben doch alle zur Hochzeit des Freestyles angefangen. PKRA, die Duelle von Hadlow und Langeree. Wie stets um eure KGB´s? Die habt ihr doch bestimmt schon vor Jahren eintrainiert. Es wäre traurig zu hören, dass ihr sowas in den ganzen Jahren nicht mal ausprobiert habt und immernoch mit Stützrädern fahrt ...
Ersteres gilt nur für dich bzw. gehörst du mit der Einstellung wahrscheinlich zu einer wesentlich kleineren Randgruppe als es Mattenkiter gibt! Wie viele Kiter definieren sich an den Sports so durch eine 28fach TransitionDoubleBackloopRollover5Handlepass Aktion?! Ich persönlich genieße lieber um 5-6 Uhr Morgens die aufgehende Sonne vor dem Bergpanorama auf meinem Foil und Glattwasser

Die Diskussion bei dir lautet doch eher "Sind Matten für Freestyle geeignet?" und nein dafür können sie zwar eingesetzt werden aber es gibt mit Sicherheit optimaleres Material für diesen Einsatzzweck.

Die ganzen Vorwände mit fehlender Selbstrettung etc. kann ich nicht mehr hören weil Sie einfach zum großteil blödsinn sind. Wer mal bei uns mit nem großen Tube nach einem Drop innerhalb von 5min soweit abgetrieben ist das er keinen Wind mehr bekommt und dann teilweise mehrere Kilometer Schwimmen muss um wieder an Land zu kommen der weiß was ich meine! Solche Situationen konnte ich in meinen Einsatzgebieten zum großteil umgehen bzw. bin ich seit den Matten wesentlich entspannter auf dem Wasser unterwegs und muss nicht immer auf den letzten Meter Höhe schauen.

Übrigens ein wirklich legitimer Grund gegen Matten am Meer sind 2-3m Wellen denn da möchte ich meine Matte nicht drinnen versenken aber ich ziehe Flach-/Glattwasser und Stützräder vor
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Alt 19.05.2022, 12:37   #54
Smolo
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Zitat:
Zitat von btheb Beitrag anzeigen
@smolo: zu den Verkaufszahlen bei Leichtwind würde ich gern mal offizielles lesen; du behauptest das einfach mal so.
Mag im Süden so sein; doch es gibt nicht nur den Süden.

Zu dem Matte einrollen und aufs Board legen; da muß ich schmunzeln.
In den letzten Jahren Einige dabei beobachtet(und auch selbst fabriziert): Einen 11er ,ok... doch bei großen Matten wird das eine Nachmittagsbeschäftigung.

Und Thema Sicherheit: Wer glaubt ein Restube oder Prallschutzweste sei ein probates Mittel bei Seenot; sorry nach meiner subjektiven Meinung grenzt das an Fahrlässigkeit.
Was habe ich denn genau behauptet? Natürlich werden mehr Tubes verkauft aber die Tatsache das jeder Hersteller mittlerweile Matten im Angebot hat sollte selbst dir zu denken geben. Matten kosten Aufgrund der Konstruktion meist mehr Geld und das zahle ich auch gerne wenn ich mir den Schund von Tubes so anschauen der Maßlos überteuert verkauft wird. Der Kollege Kauper etc. mal ausgenommen.

Bezüglich Auf/Abbau hast du schon recht das macht mit nem 21er Speed z.B. keinen Spaß weil der Schirm selbst einfach schon viel zu groß ist. Hier im Süden sind aber kaum noch Kiter mit solchen großen Matten unterwegs weil die meisten Thermik Kiter einfach aufs Foil umgestiegen sind.

Was sind denn deine Sicherheitsvorkehrungen für Seenot?
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Alt 19.05.2022, 12:38   #55
Alexomator
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Nein mein Grund ist ein anderer und den mache ich jetzt mal mit einer absichtlich provokanten Aussage. Der ist absichtlich überspitzt formuliert um etwas zu verdeutlichen. Damit möcht eich niemandem zu Nahe treten. Der ist nicht auf dich als Leser bezogen, sondern auf das was man von der Mattenfraktion an jeder Ecke hier im Forum mitbekommt. Danach bin ich dann auch mal weg hier.

Dein krassester Trick nach 10 Jahre Kitesurfen ist es Toeside zu fahren. Du empfielst jedem deine ultra geile Matte, die alles perfekt kann, am höchsten springt, am besten Upwind fährt, am längsten oben bleibt, und sonst noch was alles kann.
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Alt 19.05.2022, 13:01   #56
sixty6
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nochmal zum Thema Sicherheit:

Die Sicherheit eines Systems ist in erster Linie abhängig von der Besonnenheit des Anwenders.
An meinen Küstenspots sehe ich leute, die 1 Km bei heftigen Bedingungen rausfahren. Man sieht nix mehr von Ihnen... dasselbe beobachte ich oft und an allen möglichen Spots. Zu glauben, dass man im Notfall ne Rettungsinsel dabei hat ist oftmals ein fataler Irrtum. Mein Freund fuhr bei schräg ablandigem Wind ohne irgendwelche Faxen zu machen mit seinem 8er Tube. Es lief dumm, und der Kite invertierte so blöde, dass er nichts mehr machen konnte. er löste aus, aber der starke sideoff Wind trieb ihn immer weiter nach draussen. Bis zum Ufer waren es mittlerweile über 1km er konnte den Kite auch nicht schwimmend einfangen... Die einzige Chance wäre eine totale Trennung vom Kite gewesen. Aber damit wäre die Rettungsinsel weg gewesen. Zusammen mit nem anderen Kiter und einem Windsurfer haben wir ihn plus material geborgen. Auf die Selbstrettung zu vertrauen ist ziemlich naiv. Das funktioniert schön in der Theorie, aber in Echt schlägt viel zu oft Murphy zu...
Selber Mann, anderer Beach - Tube hatte ein Löchlein, was erst nach ner Stunde fahren draußen bemerkt wurde. Kite verlor immer mehr Leistung und irgendwann war er nicht mehr am Himmel zu halten... Rettung musste mit Boot erfolgen, da weit draußen...

Zu behaupten dass Tubes generell sicherer seien ist definitiv unzutreffend. Jedes System hat seine Schwächen. Auch die Matte. Mir fiel mein 12er speed einmal in ner heftigen Böhe runter. Auf dem Wasser drehte sich eine Seite, die andere Nicht. Zum ersten mal hatte ich ein Bonbon/kravatte. Aber ich konnte den vedrehetn Kite starten und zurück zum Ufer fahren. Sah echt kurios aus.
Soll heißen, irgendwas kann immer passiereSystemn, egal welches .

Aber eins steht zweifelsfrei fest, mit der Matte laufe ich mehr Höhe. Und deshalb kann ich vergleichsweise kleine Schläge machen und muss nicht km weit rausfahren zum Höheklaufen. Das ist ein reales Szenario, das bei jedem Schlag bei jeder Session relevant ist. Das gibt mir real gesehen bei jeder Session mehr Sicherheit Heißt aber im Umkehrschluss nicht, dass nicht irgendwas anderes passieren kann.
Wenn es dumm läuft läuft es meist richtig dumm...

Besitze selber Wellen-Tubes in 5 und 7, obwohl ich Matten lieber mag. Aber das System sollte möglichst zu den Bedingungen passen. Wenn man wie die meisten bei 9-13kn rumgurkt, dann kann man mit ner 13er performance-Matte richtig Adrenalin haben... mit 15er mega-radikalo Freestyle Tube aber kaum mehr als hin und herfahren... Es nutzt der radikalste Kite nix, wenn man die Bedingungen nicht hat...

Josh Angulo in Pontapreta - 6.9er Windsurffsegel in 6m Welle dtl - ein Traum - die "jungs mit 4.7er daneben wurden gewaschen auf die Rocks alles im A... zuvor hatten sie ihn noch belächelt, dass so ein Großlappen nicht funktioniert...
soll heißen - man muss manchmal gegen den Strom schwimmen, wenn man neue Welten kennenlernen will...


Geändert von sixty6 (19.05.2022 um 14:00 Uhr)
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Alt 19.05.2022, 13:04   #57
Smolo
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Zitat:
Zitat von Alexomator Beitrag anzeigen
Nein mein Grund ist ein anderer und den mache ich jetzt mal mit einer absichtlich provokanten Aussage. Der ist absichtlich überspitzt formuliert um etwas zu verdeutlichen. Damit möcht eich niemandem zu Nahe treten. Der ist nicht auf dich als Leser bezogen, sondern auf das was man von der Mattenfraktion an jeder Ecke hier im Forum mitbekommt. Danach bin ich dann auch mal weg hier.

Dein krassester Trick nach 10 Jahre Kitesurfen ist es Toeside zu fahren. Du empfielst jedem deine ultra geile Matte, die alles perfekt kann, am höchsten springt, am besten Upwind fährt, am längsten oben bleibt, und sonst noch was alles kann.
Keine Ahnung warum du dich von Matten so getriggert fühlst aber einen Hang zur Übertreibung hast du schon. Hier im Forum gibts eigentlich nur einen User bei dem die Matten das absolute Nonplusultra sind der Rest der Mattenheinis sind da schon recht reflektiert wie der Thread hier auch zeigt

Was du immer mit deinen Tricks willst verstehe ich aber nicht so recht es gibt Leute die fahren Downhill und können wahrscheinlich auch keinen dauerhaften Wheelie fahren wo soll da das Problem sein? Am Ende ist es doch so das jeder von seinen Erfahrungen spricht und wenn sich da ein Freestyler und ein Leichtwindkiter unterhalten wird es da eben keine großen Übereinstimmungen geben trotzdem würde ich von niemanden erwarten nach x Jahren eine Anzahl an Tricks zu beherrschen. Das wirst du aber auch noch lernen wenn du etwas ruhiger wirst
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Alt 19.05.2022, 13:17   #58
Smeagle
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Zitat:
Zitat von Alexomator Beitrag anzeigen
Dein krassester Trick nach 10 Jahre Kitesurfen ist es Toeside zu fahren. Du empfielst jedem deine ultra geile Matte, die alles perfekt kann, am höchsten springt, am besten Upwind fährt, am längsten oben bleibt, und sonst noch was alles kann.
Ich verstehe schon wieder nicht, worauf Du Dich da beziehst und was Du damit sagen willst. Weiß auch nicht ob ich angesprochen bin damit - mir fällt auch niemand ein der sowas gesagt hat.

Habe schon extra nochmal 10 Minuten gewartet weil ich dachte, Du editierst das bestimmt noch so, dass es einen Sinn ergibt. Kam nix.

Wenn dieser jemand nach 10 Jahren, wie Du sagts, nur Fahren (Heel und Toeside), Springen, Fliegen(nach dem Sprung lange oben bleiben), Upwind fahren kann und das auch im untersten Windbereich, wäre das "schlimm"? Wer legt denn fest, dass er unbedingt Freestyle Tricks lernen muss? Machen solche Tricks denn schon Sinn und Spaß z.B. bei 6 Knoten?

Toeside Fahren ist kein Trick. Heelside Fahren auch nicht. Hat jemand gesagt dass es ein Trick ist? Einfach nur Fahren. Basics. Ich habe gesagt, dass ich nicht interessiert bin an Tricks. Bisschen was mache ich, paar Sprünge, Tansitions, gecarvte Halsen. Sachen, die man zum normalen Fahren braucht und/oder das Ganze ein bisschen auflockern, ohne großes Risiko. Würde ich jetzt auch nicht wirklich "Tricks" nennen. Manöver vielleicht. Ich will nix mit Verletzungsrisiko üben, macht auch keinen Sinn wenn ich es nicht mal schön oder erstrebenswert finde, oder?

Meine generelle Technik will ich verbessern. Das heißt für mich bei immer schlechteren Bedingungen mit immer kleinerem Material immer noch gut Fahren zu können. Anfangs brauchte ich eine 22m Matte unter ~8 Knoten, nun komme ich mit 15m "meistens" zurrecht. Und wenn nicht, dann 18m statt 22m. Das ist das was für mich meinen Fortschritt definiert. Nicht akzeptabel für Dich?

Ja, an den wenigen Tagen mit Starkwind fahre ich auch kleine Tubes. Aber nur das wäre mir zu wenig. Da das so selten ist, fühle ich mich da bis heute auch noch nicht so sicher, dass ich da groß anfangen würde zu Springen und zu Tricksen. Ist das schlimm? Ich finde nicht. Bin aber auch noch weit von 10 Jahren Erfahrung entfernt

Gruß,
- Oliver
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Alt 19.05.2022, 14:33   #59
set
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Zitat:
Zitat von Smeagle Beitrag anzeigen
Ich verstehe schon wieder nicht, worauf Du Dich da beziehst und was Du damit sagen willst.
Na seiner ist größer als deiner, ganz einfach.

Ich weiß auch nicht was Alex geritten hat hier so den Macker raushängen zu lassen. Ich hab ihn ja voriges Jahr mal am Strand kennengelernt, da war er ein netter junger Mann. Wie so oft halt im realen Leben.
Entgegen seinem Auftreten hier war auch auf dem Wasser nix besonderes zu beobachten was mich mit offenem Mund zurückgelassen hat. Gut waren auch keine 35 KN.


Geändert von set (19.05.2022 um 23:11 Uhr)
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Alt 19.05.2022, 15:27   #60
btheb
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Zitat:
Zitat von Smolo Beitrag anzeigen


Und ne Matte gibt kein Segel ab? Du wirst staunen das du mit dem Mattensegel sogar besser weg kommen kannst als mit nem Tube weil der einfach groß und starr ist.



Die ganzen Vorwände mit fehlender Selbstrettung etc. kann ich nicht mehr hören weil Sie einfach zum großteil blödsinn sind. Wer mal bei uns mit nem großen Tube nach einem Drop innerhalb von 5min soweit abgetrieben ist das er keinen Wind mehr bekommt und dann teilweise mehrere Kilometer Schwimmen muss um wieder an Land zu kommen der weiß was ich meine! Solche Situationen konnte ich in meinen Einsatzgebieten zum großteil umgehen bzw. bin ich seit den Matten wesentlich entspannter auf dem Wasser unterwegs und muss nicht immer auf den letzten Meter Höhe schauen.
Zeig mir mal wie das geht(mit dem Segel) bei gerissener Leine oder augekugelter Schulter, Krampf wo du nicht mehr schwimmen kannst.
Übrigens wer onshore liebt(scheint ja für Mattenfahrer super toll zu sein), für mich gibt es nichts schlimmeres als durch einen Wust von Matten Straßenbahn zu fahren. Ich bevorzuge Sideshore, da kann ich der Meute ausweichen.
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Alt 19.05.2022, 15:39   #61
Alexomator
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Zitat:
Zitat von set Beitrag anzeigen
Ich weiß auch nicht was Alex geritten hat hier so den Macker raushängen zu lassen. Ich hab ihn ja voriges Jahr mal am Strand kennengelernt, da war er ein netter junger Mann. Wie so oft halt im realen Leben.
Entgegen seinem Auftreten hier war auch auf dem Wasser nix besonderes zu beobachten was mich mit offenem Mund zurückgelassen hat. Gut waren auch keine 35 KN.
War ein wirklich wunderschöner Tag. Irgendwann muss ich da noch mal hin.

Den Rest kann ich gern erklären.

Zitat:
Ich fahre mittlerweile auch bei Starkwind 30+ knt gerne Soul.
Zitat:
Oft ist es besser irgendwelche unvoreingenommenen Passanten als Landehelfer anzusprechen mit der einfachen Anweisung: (...)
Bei geübten Tubekite Landehelfer kann man da oft sein blaues Wunder erleben auf welche absurden Ideen die kommen.
Zitat:
Dein verzehrtes Matten Kiter Bild spricht ja Bände und ich dachte wir haben mittlerweile das Kite System Bashing alle hinter uns gelassen?
Zitat:
Du entwickelst ja schon religiösen Eifer.
Zitat:
Zunächst einmal ist es ja so, daß fast alle Mattenfahrer reichlich Erfahrung mit Tubes haben und sich dann ganz bewußt wegen der für sie wichtigen Vorteile für Matten entscheiden, trotz der unbestrittenen Nachteile.
Zitat:
Ich denke, dass Deine Erfahrungen mit Matten noch viel zu rudimentär sind, als dass Du derart generalisiserte Aussagen machen solltest. Ich gestehe Dir zu, dass deine (größtenteils untzutreffenden) Ausssagen Deinen persönlichen Erfahrungshorizont widergeben, aber ich würde daraus keine allgemeingültigen Schlussfolgerungen aussprechen.
Zitat:
Viele sind seit Jahrzehnten mit Matten unterwegs und haben viele verschiedene Modelle und v.a. unterschiedliche Größen besessen, dass sie das Thema objektiver beurteilen können.
Zitat:
War wohl wieder zu viel Information auf einmal.
Mit der Mehrzahl der Leute kann man sich super unterhalten und diskutieren. Es gibt aber 2-3 die predigen das Blaue vom Himmel. Das ist es was mir aufstößt. Ich habe hier lediglich geschrieben, dass dank dieser Leute:
Zitat:
hier das umgekehrte Bild vom Kitespot sieht. Nur Mattenfahrer die hier ihre Meinung kund tun.
Im Vergleich zu diesen 2-3 Personen betreibe ich dieses Hobby nicht lange (Weshalb man hier nur so nebenbei auch diskreditiert wird). Die Aussagen oben zeigen das Bild wieder was sich von diesen erfahrenen Kollegen ergibt.

Lass mich ein Bild skizzieren:
- Kitet seit 15 Jahren
- geht zwei mal die Woche aus Wasser
-- muss aber Wind für sein
-- darf nicht zu kalt sein
-- nach 1h nach links und rechts fahren ist auch gut
- macht 2 Wochen im Jahr Kiteurlaub
In Summe 10 Tage vor dem Sommer, 10 Tage nach dem Sommer und 10 Tage im Urlaub auf dem Wasser.

Ich sage an keiner Stelle, dass das falsch ist. Ich bin absolut dafür, dass jeder tun und lassen soll was ihm Spaß macht, was ihn reizt und was ihn glücklich macht.
Ich brauche mir aber nicht von solchen Leuten anhören wie gut sich doch eine Matte steuert und dass das Konzept überlegen ist, wenn diese Matte nicht einmal in ihrem Leben richtig hart abgefuckt wurde in einer dreckigen 3h Session bei Regen und Hagel, in der du dich 10 mal so richtig zerlegt hast weil du was Neues ausprobiert hast. Was will mir jemand aus dieser Gruppe erzählen zum Verhalten von einem Kite, wenn er gerade mal 10% der Szenarien überhaupt erlebt?
Ich hoffe das ist nachvollziehbar.
EDIT: Das ist der Punkt mit dem ich von Anfang an vorsichtig und ohne jemanden vor den Kopf zu stoßen das Thema "Erfahrung" angeführt habe.

10er Soul im Highend für 85kg Person. Sagen wir 28 Knoten Grundwind (Flysurfer gibt den 10er Soul bei 75kg mit 11-28 im Wasser an)
Was ist mit Deathloops? Was ist mit Verlust der Leinenspannung? Wie ist der Drift? Was ist mit Bridle-tangles?
Karten auf den Tisch: Das filigrane Dingen ist nach einer Waschmachine in solchen Bedingungen nur noch Sondermüll. Einmal die Leinenspannung im Highend weg und du kannst gucken wo du bleibst. Bridle hat ein Tip einkassiert und einmal umwickelt, Böe kommt rein.

Matten sind super Geräte, die auf jedenfall ihre Daseinsberechtigung haben. TwinTip gehört halt nur unter 20 Knoten dazu.


Geändert von Alexomator (19.05.2022 um 15:58 Uhr)
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Alt 19.05.2022, 16:10   #62
Thisl
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Im Vertrauen, je näher du bei einer Matte am oberen Windbereich bist, um so so stabiler fliegt sie. Knäuel oder Bonbon kommen eher bei 8Kn und dann plötzlichen Windlöchern vor, wenn das Ding wie eine Fahne runterkommt.
Wennst bei 35Kn mit Matte draussen bist, dann ist das Ding aber sowas von Formfest...gerade die kleineren Größen kennen sowieso gar kein Bonbon.
Zitat:
Was ist mit Verlust der Leinenspannung? Wie ist der Drift? Was ist mit Bridle-tangles?
Bei angeballertsein gibts das nicht bei Matten.

Als es mir zuletzt in der Welle nen Tube invertiert hatte und ich damit zurückschwimmen musste war ich auch angepisst. Shit happens. Bei Matten, weil meist sehr groß und im Leichtwindbereich, passiert das logischerweise häufiger.
Aber eben NIE bei Ballerwind.

Ansonsten ist Tube zur Selbstrettung natürlich besser, keine Frage. 15m Matte Knödel auf dem See einzupacken ist echt Mist, kommt aber eher nicht vor, wenn der Kite gut getrimmt ist und man nicht bei den 6 Oaseknoten draussen ist. Ich musste mich aber eigentlich noch nie mit Hilfe des Kites vor dem Ertrinken retten und ne Schulter hab ich auch noch nie ausgekugelt.
Man kann sich solche Situationen schon vorstellen, aber irgendwie kommen die bei mir nie vor.

So oder so stehe ich gar nicht mehr auf die ganz großen Matten. Ist zu teuer, zu viel Platzbedarf an Land, halten nicht ewig, können eher Bonbon machen.
Damit ist für mich der Ultraleichtwindbereich halt gegessen, weil alles unter 12 Kn mit TT ist mit dem Tube auch eher naja....
Ich mag vor allem Matten zw 12 und 8m, da find ich sie schnell genug und vom Handling am lockersten, ja praktischer und problemloser als Tubes.

Es gibt nix geileres als zu loopen mit Tubes, ist richtig Pussymässig einfach, und bei normalen Loops spürt man NULL Querbeschleunigung(wenn man das so will), auch ist die immer Verfügbare Leistung und auch Depower angenehm.
Also normale Kiteloops sind als Manöver ganz nett, aber haben den Kamikazeeffekt der früheren Kitezeiten dadurch ziemlich verloren.
Da fühlt man sich fast wie an der Wakeboardanlage mit Fernsehsessel unterwegs.
Matten muss man wirklich bewusster fliegen und kann dafür aber auch heftigere Peaks herausholen.
Fürs komplexere und reproduzierbare Figurenspringen ist aber eher die gleichmässige Leistung gefragt.
Dafür gibts nix lustigeres als mit Matte schon 5m Sprünge zu machen, wenn die Tubes gerade erst beginnen Höhe zu halten, oder mit ner kleineren Matte schneller und stärker upwind als die Tubes zu kiten..

Zitat:
für mich gibt es nichts schlimmeres als durch einen Wust von Matten Straßenbahn zu fahren.
Also sei mir ned böse, aber es ist sch...egal, welchem Kitesystem du ausweichen musst, wenns voll am Spot ist.
Wenn dich das nur bei Matten aufregt, dann muss das irgendeinen Grund haben?
Mit ner Matte bist Du jedenfalls immer schneller ausgewichen nach Luv, zumindest mit Twintip.


Geändert von Thisl (19.05.2022 um 16:48 Uhr)
Thisl ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2022, 18:25   #63
btheb
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Zitat:
Zitat von Thisl Beitrag anzeigen


Also sei mir ned böse, aber es ist sch...egal, welchem Kitesystem du ausweichen musst, wenns voll am Spot ist.
Wenn dich das nur bei Matten aufregt, dann muss das irgendeinen Grund haben?
Mit ner Matte bist Du jedenfalls immer schneller ausgewichen nach Luv, zumindest mit Twintip.
Da bin ich bei dir, doch hier wurde das als Highlight einer Matte dargestellt.
Onshore meide ich wie die Pest, ebenso Getümmel; das letzte was ich dabei nutzen wollte wäre einer meiner Matten.

Und zu Leinenriß, ausgekugelte Schulter oder Krämpfe:
Schulter schon bei Anderen erlebt, Krämpfe selbst(auf Fuerte wo ich nachts angeschwemmt wurde) und Leinenrisse; wer hat die noch nicht erlebt. Gerade mit Matten für den Leichtwindbereich werden dünne Leinen mit gerade ausreichender Bruchlast gewählt.
btheb ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2022, 21:33   #64
Smolo
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Zitat:
Zitat von btheb Beitrag anzeigen
Zeig mir mal wie das geht(mit dem Segel) bei gerissener Leine oder augekugelter Schulter, Krampf wo du nicht mehr schwimmen kannst.
Übrigens wer onshore liebt(scheint ja für Mattenfahrer super toll zu sein), für mich gibt es nichts schlimmeres als durch einen Wust von Matten Straßenbahn zu fahren. Ich bevorzuge Sideshore, da kann ich der Meute ausweichen.
Und der Tube bringt dir jetzt genau was in der Situation wenn die Schulter ausgeklugelt ist oder du nicht mehr schwimmen kannst? Langsam wirds albern genauso wie das Straßenbahn fahren denn angeblich gibt es ja gar keine Matten am Beach aber du fährst dann ja anscheinend auch des öfteren durch einen Wust an Matten?! Du hast übrigens immer noch nicht verraten was besser als eine Prallschutzweste und RestTube ist?


@Alexomator
Du regst dich auf das du angeblich wegen deiner geringen Kite Zeit diskreditiert wirst und versucht hier in jedem Post irgendwelche Klischees über "alte Hasen" aufzubauen die ja eigentlich nix können ....das ging schon in deinem zweiten haltlosen Post zu diesem Thema los. Einen auf Opfer zu pollen, um im gleichen Atemzug deine Progressivität im Freestyle raushängen zu lassen. Sorry aber komm mal klar mit der Realität...

Hier hat niemand die Matten über den Klee gelobt und das einzige was von dir kam war die steile These... Matten ....gibts gar nicht. Tja, nicht am Meer aber im Binnenland, speziell in Leichtwindrevieren. Das kennst du als progressiver Freestyle Gott natürlich nicht soll es aber auch geben ansonsten wurde alles gesagt zum Thema und ich klinke mich aus der "Diskussion ohne Argumente" erstmal aus.


Geändert von Smolo (19.05.2022 um 22:32 Uhr)
Smolo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2022, 22:30   #65
sixty6
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Zitat:
Zitat von Alexomator Beitrag anzeigen
...
Was ist mit Deathloops? Was ist mit Verlust der Leinenspannung? Wie ist der Drift? Was ist mit Bridle-tangles?
Karten auf den Tisch: Das filigrane Dingen ist nach einer Waschmachine in solchen Bedingungen nur noch Sondermüll. Einmal die Leinenspannung im Highend weg und du kannst gucken wo du bleibst. Bridle hat ein Tip einkassiert und einmal umwickelt, Böe kommt rein.

Matten sind super Geräte, die auf jedenfall ihre Daseinsberechtigung haben. TwinTip gehört halt nur unter 20 Knoten dazu.
Schade, dass Du soweit im Norden wohnst, sonst würde ich Dir gerne mal bei 25 kn einen 9er Speed bzw den 6er bei 35kn in die Hand drücken.
Damit könntest Du mal sehn, was noch geht... und einen Kiteloop machen, der seinem Namen Ehre machen- und der Dir alle Falten aus dem Sack ziehen würde!
Und ich würde sogar wetten, dass Du Dir danach etwas Vergleichbares anschaffen wirst, falls Du dicke Eggs hast und auf der Suche nach mehr Adrenalin bist.
Aber wie Thisl bereits sagte - das kannst Du nicht mit deinen Tube-Kiteloops vergleichen... is ne ganz andere Liga! Könnte Dir aber gefallen, wenn es Dir mit Tubes langsam zu langweilig wird...
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Alt Gestern, 04:09   #66
btheb
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Zitat:
Zitat von Smolo Beitrag anzeigen
Und der Tube bringt dir jetzt genau was in der Situation wenn die Schulter ausgeklugelt ist oder du nicht mehr schwimmen kannst? Langsam wirds albern genauso wie das Straßenbahn fahren denn angeblich gibt es ja gar keine Matten am Beach aber du fährst dann ja anscheinend auch des öfteren durch einen Wust an Matten?! Du hast übrigens immer noch nicht verraten was besser als eine Prallschutzweste und RestTube ist?
Kitekurs gemacht?
Scheinbar nicht!
In einer guten Kurs lernt man den Tube als Rettungsinsel zu nutzen.
Dir empfehle ich mal einen Tube zu leihen und sich da reinzulegen um festzustellen wie gut man da drin liegen kann!

Und was willst du mir unterstellen; ich meide onshore wie die Pest um nicht Strassenbahn fahren zu müssen mit einer Menge anderer Mattenfahrer.
Bayrische Seen sind für mich ein absolutes Nogo. Zum Glück brauche ich das im Norden nicht. Da kann ich vor der Haustür (Stehrevier)völlig allein bei gleichmäßigen Wind auch mal eine meiner drei Matten nutzen.
Ansonsten bleiben die in der Garage.
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Alt Gestern, 06:34   #67
Smolo
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Zitat:
Zitat von btheb Beitrag anzeigen
Kitekurs gemacht?
Scheinbar nicht!
In einer guten Kurs lernt man den Tube als Rettungsinsel zu nutzen.
Dir empfehle ich mal einen Tube zu leihen und sich da reinzulegen um festzustellen wie gut man da drin liegen kann!

Und was willst du mir unterstellen; ich meide onshore wie die Pest um nicht Strassenbahn fahren zu müssen mit einer Menge anderer Mattenfahrer.
Bayrische Seen sind für mich ein absolutes Nogo. Zum Glück brauche ich das im Norden nicht. Da kann ich vor der Haustür (Stehrevier)völlig allein bei gleichmäßigen Wind auch mal eine meiner drei Matten nutzen.
Ansonsten bleiben die in der Garage.
Im Keller liegen 5 Tubes rum also brauch ich da nichts ausleihen Wenn du im Wasser ernsthaft verletzt / gestört bist bringt dir das nur nichts wenn der Kite 25m entfernt ist oder dich aufgestellt auch noch durchs Wasser zieht! Das einzige was dir in der Situation wirklich den Hintern retten kann ist eine Weste und ein RestTube.

Straßenbahn fahren hat nichts mit dem Kitesystem sondern eher was mit dem Board zu tun. Als Foiler kennste das nämlich nicht mehr
Smolo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt Gestern, 07:06   #68
sixty6
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Rettungsinseloption ist potenziell ein Vorteil, aber man muss ja auch erstmal zum Kite kommen... Bei Wind und ausgelösten Kite manchmal garnicht möglich, denn man muss zuerst die Leinen aufwickeln, um nicht durch selbe zu schwimmen und darin verwickelt zu ertrinken. Wenn man ernsthaft verletzt ist, ist es nahezu unmöglich bei Wind zum kite zu gelangen.
Es ist eine psychologische Hilfe, aber darauf sollte sich niemand ernsthaft verlassen !
Gleichwohl habe ich in 20 Jahren noch nie gesehen, dass dies jemand jemals gemacht hätte.
Man treibt halt auch schnell ab. Man muss gut abwägen, ob man diese Option zieht, falls man dazu überhaupt in der Lage ist...

Ich fahre übrigens lieber durch ein Heer von Mattenfahrern, da diese bei weitem weniger sinusen.
Ansonsonsten ist es völlig Wurst, was einem entgegenkommt.

"Bayrische Seen ... nogo"
Ziemlich unreflektierte Aussage - wenn es Dich aus welchen Gründen auch immer In den Süden verschlägt, wirst du ganz sich nicht mit dem Kiten aufhören, und dort ebenfalls jede Möglichkeit zu kiten nutzen... und dabei feststellen dass das kiten dort sehr reizvoll sein kann.

Kulisse auf auf den bayrischen oder sonstigen Gebirgsseen ist oftmals viel imposanter als an den flachen Küstenregionen...


Geändert von sixty6 (Gestern um 08:25 Uhr)
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Alt Gestern, 08:05   #69
Smeagle
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Zitat:
Zitat von btheb Beitrag anzeigen
Und was willst du mir unterstellen; ich meide onshore wie die Pest um nicht Strassenbahn fahren zu müssen mit einer Menge anderer Mattenfahrer.
Ich fahre zu 50% bei onshore, der Rest ist leicht sideon. Ich habe hier viele Mattenfahrer bei Leichtwind, schätze 30..40% aber müsste mal genauer zählen.

Ich kann Deine Aussage absolut nicht nachvollziehen. Ich empfinde es eher andersherum.

Die Matten Starten, machen 2 Schläge Höhe und sind weit weg aus dem Startbereich.

Die LW Tubes, 15er..17er, meist dann auch mit passenden großen Boards, brauchen ein bisschen länger aber das kann man abwarten.

Die 12er Tubes (die "12er geht immer" Fraktion) mit ihren kleinen Boards kommen nicht weg vom Strand. Versuchen es teils immer wieder aber landen immer wieder an. Ich ziehe meine Matte meist hoch, sobald wieder einer "abgefahren" ist. Leider immer wieder kommt der eben abgefahrene aber dann wieder zurück, weil er die Höhe nicht schafft. Dann stehe ich da und warte das der Start frei ist... Wir haben wenig Platz zum Starten. Bin ich dann mal am Wasser mit meiner Matte dann fahre ich zwei lange Schläge Höhe, damit bin ich durch alle Tubes durch und fahre draußen auf dem See mit den anderen Matten. Ich sehe keinen Nachteil von Onshore Wind, auch nicht für die Tube die nicht rauskommen: Auch bei sideone würden sie die Höhe nicht schaffen nur halt dann woanders raus kommen...

Dan gibt's noch ein paar Foil-Pros mit sehr kleinen Tubes, UFOs und sowas, die sind natürlich auch ein 1..2 Schlägen weit, weit weg.

Zitat:
Zitat von btheb Beitrag anzeigen
Bayrische Seen sind für mich ein absolutes Nogo. Zum Glück brauche ich das im Norden nicht. Da kann ich vor der Haustür (Stehrevier)völlig allein bei gleichmäßigen Wind auch mal eine meiner drei Matten nutzen.
Ansonsten bleiben die in der Garage.
Also sorry, auf der Basis brauchen wir nicht weiter diskutieren. Bloss weil DU persönlich kein Leichtwindrevier magst sollen Matten schlecht sein? Stehreviere mag ich z.B. gar nicht, ist mir das Verletzungsrisiko zu hoch. Alle Verletzungen die ich bisher hatte waren weil es zu flach war. Waren zum Glück nur Kleinigkeiten.

Wenn Du persönlich Matten nur bei gleichmäßigem Wind beherrscht solltest Du mal an Deinen Skills arbeiten Von anderen Tricks verlangen aber selber die Basics nicht beherrschen???

- Oliver
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Alt Gestern, 08:20   #70
DieWelle
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Was für eine herrlich sinnlose Diskussion mal wieder

In diesem Forum tummeln sich doch eh zu 99 % alte Säcke, die den Absprung zu Insta & Co verpasst haben.
Entsprechend dürfte es mit den Skills und der Veränderungsbereitschaft bzgl. Materialwechsel aussehen.
Mattenfahrer sind Mattenfahrer, und Tubefahrer sind Tubefahrer. Und sie bleiben es

Ich bin total gespannt auf die bei 45 ktn megaloopenden Mattenfreaks und die Tubefahrer, die sich bei sideshore-Wind und 5 ktn offshore-Meeresströmung an den sicheren Strand selbstretten.
Über die KGBs brauchen wir eh nicht zu sprechen - die beherrscht hier schließlich jeder im Schlaf.
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Alt Gestern, 08:52   #71
RandomTyp
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Zitat:
Zitat von DieWelle Beitrag anzeigen
Was für eine herrlich sinnlose Diskussion mal wieder

In diesem Forum tummeln sich doch eh zu 99 % alte Säcke, die den Absprung zu Insta & Co verpasst haben.
Entsprechend dürfte es mit den Skills und der Veränderungsbereitschaft bzgl. Materialwechsel aussehen.
Mattenfahrer sind Mattenfahrer, und Tubefahrer sind Tubefahrer. Und sie bleiben es

Ich bin total gespannt auf die bei 45 ktn megaloopenden Mattenfreaks und die Tubefahrer, die sich bei sideshore-Wind und 5 ktn offshore-Meeresströmung an den sicheren Strand selbstretten.
Über die KGBs brauchen wir eh nicht zu sprechen - die beherrscht hier schließlich jeder im Schlaf.
Wenn der KGB überhaupt jemals von jemandem beherrscht wurde, dann von Stalin und nicht von Alexomator.
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Alt Gestern, 09:01   #72
Smeagle
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Zitat:
Zitat von DieWelle Beitrag anzeigen
Was für eine herrlich sinnlose Diskussion mal wieder
Ja, aber ich finde es schon interessant, da den anderen ein wenig "in die Köpfe" zusehen Ich persönlich halte mich ja für "neutral". Ich nehme das, was zu den Bedingungen passt. Aber wie ich schon erzählt hatte, ich war am Anfang beeinflusst durch die vorherrschende Ablegung von Matten und habe deshalb sehr spät erst Matte versucht am Wasser. Dann aber sehr schnell gemerkt, dass die ganzen Tube-Fahrer einfach nicht damit umgehen konnten oder wollten. Deshalb fühle ich mich verpflichtet hier sofort zu widersprechen wenn diese "Tubes über alles" Diskussionen aufkommen.

Zitat:
Zitat von DieWelle Beitrag anzeigen
Ich bin total gespannt auf die bei 45 ktn megaloopenden Mattenfreaks und die Tubefahrer, die sich bei sideshore-Wind und 5 ktn offshore-Meeresströmung an den sicheren Strand selbstretten.
Ganz genau Die Wahrheit liegt, wie meistens, in der Mitte.

Übrigens noch als Nachtrag zur Safety Diskussion: Wenn man wirklich bei Off/SideOff in Seenot gerät (was man eigentlich eh leicht vermeiden kann), wäre mir persönlich die Matte lieber. Weil den Restzug vom Tube kriegste nicht weg. Selbst wenn so wenig Wind ist, dass der Kite nicht mehr fliegt, der zieht einen immer noch weg. Ich glaube nicht daran, dass man Schwimmend auf der Frontube mit Tube-Tip als "Segel" Höhe machen kann? Downwind als Antrieb OK, aber niemals Höhe.

Packe ich die Matte ein dann fängt sie keinen Wind mehr. Und ich kann langsam heimschwimmen.

Allerdings macht das wieder die Rettung schwerer, weil man schlechter gesehen wird... Ich versuche aber eh IMMER, so zu fahren, dass ich keine Rettung brauche wenn was schief geht (Leinenriß oder sowas). Langes Schwimmen nehme ich in Kauf, aber meine Seen sind alle klein genug, dass das in die Kategorie "sehr, sehr anstrengend und ärgerlich" fallen würde und nicht in die Kategorie "tödlich".

Also meine Lösung gegen diese Art von Seenot bleibt: Ich gehe nicht auf's Wasser bei Off/SideOff Bedingungen. Außer bei mir am Baggersee, da kann ich auf der anderen Seite auch Anlanden und laufe in 10 Minuten rum um den See
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Alt Gestern, 09:02   #73
joeach500
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Kiten ist übrigens der ideale Rentnersport, falls man das noch nicht gemerkt hat.


Geändert von joeach500 (Gestern um 09:59 Uhr)
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Alt Gestern, 09:24   #74
Smeagle
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Zitat:
Zitat von joeach500 Beitrag anzeigen
Kiten ist übrigens der ideale Rentnersport, falls man das noch nicht gemerkt hast.
Ja, viel Zeit und leere Spots unter der Woche Aber das dauert bei mir noch etwas. Gerade Rentner brauchen unbedingt Matten, da sie mehr Zeit haben als es Wind gibt.

LOL.
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Alt Gestern, 11:39   #75
Thisl
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Zitat:
Was für eine herrlich sinnlose Diskussion mal wieder
Ja kommt mir so vor als hätten wir das Tube vs Matte Thema schon irgendwann mal durch gehabt
Thisl ist offline   Mit Zitat antworten
Alt Gestern, 11:44   #76
Smeagle
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Zitat:
Zitat von Thisl Beitrag anzeigen
Ja kommt mir so vor als hätten wir das Tube vs Matte Thema schon irgendwann mal durch gehabt
Ich finde es immer wieder spannend Ich will halt meine Begeisterung rüber bringen.
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Alt Gestern, 12:01   #77
hmooslechner
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Selbstrettung mit Tube - leicht aufkreuzen habe ich schon zusammengebracht - aber der Wind muss passen. Zuviel Wind - keine Chance zum Kreuzen. Damals gabs noch fast un-wieder-startbare Tubes wie meine North18er aus 2003 oder so, die selbst mit 5ter Leine kaum zum Umlegen fürs Wiederhochziehen zu bringen war. Damals war recht oft Selbstrettung angesagt. Konnte das zum Schluss richtig gut - und hab diese Skills bei Matten dann kaum mehr gebraucht.

(Strömungen gibts an meinem See fast nicht)

Geht übrigens mit Matten genauso - leg Dich ins Wasser, Zieh Deinen Schirm als U hoch und nimm Dich selber als Schwert zum Kreuzen. Einmal kam ich durch Schwimmbewegungen komplett mit den Beinen eingewickelt am Ufer an - aber das machst Du nur einmal. Man lernt dazu.
hmooslechner ist offline   Mit Zitat antworten
Alt Gestern, 12:21   #78
Smeagle
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Zitat:
Zitat von hmooslechner Beitrag anzeigen
Geht übrigens mit Matten genauso - leg Dich ins Wasser, Zieh Deinen Schirm als U hoch und nimm Dich selber als Schwert zum Kreuzen.
ja, mit Matte im Wasser und leichtem Restwind lasse ich mich so noch ans Ufer ziehen, aber Höhe mache ich da nicht...

- Oliver
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kite, softkite, tubekite, twintip


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