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chaos 27.09.2020 16:05

Flysurfer Umlenkrollen Verschleissgrenze ?
 
Moin,

Wann sollte man die Umlenkrollen am Flysurfer wechseln? Sie drehen sich leicht, aber haben relativ viel Achsspiel, also also mehr als neue und wackeln. Hat das Auswirkungen auf das Flugverhalten? Die Leinen, die dort durchlaufen sehen gut aus.

Danke und Gruß Steffen

sixty6 28.09.2020 09:50

Zitat:

Zitat von chaos (Beitrag 1404708)
Moin,

Wann sollte man die Umlenkrollen am Flysurfer wechseln? Sie drehen sich leicht, aber haben relativ viel Achsspiel, also also mehr als neue und wackeln. Hat das Auswirkungen auf das Flugverhalten? Die Leinen, die dort durchlaufen sehen gut aus.

Danke und Gruß Steffen

Auswirkungen auf das Flugverhalten hat das kaum welche. Man spürt das minimal an der Bar. Aber nur wenn man sehr feinfühlig in den Fingerhen ist ;-)
Ob sie noch gut sind ist so ne Sache - auch wenn sie sich mit den Fingern drehen lassen, kann es sein, dass sie nicht mehr richtig drehen. Dazu mit nem Marker ne kleine MArkierung auf das weiße Röllchen machen und dann mit den gelben Sparepartlines unter leichter Spannung das Röllchen drehen. Röllchen die nicht mehr richtig drehen haben oft Schleifspuren, dann ist die Sparepart bald durchgescheuert. Die gelben Leinen sehen bis zum Reißen fast immer noch ganz gut aus, was trügerisch ist. Wenn sie dunkelgelb sind. Wechseln! Ebenso wenn sie stark verkürzt sind, aber 3-4cm kann man noch durch Verstellen des Ringes kompensieren.
Im Zweifelsfall - also bei viel Spiel - wechseln zusammen mit den Sparepart-Lines.

Habe neulich mal wieder einen meiner alten 12er P4s wiefolgt wieder zu erstklassigen Flugeigenschaften verholfen:

1. Lager eingebaut und kürzeren Loop gebastelt, und Depowerline um den gewonnenen Verkürzungsbetrag verlängert
2. Leinen unten ca. 20cm, oben 1,5m gekürzt und dabei auf gleiche Länge gebracht.
3. Spareparts und Röllchen gewechselt
4. Neu eingestellt, d.h. Vorlaufleine so kurz, dass der Kite bei mittlerem Wind und gezogener BAr gerade nicht backstalled, Mixer perfekt eingestellt (zusätzlich maximal auf Softstearing - das bewirkt noch engeres Drehen! bzw. die Hard-/Softstearing-Verbindungsleine ganz ausbauen)

Danach fliegt das Teil wie neu, bzw durch den kurzen Loop, das Lager und die etwas kürzeren Leinen deutlich ! ! ! bessser.
MAchst Du alle Schritte genau wie beschrieben, wirst Du den kite nicht wiedererkennen - Bombe!

Welchen Kite haste eigentlich gekauft?

chaos 30.09.2020 09:39

Danke für die Tipps und Anleitungen! - Kennst Dich ja mega gut aus - werde bestimmt nochmal Fragen haben...

Ich habe den 12er Ps4 gekauft. Der sieht echt super aus und alles super in Schuss (soweit ich das beurteilen kann)! Und jetzt noch einen 8er PS4, bei dem allerdings Leinen und Bar schon etwas stärker gebraucht aussehen. Deshalb die Frage nach den Rollen. Aber zum Üben für mich glaube ich erstmal ganz gut.

Gruß Steffen



Zitat:

Zitat von sixty6 (Beitrag 1404748)
Auswirkungen auf das Flugverhalten hat das kaum welche. Man spürt das minimal an der Bar. Aber nur wenn man sehr feinfühlig in den Fingerhen ist ;-)
Ob sie noch gut sind ist so ne Sache - auch wenn sie sich mit den Fingern drehen lassen, kann es sein, dass sie nicht mehr richtig drehen. Dazu mit nem Marker ne kleine MArkierung auf das weiße Röllchen machen und dann mit den gelben Sparepartlines unter leichter Spannung das Röllchen drehen. Röllchen die nicht mehr richtig drehen haben oft Schleifspuren, dann ist die Sparepart bald durchgescheuert. Die gelben Leinen sehen bis zum Reißen fast immer noch ganz gut aus, was trügerisch ist. Wenn sie dunkelgelb sind. Wechseln! Ebenso wenn sie stark verkürzt sind, aber 3-4cm kann man noch durch Verstellen des Ringes kompensieren.
Im Zweifelsfall - also bei viel Spiel - wechseln zusammen mit den Sparepart-Lines.

Habe neulich mal wieder einen meiner alten 12er P4s wiefolgt wieder zu erstklassigen Flugeigenschaften verholfen:

1. Lager eingebaut und kürzeren Loop gebastelt, und Depowerline um den gewonnenen Verkürzungsbetrag verlängert
2. Leinen unten ca. 20cm, oben 1,5m gekürzt und dabei auf gleiche Länge gebracht.
3. Spareparts und Röllchen gewechselt
4. Neu eingestellt, d.h. Vorlaufleine so kurz, dass der Kite bei mittlerem Wind und gezogener BAr gerade nicht backstalled, Mixer perfekt eingestellt (zusätzlich maximal auf Softstearing - das bewirkt noch engeres Drehen! bzw. die Hard-/Softstearing-Verbindungsleine ganz ausbauen)

Danach fliegt das Teil wie neu, bzw durch den kurzen Loop, das Lager und die etwas kürzeren Leinen deutlich ! ! ! bessser.
MAchst Du alle Schritte genau wie beschrieben, wirst Du den kite nicht wiedererkennen - Bombe!

Welchen Kite haste eigentlich gekauft?


chaos 30.09.2020 10:39

...und beim Umlenkrollentausch? Original flysurfer nachkaufen, Baumarkt oder gibt es irgendeine bessere, stabilere Alternative?

Gruß Steffen


Zitat:

Zitat von sixty6 (Beitrag 1404748)
Auswirkungen auf das Flugverhalten hat das kaum welche. Man spürt das minimal an der Bar. Aber nur wenn man sehr feinfühlig in den Fingerhen ist ;-)
Ob sie noch gut sind ist so ne Sache - auch wenn sie sich mit den Fingern drehen lassen, kann es sein, dass sie nicht mehr richtig drehen. Dazu mit nem Marker ne kleine MArkierung auf das weiße Röllchen machen und dann mit den gelben Sparepartlines unter leichter Spannung das Röllchen drehen. Röllchen die nicht mehr richtig drehen haben oft Schleifspuren, dann ist die Sparepart bald durchgescheuert. Die gelben Leinen sehen bis zum Reißen fast immer noch ganz gut aus, was trügerisch ist. Wenn sie dunkelgelb sind. Wechseln! Ebenso wenn sie stark verkürzt sind, aber 3-4cm kann man noch durch Verstellen des Ringes kompensieren.
Im Zweifelsfall - also bei viel Spiel - wechseln zusammen mit den Sparepart-Lines.

Habe neulich mal wieder einen meiner alten 12er P4s wiefolgt wieder zu erstklassigen Flugeigenschaften verholfen:

1. Lager eingebaut und kürzeren Loop gebastelt, und Depowerline um den gewonnenen Verkürzungsbetrag verlängert
2. Leinen unten ca. 20cm, oben 1,5m gekürzt und dabei auf gleiche Länge gebracht.
3. Spareparts und Röllchen gewechselt
4. Neu eingestellt, d.h. Vorlaufleine so kurz, dass der Kite bei mittlerem Wind und gezogener BAr gerade nicht backstalled, Mixer perfekt eingestellt (zusätzlich maximal auf Softstearing - das bewirkt noch engeres Drehen! bzw. die Hard-/Softstearing-Verbindungsleine ganz ausbauen)

Danach fliegt das Teil wie neu, bzw durch den kurzen Loop, das Lager und die etwas kürzeren Leinen deutlich ! ! ! bessser.
MAchst Du alle Schritte genau wie beschrieben, wirst Du den kite nicht wiedererkennen - Bombe!

Welchen Kite haste eigentlich gekauft?


sixty6 30.09.2020 17:44

Zitat:

Zitat von chaos (Beitrag 1404871)
...und beim Umlenkrollentausch? Original flysurfer nachkaufen, Baumarkt oder gibt es irgendeine bessere, stabilere Alternative?

Gruß Steffen

Die Originalen Flysurfer Teile (Sprenger oder Ronstan, weiß nicht mehr genau) sind meiner Meinung nach (in Summe) die Besten.
Stabil ist hier nicht unbedingt das ausschlaggebende Kriterium. Gewicht und Form sind für mich wichtiger. Bei Ozone (glaub ich) habe ich auch massivere Röllchen gesehen, die machten einen höherwertigeren Eindruck, allerdings waren die auch etwas klobiger und schwerer. Da ich generell alles entferne, was bremst, Gewicht hat, unaerodynamisch ist, bevorzuge ich die Originalen.

holden 01.10.2020 09:39

ich habe auch unlängst meinen ps4 8 dlx aus dem archiv geholt, mit moderner, 4leiner bar ausgestattet und bin ihn wieder mal testgeflogen. ich teile die begeisterung von sixty6. der kite ist absolut intuitiv und direkt zu fliegen. er dreht schnell und sauber. das lowend ist ein wenig meh, aber der sweetspot ist dennoch riesig.
ich habe für starkwind die 5. leine gehasst, weil sie beim auswickeln der leinen so ohne spannung immer um die anderen gewickelt hat. abgesehen davon, dass man sie ja verlängern musste, weil sie viel mehr als die anderen schrumpft. jetzt flieg ich sie mit fls.
außerdem hab ich die überdrucklöcher ausgebaut und mit repairtape zugepickt.

ja, die original rollen von ronstan sind die besten für diesen einsatz. hab auch nicht nichts besseres zu dem thema gefunden.

h.

sixty6 01.10.2020 10:48

Hi holden,
Die überdruckventile wollte ich immer auch schonmal ausbauen, aber dann mit Patches richtig zunaehen. Ebenso die jetflaps - aber das dürfte etwas schwieriger sein. Allerdings bin ich mit dem kite auch so wie er ist extrem happy. Spürst du eine Verbesserung ohne die Ventile? Die wiegen ja schon einiges...- ich mach das jetzt bei meinem 12er dlx auch mal... :-)
Als vierleiner ist er devinitiv nochmal nen tick schneller und runder. Habe auch alle umgerüstet. ..
Zudem noch etwas die Leinen verkürzt 1,5-2m - somit die maroden spleissenden eliminiert. Macht den kite nochmal knackiger.

holden 01.10.2020 12:13

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ja, knackig ist das richtige wort für den kite.

richtig gespürt hab ich das ausbauen der überdruckventile nicht. da müsste man wahrscheinlich knapp hintereinander bei den gleichen bedingungen mal so, mal so fliegen. das ausbauen war sehr einfach, was ich mich erinnere. auch das zukleben, weil nach dem ausbauen einfach ein gerader schnitt im tuch übrig bleibt. man sieht schon an der vorderkante, dass der innendruck ein wenig höher ist. und gewicht wird deutlich reduziert.

über die jetflaps habe ich mich noch nicht drübergetraut, aber könnte schon sein, dass ich das einmal mache.

mein lieblingswavekite mit abstand.


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